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  1. Unglaublich

    … ist es, dass der Januar schon wieder herum ist und ich im Neuen Jahr noch gar nichts hier gepostet habe.

    Dabei gibt es einiges zu schreiben. Wo fange ich an?

    Ein bisschen ausgebremst fühle ich mich, da mein Programm, mit dem ich bisher den blog gefüttert hat, keine Verbindung mehr zum blog bekommt. Es hat gedauert, bis ich das bemerkt habe, habe es immer auf andere Problemchen im Netz geschoben, dass ich Beiträge zwar weiterhin erstellen, aber  nicht hochladen konnte. Eine Alternative habe ich trotz intensiver Suche nicht gefunden, daher muss ich mich dran gewöhnen, im WordPress-Dashboard zu arbeiten. Und dabei fällt mir im Moment auf, dass zwischengespeichert wird, das ist sehr erfreulich. Aaaalsooooo…

    Den Jahreswechsel verbrachte ich bei meiner Schwester, wo die Zeit bis Mitternacht bei einen gemütlichen Raclette- und Spieleabend mit der ganzen Familie wie im Fluge verging. Dort habe ich auch den bisher einzigen Schnee dieses Winters für mich erleben können. Gesehen habe ich sicher auch noch einige Flocken hier und da oder auf Bildern aus der Ferne, aber zwei ausgiebige Schnee-Spaziergänge mit meiner Schwester waren wundervoll. Hier nur einige wenige Eindrücke:

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    An der Strickmaschinenfront passiert zwar nicht so viel – die brothermaschinen sind immer noch im Weihnachtswinterschlaf ;-). Auf der duo habe ich versucht, den Umhängeschlitten zu bändigen, was aber noch nicht von Erfolg gekrönt ist. Aber Socken und Mützen gehen jetzt wirklich gut von der Hand:

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    Einen Teil davon habe ich in Berlin gestrickt, wo ich die liebe Silke endlich mal wieder besuchen konnte. Genau wie diese „Voll Normaaale“ Mütze nach einem Pattern von Susanne Marondel. Mittlerweile habe ich derer vier gestrickt, die letzte hat es noch nicht auf den Rechner geschafft.

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    Wir haben viel gestrickt, Woll- und Stoffläden unsicher gemacht und uns mit Gleichgesinnten getroffen. Dabei sind auch noch diese beiden Projekte fertig geworden bzw. spontan entstanden, mein Januarprojekt in der Wollmeisengruppe „12für2015“:

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    Der Cowl ist ein Matchmaker (alle links sind Ravelry-links) von Martina Behm, gestrickt aus Wollmeise DK in den Farben Moses (das dunklere Blau), Sail The Seven Seas und Zarte Knospe. Ich hätte ihn nie gestrickt, hätte ich ihn nicht in Pfaffenhofen in Aktion sehen können, die Empfehlung als perfekter Begleiter zum Radfahren tat ihrs dazu, dass ich ihn stricken wollte. Hier sieht man noch mal die simple aber raffinierte Form des Cowls, der 2 mal um den Hals geschlungen wird und wunderbar den Hals wärmt, ohne dass einem die Enden z.B. in die Speichen des Rades geraten könnten:

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    Die lustige Mütze namens Oktopus hatte mir so gut gefallen, dass ich sie spontan aus den Resten des Cowls gestrickt habe. Dazu sollen bei Gelegenheit noch Handstulpen kommen.

    Alles in allem war es eine sehr produktive, creative und wunderschöne Woche in Berlin, liebe Silke, auch auf diesem Wege noch mal vielen Dank – auch für die Sockenpaare, die mein Reisegepäck – wenigstens auf dem Hinweg *hüstel* – etwas kleiner ausfallen ließen.

    Hauptsächlich habe ich noch an einem Teststrick gestrickt, 2farbig aus Kauni-Effektgarn. Wenn das Pattern veröffentlicht ist, werde ich noch mal mehr zeigen. Wer neugierig ist, in Ravelry ist es hier zu sehen.

    Als Februarprojekt der oben genannten Wollmeisenaktion habe ich ein WIP auserkoren und war überrascht, als ich es aus den Tiefen des Strickkorbs befreite. Der Body war fast fertig, das Bündchen schon begonnen. Die Aussichten stehen gut, dass der Pulli „Friday again“ von ANKESTRICK im Februar wirklich fertig wird.

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    Zum heutigen Stricktreffen habe ich dann noch ein weiteres Langzeitprojekt aus dem Winterschlaf befreit, die Op-Art-Decke ist um 2 oder 3 Runden gewachsen. Diese ziehen sich jetzt elendig lange hin. Sollte mir mal langweilig sein, werde ich mal wenigstens ein Viertel der Maschen zählen. Auf jeden Fall werde ich sehr bald auf 2 Nadeln wechseln müssen, das Geschiebe der vielen Maschen bremst doch ganz schön den Strickfluss.

    So, das soll es erst mal gewesen sein, ich wünsche Euch eine gute Zeit, bleibt oder werdet ganz schnell wieder gesund!

     

     

  2. Da war doch noch was…

    nennt sich Blog und will doch wenigstens ab und an gefüttert werden.

    Aber manchmal will einfach nicht die Ruhe einkehren, ein paar nette Zeilen zu schreiben, die passenden Bilder zu suchen/machen/bearbeiten und einen (hoffentlich) lesenswerten Beitrag zu verfassen.

    Gestrickt habe ich nach dem Urlaub mal mehr mal weniger, ein bisschen per Hand, auch endlich mal wieder auf der Maschine und kann folgende fertigen Projekte vorstellen:

    Zunächst ist das Urlaubsprojekt fertig geworden:

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    Das Stricken hat wirklich viel Spaß gemacht und ich bin zufrieden mit dem fertigen Stück.

    Das 2. Urlaubsgestrick wurde auch recht flott fertig. Der Innenteil war zwar recht langweilig, aber da es eine Frist für den Teststrick gab, bin ich rechtzeitig fertig geworden:

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    Das Stricken und der Austausch währenddessen hat sehr viel Spaß gemacht. Die Anregungen von uns Teststrickerinnen wurden in der endgültigen Anleitung (Ravelry-link) berücksichtigt und ich freue mich auf einen 2. Cowl, den ich bald stricken möchte. Eingeweiht habe ich ihn vor einigen Tagen und musste feststellen, dass er sehr gut wärmt (auch die Ohren, falls man ihn etwas höher zieht, wenn der Wind ums Eck pfeift), aber das Alpakagarn doch etwas am Hals piekst.

    Zwischenzeitlich hatte ich auch – leider viel zu kurzen – Ferienbesuch. Der Schwerpunkt lag eindeutig auf dem Kochen, ein Hobby meiner Nichte, außerdem mussten wir ausgiebig das neue Spiel des Jahres testen, was viel Spaß gemacht hat! Beim Stricken einer Mütze für den Bruder hatte ich tatkräftige Unterstützung und wir – und er – sind mit dem Ergebnis zufrieden:

     

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    Außerdem wurde ich hierbei mächtig angefeuert:

    nikolaus

    Sowohl die Finger als auch die Nadeln haben überlebt, auch wenn es manchmal ziemlich frickelig war. Und ja, ich gebe zu, es war noch etwas früh im Jahr, aber einen Prototypen wollte ich schon mal gemacht haben.

    Für die Wollmeise12für2014-Aktion habe ich für den Oktober mangels Zeit ein altes Projekt herausgekramt und etwas ergänzt. Der Pulli war ja eigentlich schon fertig, aber nachdem ich ihn aus dem Sommerquartier geholt habe, war mir recht schnell klar, dass der Ausschnitt viel zu weit für einen dicken Pulli war. Also habe ich mir noch einen Strang passendes Garn besorgt (ist ja klar, dass ich die Reste schon weggegeben hatte!) und den Ausschnitt verkleinert:

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    Zwischenzeitlich konnte ich einen Strickmaschinentag einlegen und habe ein bisschen herum experimentiert. Herausgekommen ist ein Probelauf für eine Decke, die aus immer nur 16 Maschen besteht, spiralförmig gestrickt wird und dabei das bereits fertige Gestrick direkt mit den Randmaschen zusammengehängt wird. Der Plan ist eine Decke, bei der jeder Streifen aus einer anderen Farbe besteht. Da man nie mehr als die Anfangsmaschen hat, kann man sie auch gut auf einem Deckerkamm stilllegen, wenn man zwischendurch etwas anderes auf der Maschine stricken möchte.

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    Außerdem habe ich einen Schwung Lochkarten gestanzt, unter anderem dieses Eschermotiv. Die Probe wartet noch aufs Trocknen, gefällt mir aber auch so schon ganz gut. Das endgültige Gestrick soll allerdings aus etwas dezenteren Farben bestehen.

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    Derzeit sind noch ein Pullover…

    fridayagain

    … ein Kissen – als Novemberprojekt,…

    image5

    … ein raffinierter Pullunder aus 2 einfachen Rechtecken, wovon eins bereits gestrickt ist…

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    sowie seit langem mal wieder ein Paar Socken auf den Nadeln.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit, genießt ungemütliche Tage vielleicht mit dem Strickzeug auf dem Schoß und die schönen Tage an der frischen Luft!

  3. Urlaub, erster Teil: Hamburg

    Jetzt ist der Urlaub leider wieder vorbei, die letzten 3 Wochen vergingen wie im Fluge, aber es gab viele schöne Erlebnisse. Zunächst ging es nach Hamburg. Vor ca. 20 Jahren war ich mal einen halben Tag auf Durchreise und hatte mir vorgenommen, die Stadt wieder zu besuchen und genauer anzuschauen. Das Wollfest samt German Ravelry Meeting war dann Anlass, eine knappe Woche dort zu verbringen.

    Ich reiste also schon am Donnerstag an, trotz angekündigter Lokführerstreiks klappte die Fahrt prima, und ich war schon gegen Mittag in Hamburg. Schnell zum Hotel und Gepäck losgeworden, das Wetter war phantastisch, also nichts wie raus. Hier wurde man dann auch adäquat an jeder Ecke begrüßt:

    HH01-nettebegruessung 😉

    Mein erster Programmpunkt war der örtliche Wollladen mit angeschlossenem Café, den ich zu Fuß erreichen konnte. Ein schöner Spaziergang durchs Schanzenviertel lag auf dem Weg. Die ersten Wollfestbesucher waren unübersehbar, stöberten in Wolle oder saßen bei einem Latte in der Sonne. Schon im Vorfeld hatte ich mich verabredet und so verbrachten wir einige Zeit dort, stillten Hunger und Kaffeedurst, strickten und klönten, so kann ein Urlaub los gehen. Der Abend ging schnell vorbei, noch ein Spaziergang durchs Viertel, bevor es zurück ins Hotel ging.

    Für den Freitag hatten wir uns verabredet, um dem Tierpark Hagenbeck einen Besuch abzustatten. Da wir nachmittags noch zur Hamburger Wollfabrik wollten, trafen wir uns früh und genossen einen ziemlich leeren Park.

    Entspannung pur im Löwengehege:

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    Walrossbaby beim Frühstück:

    HH Hagenbeck09

    Die am Eingang verkauften Gemüsetüten dürfen – unter Aufsicht – an die Tiere verfüttert werden, z.B. hier:

    HH Hagenbeck14

    Nachdem wir uns noch etwas gestärkt haben, ging es mit Bahn und Bus ins Gewerbegebiet zur Wollfabrik. Schon im Bus trafen wir auf Gleichgesinnte, so brauchten wir nicht weiter nach dem Weg zu suchen und staunten dann nicht schlecht, als wir vor den vielen Regalen mit Konenwolle in allen Farben und vielen Qualitäten standen. Ich habe mir für 2 Projekte Wolle spulen lassen, dazu ein Boucle-Faden zum Ausprobieren:

    konen

    Der Rückweg gestaltete sich etwas schwieriger, da wir die Bushaltestelle nicht auf Anhieb fanden und ein Gewerbegebiet nicht wirklich fußgängerfreundlich ist. Wir kamen ganz schön ins Schwitzen, da die Sonne erbarmungslos brannte. Wir waren sehr froh, als wir endlich einen Bus sahen und verfolgten ihn mit den Augen, bis wir die Haltestelle ausmachen konnten. Unsere Wege trennten sich vorübergehend, ich brachte meine Schätze ins Hotel um mich dann wieder auf den Weg zum schon im Vorfeld verabredeten Abendessen zu machen. So lernte ich wieder einige sehr nette Ravelerinnen kennen, mit denen ich einen schönen Abend verbrachte.

    Mit viel Vorfreude machte ich mich am Samstagmorgen auf den Weg zum Audimax, wo das Wollfest stattfinden sollte. Aus dem Bus ausgestiegen, brauchte ich nur noch dem Weg folgen, den unübersehbar Gleichgesinnte gingen und erreichte schon nach wenigen Minuten den Ort des Geschehens. Mit Eintrittsbändchen versehen und gut gefüllter Wollfesttasche gesellte ich mich wenig später zu den Wartenden. Immer mehr bekannte Gesichter wurden ausgemacht und es wurden die Strickereien begutachtet und Erfahrungen ausgetauscht. Die Wartezeit verging wie im Fluge und pünktlich um 10 Uhr strömten die Wartenden ins Foyer. Ein Großteil bog scharf links ab, um beim Wollmeisenstand eine Chance auf den ein oder anderen Strang zu haben, die Warteschlange dort wurde immer länger.

    Ich drehte die erste Runde durch das Obergeschoss, wo die meisten Stände aufgebaut waren. Nachdem ich eine Stricknadel fand, die mir noch fehlte, war mein Einkaufszettel schon fast abgearbeitet, Geburtstagswolle zu finden, war nicht schwer, schwieriger war eine Entscheidung zu treffen, welche der vielen schönen Garne es letzlich werden durften, aber es war ja noch Zeit. Da es ziemlich voll an den Ständen war, suchte ich mir einen Sitzplatz, wo ich nicht lange alleine blieb. Mit Strickzeug auf dem Schoß klönten wir, hielten Ausschau nach bekannten Gesichtern und überlegten, wer vielleicht welche Ravelerin sein könnte. Mancheine war an ihrer Kleidung – wem nicht zu warm war, trug natürlich Strick – zu erkennen.

    Ich hatte mich für jeden Tag für einen Workshop angemeldet, am Samstag war ich bei Jana (Janukke), wir lernten viel über Eschers Tesselationen und schnitten vorbereitete Strickstücke (aus glattem Garn) auseinander, nachdem wir die Maschen mit Nähgarn und Nadel gesichert hatten:

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    Um 15 Uhr war ein offener Workshop mit Anke (Ankestrick) vorgesehen, wir machten es uns draußen gemütlich, obwohl sich der Himmel immer mehr zuzog. Die Vorstellungsrunde (natürlich samt Strickereien) konnte nicht zu Ende geführt werden, denn ein Gewitter zwang uns nach drinnen. Dort suchten wir uns einen Platz, um die Runde fortzuführen. Avatars bekamen Gesichter („ach Du bist das!“ und ähnliches hörte man häufiger). Wir bekamen ein neues Modell präsentiert und hatten viel Spaß miteinander. Der Tag verging wie im Flug und wir mussten um 18 Uhr aufgefordert werden, den Audimax zu verlassen. Die vielen fleißigen Helfer hatten ein tolles Fest organisiert, wollten schließlich auch mal Feierabend, verständlich.

    Wir trafen uns in einer nahegelegenen Pizzeria, wo wir verwundert gefragt wurden, warum „heute so viele stricken“, waren aber sehr willkommen und genossen den Abend mit einer lustigen Truppe u.a. aus Neu-Ruppin.

    Der Sonntag war noch entspannter, da es nicht so voll war. Wir ließen uns die Entstehung von Haspelseide erklären, es gab lebende Seidenraupen in verschiedenen Stadien zu sehen und zu fühlen. Nicola erklärte in lockerer Runde ihr Prinzip der maximalen Freiheit, Hilke demonstrierte ihre uralte Sockenstrickmaschine:

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    Natürlich kam auch das Klönen nicht zu kurz und so verging die Zeit sehr schnell bis zum nächsten Kurs, den ich bei Nicola gebucht hatte. Es sollte ums Fotografieren der Projekte gehen. Vorher hatte ich noch Gelegeneheit ein paar Worte mit Asa zu wechseln, einer sehr nette Designerin, deren Anleitungen ich sehr gerne mag.

    Im Fotokurs hatten wir dann viel Spaß, ich habe viele neue Erkenntnisse gewonnen, neue Einstellmöglichkeiten an der Kameran entdeckt, mit der ich mich zukünftig intensiver befassen möchte und hoffe, dass ich so was wie Blende und Verschlusszeit endlich mal kapiere und verinnerliche, um schöne Bilder zu machen.

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    Leider habe ich es versäumt, mehr Bilder auf dem Wollfest zu machen.

    Natürlich durfte auch ein bisschen Wolle mit, ich habe mir zum letzjährigen Wollfestgoodie noch Alpacagarn dazugekauft:

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    Außerdem konnte ich mich diesem superweichen Garn in toller Färbung nicht entziehen:

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    Und da es am Sonntag am Meisenstand erheblich leerer war, habe ich mich gleich nach Einlass in die noch kurze Schlange eingereiht, um dort auch noch Altbekannte zu treffen, welch eine Freude! Meine Ausbeute:

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    Der Vollständigkeit halber noch ein Bild der gute gefüllten Wollfesttasche, einige Karten/Prospekte sind von Ständen, dafür habe ich mein Wollknäuel, das sich auch noch im Beutel befande, bald weitergereicht, weil ich damit nichts anfangen konnte:

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    Schade, dass die 2 Tage so schnell vorbei gingen. Auch am Sonntag wurden wir herausgekehrt und die meisten machten sich auf die Heimreise.

    Für Montagnachmittag hatte ich mir das Miniaturwunderland vorreserviert, den Vormittag verbrachte ich mit Sightseeing. Mit der Tageskarte der HVV kann man nicht nur Busse und Bahnen nutzen, sondern auch die Fähren, so machte ich eine Runde und ließ mir den Fahrtwind um die Nase wehen und genoss die Aussicht vom Wasser aus:.

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    Zur Mittagszeit drehte ich eine weitere Runde um die Binnenalster, ein Stück gings auch an der Außenalster vorbei:

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    Wieder an der Binnenalster suchte ich mir ein schönes Plätzchen zum Mittagessen:

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    Von hier aus ging es weiter Richtung Hafencity, wo ich zwischen den Speicherhäusern herumlief, die sich sehr beeindruckend gen Himmel recken:

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    Zu früh für meine Reservierung am Miniaturwunderland angekommen, probierte ich es aber trotzdem, da es keine langen Warteschlangen gab und konnte, nachdem ich mein Gepäck verstaut hatte, in die Welt en miniature abtauchen. Auch hier fand sich Bezug zum Wollfest ;-), nicht die einzige Schafherde, die sich auf den großen Flächen befand:

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    Ich denke, dass es einiger Besuche bedarf, um wirklich alles zu sehen. Viele Kleinigkeiten mit Witz und Humor sind meist erst auf den 2. Blick zu sehen, z.B. die abgetauchten Kühe hier:

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    Oder diese „Unterhaltung“:

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    Bewunderswert die Geduld, mit denen Tausende Figürchen platziert wurden, z.B. hier im Stadion…

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    oder hier das Sonnenblumenfeld:

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    Noch eine Überraschung:

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    Unübersehbar war die WM-Beflaggung, die sich noch überall in den Straßen wiederfand:

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    Hier ist der Miniatur-Tierpark Hagenbeck zu sehen:

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    Leider war es vor manchen Bereichen sehr voll und man brauchte einige Geduld, bis man näher an die Szenerie treten konnte. Es gab überall Knöpfchen zu drücken, um z.B. Seilbahnen, Riesenräder oder Blaulicht in Gang zu setzen. Eine tolle Sache – nicht nur für Kinder! Und nebenbei wechselt es noch zwischen Tag und Nacht ab, hier ein Nachtbild, leider mit Blitz:

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    Ich hoffe, dass ich mir das Miniaturwunderland noch mal ansehen kann und bin gespannt auf die neuen Bereiche. Nicht nur deswegen ist Hamburg wieder eine Reise wert! Auf dem Rückweg noch ein Bild vom Rathaus:

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    Gestrickt habe ich in dieser Zeit hauptsächlich an der Decke, da dies sowohl im Zug als auch beim Klönen problemlos nebenbei zu stricken ging. Daher ist sie ein gutes Stück gewachsen und ist nur noch auszubreiten, wenn ich die Maschen auf 3 Nadeln verteile:

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    Als 2. Mitnahmeprojekt hatte ich diese Mütze dabei. Sie ist fertig, aber leider viel zu groß. Die innere glatt rechts gestrickte Mütze ist noch viel größer und sie wird wieder geribbelt werden:

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    Fortsetzung folgt…

  4. Es wird noch Wolle verstrickt…

    Nein, ich fange nicht zu jammern an, wo die Zeit geblieben ist, keine Angst!

    Auch wenn ich derzeit weniger zum Stricken komme, das ein oder andere Teil wird doch mal fertig oder wächst ein wenig. Am Meisten wuchs der Pullover auf den letzten beiden Stricktreffen. Dessen Arbeitstitel „Ringelreihen“ ist auf die schneckenförmige Passe zurückzuführen. Nein, er ist noch nicht fertig, der 2. Ärmel ist noch in Arbeit, aber ein Ende ist in Sicht:

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    Ich weiß noch nicht, ob ich die Passe so lasse oder noch ein Bündchen anstricke, der Ausschnitt ist doch recht weit.

    Diese Mütze gab es passend zum Schal vom letzten Jahr (dem Sockbubble-Mystery-Scarf), ein Wurm in mehrfarbiger Abwandlung:

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    Dafür ruht der Temperaturschal, er hängt noch beim 1. November, aber die Temperaturen habe ich eifrig dokumentiert, ein gemütlicher Abend vorm TV, dann wird er wohl schnell wieder auf dem aktuellen Stand sein. Und ein Ende ist ja auch in Sicht.

    An der Strickmaschine sitze ich im Moment weniger, als ich gerne üben würde, immerhin habe ich zwei neue Techniken ausprobiert, einmal ein 2er-Rippenbündchen und glatt rechts auf der duomatic, beides klappte auf Anhieb, nur mit dem Zählen klappte es nicht, daher braucht es noch einen zweiten Anlauf, aus dieser Wolle Socken werden zu lassen:

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    Das Glatt-Rechts-Gestrick sieht im Moment noch so aus:

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    Ein Paar Socken hat es noch geschafft:

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    Natürlich sind auch noch ein paar geheime Projekte in Arbeit bzw. fertig geworden, davon mehr nach Weihnachten!

    In der Küche wurde auch ein bisschen was produziert, nicht ganz aktuell das Bild, die Kekse sind natürlich auch längst verspeist. Im Hintergrund ein wunderschöner Adventskalender von meinem Weihnachts-Meisenwichtel (*winke*, falls Du hier mitliest), der durch ein Teelicht die Bilder seiner geöffneten Fenster zeigt. Damit möchte ich auch gleich noch eine schöne, restliche Adventszeit wünschen!

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  5. und noch eine ;-)

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  6. 2 Wochen im Herbst

    So kann man den Feierabend wirklich aushalten, oder?

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    Noch besser ist natürlich Freizeitausgleich bzw. Urlaub, vorzugsweise weit weg vom Alltag – weit weg und doch so nah, nur ein paar Stunden Zugfahrt trennen einen von Frankreichs Metropole:

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    Neben Stadtbummel, Sonntagsspaziergang auf überfüllten Champs-Elysées stand auch eine Creativmesse auf dem Programm. Die meisten Stände waren dermaßen belagert, dass keine Fotos möglich waren, teilweise waren sie auch unerwünscht. Hier konnte man sich dann von einem Wettbewerb in Richtung Weihnachten inspirieren lassen:

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    Und falls ein paar Knöpfe übrig sind…

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    Die Zeit ging viel zu schnell vorbei, aber es war auch Zeit zu stricken, so wuchs auch Driftwood um einiges, heute durfte der erste Ärmel abgekettet werden:

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    Auf dem Rückweg aus Paris durfte ich in Köln lieben Besuch aus Berlin in Empfang nehmen. Der schleppte allerdings einen argen Virus ein – ich hatte keine Chance: Boshi-Mützen.

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    Und noch mal ein Gruppenbild:

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    So baut man in kürzester Zeit Wollbestände ab. Neben Maschinenstrickversuchen,…

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    Stricktreffen, Möbelaufbau und Besuch von Werksverkäufen gabs auch noch einen Mini-Workshop im Doppelstricken, sodass es ein neues Projekt auf die Nadeln geschafft hat:

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    In Kürze sollten sich Geckos auf dem Tuch tummeln.

    Dass es das ein oder andere Projekt nicht in diesen Beitrag geschafft hat, versteht sich von selbst, schließlich steht Weihnachten vor der Tür. Ich wünsche Euch eine stressfreie Adventszeit!

  7. Resteverwertung vorerst abgeschlossen

    Mit der Mütze bin ich zufrieden, die Farben gefallen mir nach wie vor gut.

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    Kurzfristig habe ich dran gedacht, aus dem letzten Rest einen Bommel zu machen, aber der reicht schon nicht mehr dafür. Die Mütze bleibt so und die Reste landen in der Restedose.

    der Rest

  8. Die Reste von den Resten der Reste

    Tja, es ist immer noch genug übrig von der handgefärbten Merinowolle. 2 Paar Stulpen, ein Cowl (der allerdings nach einem misslungenen Waschgang nicht mehr so wirklich dazu passt *muah*) sind schon daraus gestrickt und jetzt gibt’s – nach altbewährtem Rezept (Ravelry-Link) – die passende Mütze dazu:

    onedayleftoverstripedberet02

    Das Stulpenpaar Nr. 2 wartet allerdings noch auf die passenden Knöpfe:

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    Hierüber freue ich mich besonders, nach 2 (oder sogar schon 3 Jahren) hat es die erste Orchidee geschafft, wieder zu blühen:

    orchidee

  9. Kein Karnevalshut…

    sondern eine Mütze, ist die wie der Name „One Day Beret“ vermuten lässt, an einem Tag gestrickt werden kann – so man nicht Durchmesser mit Radius verwechselt:

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    Nachdem ich es bemerkt hatte, überlegte ich ernsthaft, daraus einen Projektbeutel zu machen, ein Einstrickmuster schwebte mir schon dafür vor. Da der dann aber doch recht schwer geworden wäre, habe ich es mir doch noch anders überlegt, also Nadel raus, Maschen wieder aufgefangen und die Mütze zu Ende gebracht.

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    Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und kann meinen allerersten One Day Beret so langsam in die wohlverdiente Rente schicken. Er hat mir in den letzten Wintern häufig und sehr gut die Ohren gewärmt.

  10. Erfolgsmeldung

    Schneller als erwartet ist die Mütze fertig geworden – hier im Duett mit Nuvem:

    voleur06

    Stimmt, liebe Antje, die vielen Abnahmen am Ende waren eine Herausforderung an Mensch und Material ;-). Hatte einige Male Angst, dass die Nadel bricht, aber es ist gut gegangen.

    Beim Vernähen habe ich auf der Innenseite noch eine Laufmasche entdeckt und gesichert, hmm, wo die wohl her kommt? Jetzt fehlen nur noch die passenden Handwärmer. Im letzten Päckchen aus Berlin war da ja so ein Ansichtsexemplar – eine orientalische Twin-Meise. Ob ich vielleicht doch das Angebot annehmen soll, sie zu adoptieren? Ich muss mal gucken, ob ich nicht ein 2farbiges Muster finde, so könnte ich die beiden Farben – Orient und Golden Pear zusammen verarbeiten und hätte die ideale Ergänzung zu Voleur und Nuvem.

    Ich geh dann mal suchen…

  11. Sonntags…

    beschäftigt man sich mit der Sonntagszeitung, ist doch klar! Aber so hab ich mir das nicht vorgestellt:

    sonntagszeitung05

    Der untere Schrägbalken vom K hat einen Fehler, den ich einfach nicht wegbekomme. Da hilft wohl alles nichts, zurückstricken wird die letzte Rettung sein.

    Gleich mal solidarisch hat sich der Birnendieb gezeigt. Ach, den hab ich ja noch gar nicht vorgestellt. Voleur (Ravelry-link) in der Farbe „golden pear“ gestrickt = Birnendieb. 288 Maschen auf der – zu kurzen – Nadel, Grundmuster 2 re, 2 li, das hält auch mit Sockenwolle warm. Ich glaube auch, dass nicht viel vom Strang übrig bleiben wird.

    voleur04

    Im Moment stiehlt der Herr aber eher Zeit, denn wo ich endlich bei den Abnahmen angekommen bin, muss ich feststellen, dass ich in der vorletzten Verzopfungsrunde eine 6-4er Verzopfung statt 4-4 dazwischengemogelt hat (im kleinen Bild in der Mitte). Auch hier wirds wohl nicht ohne Zurückstricken gehen, mir graut es schon davor, denn die Abnahmen sind schon etwas ungewohnt – sehen aber toll aus.

    voleur05

    Und ich dachte, dieses Wochenende wird was fertig und ich könnte was Neues anstricken…

    Übrigens, der Nuvem ist gewaschen an die 200 cm lang und 55 cm breit, er wärmt wunderbar und nein, ich habe noch keinen 2. angeschlagen. Ich bleibe stark! Ommmmmmm.

    Einen schönen Sonntag, packt Euch warm ein!

  12. Noch nachzutragen

    wären da weitere Weihnachtsgeschenke bzw. Handstulpen:

    handstulpen08b handstulpen07 handstulpen06

    Der Wunsch der Lieblingsnichte „Mütze hellgrau mit pinkfarbenem Streifen“ wurde umgesetzt, der Bruder bekam natürlich eine für ihn passende Farbkombination:

    grauemuetze04 jc-hat03

    Die 3. Julekuler machte sich auf die Reise, diesmal mit kleinerem Durchmesser und mit Styroporkugel gefüllt, was stricktechnisch aber noch kniffliger war:

    julekuler03

    Zwischendurch ein Paar Dickerchen, passend zu meinen Lieblingsschuhen. Auf dem Bild links ein tolles Weihnachtsgeschenk, das zu mir gefunden hat *freu*:

    socks2011_19

    Das Experimentierstadium für die geplante Weste ist abgeschlossen, nix Weste, dafür Strickkorb. Allerdings noch vor dem Filzen (das Bild mit Nikolausi ist für Größenvergleiche):

    strickfilzkorb vest02

    Nullachtfuffzehn-6fach-Socken in Arbeit:

    socks2011_20a

    Die blaue Magnolie wächst und wächst…

    magnolia3

    … und bald ist Teil 2 auch schon bis zu den Armausschnitten fertig.

    Buchstabenschal und Magrathea werden wohl hoffentlich auch bald aus dem Dornröschenschlaf geweckt, genauso wie der 2. Filzpuschen noch gestrickt werden wird. Und dann…. im Hinterkopf sind schon wieder viele neue Ideen.

    In diesem Sinne wünsche ich Euch einen guten Start ins Neue Jahr mit Gesundheit an erster Stelle, vielen creativen Ideen und ausreichend Zeit zur Umsetzung. Ich bedanke mich bei der treuen Leserschaft genauso wie für die Kommentare. Macht es gut, auf bald in 2012!

  13. Urlaub – leider vorbei

    Es war eine lange Durststrecke bis zum 3wöchigen Jahresurlaub, aber das Warten hat sich gelohnt. Zunächst ging es mit Lieblingsnichte und -neffe nach Paris. Das Wetter war perfekt für Sightseeing, es war warm genug, dass man ohne dicke Jacke los konnte und Regen hatten wir vielleicht ein halbes Stündchen, das wir gut überdacht in den Arkaden am Place des Vosges verbracht haben. Zu gucken gab es dort viel, nur die Bilder von dort sind nicht so doll geworden. Ein paar Eindrücke von den Tagen, die viel zu schnell vorbei gingen:

    Blick von der Esplanade unterhalb von La Défense mit Blick durch Takis Brunnen Richtung Arc de Triomphe:

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    Unvermeidbar – der Eiffelturm (da beide schon mal oben waren, war kein Bedarf, sich in die ellenlangen Schlangen einzureihen, sondern lieber reichlich Fotos von unten zu machen):

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    Eine empfehlenswerte Oase in der Großstadt: Der Botanische Garten mit angeschlossenem Zoo. Letzeren wollten die Kinder auf jeden Fall sehen. Eine brennende Frage: ob die Tiere nur Französisch verstehen?

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    Zurück aus Paris ging es noch für ein Wochenende nach Rheinhessen. Wie immer, wenn das Wetter mitspielt, ein schöner Spaziergang mit meiner Schwester, wir beide selbstverständlich mit Kameras bewaffnet:

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    Zuletzt kam noch recht kurzfristig eine Woche an der Ostsee hinzu. Frau S. aus B., derzeit in K. meinte, wie wärs denn? In unserer Unterkunft ist noch ’ne Ferienwohnung frei. Nachgefragt, kurz (sehr kurz) überlegt und gebucht. So ging es mit 2 lieben Strickerinnen nach Kühlungsborn. Ich gestehe, den Ort hab ich noch nie gehört. Aber es war schön, das Wetter spielte wieder mit, es gab sogar ein paar kleine Wellen und täglich Fisch, lecker!

    20111025kubo02

    20111020kubo07 20111022leuchtturm06

    … und Gelegenheit zum Stricken:

    Für die kühleren Morgenstunden ein weiteres One-Day-Beret (Ravelry-Link):

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    Ein Paar Socken (hier sieht man zum Glück nicht, dass die Schäfte unterschiedlich lang geraten sind):

    socks2011_14

    Lieblingsprojekt war aber eindeutig Paperdolls (Ravelry-Link) , wobei die Puppen gar keine Chance mehr hatten, eingestrickt zu werden. Die Urlaubseindrücke drängten sich vor:

    paperdolls10

    Ich hoffe, die sich rollenden Bündchen werden sich noch beruhigen. Die Befürchtung, dass das Garn nicht reicht, dürfte unnötig gewesen sein (wobei die Meinungen doch auseinander gingen). Es fehlen nur noch die Ärmelbündchen. Reingeschlupft bin ich schon, es passt *freu*.

    Natürlich mussten auch noch ein paar Mitbringsel eingekauft werden. Stellvertretend für einige Knäuel Sockenwolle und 2 Strickmagazine ein paar sehr schöne Keramikknöpfe:

    juleknopf.de

    Die sind aus einem netten Wollgeschäft in Rostock, das zufällig in der Nähe unseres Parkhauses gelegen war, sonst hätten wir es vermutlich nicht gefunden.

    Nun ist der Alltag wieder in greifbare Nähe gerückt, morgen geht gleich mal eine lange Woche los, aber das nächste Frei und der nächste Urlaub kommt bestimmt. In diesem Sinne ein schönes Wochenende Euch allen, fangt reichlich Sonnenstrahlen ein!

  14. Schon wieder vorbei

    Leider sind so ein paar freie Tage ja viel zu schnell vorbei. Am Freitag ein netter Abend mit leckerem Essen und Zugabe (Foto auf besonderen Wunsch):

    nachtisch

    Die Pinguin-Mütze ist fertig geworden, ein schnelles Zwischendurchprojekt, das viel Spaß gemacht hat:

    pinguine04

    Ein Versuch, ein knalliges Blau etwas weniger knallig zu machen:

    magnolia_mapro01

    Ja, ich weiß, der Winter ist noch weit entfernt, aber wenn mir schon mal nach einer Maschenprobe ist, muss ich das ausnutzen.

    Und weil ich mich immer noch nicht für ein großes FairIsle-Projekt entscheiden kann, gibts gleich die nächste Mütze:

    chullohat01

    Und noch was ist fertig geworden. Das Dana-Tuch:

    dana04

    dana05

    Die Farbe kommt auf beiden Fotos nicht wirklich rüber. Am besten trifft es dunkle Schokolade mit Himbeeren ;-).

    Einen guten Start in die Woche allerseits!

  15. Wer hat den Fisch gegessen?

    Passt ja irgendwie zum Freitag:

    Das Muster (ravelry-link) wollte ich schon länger mal stricken, jetzt sind ein Anlass und passende Garnreste im Stash gefunden. Eine Kindermütze für die Weltstricktag-Aktion:

    pinguine01

    Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

  16. FOs

    (finished objects) sind eine Grundvoraussetzung, Neues anstricken zu dürfen – das habe ich mir wenigstens vorgenommen. Also Zähne zusammen beißen und durch. Letztendlich war es doch gar nicht so schlimm. Herr Frosch guckt allerdings recht skeptisch, was soll man jetzt noch mit Handstulpen, wo doch die Zwiebeln austreiben und die Sonne den ein oder anderen Strahl herunter schickt? Ich bin mir allerdings sicher, dass ich sie noch brauchen werde!

    kielersprotte05

    kielersprotte07

    Die besagte Maschenprobe für den „bohus wild apple sweater“ ist gestrickt. Ja, die Mütze ist es geworden und sie gefällt mir gut. Das Muster finde ich zwar nicht wirklich kompliziert, aber es erfordert schon die Aufmerksamkeit. Nicht nur einmal habe ich mir zusätzliche Fäden zum Vernähen verschafft und das sind ohnehin nicht wenig! Das Muster musste ich um ein paar Reihen kürzen, sonst wäre die Mütze zu lang geworden.

    wildapplehat06

    Merke: Beim Stricken des Pullis den Chart kopieren und ähnliche Farben mit zusätzlichen Kreuzchen, Punkten oder sonst was klar erkennbar machen! (Was man kaum erkennen kann, es sind 3 verschiedene Rottöne und auch mehrere Blau-Petroltöne.)

    Auch sonst sind noch ein paar Sachen fertig geworden:

    Dass dieses Paar aus 2 Socken besteht, müsst Ihr mir jetzt einfach glauben:

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    Der Treppenschal ist ebenfalls fertig und nach der Wäsche fühlt er sich noch besser an:

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    Ein dicker Brief ist aus Berlin angekommen, darin die Socken, die mit den bereits hier ansässigen Beinstulpen ein perfektes Set gegen kalte Füße bzw. Eisbeine ergeben (letztere sind gerade in der Wäsche. Nein, nicht die Füße!):

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    Liebe Silke, vielen Dank noch mal an dieser Stelle!

    Allerdings habe ich dieses Wochenende schon genug Fäden vernäht, das hebe ich mir für kommende Woche auf *schäm*.

    Und nun?

    Kauni-Jacke weiterstricken? Blütentuch weiterstricken? Oder doch lieber einen Mini-KAL mit Berlin starten? Dabei etwas Stricktechnik lernen. Wofür hat man denn schließlich eine Strickbibliothek? In Frage kommt Elizabeth Zimmermann’s Seamless Yoke Sweater als Jacke. Verschiedene Garne sind schon begutachtet und in die engere Wahl genommen. Berlin hat sich sogar – vorläufig (?) – entschieden! Spricht also viel für letztere Option.

    Wie auch immer es weiter gehen wird, Ihr werdet es erfahren! Auf jeden Fall wünsche ich Euch jetzt einen schönen Sonntagnachmittag! Ich geh dann mal entscheiden…

  17. Sitzt, passt, wackelt und hat Luft…

    oder wie war das?

    Gestern wurde sie fertig, schnell die Fäden vernäht und heute früh durfte sie auch gleich den Schnee abhalten:

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    Jetzt laufen die Vorbereitungen für einen Pulli, die Entscheidung ist gefallen: Slinky Ribs (Ravelry-Link) haben das Rennen gemacht. Die Tendenz geht zu langen Ärmeln, das das meines Erachtens besser zu dem Tweedgarn, das ich ausgewählt habe, passt.

    Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!

  18. Schon wieder was auf die Ohren…

    … und dabei gleich wieder was Neues gelernt: Eine Biese einstricken.

    Die Muster von Frau Sorensen gefallen mir ausgesprochen gut. Leider kommt der Farbverlauf bei der Mütze nicht wirklich zum Tragen.

    flowerhat02

    Geplant ist aber noch ein dazu passendes Tuch, da sollte der Farbwechsel sichtbar sein. Das Tuch wird rundgestrickt – sozusagen ein Kegel – und anschließend aufgeschnitten. Wieder eine neue Herausforderung.

  19. Maschenreich…

    … endete das alte Jahr, mal sehen, ob das Neue mithalten kann. Auf jeden Fall wünsche ich Euch ein glückliches, gesundes, neues Jahr, auf dass es Eure Erwartungen und Wünsche erfüllen möge.

    Damit es auch mal wieder ein paar Strickereien zu sehen gibt, hier die letzten Ergebnisse:

    2 schlichte Kurzschals aus Farbverlaufssockenwolle, die ich nie für Socken verstricken würde:

    simplescarf03 027

    Rollkragen, genannt Hugo (Ravelry-Link), weitere Exemplare in anderen Farben wurden schon nachbestellt ;-), gestrickt aus Soja-Sockenwolle, die auch empfindliche Hälse wärmt.

    hugo

    Zehensocken, wohl das erste und letzte Paar seiner Art, das ich gestrickt habe:

    2009socks30zehensocken

    Ein Paar Fotografier-Handschuhe (Man beachte die Schlupflöcher für die Kamera auslösenden Zeigefinger) samt passender Mütze…

    fotohandschuhe02 023

    … und noch einem Baktus (etwas größer, da aus 6facher Sockenwolle):

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    Endlich mal wieder ein Paar Socken mit unterschiedlich langen Zöpfen:

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    Ziemlich spontan durfte die Nähmaschine auch mal wieder ran. Das sind sicher nicht die letzten Täschchen dieser Art (und langsam fühle ich mich sicherer beim Einnähen der Reißverschlüsse):

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    Kann mir mal jemand verraten, warum mir die besten Ideen immer kurz vor knapp kommen?

    Und aktuell auf den Nadeln (vielleicht gibt es auch mal irgendwann ein besseres Foto bei Sonnenschein):

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