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  1. Frohe Ostern!

    Weiterhin gibt es hier nicht viel zu lesen, aber ich möchte es nicht versäumen, Euch wenigstens Frohe Ostern zu wünschen! Gestern ist auch noch ein passendes Bild entstanden, das ich Euch nicht vorenthalten möchte:

    Darf ich vorstellen? Möhrenbonbon. Der lustige Geselle ist gestrickt aus Wollmeise DK in der Farbe „Möhrchen“, nach der Anleitung Bonbon (ravelry-Link). Ein kurzweiliges Gestrick, das viel Spaß gemacht hat. Ein Kumpel ist schon in Planung.

    Was ist sonst noch so auf den Nadeln? Wie gehabt geht es mit dem Pulli langsam bis gar nicht voran, die Abteilung der Ärmel ist jedoch immerhin in greifbarer Nähe. Ein aktuelles Foto bleibe ich Euch – noch – schuldig.

    Fürs Wollmeisen-Osterwichteln habe ich für mein Wichtelküken ein paar Handstulpen gestrickt, da das Paket heute ausgepackt werden durfte, kann ich nun auch ein Bild davon zeigen:

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    Auf der Strickmaschine habe ich etwas herum experimentiert, letztlich wird erst mal wieder ein schlichter Raglan gestrickt, noch fehlen beide Ärmel. Interessant ist das Pooling:

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    Ein tolles Bild möchte ich Euch nicht vorenthalten, 122 kleine 10 g-Knäuelchen und -Stränge in ebenso so vielen Meisenfarben. Ein verrückter Swap, ich habe aber schon ein Farbverlaufsprojekt dafür im Kopf.

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    Für einen neuen Erdenbürger musste dann auch noch ein Geschenk her. Wie schön, dass ich endlich Gelegenheit hatte, die lange gespeicherte Anleitung „Milo“ zu stricken. Statt eines vorgesehenen Zopfmusters habe ich aber lieber die Elefantenbande eingestrickt. Auch hier kam Wollmeise DK zum Einsatz, blaues Chim chimney zusammen mit Möhrchen:

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    Was zurzeit am meisten meinen Schoß wärmt, ist das Tuch NordNordWest, bei dem ich jetzt bei der Abschlusskante angelangt bin. Es geht langsam aber stetig voran:

    Nebenbei stricke ich auch mal wieder Socken von Hand, da fehlen ebenfalls die Bilder.

    Damit seid Ihr wieder auf dem Laufenden und ich hoffe, nicht wieder so lange in der Versenkung zu verschwinden…

  2. Da war doch noch was…

    nennt sich Blog und will doch wenigstens ab und an gefüttert werden.

    Aber manchmal will einfach nicht die Ruhe einkehren, ein paar nette Zeilen zu schreiben, die passenden Bilder zu suchen/machen/bearbeiten und einen (hoffentlich) lesenswerten Beitrag zu verfassen.

    Gestrickt habe ich nach dem Urlaub mal mehr mal weniger, ein bisschen per Hand, auch endlich mal wieder auf der Maschine und kann folgende fertigen Projekte vorstellen:

    Zunächst ist das Urlaubsprojekt fertig geworden:

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    Das Stricken hat wirklich viel Spaß gemacht und ich bin zufrieden mit dem fertigen Stück.

    Das 2. Urlaubsgestrick wurde auch recht flott fertig. Der Innenteil war zwar recht langweilig, aber da es eine Frist für den Teststrick gab, bin ich rechtzeitig fertig geworden:

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    Das Stricken und der Austausch währenddessen hat sehr viel Spaß gemacht. Die Anregungen von uns Teststrickerinnen wurden in der endgültigen Anleitung (Ravelry-link) berücksichtigt und ich freue mich auf einen 2. Cowl, den ich bald stricken möchte. Eingeweiht habe ich ihn vor einigen Tagen und musste feststellen, dass er sehr gut wärmt (auch die Ohren, falls man ihn etwas höher zieht, wenn der Wind ums Eck pfeift), aber das Alpakagarn doch etwas am Hals piekst.

    Zwischenzeitlich hatte ich auch – leider viel zu kurzen – Ferienbesuch. Der Schwerpunkt lag eindeutig auf dem Kochen, ein Hobby meiner Nichte, außerdem mussten wir ausgiebig das neue Spiel des Jahres testen, was viel Spaß gemacht hat! Beim Stricken einer Mütze für den Bruder hatte ich tatkräftige Unterstützung und wir – und er – sind mit dem Ergebnis zufrieden:

     

    image_medium2

    Außerdem wurde ich hierbei mächtig angefeuert:

    nikolaus

    Sowohl die Finger als auch die Nadeln haben überlebt, auch wenn es manchmal ziemlich frickelig war. Und ja, ich gebe zu, es war noch etwas früh im Jahr, aber einen Prototypen wollte ich schon mal gemacht haben.

    Für die Wollmeise12für2014-Aktion habe ich für den Oktober mangels Zeit ein altes Projekt herausgekramt und etwas ergänzt. Der Pulli war ja eigentlich schon fertig, aber nachdem ich ihn aus dem Sommerquartier geholt habe, war mir recht schnell klar, dass der Ausschnitt viel zu weit für einen dicken Pulli war. Also habe ich mir noch einen Strang passendes Garn besorgt (ist ja klar, dass ich die Reste schon weggegeben hatte!) und den Ausschnitt verkleinert:

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    Zwischenzeitlich konnte ich einen Strickmaschinentag einlegen und habe ein bisschen herum experimentiert. Herausgekommen ist ein Probelauf für eine Decke, die aus immer nur 16 Maschen besteht, spiralförmig gestrickt wird und dabei das bereits fertige Gestrick direkt mit den Randmaschen zusammengehängt wird. Der Plan ist eine Decke, bei der jeder Streifen aus einer anderen Farbe besteht. Da man nie mehr als die Anfangsmaschen hat, kann man sie auch gut auf einem Deckerkamm stilllegen, wenn man zwischendurch etwas anderes auf der Maschine stricken möchte.

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    Außerdem habe ich einen Schwung Lochkarten gestanzt, unter anderem dieses Eschermotiv. Die Probe wartet noch aufs Trocknen, gefällt mir aber auch so schon ganz gut. Das endgültige Gestrick soll allerdings aus etwas dezenteren Farben bestehen.

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    Derzeit sind noch ein Pullover…

    fridayagain

    … ein Kissen – als Novemberprojekt,…

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    … ein raffinierter Pullunder aus 2 einfachen Rechtecken, wovon eins bereits gestrickt ist…

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    sowie seit langem mal wieder ein Paar Socken auf den Nadeln.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit, genießt ungemütliche Tage vielleicht mit dem Strickzeug auf dem Schoß und die schönen Tage an der frischen Luft!

  3. … und fertig

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    Beim Lace-Muster hatte ich mich einige Male verstrickt, am Ende gings dann doch flott – trotz 2er-Nadeln!

  4. Nichts los hier?

    Kann man eigentlich nicht behaupten, aber irgendwie rennt die Zeit. Wobei das auch irgendwie keine Neuigkeit ist und Euch auch sicher nicht unbekannt. Nun ja, so möchte ich Euch wenigstens in Sachen Stricken mal wieder auf den laufenden Stand bringen:

    Da wäre die Sache mit den Herdentieren. Passiert mir doch nicht! Von wegen! Zack, steht eine 2. Strickmaschine da:

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    Da ich mit dem Sockenstricken auf der Brother nur so leidlich Erfolgserlebnisse hatte und es angeblich (und ich hoffe auch wirlich) leichter auf der Pfaff gehen soll, zudem solch ein Exemplar zum Schnäppchenpreis beim großen Auktionshaus angeboten wurde, konnte ich kaum Nein sagen. Denn Socken von Hand zu stricken macht mir im Moment einfach keinen Spaß und es gibt doch immer weiter Anfragen für Socken, die ich nicht ablehnen mag. Die Maschine ist mittlerweile grundgereinigt und ich warte noch ganz hibbelig auf die wichtigen Abstreifer, ohne die es nicht losgehen kann, aber dann…

    Derweil stricke ich weiter an Projekten, die hier entweder noch gar keine Erwähnung fanden, da sie begonnen wurden, nachdem ich den letzten Beitrag hier geschrieben habe. Zum Glück sind alle Projekte in Ravelry angelegt, längst fehlt mir ein bisschen Gefühl für Zeit und Raum, ist heute Mittwoch, nein Donnerstag, zum Glück! Noch 3 Tage bis zum nächsten Frei.

    Zunächst wären da zwei Geburtstagsgeschenke, maschinengestrickte Lochmuster-Cowls, die mir sehr gut gefallen und sicher nicht die letzten ihrer Art bleiben werden. In Berlin ist da schon jemand in Massenproduktion gegangen, Weihnachten naht in großen Schritten *lach*. Meine Exemplare sehen so aus:

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    Hier kann man mehr vom Muster erkennen:

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    Fürs monatliche Stricktreffen habe ich bei sommerlichen Temperaturen ein kleines Zwischendurchprojekt begonnen und kurz darauf bereits beendet, darf ich vorstellen? Mini-Knubbelchen:

    mini-knubbelchen

    Es ist zwar ein bisschen fizzelig, aber dafür hat man nichts zusätzlich Wärmendes auf dem Schoß.

    Am vergangenen Wochenende habe ich dann noch ein neues Projekt begonnen, ein Sommertop aus Baumwollgarn. Die Lace-Bordüren sind/werden mit der Hand gestrickt, der glatt rechte Teil dazwischen auf der Maschine.

    Das ist eine Herausforderung, denn diese Hybridversion habe ich noch nicht ausprobiert. Eine Blende im Nachhinein an eine Maschinenteil anstricken ist nicht wirklich schwierig, handgestrickte 310 Maschen auf die Maschine zu hängen, ist da schon eher ein Geduldsspiel. Aber es ist vollbracht und wenn es etwas abgekühlt hat, werde ich wohl auch die restlichen ca. 220 Reihen schaffen und dann alles wieder auf die Rundstricknadel verlagern. Ob ich daran wie geplant am Samstag beim Stricktreffen weiterkommen werde, weiß ich noch nicht, die Wettervorhersage prophezeit uns nicht gerade Strickwetter und es spricht ja auch nichts dagegen, in netter Gesellschaft einfach nur einen kühlen Eiskaffee zu schlürfen, das Strickzeug für den Fall der Fälle in der Tasche. Achso, und damit es auch was zu sehen gibt, die Bordüre…

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    … im Detail…

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    und der aktuelle Stand auf der Maschine – Reihe 54, also Runde 27:

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    Sweatrrr wächst stetig, vorzugsweise vor dem Dienst, wenn ein paar Minütchen übrig sind, genieße ich die relativ kühle Luft und so wächst der Pulli stetig:

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    Die netten Details, die man auf dem Foto nur schwer bis gar nicht erkennen kann, sowie die Taillenabnahmen verhindern, dass ich gedankenlos immer weiter stricken kann und der Pulli schneller wächst.

    Alle anderen Projekte dümpeln so vor sich hin. Die dunkelblaue Jacke ist mir zu warm, der Schal… wer braucht bei über 30 Grad einen Schal? (Immerhin gibts jetzt vermehrt die „neuen“ Farben) und ich überlege, ob ich die Jahreszahl jetzt in der Mitte mit einstricken könnte oder lieber am Ende und wenn ja, wie. Im Moment „sammele“ ich den ganzen Juli, den ich dann in einem Stück stricken kann – mit oder ohne Jahreszahl.

    So, das soll es erst mal gewesen sein, die nächsten Wochen sind geprägt von lieben Besuchen, nicht zu vermeidender Arbeit und hoffentlich der ein oder anderen Masche.

    Ich wünsche Euch eine schöne Sommerzeit, ein verfügbares Plätzchen mit angenehmen Temperaturen, wohin Ihr Euch zurückziehen könnt und/oder ein kühlendes Getränk!

  5. Maschinenstricken – Workshop Nr. 1 (Mammutbeitrag)

    Es wurde ja mal Zeit, dass ich mit der Strickmaschine auch mal „was Richtiges“ stricken kann. Da das unter fachkundiger Anleitung schon besser zu verstehen ist, hatte ich mich schon im vergangenen Jahr beim Strickmaschinenworkshop in Bredbeck angemeldet. Die Vorfreude war groß, die Unsicherheit, was alles ins Gepäck sollte, um so größer. Einerseits hatte ich keine Vorstellung, wieviel Garn durch die Fadenführung rauschen würde, andererseits war das Wetter sehr ungewiss und ein „Umweg“ über Berlin machte den Koffer auch nicht schlanker.

    Zum Glück hatte die Maschine nebst diverser Zugaben eine direkte Mitfahrgelegenheit (vielen Dank, liebe Elke!), sodass ich recht entspannt aus dem Alltag ausbrechen konnte. In Berlin konnte ich nach der langen Zugfahrt erst mal im Tiergarten abschalten, während meine Gastgeberin noch arbeiten musste:

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    Am Freitagvormittag machten wir uns dann auf den Weg nach Bredbeck, wo es dann auch unverzüglich an den Aufbau der Maschinen ging. Nach einer Tasse Kaffee mit kurzer Einführung in die Gepflogenheiten der Bildungsstätte machten wir uns dann direkt an die Maschinen. Zur Nahrungsaufnahme (Abendessen genannt) mussten wir fast schon genötigt werden und waren später recht überrascht, als es plötzlich gegen Mitternacht ging.

    Das Schöne an diesem Workshop war, das nicht oberlehrerhaft was erklärt wurde, das alle nacharbeiten mussten, sondern jeder probierte sich an seiner Maschine und konnte sicher sein, dass bei Problemen sofort jemand anderes weiter helfen konnte. Es waren Modelle verschiedener Hersteller und Generationen – mit mehr oder weniger Technik am Start. Jeder konnte etwas beitragen, ein Geben und Nehmen in sehr angenehmer Athmosphäre.

    Mein Strickschlitten, der noch gar nicht ganz funktionsfähig war, tat nach einigen Tipps und reichlich Ölspray dann komplett seinen Dienst und so sammelten sich schnell die ersten Probelappen und Projekte an. Ich durfte lernen, wie das Stricken mit Lochkarte, sowohl für Lochmuster als auch Norwegermuster, funktioniert. Perfekt, dass Silke eine Froschmusterkarte hatte.

    Zunächst jedoch ein Babyschühchen, dem einige Reihen abhanden gekommen sind – es wird nicht verpaart werden. Hier waren die Highlights der Mäusezähnchensaum, außerdem das Stilllegen einiger Nadeln:

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    Eine Socke, die einen doppelt so langen Fuß hat – auch diese wird einsam bleiben:

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    Merke: Sockentabellen (und vermutlich ähnliche) für Doppelbettmaschinen sind nicht ohne Weiteres fürs Einbett praktikabel! (Und außerdem mag ich keine Nähte an den Füßen, es ging nur darum, die Techniken zu lernen).

    Dann gings an die Lochkarten. Die Begeisterung ist nach wie vor groß, wie von Geisterhand die Muster entstehen und das in verhältnismäßig hohem Tempo. Besagte Frösche:

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    Lange geforderteswünschtes Hahnentrittmuster:

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    Ein – zukünftiger – Kissenbezug im Norwegermuster:

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    Anschließend gings ans Lochmusterstricken, das anders funktioniert, aber letztendlich – mit Starthilfe – auch kein Hexenwerk ist:

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    Dass neben diverser Probelappen auch was Richtiges gestrickt werden sollte, hatte ich schon vorgeplant, also per Strickrechner berechnet. Ein Top aus Sockenwolle, sozusagen der Prototyp für zukünftige Oberteile. Der Schnitt ist noch ohne Taillierung, aber trotzdem scheint er gut zu sitzen, wenigstens meiner Schneiderpuppe, noch in Einzelteilen:

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    Und nochmals MERKE! Sollten alle Maschen abgeworfen werden, überprüfen, ob der Faden im Schlitten eingelegt ist. Sonst heißt es sich wundern, wenn es beim nächsten Versuch wieder passiert.

    Das letzte unvollendete Projekt ist ein Kinder-Raglanpulli aus Resten, dessen Maße aber wohl nicht ganz stimmen. Die Garnkombination gefällt mir allerdings gut. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, diese beiden Garne zu kombinieren, aber wenn nicht der ganze Vorrat zur Verfügung steht, geht man schon mal andere Wege:

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    Es gab auch ein gemütliches Zusammensitzen ohne die Geräuschbelästigung der Maschinen, dabei habe ich die nächsten Sneakers angeschlagen:

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    Jetzt heißt es erst mal die Projekte, soweit erforderlich, zu konfektionieren bzw. zu beenden. Und dann: üben, üben, üben! Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Workshop, auch wenn bis dahin noch eine ganze Weile hin ist.

    Noch vor der Fahrt nach Berlin habe ich ein neues Tuch angeschlagen, das im Zug ordentlich gewachsen ist. Mittlerweile passt es gerade so auf die Nadel und so ist nicht die ganze Pracht zu sehen:

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    Gemütliches Zusammenstricken während Silkes Besuch hier ließen das Tuch auch noch ordentlich wachsen.

    Ein Dankeschön allen, die zu der letzten angenehme Woche beigetragen haben!

    Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

  6. Und noch einen obendrauf gesetzt

    Ja, ein Faden mehr landet in den ersten „Superdickies“. So gehts mit dem Sockenwollstash noch schneller bergab und die Füße werden vielleicht schneller warm. 2 handgefärbte Reste dazu ein Strang, der in Berlin in den Farbtopf gefallen ist, aber einfach nicht solo verstrickt werden wollte. Ich finde die Kombination optimal, sie macht so richtig gute Laune:

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    Mittlerweile ist Socke Nr. 1 fertig und bei der 2. ist der Schaft auch schon halb fertig.

    superdickies2

    Wenn man an einem freien Tag um 6 Uhr wach wird und von der Arbeit geträumt hat, kann das nur eins bedeuten: Aufstehen. Alternative wäre Weiter grübeln und dafür sind freie Tage bestimmt nicht da. So hab ich mich eines neuen Projekts angenommen. Mal wieder ein Experiment, aus dem womöglich eine Anleitung wird, mal sehen. Die Wolle ist handgesponnen und mengenmäßig begrenzt, ich hoffe, das kommt hin. Im Moment sieht es ganz gut aus und geht mit dicken Nadeln flott voran:

    vest01

    Gegen kalte Hände, wenns so richtig kalt wird, sollen ein paar doppelt gestrickte Handschuhe her, eine tolle Anleitung mit schön weichem Garn, dass auch schon vor dem Verstricken Laune macht. Die Anleitung kam liebevoll zusammengestellt, überhaupt das ganze Päckchen machte sehr viel Freude beim Auspacken. Jetzt will noch ordentlich gewickelt werden, dann kann es auch hier losgehen:

    zauberwiese_inuit1

    Nicht vorenthalten möchte ich Euch den schönen Abendhimmel von vorgestern:

    20111122abendhimmel1

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit!

  7. Hemmungsloses Anstricken

    Zuerst mal sind noch Bilder des fertigen Paperdolls Unterwasserwelt-Pullunders…

    paperdolls16

    … und der momentanen Lieblingssocken zu zeigen:

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    Beides ist noch im Urlaub fertig geworden und es blieb noch etwas Zeit für hemmungloses Anstricken. Nummer 1 – Magnolia:

    magnolia01a

    Hier blitzt der 2. Faden etwas heraus, der dem Blau etwas die Knalligkeit nimmt:

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    Außerdem mal wieder ein Tuch. Darf ich vorstellen: Magrathea (nein, das ist kein Buchstabendreher, das gehört so):

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    Dann sind ein Paar Socken aus handgefärbter 6fach-Sockenwolle auf den Nadeln. Erst sollten sie nur grün werden, das war mir mit 100 g aber dann doch zu riskant.

    Umschlagsocken04

    Der aktuelle Stand, wobei ich noch mal ein Stück zurückstricken muss, habe zu viele Spickelabnahmen gemacht:

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    Und last but noch least ist noch was fertig:

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    Ja, Ihr habt recht, der Pullover ist doch schon länger fertig, aber die Anleitung dazu ist nun endlich online. Über ravelry ist der download als free pattern (Farbenkreis – halsnaher Ausschnitt) erhältlich. Die 2. Version mit dem weiteren Ausschnitt ist noch nicht so weit. Zusätzliche Variationen stecken noch in meinem Hinterkopf. Ich brauch dringend wieder Urlaub *lach*.

    Ich wünsche Euch schon mal ein schönes Wochenende!

  8. Urlaub – leider vorbei

    Es war eine lange Durststrecke bis zum 3wöchigen Jahresurlaub, aber das Warten hat sich gelohnt. Zunächst ging es mit Lieblingsnichte und -neffe nach Paris. Das Wetter war perfekt für Sightseeing, es war warm genug, dass man ohne dicke Jacke los konnte und Regen hatten wir vielleicht ein halbes Stündchen, das wir gut überdacht in den Arkaden am Place des Vosges verbracht haben. Zu gucken gab es dort viel, nur die Bilder von dort sind nicht so doll geworden. Ein paar Eindrücke von den Tagen, die viel zu schnell vorbei gingen:

    Blick von der Esplanade unterhalb von La Défense mit Blick durch Takis Brunnen Richtung Arc de Triomphe:

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    Unvermeidbar – der Eiffelturm (da beide schon mal oben waren, war kein Bedarf, sich in die ellenlangen Schlangen einzureihen, sondern lieber reichlich Fotos von unten zu machen):

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    Eine empfehlenswerte Oase in der Großstadt: Der Botanische Garten mit angeschlossenem Zoo. Letzeren wollten die Kinder auf jeden Fall sehen. Eine brennende Frage: ob die Tiere nur Französisch verstehen?

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    Zurück aus Paris ging es noch für ein Wochenende nach Rheinhessen. Wie immer, wenn das Wetter mitspielt, ein schöner Spaziergang mit meiner Schwester, wir beide selbstverständlich mit Kameras bewaffnet:

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    Zuletzt kam noch recht kurzfristig eine Woche an der Ostsee hinzu. Frau S. aus B., derzeit in K. meinte, wie wärs denn? In unserer Unterkunft ist noch ’ne Ferienwohnung frei. Nachgefragt, kurz (sehr kurz) überlegt und gebucht. So ging es mit 2 lieben Strickerinnen nach Kühlungsborn. Ich gestehe, den Ort hab ich noch nie gehört. Aber es war schön, das Wetter spielte wieder mit, es gab sogar ein paar kleine Wellen und täglich Fisch, lecker!

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    20111020kubo07 20111022leuchtturm06

    … und Gelegenheit zum Stricken:

    Für die kühleren Morgenstunden ein weiteres One-Day-Beret (Ravelry-Link):

    onedayberet02a

    Ein Paar Socken (hier sieht man zum Glück nicht, dass die Schäfte unterschiedlich lang geraten sind):

    socks2011_14

    Lieblingsprojekt war aber eindeutig Paperdolls (Ravelry-Link) , wobei die Puppen gar keine Chance mehr hatten, eingestrickt zu werden. Die Urlaubseindrücke drängten sich vor:

    paperdolls10

    Ich hoffe, die sich rollenden Bündchen werden sich noch beruhigen. Die Befürchtung, dass das Garn nicht reicht, dürfte unnötig gewesen sein (wobei die Meinungen doch auseinander gingen). Es fehlen nur noch die Ärmelbündchen. Reingeschlupft bin ich schon, es passt *freu*.

    Natürlich mussten auch noch ein paar Mitbringsel eingekauft werden. Stellvertretend für einige Knäuel Sockenwolle und 2 Strickmagazine ein paar sehr schöne Keramikknöpfe:

    juleknopf.de

    Die sind aus einem netten Wollgeschäft in Rostock, das zufällig in der Nähe unseres Parkhauses gelegen war, sonst hätten wir es vermutlich nicht gefunden.

    Nun ist der Alltag wieder in greifbare Nähe gerückt, morgen geht gleich mal eine lange Woche los, aber das nächste Frei und der nächste Urlaub kommt bestimmt. In diesem Sinne ein schönes Wochenende Euch allen, fangt reichlich Sonnenstrahlen ein!

  9. Lange nichts mehr geschrieben…

    Das hatte aber auch seinen Grund: Eine Idee. Inspiriert durch einen Schal, der im Moment häufig gestrickt wird. Ein bisschen überlegen, dann die Nadeln in die Hand und drauf los gestrickt. Heraus gekommen ist das hier (Der Pullunder war nur ein Zwischenschritt, aber als eigenes Projekt auch tragbar):

    farbkreispullunder04 farbkreispulli06

    Und hier noch mal bei Tageslicht:

    farbkreispulli08

    Dann ritt mich der Versuch, eine Anleitung daraus zu machen. Gar nicht so einfach. Sie ist auch noch nicht fertig und ich hätte nicht für möglich gehalten, dass es soooooo viel Arbeit ist. Klar, ist es viel Arbeit. Sehr viel Arbeit. Aber das Umrechnen in die Größen, das Auszählen und Nachrechnen. Wow! Völlig unterschätzt. Hätte ich nicht ein paar freie Tage gehabt, wäre da wohl nie was draus geworden.

    Und zur Entspannung gibts jetzt ein neues Gestrick. Wieder in Doubleface-Technik:

    Sonntagszeitung01

    Ich brauchte 7 Anläufe für den Anschlag, aber die Mühe hat sich gelohnt, jetzt ist er so, wie ich mir das vorgestellt habe. Und auch wenn das wieder recht anspruchsvoll ist, empfinde ich es sehr erholsam, einfach das Buch aufzuschlagen und Reihe für Reihe nachzustricken, ohne ständig die innere Stimme zweifelnd im Ohr zu haben: „Ob das wohl bei Größe xy auch hinkommt?“

    Ich wünsche Euch eine gute Woche!

    Sprachenfr>de YahooKE
    nicht
  10. Brownie

    Wie verprochen noch das Bild vom Brownie:

    brownie05

    Nachzutragen wäre auch noch die Ausbeute aus dem Perlenladen, die Maschenmarkiererproduktion kann in die nächste Runde gehen:

    perlenzugänge_aus_Berlin2011

    Und was nehme ich jetzt zum Stricktreffen mit? Vielleicht sollte ich es mal Häkeln versuchen, da gäbe es noch so ein paar Granny-Squares, die darauf warten, zu irgendetwas verwurstelt zu werden:

    grannysquares01

  11. Wolliges Wochenende

    Am Samstag wurde fleißig gestrickt: Kindersachen für die Tafel

    charity-knitting01

    charity-knitting03

    charity-knitting02

    Mein Beitrag ein Mädchen-Top:

    girlstop01

    Detail zum Aufpeppen: girlstop02

    Und weil noch genug Wolle übrig ist, der Versuch, ein Paar Babyschühchen zu stricken:

    booties01

    booties04

    Die alten UFOs wachsen nur langsam:

    zitrone03

    brownie03

    Einen guten Start in die Woche!

  12. Endlich…

    … hatte ich mal etwas Ruhe, mich dem Färben zu widmen. Da gabs noch Farbreste von Dezember, bei denen ich arge Zweifel hatte, ob sie noch brauchbar sein würden. Bei näherer Betrachtung war aber das meiste noch zu gebrauchen und wurde sogleich aufgebraucht. Jetzt braucht es wieder eine Mütze voll Geduld, bis die Garne trocken sind:

    faerben20110409_trocknend02

    Schon verplant ist dieser Strang:

    20110409_04_2x50g

    Hier habe ich leider während des Färbens einen Knoten entdeckt, aber für Sneakers werde ich wohl hinkommen:

    20110409_01_2x30g_knoten

    So was kommt heraus, wenn man Farben nutzt, die unbedingt wegmüssen. Bin mir noch nicht schlüssig, ob mir dieser Strang gefällt:

    20110409_02_2x30g

    Und noch mal 2 Stränge Merinogarn, das Rot lässt sich ja leider sehr schwer digifieren:

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    Ansonsten bin ich froh, dass diese Woche um ist, dass ich das Wochenende frei habe UND gleichzeitig schönes Wetter ist. Ich hätte ja gerne noch ein paar Stränge eingefärbt, aber das Material wurde knapp. Ein paar Ideen spuken mir nämlich noch im Kopf herum…

    Stricktechnisch ist die Woche so gut wie nichts passiert, dabei wäre die dünne Ringeljacke jetzt ideal, wenn sie denn fertig wäre.

    Ich wünsche Euch allen ein angenehmes, sonniges Wochenende!

  13. Endlich…

    kann ich vermelden: Die Sommertunika ist fertig:

    tunikazwei06

    Kaum zu glauben, was ein paar Tage Urlaub so bringen. Da wird sogar die Häkelbordüre abgearbeitet (auch wenn das nicht zu meinem Hobby werden wird):

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    Natürlich haben wir auch fleißig Frischluft geschnappt, bei schönerem Wetter

    Mittagsspaziergang10

    Und bei weniger schönem, aber ein Strandspaziergang im Nebel, bei dem man das Meer nicht mehr sehen kann, hat auch seinen Reiz.

    P1030490

    Auf dem Rückweg zum Bahnhof (wieder an diesem Strand entlang), gings durch stetigen Nieselregen, die geballte Kraft des Meeres war aber unüberhörbar und ziemlich beeindruckend.

    Die Kaunijacke ist nun fertig gestrickt, wartet aber darauf, dass ich die Ärmel auseinanderschneide und annähe, dann ist auch dieses Projekt beendet und ich darf hemmungslos was neues anstricken. Aber was nur?

    aermel03

    Sehr viel Freude macht gerade wieder das Blütentuch:

    kaunibluetentuch05

    Mehr Fleißarbeit ist für die Ringeljacke nötig, jetzt sind über 400 Maschen auf der (dünnen) Nadel und es geht nur im Zeitlupentempo voran.

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    Schade, dass so ein Urlaub immer so schnell vorbei geht, hoffe, die Erholung hält ein bisschen vor. Nur an die Kälte werde ich mich nicht wieder gewöhnen!

  14. Im Sande?

    Wer sagt denn, dass an der Tunika nicht weiter gestrickt würde? Hmmm? Die Teilung unter den Armen wurde vollzogen und das Rückenteil ist am Wochenende ein gutes Stück gewachsen:

    tunikazwei04

    Gleich mehrere Portionen Motivation kamen zusammen. Erstens, beflügelt mich das Fertigstellen eines Projekts scheinbar. Nachdem am Wochenende gleich 2 Sachen fertig wurden, wollte ich meeehhhhr!

    Zweitens könnte demnächst schon Gelegenheit sein, ein bisschen Sonne in wärmeren Gefilden zu tanken. Also passt der Sand doch ein bisschen.

    Am Schwerwiegendsten und drittens sind jetzt gleich 2 Nadeln im Gestrick, die ich dringend für das neue Projekt brauche!

    Welches da wäre:

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    Ja, gut, da ist noch nicht so viel zu erkennen. Mein Lehrstück zum Thema Elizabeth Zimmermann’s Percentage System. Das ganze im Doppelpack mit Berlin und nein, liebe Silke, nicht um die Wette! Wir haben alle Zeit der Welt. Natürlich kann ich mich nicht an die Anleitung halten und halte es für sinnvoller, die Jacke von oben zu stricken. Denn das Material ist begrenzt, wenigstens das Sockengarn in Türkis. So höre ich mit den Ringeln auf, wenn das Garn zur Neige geht. Wenn es dann noch so toll ausschaut wie hier (Ravelry-Link) – umso besser. Ich habe mit einem provisorischen Anschlag begonnen und nach den verkürzten Reihen für den Rücken-/Schulterbereich die erste Zunahmerunde gestrickt. Damit die Zunahmen nicht so ziehen, habe ich mich für Umschläge entschieden, die ich in der Rückreihe verschränkt abgestrickt habe. Bisher bin ich zufrieden. Auch wenn es nur langsam voran geht, gibt es die Jacke aus dünnem Garn, denn warme Jacken habe ich genug und ziehe sie schon viel zu selten an.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit und hoffe, Ihr könnt auch ein paar Sonnenstrahlen einfangen!

  15. In die Verlängerung…

    ging der Pullunder der Lieblingsnichte. Ich habe die Verlängerung normal von unten gestrickt und dann im Maschenstich direkt an den Pullunder angenäht. Und endlich habe ich raus, wie ich einstechen muss, damit die linken Maschen richtig verbunden sind.

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    Ganz unsichtbar ist es leider nicht, aber ich bin zufrieden, hoffentlich nicht nur meinereine.

    annalenastopverlaengert01

    Im Gegensatz dazu waren ein Paar Socken zu lang und wurden um 10 Runden verkürzt.

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    Der vorerst letzte Hugo ist ebenfalls abgenadelt. Diesmal aus Alpaka-Sockenwolle, ich hoffe, dass der künftige Träger damit auch zurecht kommt.

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    Ansonsten heißt es Knöpfeannähen (hatte ich erwähnt, dass das nicht zu meinen Lieblingsaufgaben gehört?) und die ganzen Wollreste mal wieder wegpacken.

    Ein neues Projekt ist auch schon in Sicht, recht spontan werde ich noch einen Versuch im doubleface-Stricken starten. Diesmal aber mit Uni-Wolle, die 2 Farben habe ich auch schön kontrastreich ausgewählt.

    Wünsche Euch ein schönes Wochenende! Leider gibts hier schon wieder so eine „Puderzuckerschicht“ – ich will Frühling *mitdemfußaufstamp*!