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  1. Unglaublich

    … ist es, dass der Januar schon wieder herum ist und ich im Neuen Jahr noch gar nichts hier gepostet habe.

    Dabei gibt es einiges zu schreiben. Wo fange ich an?

    Ein bisschen ausgebremst fühle ich mich, da mein Programm, mit dem ich bisher den blog gefüttert hat, keine Verbindung mehr zum blog bekommt. Es hat gedauert, bis ich das bemerkt habe, habe es immer auf andere Problemchen im Netz geschoben, dass ich Beiträge zwar weiterhin erstellen, aber  nicht hochladen konnte. Eine Alternative habe ich trotz intensiver Suche nicht gefunden, daher muss ich mich dran gewöhnen, im WordPress-Dashboard zu arbeiten. Und dabei fällt mir im Moment auf, dass zwischengespeichert wird, das ist sehr erfreulich. Aaaalsooooo…

    Den Jahreswechsel verbrachte ich bei meiner Schwester, wo die Zeit bis Mitternacht bei einen gemütlichen Raclette- und Spieleabend mit der ganzen Familie wie im Fluge verging. Dort habe ich auch den bisher einzigen Schnee dieses Winters für mich erleben können. Gesehen habe ich sicher auch noch einige Flocken hier und da oder auf Bildern aus der Ferne, aber zwei ausgiebige Schnee-Spaziergänge mit meiner Schwester waren wundervoll. Hier nur einige wenige Eindrücke:

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    An der Strickmaschinenfront passiert zwar nicht so viel – die brothermaschinen sind immer noch im Weihnachtswinterschlaf ;-). Auf der duo habe ich versucht, den Umhängeschlitten zu bändigen, was aber noch nicht von Erfolg gekrönt ist. Aber Socken und Mützen gehen jetzt wirklich gut von der Hand:

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    Einen Teil davon habe ich in Berlin gestrickt, wo ich die liebe Silke endlich mal wieder besuchen konnte. Genau wie diese „Voll Normaaale“ Mütze nach einem Pattern von Susanne Marondel. Mittlerweile habe ich derer vier gestrickt, die letzte hat es noch nicht auf den Rechner geschafft.

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    Wir haben viel gestrickt, Woll- und Stoffläden unsicher gemacht und uns mit Gleichgesinnten getroffen. Dabei sind auch noch diese beiden Projekte fertig geworden bzw. spontan entstanden, mein Januarprojekt in der Wollmeisengruppe „12für2015“:

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    Der Cowl ist ein Matchmaker (alle links sind Ravelry-links) von Martina Behm, gestrickt aus Wollmeise DK in den Farben Moses (das dunklere Blau), Sail The Seven Seas und Zarte Knospe. Ich hätte ihn nie gestrickt, hätte ich ihn nicht in Pfaffenhofen in Aktion sehen können, die Empfehlung als perfekter Begleiter zum Radfahren tat ihrs dazu, dass ich ihn stricken wollte. Hier sieht man noch mal die simple aber raffinierte Form des Cowls, der 2 mal um den Hals geschlungen wird und wunderbar den Hals wärmt, ohne dass einem die Enden z.B. in die Speichen des Rades geraten könnten:

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    Die lustige Mütze namens Oktopus hatte mir so gut gefallen, dass ich sie spontan aus den Resten des Cowls gestrickt habe. Dazu sollen bei Gelegenheit noch Handstulpen kommen.

    Alles in allem war es eine sehr produktive, creative und wunderschöne Woche in Berlin, liebe Silke, auch auf diesem Wege noch mal vielen Dank – auch für die Sockenpaare, die mein Reisegepäck – wenigstens auf dem Hinweg *hüstel* – etwas kleiner ausfallen ließen.

    Hauptsächlich habe ich noch an einem Teststrick gestrickt, 2farbig aus Kauni-Effektgarn. Wenn das Pattern veröffentlicht ist, werde ich noch mal mehr zeigen. Wer neugierig ist, in Ravelry ist es hier zu sehen.

    Als Februarprojekt der oben genannten Wollmeisenaktion habe ich ein WIP auserkoren und war überrascht, als ich es aus den Tiefen des Strickkorbs befreite. Der Body war fast fertig, das Bündchen schon begonnen. Die Aussichten stehen gut, dass der Pulli „Friday again“ von ANKESTRICK im Februar wirklich fertig wird.

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    Zum heutigen Stricktreffen habe ich dann noch ein weiteres Langzeitprojekt aus dem Winterschlaf befreit, die Op-Art-Decke ist um 2 oder 3 Runden gewachsen. Diese ziehen sich jetzt elendig lange hin. Sollte mir mal langweilig sein, werde ich mal wenigstens ein Viertel der Maschen zählen. Auf jeden Fall werde ich sehr bald auf 2 Nadeln wechseln müssen, das Geschiebe der vielen Maschen bremst doch ganz schön den Strickfluss.

    So, das soll es erst mal gewesen sein, ich wünsche Euch eine gute Zeit, bleibt oder werdet ganz schnell wieder gesund!

     

     

  2. Wo fange ich an?

    Die letzten Monate waren ja etwas unplanmäßig verlaufen, das Etappenziel Urlaub hat aber geklappt und so liegen 10 erholsame Tage hinter mir. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter und natürlich wurde fleißig gestrickt.

    Der Strand, der in wenigen Schritten erreichbar war:

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    Zugegeben, das Foto ist schon grenzwertig Richtung kitschig, aber so blau war der Himmel wirklich am Abend:

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    Ausflug nach Piriac-sur-mer im Süden der Bretagne (Blumen an Kirchenfenstern hab ich auch noch selten bis gar nicht gesehen):

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    Ich liebe Stockrosen, leider hab ich da auf Balkonien kein Glück:

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    Auf dem Rückweg gings noch nach Guérande und dieses Städtchen ist mir sehr sympathisch: Es gibt eine Strick-Straße:

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    Wie gesagt, gestrickt wurde auch, so wurden endlich mal wieder ein Paar Socken fertig (weniger als geplant):

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    Außerdem wurde Tana fertig, am Schluss war das schon echt suchtartiges Verhalten, das ich an den Tag gelegt habe, noch kurz vor Abreise abgekettet:

    tana014

    Auf der Rückfahrt ist dann auch noch der Buchstabenschal ordentlich gewachsen, der sollte als nächstes fertig werden:

    sonntagszeitung09asonntagszeitung09b

    Weitere Bilder folgen, die wollen aber erst noch bearbeitet werden.

    Das nächste Event wirft schon kräftig seine Schatten voraus. Das 4. dt. Ravelry-Treffen findet ab morgen hier in Bonn statt. Da sind wir dabei und ich freue mich schon darauf, wieder ein paar „Bekannte“ richtig kennen zu lernen. Also bis morgen! Für den Rest gibts sicher Bilder und Berichte.

  3. Maschinenstricken – Workshop Nr. 1 (Mammutbeitrag)

    Es wurde ja mal Zeit, dass ich mit der Strickmaschine auch mal „was Richtiges“ stricken kann. Da das unter fachkundiger Anleitung schon besser zu verstehen ist, hatte ich mich schon im vergangenen Jahr beim Strickmaschinenworkshop in Bredbeck angemeldet. Die Vorfreude war groß, die Unsicherheit, was alles ins Gepäck sollte, um so größer. Einerseits hatte ich keine Vorstellung, wieviel Garn durch die Fadenführung rauschen würde, andererseits war das Wetter sehr ungewiss und ein „Umweg“ über Berlin machte den Koffer auch nicht schlanker.

    Zum Glück hatte die Maschine nebst diverser Zugaben eine direkte Mitfahrgelegenheit (vielen Dank, liebe Elke!), sodass ich recht entspannt aus dem Alltag ausbrechen konnte. In Berlin konnte ich nach der langen Zugfahrt erst mal im Tiergarten abschalten, während meine Gastgeberin noch arbeiten musste:

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    Am Freitagvormittag machten wir uns dann auf den Weg nach Bredbeck, wo es dann auch unverzüglich an den Aufbau der Maschinen ging. Nach einer Tasse Kaffee mit kurzer Einführung in die Gepflogenheiten der Bildungsstätte machten wir uns dann direkt an die Maschinen. Zur Nahrungsaufnahme (Abendessen genannt) mussten wir fast schon genötigt werden und waren später recht überrascht, als es plötzlich gegen Mitternacht ging.

    Das Schöne an diesem Workshop war, das nicht oberlehrerhaft was erklärt wurde, das alle nacharbeiten mussten, sondern jeder probierte sich an seiner Maschine und konnte sicher sein, dass bei Problemen sofort jemand anderes weiter helfen konnte. Es waren Modelle verschiedener Hersteller und Generationen – mit mehr oder weniger Technik am Start. Jeder konnte etwas beitragen, ein Geben und Nehmen in sehr angenehmer Athmosphäre.

    Mein Strickschlitten, der noch gar nicht ganz funktionsfähig war, tat nach einigen Tipps und reichlich Ölspray dann komplett seinen Dienst und so sammelten sich schnell die ersten Probelappen und Projekte an. Ich durfte lernen, wie das Stricken mit Lochkarte, sowohl für Lochmuster als auch Norwegermuster, funktioniert. Perfekt, dass Silke eine Froschmusterkarte hatte.

    Zunächst jedoch ein Babyschühchen, dem einige Reihen abhanden gekommen sind – es wird nicht verpaart werden. Hier waren die Highlights der Mäusezähnchensaum, außerdem das Stilllegen einiger Nadeln:

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    Eine Socke, die einen doppelt so langen Fuß hat – auch diese wird einsam bleiben:

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    Merke: Sockentabellen (und vermutlich ähnliche) für Doppelbettmaschinen sind nicht ohne Weiteres fürs Einbett praktikabel! (Und außerdem mag ich keine Nähte an den Füßen, es ging nur darum, die Techniken zu lernen).

    Dann gings an die Lochkarten. Die Begeisterung ist nach wie vor groß, wie von Geisterhand die Muster entstehen und das in verhältnismäßig hohem Tempo. Besagte Frösche:

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    Lange geforderteswünschtes Hahnentrittmuster:

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    Ein – zukünftiger – Kissenbezug im Norwegermuster:

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    Anschließend gings ans Lochmusterstricken, das anders funktioniert, aber letztendlich – mit Starthilfe – auch kein Hexenwerk ist:

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    Dass neben diverser Probelappen auch was Richtiges gestrickt werden sollte, hatte ich schon vorgeplant, also per Strickrechner berechnet. Ein Top aus Sockenwolle, sozusagen der Prototyp für zukünftige Oberteile. Der Schnitt ist noch ohne Taillierung, aber trotzdem scheint er gut zu sitzen, wenigstens meiner Schneiderpuppe, noch in Einzelteilen:

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    Und nochmals MERKE! Sollten alle Maschen abgeworfen werden, überprüfen, ob der Faden im Schlitten eingelegt ist. Sonst heißt es sich wundern, wenn es beim nächsten Versuch wieder passiert.

    Das letzte unvollendete Projekt ist ein Kinder-Raglanpulli aus Resten, dessen Maße aber wohl nicht ganz stimmen. Die Garnkombination gefällt mir allerdings gut. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, diese beiden Garne zu kombinieren, aber wenn nicht der ganze Vorrat zur Verfügung steht, geht man schon mal andere Wege:

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    Es gab auch ein gemütliches Zusammensitzen ohne die Geräuschbelästigung der Maschinen, dabei habe ich die nächsten Sneakers angeschlagen:

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    Jetzt heißt es erst mal die Projekte, soweit erforderlich, zu konfektionieren bzw. zu beenden. Und dann: üben, üben, üben! Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Workshop, auch wenn bis dahin noch eine ganze Weile hin ist.

    Noch vor der Fahrt nach Berlin habe ich ein neues Tuch angeschlagen, das im Zug ordentlich gewachsen ist. Mittlerweile passt es gerade so auf die Nadel und so ist nicht die ganze Pracht zu sehen:

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    Gemütliches Zusammenstricken während Silkes Besuch hier ließen das Tuch auch noch ordentlich wachsen.

    Ein Dankeschön allen, die zu der letzten angenehme Woche beigetragen haben!

    Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

  4. Urlaub – leider vorbei

    Es war eine lange Durststrecke bis zum 3wöchigen Jahresurlaub, aber das Warten hat sich gelohnt. Zunächst ging es mit Lieblingsnichte und -neffe nach Paris. Das Wetter war perfekt für Sightseeing, es war warm genug, dass man ohne dicke Jacke los konnte und Regen hatten wir vielleicht ein halbes Stündchen, das wir gut überdacht in den Arkaden am Place des Vosges verbracht haben. Zu gucken gab es dort viel, nur die Bilder von dort sind nicht so doll geworden. Ein paar Eindrücke von den Tagen, die viel zu schnell vorbei gingen:

    Blick von der Esplanade unterhalb von La Défense mit Blick durch Takis Brunnen Richtung Arc de Triomphe:

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    Unvermeidbar – der Eiffelturm (da beide schon mal oben waren, war kein Bedarf, sich in die ellenlangen Schlangen einzureihen, sondern lieber reichlich Fotos von unten zu machen):

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    Eine empfehlenswerte Oase in der Großstadt: Der Botanische Garten mit angeschlossenem Zoo. Letzeren wollten die Kinder auf jeden Fall sehen. Eine brennende Frage: ob die Tiere nur Französisch verstehen?

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    Zurück aus Paris ging es noch für ein Wochenende nach Rheinhessen. Wie immer, wenn das Wetter mitspielt, ein schöner Spaziergang mit meiner Schwester, wir beide selbstverständlich mit Kameras bewaffnet:

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    Zuletzt kam noch recht kurzfristig eine Woche an der Ostsee hinzu. Frau S. aus B., derzeit in K. meinte, wie wärs denn? In unserer Unterkunft ist noch ’ne Ferienwohnung frei. Nachgefragt, kurz (sehr kurz) überlegt und gebucht. So ging es mit 2 lieben Strickerinnen nach Kühlungsborn. Ich gestehe, den Ort hab ich noch nie gehört. Aber es war schön, das Wetter spielte wieder mit, es gab sogar ein paar kleine Wellen und täglich Fisch, lecker!

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    … und Gelegenheit zum Stricken:

    Für die kühleren Morgenstunden ein weiteres One-Day-Beret (Ravelry-Link):

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    Ein Paar Socken (hier sieht man zum Glück nicht, dass die Schäfte unterschiedlich lang geraten sind):

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    Lieblingsprojekt war aber eindeutig Paperdolls (Ravelry-Link) , wobei die Puppen gar keine Chance mehr hatten, eingestrickt zu werden. Die Urlaubseindrücke drängten sich vor:

    paperdolls10

    Ich hoffe, die sich rollenden Bündchen werden sich noch beruhigen. Die Befürchtung, dass das Garn nicht reicht, dürfte unnötig gewesen sein (wobei die Meinungen doch auseinander gingen). Es fehlen nur noch die Ärmelbündchen. Reingeschlupft bin ich schon, es passt *freu*.

    Natürlich mussten auch noch ein paar Mitbringsel eingekauft werden. Stellvertretend für einige Knäuel Sockenwolle und 2 Strickmagazine ein paar sehr schöne Keramikknöpfe:

    juleknopf.de

    Die sind aus einem netten Wollgeschäft in Rostock, das zufällig in der Nähe unseres Parkhauses gelegen war, sonst hätten wir es vermutlich nicht gefunden.

    Nun ist der Alltag wieder in greifbare Nähe gerückt, morgen geht gleich mal eine lange Woche los, aber das nächste Frei und der nächste Urlaub kommt bestimmt. In diesem Sinne ein schönes Wochenende Euch allen, fangt reichlich Sonnenstrahlen ein!

  5. Der Tag als der Regen kam…

    … war mein Geburtstag. Erst mal vielen Dank für die Glückwünsche und Geschenke, mir wird auch weiterhin nicht langweilig werden ;-).

    Aber keine Angst, ich werde mich mitnichten beschweren. Der Tag begann mit strahlendem Sonnenschein. Geplant war ursprünglich Grillen im Garten meiner Eltern. Wegen Waldbrandgefahr haben wird das aber gelassen, denn noch war alles brottrocken. Gehungert haben wir dennoch nicht (ich sag nur Eeeeeeeeerdbeeeeeeeerkuchen!) und so brachen meine mittlere Schwester und ich zu einem Verdauungsspaziergang auf – hoch zum „Hagelkreuz“, wo wir als Kinder häufig waren. Es gibt 2 relativ direkte Wege hinauf, so wollten wir sehen, wie weit wir kommen, denn die Wege sind schon seit Jahren eher Wildpfade als Fußwege.

    Den Hinweg kamen wir noch relativ gut voran, hier der Blick hinauf…

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    und zurück:

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    Belohnt wurden wir mit diesem Blick hinunter auf den Rhein (rheinaufwärts, wie niedrig der Wasserstand ist, ist gut zu erkennen):

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    Die ersten Tropfen konnten uns – geschützt durch das Dach des Waldes – nichts anhaben. Auf dem Rückweg konnten wir auch noch einen Blick rheinabwärts erhaschen:

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    Es sind mittlerweile Jahrzehnte vergangen (wie sich das anhört!) und alles reichlich zugewachsen! Merkwürdige Bäume (oder was davon übrig ist) lagen herum. Dieser hier war schon ohne Rinde, aber so gedreht habe ich noch keinen größeren Baum gesehen:

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    Schon bald war der Weg nicht mehr zu erkennen:

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    Die Erinnerung, wo es lang geht/ging, ist aber noch nicht verblasst – genauso wenig wie an die Orte, wo wir viele Sommertage unserer Kindheit verbracht haben. Der Brunnen, dessen Wasser man damals noch trinken konnte, die Rossel, wo wir herum gekrakselt sind, der Bach, den wir zig-mal umgeleitet und gestaut haben, nur die „Molleköpp“ (Kaulquappen) waren nicht zu sehen. Die Wildschweine, wie sie sich nächtens im Schlamm suhlten hörten sich aus dem Zelt schon sehr unheimlich an. Es kamen viele schöne Erinnerungen. Hach, schön war’s!

    Wir hatten Glück, sind trocken zurück gekommen und auch der Regen, der sich dann einstellte, war unterm Sonnenschirm mit Kaffee und Kuchen sehr gut auszuhalten. Lange genug haben wir ihn herbei gesehnt. Nur ausreichend war der nicht.

    Alles in allem ein sehr schöner Tag, vielen Dank allen, die dazu beigetragen haben!

    Gestrickt habe ich die letzten Tage kaum, lediglich die blauen Socken sind endlich fertig geworden:

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  6. Endlich…

    … hatte ich mal etwas Ruhe, mich dem Färben zu widmen. Da gabs noch Farbreste von Dezember, bei denen ich arge Zweifel hatte, ob sie noch brauchbar sein würden. Bei näherer Betrachtung war aber das meiste noch zu gebrauchen und wurde sogleich aufgebraucht. Jetzt braucht es wieder eine Mütze voll Geduld, bis die Garne trocken sind:

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    Schon verplant ist dieser Strang:

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    Hier habe ich leider während des Färbens einen Knoten entdeckt, aber für Sneakers werde ich wohl hinkommen:

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    So was kommt heraus, wenn man Farben nutzt, die unbedingt wegmüssen. Bin mir noch nicht schlüssig, ob mir dieser Strang gefällt:

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    Und noch mal 2 Stränge Merinogarn, das Rot lässt sich ja leider sehr schwer digifieren:

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    Ansonsten bin ich froh, dass diese Woche um ist, dass ich das Wochenende frei habe UND gleichzeitig schönes Wetter ist. Ich hätte ja gerne noch ein paar Stränge eingefärbt, aber das Material wurde knapp. Ein paar Ideen spuken mir nämlich noch im Kopf herum…

    Stricktechnisch ist die Woche so gut wie nichts passiert, dabei wäre die dünne Ringeljacke jetzt ideal, wenn sie denn fertig wäre.

    Ich wünsche Euch allen ein angenehmes, sonniges Wochenende!

  7. Der Alltag…

    lässt leider nicht mehr lange auf sich warten, die letzten Urlaubstage gehen ja wie immer am schnellsten vorbei. Aber ich will mal nicht meckern, immerhin konnte ich noch auf einer Bank in der Sonne sitzen, diesmal auf dem Place des Vosges in Paris. Immer wieder fasznierend, wie relativ ruhig es dort ist, mitten in der Großstadt:

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    Aus gutem Grunde hatte ich die Kaunijacke mitgenommen, um sie endlcih fertig zu stricken. Das ist jetzt soweit geschehen, gestern abend habe ich die Ärmel eingesetzt und jetzt wartet sie nur noch auf den Reißverschluss. Außerdem möchte ich die untere Blende noch von innen verstärken, bei den anderen habe ich das direkt gemacht, nachdem sich die untere so rollte. Das möchte ich heute in Angrff nehmen.

    kaunijacke_fastfertig

    An der Ringeljacke geht es nach wie vor langsam voran, es fehlen noch einige Ringel bis zur Teilung von Ärmeln und Body. Dann geht es hoffentlich was schneller.

    Das Lieblingsstrickstück im Moment ist aber ganz klar das Blütentuch:

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    Jetzt habe fast den ganzen Regenbogen durch und gut die Hälfte der Höhe erreicht. Auch wenn die Runden immer länger werden, geht es gut voran.

    Was als nächstes auf die Nadeln darf, ist immer noch nicht entschieden, aber das wird sich schon finden.

    Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!