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  1. Frohe Ostern!

    Weiterhin gibt es hier nicht viel zu lesen, aber ich möchte es nicht versäumen, Euch wenigstens Frohe Ostern zu wünschen! Gestern ist auch noch ein passendes Bild entstanden, das ich Euch nicht vorenthalten möchte:

    Darf ich vorstellen? Möhrenbonbon. Der lustige Geselle ist gestrickt aus Wollmeise DK in der Farbe „Möhrchen“, nach der Anleitung Bonbon (ravelry-Link). Ein kurzweiliges Gestrick, das viel Spaß gemacht hat. Ein Kumpel ist schon in Planung.

    Was ist sonst noch so auf den Nadeln? Wie gehabt geht es mit dem Pulli langsam bis gar nicht voran, die Abteilung der Ärmel ist jedoch immerhin in greifbarer Nähe. Ein aktuelles Foto bleibe ich Euch – noch – schuldig.

    Fürs Wollmeisen-Osterwichteln habe ich für mein Wichtelküken ein paar Handstulpen gestrickt, da das Paket heute ausgepackt werden durfte, kann ich nun auch ein Bild davon zeigen:

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    Auf der Strickmaschine habe ich etwas herum experimentiert, letztlich wird erst mal wieder ein schlichter Raglan gestrickt, noch fehlen beide Ärmel. Interessant ist das Pooling:

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    Ein tolles Bild möchte ich Euch nicht vorenthalten, 122 kleine 10 g-Knäuelchen und -Stränge in ebenso so vielen Meisenfarben. Ein verrückter Swap, ich habe aber schon ein Farbverlaufsprojekt dafür im Kopf.

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    Für einen neuen Erdenbürger musste dann auch noch ein Geschenk her. Wie schön, dass ich endlich Gelegenheit hatte, die lange gespeicherte Anleitung „Milo“ zu stricken. Statt eines vorgesehenen Zopfmusters habe ich aber lieber die Elefantenbande eingestrickt. Auch hier kam Wollmeise DK zum Einsatz, blaues Chim chimney zusammen mit Möhrchen:

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    Was zurzeit am meisten meinen Schoß wärmt, ist das Tuch NordNordWest, bei dem ich jetzt bei der Abschlusskante angelangt bin. Es geht langsam aber stetig voran:

    Nebenbei stricke ich auch mal wieder Socken von Hand, da fehlen ebenfalls die Bilder.

    Damit seid Ihr wieder auf dem Laufenden und ich hoffe, nicht wieder so lange in der Versenkung zu verschwinden…

  2. Unglaublich

    … ist es, dass der Januar schon wieder herum ist und ich im Neuen Jahr noch gar nichts hier gepostet habe.

    Dabei gibt es einiges zu schreiben. Wo fange ich an?

    Ein bisschen ausgebremst fühle ich mich, da mein Programm, mit dem ich bisher den blog gefüttert hat, keine Verbindung mehr zum blog bekommt. Es hat gedauert, bis ich das bemerkt habe, habe es immer auf andere Problemchen im Netz geschoben, dass ich Beiträge zwar weiterhin erstellen, aber  nicht hochladen konnte. Eine Alternative habe ich trotz intensiver Suche nicht gefunden, daher muss ich mich dran gewöhnen, im WordPress-Dashboard zu arbeiten. Und dabei fällt mir im Moment auf, dass zwischengespeichert wird, das ist sehr erfreulich. Aaaalsooooo…

    Den Jahreswechsel verbrachte ich bei meiner Schwester, wo die Zeit bis Mitternacht bei einen gemütlichen Raclette- und Spieleabend mit der ganzen Familie wie im Fluge verging. Dort habe ich auch den bisher einzigen Schnee dieses Winters für mich erleben können. Gesehen habe ich sicher auch noch einige Flocken hier und da oder auf Bildern aus der Ferne, aber zwei ausgiebige Schnee-Spaziergänge mit meiner Schwester waren wundervoll. Hier nur einige wenige Eindrücke:

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    An der Strickmaschinenfront passiert zwar nicht so viel – die brothermaschinen sind immer noch im Weihnachtswinterschlaf ;-). Auf der duo habe ich versucht, den Umhängeschlitten zu bändigen, was aber noch nicht von Erfolg gekrönt ist. Aber Socken und Mützen gehen jetzt wirklich gut von der Hand:

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    Einen Teil davon habe ich in Berlin gestrickt, wo ich die liebe Silke endlich mal wieder besuchen konnte. Genau wie diese „Voll Normaaale“ Mütze nach einem Pattern von Susanne Marondel. Mittlerweile habe ich derer vier gestrickt, die letzte hat es noch nicht auf den Rechner geschafft.

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    Wir haben viel gestrickt, Woll- und Stoffläden unsicher gemacht und uns mit Gleichgesinnten getroffen. Dabei sind auch noch diese beiden Projekte fertig geworden bzw. spontan entstanden, mein Januarprojekt in der Wollmeisengruppe „12für2015“:

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    Der Cowl ist ein Matchmaker (alle links sind Ravelry-links) von Martina Behm, gestrickt aus Wollmeise DK in den Farben Moses (das dunklere Blau), Sail The Seven Seas und Zarte Knospe. Ich hätte ihn nie gestrickt, hätte ich ihn nicht in Pfaffenhofen in Aktion sehen können, die Empfehlung als perfekter Begleiter zum Radfahren tat ihrs dazu, dass ich ihn stricken wollte. Hier sieht man noch mal die simple aber raffinierte Form des Cowls, der 2 mal um den Hals geschlungen wird und wunderbar den Hals wärmt, ohne dass einem die Enden z.B. in die Speichen des Rades geraten könnten:

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    Die lustige Mütze namens Oktopus hatte mir so gut gefallen, dass ich sie spontan aus den Resten des Cowls gestrickt habe. Dazu sollen bei Gelegenheit noch Handstulpen kommen.

    Alles in allem war es eine sehr produktive, creative und wunderschöne Woche in Berlin, liebe Silke, auch auf diesem Wege noch mal vielen Dank – auch für die Sockenpaare, die mein Reisegepäck – wenigstens auf dem Hinweg *hüstel* – etwas kleiner ausfallen ließen.

    Hauptsächlich habe ich noch an einem Teststrick gestrickt, 2farbig aus Kauni-Effektgarn. Wenn das Pattern veröffentlicht ist, werde ich noch mal mehr zeigen. Wer neugierig ist, in Ravelry ist es hier zu sehen.

    Als Februarprojekt der oben genannten Wollmeisenaktion habe ich ein WIP auserkoren und war überrascht, als ich es aus den Tiefen des Strickkorbs befreite. Der Body war fast fertig, das Bündchen schon begonnen. Die Aussichten stehen gut, dass der Pulli „Friday again“ von ANKESTRICK im Februar wirklich fertig wird.

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    Zum heutigen Stricktreffen habe ich dann noch ein weiteres Langzeitprojekt aus dem Winterschlaf befreit, die Op-Art-Decke ist um 2 oder 3 Runden gewachsen. Diese ziehen sich jetzt elendig lange hin. Sollte mir mal langweilig sein, werde ich mal wenigstens ein Viertel der Maschen zählen. Auf jeden Fall werde ich sehr bald auf 2 Nadeln wechseln müssen, das Geschiebe der vielen Maschen bremst doch ganz schön den Strickfluss.

    So, das soll es erst mal gewesen sein, ich wünsche Euch eine gute Zeit, bleibt oder werdet ganz schnell wieder gesund!

     

     

  3. Da war doch noch was…

    nennt sich Blog und will doch wenigstens ab und an gefüttert werden.

    Aber manchmal will einfach nicht die Ruhe einkehren, ein paar nette Zeilen zu schreiben, die passenden Bilder zu suchen/machen/bearbeiten und einen (hoffentlich) lesenswerten Beitrag zu verfassen.

    Gestrickt habe ich nach dem Urlaub mal mehr mal weniger, ein bisschen per Hand, auch endlich mal wieder auf der Maschine und kann folgende fertigen Projekte vorstellen:

    Zunächst ist das Urlaubsprojekt fertig geworden:

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    Das Stricken hat wirklich viel Spaß gemacht und ich bin zufrieden mit dem fertigen Stück.

    Das 2. Urlaubsgestrick wurde auch recht flott fertig. Der Innenteil war zwar recht langweilig, aber da es eine Frist für den Teststrick gab, bin ich rechtzeitig fertig geworden:

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    Das Stricken und der Austausch währenddessen hat sehr viel Spaß gemacht. Die Anregungen von uns Teststrickerinnen wurden in der endgültigen Anleitung (Ravelry-link) berücksichtigt und ich freue mich auf einen 2. Cowl, den ich bald stricken möchte. Eingeweiht habe ich ihn vor einigen Tagen und musste feststellen, dass er sehr gut wärmt (auch die Ohren, falls man ihn etwas höher zieht, wenn der Wind ums Eck pfeift), aber das Alpakagarn doch etwas am Hals piekst.

    Zwischenzeitlich hatte ich auch – leider viel zu kurzen – Ferienbesuch. Der Schwerpunkt lag eindeutig auf dem Kochen, ein Hobby meiner Nichte, außerdem mussten wir ausgiebig das neue Spiel des Jahres testen, was viel Spaß gemacht hat! Beim Stricken einer Mütze für den Bruder hatte ich tatkräftige Unterstützung und wir – und er – sind mit dem Ergebnis zufrieden:

     

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    Außerdem wurde ich hierbei mächtig angefeuert:

    nikolaus

    Sowohl die Finger als auch die Nadeln haben überlebt, auch wenn es manchmal ziemlich frickelig war. Und ja, ich gebe zu, es war noch etwas früh im Jahr, aber einen Prototypen wollte ich schon mal gemacht haben.

    Für die Wollmeise12für2014-Aktion habe ich für den Oktober mangels Zeit ein altes Projekt herausgekramt und etwas ergänzt. Der Pulli war ja eigentlich schon fertig, aber nachdem ich ihn aus dem Sommerquartier geholt habe, war mir recht schnell klar, dass der Ausschnitt viel zu weit für einen dicken Pulli war. Also habe ich mir noch einen Strang passendes Garn besorgt (ist ja klar, dass ich die Reste schon weggegeben hatte!) und den Ausschnitt verkleinert:

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    Zwischenzeitlich konnte ich einen Strickmaschinentag einlegen und habe ein bisschen herum experimentiert. Herausgekommen ist ein Probelauf für eine Decke, die aus immer nur 16 Maschen besteht, spiralförmig gestrickt wird und dabei das bereits fertige Gestrick direkt mit den Randmaschen zusammengehängt wird. Der Plan ist eine Decke, bei der jeder Streifen aus einer anderen Farbe besteht. Da man nie mehr als die Anfangsmaschen hat, kann man sie auch gut auf einem Deckerkamm stilllegen, wenn man zwischendurch etwas anderes auf der Maschine stricken möchte.

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    Außerdem habe ich einen Schwung Lochkarten gestanzt, unter anderem dieses Eschermotiv. Die Probe wartet noch aufs Trocknen, gefällt mir aber auch so schon ganz gut. Das endgültige Gestrick soll allerdings aus etwas dezenteren Farben bestehen.

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    Derzeit sind noch ein Pullover…

    fridayagain

    … ein Kissen – als Novemberprojekt,…

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    … ein raffinierter Pullunder aus 2 einfachen Rechtecken, wovon eins bereits gestrickt ist…

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    sowie seit langem mal wieder ein Paar Socken auf den Nadeln.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit, genießt ungemütliche Tage vielleicht mit dem Strickzeug auf dem Schoß und die schönen Tage an der frischen Luft!

  4. Wer wagt, gewinnt

    Ja, heute habe ich es gewagt, den Reißverschluss in die Jailbird-Jacke einzunähen. Also erst mal eine Maschenprobe genommen, einen Reißverschluss samt dem für die Jacke ausgewählten Band für die Rückseite drauf gesteckt und mutig drauf los genäht. Was soll ich sagen, es war kein Problem.

    Also braunes Garn gespult und dann die Jacke unter die Maschine gelegt. Es gab erst ein paar Mal Stau und der Unterfaden verhakte sich. Aber so schnell gibt Nani nicht auf. Nochmal alles auseinander gebaut, die Spule kontrolliert und wieder alles eingefädelt.

    Damit das Material nicht so strapaziert wird, habe ich dann an einem anderen Ende begonnen und jetzt funzte es. Allerdings ging es dann irgendwann nicht mehr weiter – bis ich merkte, dass am Reißverschlussfüßchen eine Stelle ist, die Fäden zieht. Mit einem Streifen Klebeband habe ich diese Stelle dann unschädlich gemacht und konnte in Ruhe weiter nähen. Gut, einmal bin ich doch noch hängen geblieben, aber wusste dann ja schnell, woran es hängt.

    Die 2. Naht, um das Band auf der Rückseite richtig zu fixieren war dann gar kein Problem mehr, die Naht ist im Gestrick gar nicht zu sehen, auf der Rückseite muss man schon genauer hinsehen, um das braune Garn auf braunem Band zu sehen.

    Ein kurzes Päuschen und dann wurden noch schnell alle Fäden vernäht und das Reihgarn rausgefrickelt. Das alllerdings weniger schnell und dabei habe ich auch einmal den Nähfaden erwischt. Also noch mal an die Maschine und ein paar Stiche drüber genäht.

    Und nun ist sie wirklich fertig. So richtig, das ganze hat vielleicht eine halbe, dreiviertel Stunde gebraucht:

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    Unten knubbelt es noch ein bisschen, ich hoffe, das wird nach dem Waschen besser. Hier noch mal ein Detailfoto:

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    Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden und werde sicher noch mal eine Reißverschlussjacke stricken, dann aber nicht mehr so lange mit dem Nähen warten. Zudem habe ich einen Tipp bekommen, dass es nervenschonendere Alternativen zum Reihgarn gibt, die sich beim Waschen einfach auflösen. Das werde ich mir auf jeden Fall besorgen.

    Sehr zufrieden bin ich auch mit Charlotte. Sie wurde gestern fertig und heute durfte sie baden und sollte gespannt werden. Aber bei der Größe stellte sich das als unmöglich heraus. Also habe ich schon vor der Wäsche (weil es trocken besser geht) einen Nylonfaden vom Maschinenstricken durch die lange Seite der Bordüre gefädelt und beides an einer Leine zum Trocknen gehängt:

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    Gut bewacht dauerte es bei dem Wetter auch nicht lange, bis das Tuch trocken war und durfte zum Fotoshooting:

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    Ich bin sehr zufrieden mit dem Tuch und kann mir ohne Weiteres vorstellen, noch eins zu stricken. Irgendwann…

  5. Nur ein paar Reihen…

    sind an Charlotte dazu gekommen, aber ich konnte jetzt den Hauptteil beenden und habe gestern mit dem Bündchen, das rundherum gestrickt wird, begonnen. Runde Nr 1 ist geschafft, wieviel Tausend Maschen es sind, möchte ich so genau gar nicht wissen. Der aktuelle Stand sieht so aus, leider lässt sich das Tuch nicht so weit ausbreiten, dass man es besser erkennen könnte:

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    Es hatte sich ja schon angekündigt, die Amarylis ist in voller Blüte:

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    Ein neuer Mitbewohner fürs Hobby ist letzte Woche eingezogen. Nein, nicht noch eine Strickmaschine. Aber ich habe schon länger mit einem elektrischen Wollwickler geliebäugelt, da viele schöne Garne nur in Strängen zu kaufen sind und die Sockenwolle fürs Maschinenstricken ja auch umgewickelt werden will. Langer Rede, kurzer Sinn, die Überstundenzuschläge habe ich diesmal in England ausgegeben. Montagabend bestellt, Mittwochnachmittag geliefert – wow!

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    Jetzt habe ich doch noch einen Anfang gewagt:

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    Es soll eine Jacke für früh morgens im Sommer werden, wenn es noch etwas frischer ist. Ich habe zwar eine blaue, die ich zu diesem Zwecke sehr gerne trage, aber die passt eben nicht zu allem. Mal sehen, wie lange es dauert, bis sie fertig ist. Die Farbe ist gleiche wie Charlotte, so kann ich die beiden sogar kombinieren. Allerdings habe ich erst mal wieder eine Pause eingelegt, weil das Maschinenstricken heute eher schweißtreibend ist.

    Das wars schon. Es gibt zwar einige Projekte, die in meinem Kopf herum spinnen, aber es fehlt die Zeit, sie umzusetzen.

    Habt einen schönen Sommer!

  6. Angefressen…

    … bin ich und zwar ganz ordentlich.

    So, wie viele meiner Pflanzen. Die tun mir richtig leid, manche gibt es gar nicht mehr, vor allem die, die ich ausgesät hatte und die erst aus 2 Blättern bestanden, dann nur noch aus einem Stengel – bis sie ganz verschwunden waren. Das sind ein paar Exemplare, die – noch – leben:

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    Der Drachenbaum, dem ich etwas Frischluft gönnen wollte:

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    Und der Oberhammer, ich hab es gerade heute entdeckt:

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    2 Orchideenpflanzen. Und hier haben die Schädlinge auch die Blütenblätter angeknabbert.

    Schwer im Verdacht habe ich den Dickmaulrüssler. Die Tage hatte sich einer ins Bad verirrt (und leider habe ich auch hier Pflanzen, wo er sich dran gütlich tun konnte. Ich hoffe sehr, dass es ein männliches Exemplar war. Denn wenn man sich ein bisschen durch die einschlägigen Seiten klickt, steigt der Frust ziemlich, weil die Viecher schwer zu bekämpfen sind und die Larven an der Wurzel fressen.. Zudem sind sie nachtaktiv, kein Wunder, dass ich nichts unter den Blättern gefunden habe. Ist die eine Plage vorbei, kommt die nächste. Einziger Trost: Tagsüber kann ich den Balkon diesmal ungestört nutzen.

    Naja, es gibt natürlich auch noch ein paar schöne Dinge, z.B. meine erste Himbeere:

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    Ich überlege, ob ich sie heute feierlich ernte oder ihr noch ein paar Sonnenstrahlen gönne. Ich liebe Himbeeren und es ich hoffe, dass die Pflanze die Käfer (wie man sieht, sind auch hier die Blätter angeknabbert) überlebt und mir in den nächsten Jahren noch mehr Früchte als an 2 Stellen liefert.

    Und dann – eben bei der Blattfraßkontrolle entdeckt:

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    Ist es wirklich das, wonach es aussieht? Hat die Amaryllis eine Knospe? Mitten im Sommer? Dann hab ich ja wirklich ein außergewöhnliches Exemplar erwischt. Samen habe ich ja auch schon ernten dürfen.

    Gestrickt wird derzeit wenig, einerseits geht nach der Arbeit nicht mehr viel und bei der Hitze klappt das ja ohnehin schwierig. Beim gestrigen Stricktreffen habe ich das Strickzeug nicht mal ausgepackt. Aber es war auch so schön, das lange Wochenende in netter Gesellschaft einläuten zu können.

    Seit dem letzten Beitrag ist Charlotte trotzdem ein gutes Stück gewachsen, Zeit für ein aktuelleres Foto:

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    Hier kann man das Sternchenmuster gut sehen:

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    Einen Versuch, Doubleface-Handstulpen zu stricken, habe ich abgebrochen. Ich habe sie schon nur mit 2er Nadeln gestrickt, damit das geplante Blütenmuster (zu sehen ist nur die untere Bordüre, oben sollten Blütenranken die Stulpen zieren), drauf geht. Es waren aber bestimmt 16 M zu viel. Stulpen sollen ja ordentlich sitzen und nicht an den Händen herumlabbern. Da der Anfang ein ziemlicher Krampf war, wird es wohl erst mal beim Versuch bleiben.

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    Immerhin gibt es ein fertiges Projekt, der Mai im Wollmeisen-12für14-KAL, Toe-up-Socken (spiceman – Ravelry-link ) aus Maharani:

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    Ein paar Gedanken mit dazugehörigen Maschenproben habe ich mir für die Strickmaschinen gemacht. Als da wäre ein Top mit Lacemuster. Es handelt sich um eine Handstrickanleitung, die ich auf die Maschine umsetzen möchte. Bin sehr gespannt, ob es wieder funktioniert. Bei der Gestreiften Kapuzenjacke (deren Reißverschluss immer noch wartet *hüstel*) hat es ja gut geklappt. Bei Versuchen ein Sommertop aus Lacegarn zu stricken, muss ich mir noch was einfallen lassen, weil durch das dünne Garn die Nadeln nicht ausreichen. Die Idee ist, die Teile zu halbieren und beide jeweils mit der Naht nach außen zusammen zu nähen, sozusagen als design-Element.

    So, jetzt wünsche ich Euch und mir erst mal einen wunderschönen Sommer, der erträglich in den Temperturen und ohne noch mehr verheerende Unwetter (und doofe Rüsselkäfer) einhergeht!

  7. Ein paar Tage… (Vorsicht Bilderflut)

    … war ich mal wieder in Frankreich. Das Wetter, naja, verlieren wir kein Wort drüber. Aber immerhin war es am Mittwoch das erste Mal trocken. Also genau richtig, um dem im April wiedereröffneten Zoo in Paris, einen Besuch abzustatten.

    Mit der Métro Linie 1 fuhren wir bis Saint-Mandé, von dort ging es in einem ca. 20 minütigen Marsch an den Rand des Bois de Vincennes (es gibt auch eine Buslinie, aber der Ort ist ganz schön). Die Vorwarnungen, man müsse an der Kasse lange Schlange stehen, bewahrheiteten sich nicht, es ging ganz flott voran. Überall sorgten freundliche Mitarbeiter hilfsbereit dafür, dem Alltag in eine ganz andere Welt zu entfliehen.

    Der Tierpark ist in 5 Zonen mit den entsprechenden Tieren eingeteilt. Wir starteten in Patagonien, wo wir Seelöwen und Humboldt-Pinguine, Guanakos und Pudus (kannte ich vorher beide nicht) sowie straußenähnliche Nandus sehen konnten. Die Pumas haben sich erfolgreich unserem Blick entzogen. Und irgendwie habe ich erst später an die Kamera gedacht.

    Als nächstes landeten wir in der Sahel-Sudan-Zone mit 44 typischen Arten. Nilpferd,…

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    Zebras,…

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    Löwen (wir haben 4 beeindruckende Exemplare ausgemacht), Strauße,…

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    Gazellen, Antilopen, Paviane und viele Giraffen::

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    Zu diesem Bereich gehört auch eine große Volière, die man durch „ausflugsichere“ Türen betreten konnte:

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    Viele Flamingos teilen sich den Raum mit exotischen Entenarten, Löfflern und anderen mir unbekannten Vögeln. Nach dem Verlassen der Volière tut sich dieser weite Blick auf. Das ein oder andere Grünzeug muss noch ein bisschen wachsen. Und hier hatte ich Glück, so einen freien Blick zu haben, denn überall tummelten sich Schulklassen, einheitlich mit leuchtenden Tüchern oder Westen (meist in Neonfarben und mit Telefonnummern versehen, falls doch mal ein Kind verloren geht):

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    Nach einer Stärkung im Restaurant, benannt nach dem arabischen Namen für Giraffe (wie passend), machten wir uns auf den Weg nach Europa. Dort trafen wir auf Kondore, Geier, Vielfraße, Wölfe, Luchse (da fällt mir auf, die habe ich auch nicht gesehen) und Otter:

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    Im künstlichen Gebirge versteckt ist ein Vivarium mit allerlei Getiers wie Wasserschildkröten und Fischen.

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    Von Europa aus kamen wir nach Guyana, wo wir Wollaffen, eine Seekuh und Tapire sehen konnten. Der Jaguar hat sich erfolgreich vor uns versteckt.

    In einer Freiflughalle, die uns schon zum nächsten Gebiet, Madagaskar, führte, haben wir die Kaimane wohl übersehen. Dafür flogen Papageien und andere Vögel frei über unsere Köpfe – oder saßen einträchtig nebeneinander:

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    Auch ein Chamäleon zeigte sich in voller Pracht:

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    Etwas scheuer waren viele Froscharten, die sich sehr gut tarnen konnten. Okay, bei diesem Exemplar, dem Tomatenfrosch, war es einfach, ihn zu finden:

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    Es war spannend, mit den Kindern gemeinsam die Tiere zu suchen – nicht immer erfolgreich. Auch Schlangen, Stabschrecken und Echsen tarnten sich gut. Ich habe sicher einiges vergessen.

    Hinter einer Fläche mit Picknicktischen – wir wären beinahe nicht hier lang gegangen – tat sich noch eine Insel mit Lemuren auf (etwas schwer zu erkennen in der Bildmitte):

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    Schön wars, noch mal vielen Dank, liebe Angelika, für den tollen Tag!

    Gestrickt wurde natürlich auch noch. Das Tuch ist gewachsen…

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    Die Socke ist mittlerweile über der Ferse angekommen (hier noch nicht ganz so weit):

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    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich Socken öfter in dieser Technik stricke, zu eingebrannt ist das Standardrezept, das ich ohne Nachzudenken stricke.

    Die braun-gestreifte Jacke wartet noch auf ihren Reißverschluss. Heute hatte ich ein bisschen Mut und wollte ihn schon mal mit Reigarn heften, das hat sich aber erst mal versteckt und bei der Suche bin ich dann wieder davon abgekommen. Ich hoffe auf morgen.

    Vorgestern habe ich mich dann an die Strickmaschine gesetzt, um einen derzeit beliebten Schal zu stricken. Der erste Versuch war vielversprechend:

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    Ich musste noch mal neu beginnen und nahm dafür ein Farbverlaufsgarn. Gestern abend konnte ich dann die beiden Seiten abhäkeln und heraus gekommen ist ein ganz ordentliches Exemplar:

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    Heute habe ich eine neue Jacke begonnen, aber davon ist noch nicht viel zu sehen. Aber eins muss ich Euch unbedingt noch zeigen, dann ist gut für heute!

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    Die Geduld hat sich gelohnt, vielleicht werde ich bald Himbeeren ernten können! Darauf freue ich mich wie Bolle!

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit!

  8. Und weiter geht es

    Das hatte ich mir ja echt ein bisschen anders vorgestellt, Urlaubswetter ist das auf jeden Fall nicht.

    Na gut, so gibts kein schlechtes Gewissen, gemütlich im Sessel zu sitzen und zu stricken – oder Pullis und andere Teile fertig zu stellen:

    Der Maschinenraglan ist zusammengenäht und mit Bündchen versehen. da mir der Halsausschnitt zu weit war, habe ich eine 2. Blende in Kontrastfarbe eingestrickt:

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    Was ich nicht erwartet habe: Nach dem Waschen ist der Pulli ein ganzes Stück in die Länge gegangen. Bin jetzt sehr gespannt auf die Passform nach dem Trocknen.

    Hier der abgewandelte Sonnensegel. Nicht viel Sonne da? Dann braucht es auch nur einen schmalen Segel, oder?

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    Und wenn man 2 Teile fertig bekommt, darf man auch wieder 2 Sachen anstricken, oder? Zuänchst ein großes Dreieckstuch mit eingängigem Sternchenmuster:

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    Die viel-seitige Anleitung hat mich erst ein bisschen verunsichert, aber die ist schon jetzt nicht mehr nötig, erst wieder, wenn es an die Bordüre geht, die außen an gestrickt wird.

    Außerdem wollte ich noch mal sehen, ob ich nicht doch ein gutes Rezept für Toe-up-Socken finde, daher habe ich jetzt diese Socken begonnen:

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    Habt eine gute Zeit!

  9. Aktuell auf den Nadeln…

    … sind zwar nicht nur diese beiden Teile, aber an ihnen stricke ich aktuell im Wechsel. Zum einen ein von oben gestrickter Pulli mit eingestrickten Armkugeln. Hier seht Ihr den Stand vorm Ribbeln des 3. Farbblocks. Die 4 geplanten Rottöne sollen einen Farbverlauf ergeben, allerdings habe ich mich im Eifer des Gefechts vergriffen und das hellste Rot etwas zu früh angestrickt. Leider ist es schwierig, die Farben naturgetreu wiederzugeben:

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    Zum andern ist da das Tuch, das hauptsächlich beim Stricktreffen vorankommt, da es handlicher zum Mitnehmen ist. Die aktuelle Länge beträgt ca. anderthalb Meter und ich stricke, bis das Farbverlaufsgarn aufgebraucht ist.

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    Der Resteverwertungspulli ist schon eine Weile fertig und träg sich prima – und ich habe noch ordentlich was übrig. Geplant sind noch ein Cowl, und wenn dann noch etwas übrig ist, Handstulpen.

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    Ein klitzekleines Zwischendurchprojekt bringt hoffentlich ein bisschen gute Laune im Seniorenheim:

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    An den Strickmaschinen gehts auch weiter, Einige Socken warten noch auf die Fertigstellung und auch mit technischen Übungen geht es nach und nach voran. Projekte im Kopf habe ich wirklich genug.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit, nutzt jeden Sonnenstrahl – aber bitte ohne Sonnenbrand!

  10. Maschinensockenstricken-Trainingslager

    Zunächst noch der 2. Strandwanderer, der nun auch endlich fertig ist. Leider ist es sehr schwierig, die tollen Farben auf Fotos zu bekommen:

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    Das Muster (ravelry-link) eignet sich wirklich ausgesprochen gut für solche handgefärbten Garne aus mehreren Farben.

    Leider nicht so gut angekommen sind die maschinengestrickten Handstulpen als Geburtstagsgeschenk. Aber ich hoffe, dass es eine Ersatzträgerin gibt, deren Hände gewärmt werden wollen:

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    Was ich schon die ganze Zeit mal machen wollte, ist eine Maschenprobe an der Maschine (hier mit der brother), und alle Maschenweiten durchzuspielen:

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    Ausgezählt habe ich noch nicht, die Probe trocknet noch, aber der Unterschied in der Maschengröße ist auf dem Bild schon beeindruckend. Selbst mit Maschenweite 0.. kam ich noch problemlos mit der Sockenwolle durch. Das hätte ich so nicht erwartet. Die Probe auf der duo steht noch aus…

    Noch immer kann ich die Socken nicht auswändig auf der Maschine, da hilft nur eins: üben, üben, üben…

    Und so gibt es noch einige Sockenpaare, die sich auf den Weg nach Bolivien machen dürfen:

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    Gr. 18 und 25 aus handgefärbter Sockenwolle

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    Gr. 26 aus handgefärbter Merinosockenwolle

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    Gr. 35 aus handgefärbter Merinosockenwolle

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    Gr. 28 aus handgefärbter Merinosockenwolle

    Wie schön, wenn die Musterung bei verschiedenen Größen so unterschiedlich ausfällt. So hat jedes Kind trotz gleicher Farben individuelle Socken. Positiver Nebeneffekt: Ganz nebenbei wird auch mal ein bisschen Sockenwollstash abgebaut. Gerade die Reste von den großen Socken reichen meist noch für ein Paar Kindersocken aus.

    Ich geh dann mal weiter üben… Schönen Sonntag und eine gute Zeit!

  11. Im Zeichen der Strickmaschine

    Die Vorfreude auf eine freie Woche, an der das Hobby und besonders das Treffen mit lieben Menschen im Vordergrund stand, ließ mich 3 besonders anstrengende Arbeitswochen irgendwie aushalten.

    Es fing mit dem letzten Dienstwochenende an, an dem Samstag gings nach der Arbeit zum Siegburger Stricktreffen, wo Silke aus Berlin schon in der diesmal ziemlich großen Runde saß. Ein gemütlicher Stricknachmittag unter Gleichgesinnten ging schnell vorbei. Der Abend war recht kurz, klingelte mein Wecker doch am nächsten Morgen schon wieder sehr früh und Silke hatte auch noch ein bisschen Schlaf nachzuholen.

    Nach Feierabend am Sonntag konnte das wollige Vergnügen richtig los gehen. Maschinenstricken, Handstricken, ein Ausflug, Wollshopping, Treffen lieber Menschen und ein kleiner Workshop in der Eifel sollten die Woche ausfüllen. Silke hatte bereits 2 Paar Socken gestrickt und so nahmen wir uns unser erstes geplantes Maschinenprojekt (ravelry-link) vor, das ganz oben auf der Ausprobieren-Liste stand, gestrickt am brother-Doppelbett mit Sockenwolle.

    Zunächst werden die Hauptteile von unten nach oben in Reihen gestrickt. Also Bündchen am Handgelenk, dann das gemusterte Hauptstück und dann noch mal ein Abschlussbündchen in der Grundfarbe. Der Daumen wird dann zunächst separat von oben begonnen. Man beginnt mit dem Abschlussbündchen und im glatt rechten Teil verjüngt sich der Daumenteil durch Abnahmen. An einer vorher markierten Reihe des Hauptteils beginnt man dieses – auf den Kopf gedreht und mit der schönen Seite zu einem hinzeigend – mit den Randmaschen rechts und links auf die äußeren Nadeln des Daumens einzuhängen. Das passiert in vorgegebenen Reihen, genauso wie die weiteren Abnahmen. Heraus kommt solch ein Teil, …

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    dem man schon ansehen kann, was es werden will:

    brother-handstulpe02

    Es müssen noch ein paar cm Nähte geschlossen werden und die Fäden verwahrt. Nach dem gemeinsamen weiß-roten Protyp startete Silke die Massenproduktion:

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    Währenddessen begann ich meine Runden an der duomatic 80. Zum Warmlaufen erst mal ein Paar Kindersöckchen, die in der Spendenkiste landeten:

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    Anschließend wurde es anspruchsvoller. Ich hatte mir vorgenommen, mich mit dem Zubehör zu beschäftigen. Den 4-Farbwechsler hatte ich schon erfolgreich in Betrieb nehmen können, also sollte dieser auch etwas zu tun bekommen. Das Bemusterungsgerät, deco genannt, wurde angebaut und die Anleitung auf den Schoß gelegt und los gings. Viele, sehr viele Reihen passierte nichts. Die Lochkarte wurde zwar transportiert, Stößer wurden vorgewählt, aber mehr änderte sich nicht. Bis endlich der Groschen fiel und mir ein kleiner Pfeil im Schema des Anleitungshefts auffiel, den man am Schlitten drücken muss! Und ab da gabs auch auf der duo wie von Zauberhand Norwegermuster:

    duo erstesFI-Muster

    Jetzt aber zur Sache, was auf der brother geht, muss auch auf der duo funktionieren. Und was soll ich sagen? Es klappt! Einen Fehler habe ich eingebaut, wie man sieht, haben sich die Farben im oberen Musterteil umgekehrt, da hab ich wohl einen Fadenwechsel verschlafen.

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    Silke hatte eine Anleitung für eine 2farbige Mütze, die sie gerne stricken wollte, das Muster habe ich dann ausprobiert und es klappte im ersten Anlauf. Das Gestrick ist von vorn und hinten gleich. Die Bemusterung erfolgt ausschließlich über vorher ausgewählte Stößer, entsprechende Tasten und Farbwechsel alle 2 Reihen.

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    Die Wollvorräte wurden natürlich auch noch mal aufgefüllt. Man kann ja gar nicht anders, wenn Markensockenwolle hier zum Schnäppchenpreis erhältlich ist. Warum die Berliner Filialen da nicht mitmachen, keine Ahnung. Nachmittags kam kurfristig noch Strickgesellschaft von der anderen Rheinseite vorbei, so konnten wir gemütlich stricken und klönen.

    Selbstverständlich konnten wir nicht nur vor den Maschinen und auf dem Sofa sitzen und stricken. So gabs bei strahlendem Sonnenschein, jedoch recht kaltem Wind, einen Ausflug zum Drachenfels. Einen Kaffee gabs da oben leider nicht (man hatte uns im Tal aber schon informiert), dafür war es sehr leer und der Ausblick entschädigt auf jeden Fall. Leider war es etwas diesig, sodass man z.B. nicht bis zum Kölner Dom schauen konnte. Dafür gabs in unmittelbarer Nähe schöne Fotomotive:

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    Auf dem Weg zurück ins Tal haben wir ein – leider sehr verfallenes – Traumhäuschen entdeckt und diese knorrigen Gesellen:

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    Am Donnerstag wurden wir samt Strickmaschine (die duo musste aus Platzgründen zu Hause bleiben) in die Eifel gekarrt, wo wir ganz lieb aufgenommen wurden und uns viel erarbeitet haben. Es wurde erst mal die Ausrüstung (zufällig die gleiche Modell-Kombination wie meine) verglichen und so brachten wir auch bis dahin nicht funktionierende Teile in Gang. Es sind oft nur Kleinigkeiten…

    Für weitere Handstulpen wurden Karten gelocht und probegestrickt, z.B. diese Muster:

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    Auf meiner Wunschliste stand ein Cowl im stranded Muster, ich habe ein ganz schlichtes 2x2er Karomuster gelocht und nach jeweils 6 Reihen eine der beiden Farben durch die nächste ersetzt. Jede Farbe ist also 12 Reihen dran.

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    Das ganze wiederholt sich mehrfach, bis es mir etwas langweilig wurde und einige Farben zu Ende gingen. So habe ich 2 größere Blocks in den leuchtenden Farben eingebaut. Kurz vor Schluss passierte noch ein Fehler, vermutlich durch mangelnde Konzentration, alle Maschen einer Farbe, also jede 3. und 4. Masche waren nicht mehr auf den Nadeln. Es hat ganz schön gedauert, sie alle wieder einzufangen und alles im Muster zu beenden. Zum Glück war ich in der Zeit alleine, sodass sich niemand mein Fluchen anhören musste. Aber gelernt habe ich dadurch einiges und letztendlich ist der Cowl auch fertig geworden:

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    Eines von Silkes Handstulpenpaare durfte ich mir zusammen nähen:

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    Ein Vorlegemuster, bei dem alle 2 Reihen die Farbe gewechselt wird, ist dem Norwegermuster ähnlich, es ist aber elastischer:

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    Die Zeit ging um wie im Fluge, wir wurden lecker vom Nachwuchs bekocht, es gab sogar frische Waffeln zum Frühstück! Abends wurde der Kamin angeworfen und gemütlich von Hand gestrickt. Die Gastfreundschaft war kaum zu übertreffen, vielen Dank, liebe Inka (ravelry-link)!

    Zurück in Bonn überraschten uns eine Blütenpracht. Das Foto ist zwar etwas jünger, aber ich wollte es Euch nicht vorenthalten:

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    Eigentlich blühen die beiden ja eher nicht gleichzeitig.

    Samstagnachmittag kam dann noch lieber Besuch aus Frankreich hier an und gemeinsam machten wir uns auf zu einem schönen Spaziergang durch den Wind mit anschließendem Essen unter lieben Freunden. Ein schöner Abend als Abschluss zu Silkes Besuch, die am nächsten Morgen Richtung Schnee und Kälte nach Hause abreiste. 20 Grad Temperaturunterschied sind schon eine Hausnummer. Liebe Silke, schön war’s, ich freue mich schon aufs nächste Wiedersehen, spätestens im April in Bredbeck!

    Besuch aus Frankreich heißt (noch) nicht Maschinen- sondern gemütliches Handstricken auf dem Sofa. In Arbeit ist derzeit ein zweiter Strandwanderer…

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    … sowie ein Restepulli, für den schon alle Reste einer Qualität zu 2 großen Knäuels verbunden sind:

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    Das macht das Stricken spannend, denn ich weiß nicht, wie die Reihenfolge ist, habe beim verbinden der Fäden nur darauf geachtet, dass die Enden zusammen passen. Ein bisschen kann man das schon einschätzen, weil am Knäuel zu sehen, aber das Stricken wird nicht langweilig.

    Puh, ich hoffe, Ihr habt bis hierhin durchgehalten, danke dafür! Ich wünsche Euch eine gute Zeit, bleibt oder werdet schnell wieder gesund!

  12. Stürmischer Herbst

    Draußen stürmt es immer weiter, um so gemütlicher wird es drinnen. Trotzdem habe ich draußen gestern noch eine Überraschung entdeckt. Diese Ringelblume hat sich wohl aus den diesjährigen Samen entwickelt und die warmen Temperaturen voll ausgenutzt:

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    Diesmal kann ich einige beendete Projekte, die schon länger da liegen, zeigen, die Jacke hat jetzt alle Fäden vernäht und die Knöpfe sind ebenfalls angenäht:

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    Diese Socken sind schon vor Wochen fertig geworden und wärmen hoffentlich längst den neuen Besitzern die Füße:

    2013duomaticsocken07-08 2013duomaticsocken09

    Im linken Bild, das sind übrigens nicht Kinder- neben Erwachsenensocken, sondern einmal Gr. 37 neben Gr. 48. Sie werden hoffentlich gut in Wanderschuhen sitzen.

    Da ich abends auf dem Sofa, beim Handstricken, doch dazu neige, einzuschlafen, stricke ich gerade mehr auf der Maschine. Da kommt man natürlich verhältnismäßig schneller ans Ziel. Ich habe auch ein paar neue Sachen gelernt, z.B. die Halsblende mit der Maschine:

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    Der Boxy, auf die Maschine umgesetzt, wird sicher nicht der letzte seiner Art sein, denn er trägt sich einfach klasse:

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    Vergangenes Wochenende wurden wieder Socken gestrickt, und weil die Wolle dem Besuch so gut gefiel und ich zufällig noch ein 2. Knäuel der Farbe vorrätig hatte, gabs gleich noch ein Zwillingspaar:

    2013duomaticsocken10 2013duomaticsocken11

    Interessant, dass beide Paare gleich schwer sind, was ich mir nicht erklären kann, denn sie sind gleich gestrickt, das rechte Paar allerdings mit 12 Reihen mehr für längere Füße.

    Eine Hülle für einen E-Book-Reader – ein längst überfälliges Geburtstagsgeschenk – habe ich jetzt auch endlich ausgetüftelt, es fehlt allerdings noch das Futter:

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    Das japanische Schriftzeichen bedeutet „Happiness“, also Glück, ich hoffe, das stimmt so auch, und wird der Besitzerin in großem Maße zur Verfügung stellen *winke*.

    Beim Handstricken gehts nur im Kleinen voran, ich möchte Handschuhe stricken, dabei habe ist der Plan, die Finger von oben nach unten passgenau zu stricken. Bei der Gelegenheit habe ich mal so einen leitfähigen Faden mitgestrickt, damit man das Smartphone auch im Winter bedienen kann, ohne kalte Finger zu bekommen. Getestet habe ich es schon, es funktioniert tatächlich, allerdings befürchte ich, dass mir das Telefon aus der Hand rutscht, da es schon so sehr rutschig ist. Hier die Test-Fingerspitze…

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    … und hier die ersten beiden Finger (übrigens passend zum bunten Cowl):

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    Da fällt mir ein, dass es noch einen 2. Maschinencowl zu zeigen gibt:

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    Ein 2. Paar Handschuhe ist in Arbeit, klassisch von unten nach oben gestrickt und mit einer schönen Verzopfung:

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    Und… heute ist es endlich fertig geworden, das Tuch „Strandwanderer“:

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    Ich denke, die Taktik, statt vorm Fernsehen vor der Strickmaschine zu sitzen, ist gar nicht so schlecht, hätte nicht gedacht, dass da in so kurzer Zeit so viel zusammen kommt, denn gefühlt habe ich nicht viel gestrickt in letzter Zeit.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit!

  13. Nachlese Urlaub

    Der Urlaub ist längst Geschichte, der Alltag schlägt wieder mit voller Macht zu, aber will mich nicht beklagen…

    Daher auch lieber ein paar schöne Dinge, z.B. von der leider viel zu kurzen Reise an die französische Atlantikküste. Mit dem Wetter hatten wir unwahrscheinliches Glück, in hiesigen Gefilden war es wohl nicht so toll. Wir haben draußen sitzen können, sogar am vorletzten Tag draußen gefrühstückt, das liebe ich ja! Zugegebenermaßen mit Strickjacke und Wollsocken, aber es war gut auszuhalten.

    So konnten wir auch trockenen Fußes schöne Spaziergänge bzw. kleine Wanderungen machen, z.B. eine sehr schöne an der Côte Sauvage entlang. Zunächst geht’s am Strand vorbei, das Spiel der Wolken war faszinierend:

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    Dann auf einem befestigten Weg mit immer wieder neuen Ausblicken:

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    Diese Baumart sticht überall hervor (muss unbedingt mal nachforschen, welche das ist). Die Mischung von dunklem und hell-leuchtendem Grün ist phantastisch und besonders vor blauem Himmel DER Hingucker. Aber auch vor bewölktem Hintergrund fallen sie immer wieder auf. Leider kommt das auf den Bildern immer gar nicht so rüber:

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    Hier kann ich mir auch vorstellen, strickend auf einer Bank einen ganzen Tag zu verbringen:

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    Diese netten Tiere genossen ein paar Sonnenstrahlen auf der angewärmten Steinmauer:

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    Zur Belohnung nach der schönen Wanderung gab es eine leckere Démolution:

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    Bestehend aus Meringue (Baiser), Nusseis, Schlagsahne und Karamelsauce schmeckt sie einfach göttlich.

    Gestrickt wurde natürlich auch, so ist die February Sweater Jacke fertig – theoretisch, denn auch wenn es auf dem Bild so aussieht, ist sie noch nicht fertig, denn es wollen die Knöpfe an- und die Fäden vernäht werden:

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    Viele Reihen des Geckotuchs habe ich im Urlaub gestrickt, bin aber erst am vergangenen Wochenende fertig geworden. Und es war am Ende ganz schön spannend, das dunkle Garn wurde knapp und ein Krimi ist nichts dagegen. Am Ende hat es gereicht und ich habe gerade mal 1 m Faden übrigbehalten:

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    Ein neues Strickstück habe ich noch in Frankreich begonnen, aus farbenfrohem Garn stricke ich einen Strandwanderer. Auf dem Foto, das zu seinem Namen passt, ist leider nicht so viel zu sehen:

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    Hier noch mal im Detail, es sind viiiiiiiiiieeeele verkürzte Reihen, aber es strickt sich gut und mittlerweile bin ich auch schon weiter, als auf diesem Bild, wo man das Muster besser sehen kann:

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    Ein paar Tage habe ich noch in Rheinhessen bei meiner Schwester verbracht, leider hat der Wettergott da nicht so mitgespielt. So kann ich Euch keine schönen Herbstbilder aus den Weinbergen zeigen, denn es regnete fast nur.

    Wieder zu Hause, konnte ich mich noch weniger mobilen Strickprojekten widmen. So ist der Temperaturschal jetzt zu Dreiviertel fertig:

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    Angesteckt durch einige Strickerinnen in Ravelry musste ich auch einen Ringelloop auf der Maschine stricken:

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    Am liebsten mag ich ihn gar nicht mehr ausziehen, es ist sooo praktisch, wenn einem die Schalenden nicht irgendwo rumrutschen oder -hängen:

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    Aktuell habe ich noch einen Pullover auf der Maschine begonnen, das Vorderteil ist soweit fertig und wartet auf den Gegenpart: Mal sehen, ob ich den heute noch schaffe. Nachdem wir Handwerker im Haus hatten, wollen erst noch ein paar Spuren beseitigt werden.

    Ich wünsche Euch schon mal ein schönes Wochenende und eine gute Zeit!

  14. Nichts los hier?

    Kann man eigentlich nicht behaupten, aber irgendwie rennt die Zeit. Wobei das auch irgendwie keine Neuigkeit ist und Euch auch sicher nicht unbekannt. Nun ja, so möchte ich Euch wenigstens in Sachen Stricken mal wieder auf den laufenden Stand bringen:

    Da wäre die Sache mit den Herdentieren. Passiert mir doch nicht! Von wegen! Zack, steht eine 2. Strickmaschine da:

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    Da ich mit dem Sockenstricken auf der Brother nur so leidlich Erfolgserlebnisse hatte und es angeblich (und ich hoffe auch wirlich) leichter auf der Pfaff gehen soll, zudem solch ein Exemplar zum Schnäppchenpreis beim großen Auktionshaus angeboten wurde, konnte ich kaum Nein sagen. Denn Socken von Hand zu stricken macht mir im Moment einfach keinen Spaß und es gibt doch immer weiter Anfragen für Socken, die ich nicht ablehnen mag. Die Maschine ist mittlerweile grundgereinigt und ich warte noch ganz hibbelig auf die wichtigen Abstreifer, ohne die es nicht losgehen kann, aber dann…

    Derweil stricke ich weiter an Projekten, die hier entweder noch gar keine Erwähnung fanden, da sie begonnen wurden, nachdem ich den letzten Beitrag hier geschrieben habe. Zum Glück sind alle Projekte in Ravelry angelegt, längst fehlt mir ein bisschen Gefühl für Zeit und Raum, ist heute Mittwoch, nein Donnerstag, zum Glück! Noch 3 Tage bis zum nächsten Frei.

    Zunächst wären da zwei Geburtstagsgeschenke, maschinengestrickte Lochmuster-Cowls, die mir sehr gut gefallen und sicher nicht die letzten ihrer Art bleiben werden. In Berlin ist da schon jemand in Massenproduktion gegangen, Weihnachten naht in großen Schritten *lach*. Meine Exemplare sehen so aus:

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    Hier kann man mehr vom Muster erkennen:

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    Fürs monatliche Stricktreffen habe ich bei sommerlichen Temperaturen ein kleines Zwischendurchprojekt begonnen und kurz darauf bereits beendet, darf ich vorstellen? Mini-Knubbelchen:

    mini-knubbelchen

    Es ist zwar ein bisschen fizzelig, aber dafür hat man nichts zusätzlich Wärmendes auf dem Schoß.

    Am vergangenen Wochenende habe ich dann noch ein neues Projekt begonnen, ein Sommertop aus Baumwollgarn. Die Lace-Bordüren sind/werden mit der Hand gestrickt, der glatt rechte Teil dazwischen auf der Maschine.

    Das ist eine Herausforderung, denn diese Hybridversion habe ich noch nicht ausprobiert. Eine Blende im Nachhinein an eine Maschinenteil anstricken ist nicht wirklich schwierig, handgestrickte 310 Maschen auf die Maschine zu hängen, ist da schon eher ein Geduldsspiel. Aber es ist vollbracht und wenn es etwas abgekühlt hat, werde ich wohl auch die restlichen ca. 220 Reihen schaffen und dann alles wieder auf die Rundstricknadel verlagern. Ob ich daran wie geplant am Samstag beim Stricktreffen weiterkommen werde, weiß ich noch nicht, die Wettervorhersage prophezeit uns nicht gerade Strickwetter und es spricht ja auch nichts dagegen, in netter Gesellschaft einfach nur einen kühlen Eiskaffee zu schlürfen, das Strickzeug für den Fall der Fälle in der Tasche. Achso, und damit es auch was zu sehen gibt, die Bordüre…

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    … im Detail…

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    und der aktuelle Stand auf der Maschine – Reihe 54, also Runde 27:

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    Sweatrrr wächst stetig, vorzugsweise vor dem Dienst, wenn ein paar Minütchen übrig sind, genieße ich die relativ kühle Luft und so wächst der Pulli stetig:

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    Die netten Details, die man auf dem Foto nur schwer bis gar nicht erkennen kann, sowie die Taillenabnahmen verhindern, dass ich gedankenlos immer weiter stricken kann und der Pulli schneller wächst.

    Alle anderen Projekte dümpeln so vor sich hin. Die dunkelblaue Jacke ist mir zu warm, der Schal… wer braucht bei über 30 Grad einen Schal? (Immerhin gibts jetzt vermehrt die „neuen“ Farben) und ich überlege, ob ich die Jahreszahl jetzt in der Mitte mit einstricken könnte oder lieber am Ende und wenn ja, wie. Im Moment „sammele“ ich den ganzen Juli, den ich dann in einem Stück stricken kann – mit oder ohne Jahreszahl.

    So, das soll es erst mal gewesen sein, die nächsten Wochen sind geprägt von lieben Besuchen, nicht zu vermeidender Arbeit und hoffentlich der ein oder anderen Masche.

    Ich wünsche Euch eine schöne Sommerzeit, ein verfügbares Plätzchen mit angenehmen Temperaturen, wohin Ihr Euch zurückziehen könnt und/oder ein kühlendes Getränk!

  15. Halbzeit

    Das Jahr ist halb um – wo ist die Zeit nur geblieben?

    Hier steckt ein bisschen drin, im Juni endlich auch mal ein paar neue Farbtupfer:

    ts juni

    Im Ganzen misst er jetzt 115 cm und zeigt sich so in seiner ganzen Pracht:

    temperaturschal halbzeit

    Gestern habe ich noch ein paar Kräuter gepflanzt und den Balkon von den Untwetterspuren letzter Woche befreit, um ihn endlich mal wieder nutzen zu können (heute gleich getan). Dabei habe ich ganz begeistert folgendes entdeckt:

    zucchini

    Zum allerersten Mal scheinen die Zucchini was zu werden, sogar die runde Sorte. Bisher hatte ich damit immer Pech. Und noch eine Überraschung gab es: Endlich hat eine Hortensie bei mir den Winter überstanden und sogar eine Knospe angesetzt. Ich hoffe für beide Pflanzen, dass sie weiter so prächtig gedeihen. Im Vordergrund übrigens eine Ringelblume aus den Samen des Vorjahres gezogen, auch diese erscheinen mir gesünder, habe diesmal einen anderen Standort gewählt.

    Ich hoffe, das Wetter ist jetzt auf dem aufsteigenden Ast, ein bisschen Sonnenschein tut schon gut! Den wünsche ich Euch auf alle Fälle, habt eine gute Zeit!

  16. Strickmaschinenworkshop 2013

    In diesem Jahr hat es wieder geklappt, dass ich am Strickmaschinenworkshop in Bredbeck teilnehmen konnte. Es war ein rundherum gelungenes Wochenende im Kreise Gleichgesinnter und ich habe wieder Vieles gelernt und einiges produziert.

    Verschiedene Lochkarten für Loch- und Norwegermuster habe ich ausprobiert, mal als Einzelmotiv…

    bredbeck2013 happyness-japanisch

    … mal alles flächiges Muster:

    bredbeck2013 fische mitFehlern

    Beim Erstellen von Lochkarten braucht es einiges an Konzentration: Merke: Beim Kürzen von Lochkarten die Randlöcher beachten.Erste und letzte Reihe sollten auch angeglichen werden, damit das Muster beim Endlos-Stricken harmonisch weiter läuft.

    bredbeck2013 fairisle-muster

    Nicht nur Muster, sondern auch Garnproben habe ich auf ihre Maschinentauglichkeit getestet und bin angenehm überrascht, wie gut auch rauhere Garn funktionieren.

    bredbeck2013 kauni-probestrick - mw8b

    Ob und wie ich Lochmuster in Projekten umsetze, weiß ich noch nicht.

    bredbeck2013 brother-karte19

    bredbeck2013 brother-karte18

    Ein schon länger geplantes Projekt war ein Schal aus handgefärbtem Lacegarn. Nachdem die Anfangsreihen gestrickt, die Maschen auf vorderes und hinteres Nadelbett verteilt waren, musste der Schlitten „nur noch“ ca. 750 mal hin und her geschoben werden. Länger brauchte es dann, die Maschen auf eine Stricknadel zu schaffen und anschließend die Blenden von Hand anzustricken.

    mindless ia

    Mit dem Ergebenis bin ich allerdings mehr als zufrieden. Die Musterung in Rautenform finde ich sehr fasznierend:

    mindless02f

    Ein bisschen Technik habe ich auch noch ausprobieren können:

    Verlängerte Reihen…

    bredbeck2013 anstricken verkürzteReihen

    … Biese und Mäusezähnchenrand…

    bredbeck2013 Mäusezähnchenrand-und-bieseB

    … sowie Verzopfungen. Hier habe ich 2x2er Zöpfe gestrickt. Mal einfach im Gestrick, mal mit fallengelassenen Nachbarmaschen. Einmal auch mit wieder hochgehäkelter Masche, die im Gestrick dann links erscheint.So wirkt der Zopf wohl am besten (rechts außen – oben):

    bredbeck2013 zoepfe

    Ein Kleidungsstück nach bewährtem Schnitt habe ich nur begonnen, das Rückenteil ist fertig, der Rest folgt noch:

    streifenwolke01c

    Auch am Sockenstricken hab ich mich wieder versucht, allerdings wieder nur mit mäßigem Erfolg, die misslungenen Stücke zeige ich mal lieber nicht, hier ist „nur“ ein Faden gezogen und ich habe mich bei den Runden am Fuß verrechnet.

    strima-socke bredbeck-a

    Das Sockenstricken frustiert irgendwie, aber der Rest funktioniert gut und ich werde nicht aufgeben. Und ich hoffe, dass ich auch im nächsten Jahr wieder nach Bredbeck fahren kann.

    Ich wünsche Euch eine gute Woche!

  17. Der Mai

    im Temperturschal ist wesentlich farbenfroher als er wirklich war:

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    Die dazugehörige Tabelle verrät: knapp 15 Grad Höchsttemperatur im Monatsdurchschnitt. Nein, ein Tabellenfreak bin ich nicht, aber ich sammele meist mehrere Tage, für 2 Runden lohnt es sich ja kaum, das mittlerweile recht lange Gestrick in die Hand zu nehmen.

    Wenn der Juni gestrickt ist, gibt’s mal ein Gesamtfoto. Bin sehr gespannt, ob endlich neue Farben hinzu kommen. Zur Debatte stehen bei über 25 Grad ein Ockergelb und bei über 30 Grad (ehrlich gesagt bin ich darauf gar nicht so erpischt) ein schönes Petrol. Für über 35 Grad hab ich nur einen Rest in einem helleren Rostton, der Wettergott möge uns nicht nur deswegen gnädig sein.

    Zwischendurch wächst die Baumwolljacke, das Muster ist kein Problem, auch wenn ich mich immer mal wieder vertue, ist es doch meist recht flott zu korrigieren. Aktueller Stand:

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    Ein herzliches Dankeschön geht nach Berlin fürs Mitbringen wunderschöner Meisen – und auch an Frau Wollmeise fürs Auswählen aus einer bestimmt chaotischen Liste (das, das oder das… wenn das nicht da ist dann das….)!

    Und wenn ich schon dabei bin, auch noch mal auf diesem Weg lieben Dank für Geburtstagsgrüße und -geschenke! Ich habe mich sehr darüber gefreut!

    In die neue Woche geht es mit einer ordentlichen Portion Vorfreude. Es geht zu meinem 2. Strickmaschinenworkshop und ich hoffe, wieder viel zu lernen und freue mich aufs Wiedersehen mit lieben Leuten und natürlich auch auf neue Gesichter.

    Ich wünsche Euch einen guten Wochenstart, die Sonne hat es schon mal geschafft, wenn jetzt noch der kalte Wind einen Gang zurück dreht, wäre es traumhaft!

  18. Hoppla,…

    da ist ja schon wieder eine ganze Weile ins Land gegangen… Na gut, dafür gibt es auch was zu zeigen.

    Und jetzt ist der Urlaub auch schon fast vorbei. In den Wochen davor war auf der Arbeit sehr viel zu tun, so dass ich abends höchstens ein paar Reihen am Nautilus-Sweater gestrickt hatte, bevor ich drüber eingenickt bin, also gabs da auch nicht wirklich viel zu zeigen. Einzig den April am Temperaturschal habe ich noch fertig gestrickt und digifiert:

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    Endlich mal etwas farbenfreudiger!

    Der herbeigesehnte Urlaub startete mit der Konfirmation des Patenkindes. Jetzt ist sie also auch schon fast erwachsen, wie die Zeit vergeht… Aber schön wars!

    Anschließend ging es mit kurzer Unterbrechung nach Frankreich, Atlantikküste. Der Plan, sich vom Wind durchpusten zu lassen, ging auf, warm war es nicht, aber meistens trocken, sodass wir jeden Tag draußen waren. Nach dem Wochenende wurde es auch schön leer, wir hatten den Strand fast für uns. Nur zum Draußensitzen war es fast immer zu frisch, schade.

    Morgens rafften wir uns auch jeden 2. Tag auf, am Strand entlang zu laufen, auch der Geburtstag startete so und ein Beweisfoto musste her:

    20130514_geburtstagssfruehsport06

    Das leckere Frühstück mit frischen Croissants schmeckte anschließend nochmal so gut. Egal zu welcher Tageszeit, am Strand war es fast immer leer, so konnte ich noch ein paar schöne Bilder für die Durststrecke bis zum Herbst machen:

    20130515_fotospaziergang11

    Auf Regen folgt die Sonne und diese Blüten lachten uns überall an:

    20130515_fotospaziergang13

    Wieder ein Bild gegens Licht, man denkt, die Sonne würde eher gleich untergehen, aber es war morgens:

    20130514_geburtstagssfruehsport02

    Die Wolken bildeten immer wieder neue Gemälde am Himmel:

    20130514_nachmittagsspaziergang01

    Gestrickt haben wir natürlich auch reichlich, der Nautilus ist fertig:

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    Ebenfalls fertig wurde der Sommerpulli. Anziehen brauchte ich ihn nicht, dafür war es zu frisch.

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    Und merke: wer viele Farben verstrickt, hat viel zu vernähen, vor allem, wenn der Rundenanfang schon mal wechselt:

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    Gegen kalte Füße gabs noch ein paar schnell gestrickte Dickerchen:

    socks2013_03

    Überwiegend auf den Zugfahrten gestrickt habe ich am Geckotuch, das auch ein gutes Stück gewachsen ist:

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    Es macht immer noch viel Spaß, aber man muss sich eben konzentrieren und braucht immer einen passenden Platz für den Chart.

    Ein neues Großprojekt muss auch noch sein, eine Baumwolljacke für kühlere Sommertage. Versuch Nummer Eins wollte nicht gestrickt werden, das Lochmuster war nicht eingängig und ich habe viele Fehler eingestrickt. Daher ein neuer Versuch mit dem February Lady Sweater:

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    Gestern konnte ich die Ärmelmaschen stilllegen, jetzt gehts flott voran.

    Eine neue Idee brüte ich noch aus, vielleicht wird auch noch ein erster Versuch gestartet, dazu demnächst mehr.

    Ich wünsche Euch ein schönes Pfingstwochenende mit dem dazu passenden Wetter!

  19. Frohe Ostern!

    ostern2013

    Dann doch mit ein paar Sonnenstrahlen – auch wenn die Temperaturen noch nicht stimmen (Aber immerhin…)

    Ein FO gibts dann doch mal wieder zu zeigen: Walk On The Moon (Ravelry-link):

    walkonthemoon05

    Die letzten Reihen waren doch ziemlich endlos. Während eines Krimis noch nicht mal eine Reihe zu schaffen ist doch schon ungewöhnlich. Das Tuch ist noch nicht gespannt, aber so kann man Form und Größe besser erkennen. Naturlich mal wieder unfotographierbare Farben, die Unterschiede der beiden hellen Farben sind in natura nicht so deutlich. Auf jeden Fall passt es perfekt zur Winterjacke (nur um gleich mal klarzustellen, ich weiß dass die Farben ins Beuteschema des ein oder anderen passt *lachundwinkeindierunde*)

    walkonthemoon08

    Und jetzt überlege ich, ob ich nicht doch noch einen wärmeren Pulli anschlage – auch wenn ich ganz optimistisch am frühlingshaften Baumwollpulli weiternadele.

    Habt eine schöne Zeit!

  20. Und fertig:

    triangle

  21. Endlich…

    … hat der Wettergott ein Einsehen. Am Samstag musste ein Beweisfoto gemacht werden:

    frühling1.0

    Gestern dann wieder ein herber Rückschlag ins Grau-in-Grau, dafür ist es heute wieder richtig schön – und über 10°C! Auf dem Heimweg von der Arbeit konnte ich an den Primeln nicht vorbei gehen, und was soll ich sagen? Als ich sie vor ca. 3 Stunden eingepflanzt habe, waren die Narzissen noch ganz zu! Jetzt zeigt sich schon das erste zarte Gelb, ob sie morgen schon aufgehen?

    frühling2.0

    Der Frühling im Strickkorb ist auf diesem Stand:

    spring04

    Beim Dreieckstuch bin ich mittlerweile beim 4. und letzten Blau, ich hoffe, dass es heute oder morgen fertig wird. In den kühlen Morgenstunden kann ich auf jeden Fall noch etwas am Hals vertragen.

    triangle05

    Der Februar beim Temperaturschal ist ja ganz schön trist – ich hoffe, jetzt gehts farbenfroher weiter (heute ist ja auf jeden Fall schon mal ein kräftiges Türkis dran):

    tc13_02

    Vergangene Woche habe ich mich dann auch mal daran begeben, Stoff für ein Kissen (oder gar mehr?) zuzuschneiden. Mal sehen, wann ich mich an die Maschine wage. Ich überlege allerdings noch, ob die roten Blüten schon zu viel des Guten sind, ich möchte das Teil in Blau-Grün-Tönen halten, damit es nicht zu bunt wird:

    zuschnitte

    Ich wünsche Euch einen guten Start in den Frühling, genießt jeden Sonnenstrahl!

  22. Vorfreude

    Beim Frühlingspulli sind mittlerweile die Ärmelmaschen still gelegt und es geht – relativ – entspannt in Runden ohne Zunahmen weiter. Das Hantieren mit den vielen Fäden geht auch ganz gut. Ich habe mir jetzt angewöhnt, nach 2 Runden das Strickzeug (wichtig: samt dem letzten Knäuel) wieder zurück zu drehen, so drehen sich die vielen Fäden nicht umeinander. Vorfreude, weil ich es gar nicht erwarten kann, dass er fertig wird (weniger allerdings auf das Vernähen der Fäden, aber da muss ich durch). Und Spannung dazu, denn ich habe von jeder Farbe genau ein Knäuel. Werden es kurze oder lange Ärmel? Ich weiß es nicht. Wir werden sehen.

    spring03

    Komplett fertig ist jetzt october frost. Ein Foto an der frischen Luft war genauso schwierig wie bei schlechtem Licht in der Wohnung, denn das Objektiv ist natürlich sofort beschlagen. Trotz allem kann man es ganz gut erkennen, das Garn fühlt sich nach der Wäsche fantastisch an und die Jacke hat einen Kuschel – und Wohlfühlfaktor = VorFreude.

    octoberfrost_fertig

    Beim Dreieckstuch gehts gut voran, mittlerweile ist die 2. Farbe dran.

    triangle03

    Aktuelle Bilder reiche ich nach, denn das Strickzeug ist schon eingepackt fürs heutige Stricktreffen. Es haben sich richtig viele angemeldet, bin sehr gespannt – und voller Vorfreude, hier schließt sich der Kreis ;-).

    Ein schönes Wochenende, sucht Euch ein warmes Plätzchen und lasst Viren und Bakterien keine Chance!

  23. Den Frühling gelockt?

    Vielleicht hat es ja geholfen gegen das triste Grau-in-Grau anzustricken? Heute hat sich jedenfalls die Sonne heraus gewagt!

    spring03

    spring02

    Ein Raglan von oben aus Baumwollgarn (ja ich bin Optimist!) nach altbewährtem Muster.

    Ebenfalls erst seit kurzem auf der Nadel und absolut undigifierbar ist das Tuch Walk on The Moon (Ravelry-link), gestrickt aus Ruby Thursday und Himbeere, demnächst kommt noch Merlot hinzu.

    walkonthemoon02

    Ja, man könnte meinen, ich sei dem Virus „Anstrickeritis“ verfallen, denn noch ein Tuch wollte unbedingt gestrickt werden.

    triangle01

    Schlichtes Dreieckstuch in 3er Rippen, wie ich die Farben aufteile weiß ich nicht nicht, denn es soll noch etwas für Handstulpen übrig bleiben.

    Aber es gibt nicht nur Angestricktes, sondern auch was (fast) Fertiges zu zeigen. Nani proudly presents: october frost (noch ohne Knöpfe und mit unbekanntem Flugobjekt:

    octoberfrost_28

    Und à propos UFO. Das hier hab ich mal wieder ausgegraben und durch immerhin 2 patches ergänzt. Ich würde ja ganz gerne mal fertig werden, allein hapert es an der Disziplin:

    restedecke-reloaded

    Na, ich werde versuchen, dran zu bleiben, eigentlich geht das ja ganz flott.

    Über weitere Sockenstrickversuche an der Maschine hülle ich mal den Mantel des Schweigens, da war ich weniger erfolgreich, werde aber nicht aufgeben!

    Ich wünsche Euch eine gute Woche und uns mehr von dem Sonnenschein und blauen Himmel, immerhin gab es heute den Beweis, dass es so was nicht nur in der Einbildung gibt.

  24. Temperaturschal – der Januar

    Eine wie ich finde spannende Idee ist ein Schal, der nach den Tagestemperaturen eines Jahres gestrickt wird. Es ist ja noch gar nicht klar, wie er am Ende aussehen wird.

    Meine Farbauswahl ist die folgende:

    ts13_00

    Es ist noch der erste Versuch zu sehen, in Krausrippen gestrickt. Leider sind die Fadenenden im glatten Garn schwer zu verstecken und es ist zu befürchten, dass sie sich wieder heraus schaffen, was dann ja nicht sehr schön aussieht.

    Eine andere Lösung musste her und so gibts jetzt einen Schal, der als Schlauch gestrickt wird, jedoch unten und oben geschlossen ist. Die Fadenenden webe ich zwar trotzdem ein, aber wenn sie sich wieder lösen, bleiben sie im Schal versteckt. Der Januar ist fertig und ist bei 12 cm Breite ca. 17 cm lang. So wird der Schal am Ende ca. 2 m lang sein.

    ts13_01

    Ich bin schon sehr gespannt, ob wirklich alle Farben zum Einsatz kommen werden. Farbverteilung ist in den project-notes in Ravelry zu finden.

    Einen guten Wochenstart wünsche ich Euch … und haltet Euch vor Viren und Bakterien fern!

  25. Und gestrickt wird hier auch noch

    Keine Angst, es gibt auch noch Wolliges hier zu sehen:

    Die Kindersocke wurde natürlich noch verpaart und macht sich mit dem ersten Sockenpaar und einem Umweg über Berlin und das Ruhrgebiet nach Bolivien:

    msocks2013_01

    Damit ich nicht aus der Übung komme, habe ich gleich anschließend ein Sockenpaar gestrickt, das noch nicht bei der zukünftigen Besitzerin angekommen ist. Wenn es passt, werden viele Geschwisterpaare folgen:

    msocks2013_02

    Die Puschen bekamen noch ihre Antirutsch-Beschichtung und sind nun wärmend im Einsatz:

    P1060712

    Am Geckotuch ist im Moment Stillstand angesagt, aber nur, weil sich andere Projekte dazwischen gemogelt oder das schlechte Gewissen ältere Projekte hervorgekramt hat:

    gecko05b gecko05a

    Nach Anleitung eines Videos für eine Babydecke habe ich dann ein Experiment gewagt, bei dem ich neue Techniken an der Maschine ausprobiert habe. Denn eigentlich sollte das ganze auf einem Grobstricker gemacht werden. Von dem träume ich allerdings noch…

    Man stricke viele Dreiecke aneinander…

    ms_swirl01

    … verbinde diese mühsam mit vielen Maschenstichen…

    ms_swirl06

    … suche nach einem passenden Kissen (und weil runde Kissen mit 60 cm Durchmesser nicht mal eben zu kaufen sind, musste ein Kopfkissen 80×80 cm die Luft anhalten) und erhalte eine super Rückenstütze für lange Strickabende:

    ms_swirl

    Ein weiteres Projekt – vorerst nur als Probelauf – ist ein Schal im unregelmäßigen Rechts-Linksmuster. Ich würde den Versuch als erfolgreich bezeichnen. Nach einer Idee von Petra (Ravelry-link) auf die Maschine umgesetzt, soll das „richtige“ Projekt dann wesentlich breiter werden:

    ms_mindless07

    kurzfristig musste auch noch mal die Häkelnadel ran, eine gute Stunde braucht es noch für diese Modell mit 10er Nadel:

    daito18

    Ein neues Projekt, dass sich in den Vordergrund gedrängt hat, war ein Mystery-Schal, ebenfalls die Idee von Petra (Link zum Ravelry-Thread), der heute fertig wurde:

    sbsmk12

    Und dank ausgeprägter Rüsselpest ruht es sich am besten auf dem Sofa aus – natürlich nicht ohne Stricknadeln in der Hand, so hab ich auch endlich das October-Frost-Rückenteil fertig und das erste Vorderteil begonnen:

    octoberfrost_09

    Mal sehen, wie weit ich noch komme, morgen habe ich noch frei und werde den Tag ruhig angehen lassen. Ich wünsche Euch eine gute, gesunde Zeit!