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  1. Frohe Ostern!

    Weiterhin gibt es hier nicht viel zu lesen, aber ich möchte es nicht versäumen, Euch wenigstens Frohe Ostern zu wünschen! Gestern ist auch noch ein passendes Bild entstanden, das ich Euch nicht vorenthalten möchte:

    Darf ich vorstellen? Möhrenbonbon. Der lustige Geselle ist gestrickt aus Wollmeise DK in der Farbe „Möhrchen“, nach der Anleitung Bonbon (ravelry-Link). Ein kurzweiliges Gestrick, das viel Spaß gemacht hat. Ein Kumpel ist schon in Planung.

    Was ist sonst noch so auf den Nadeln? Wie gehabt geht es mit dem Pulli langsam bis gar nicht voran, die Abteilung der Ärmel ist jedoch immerhin in greifbarer Nähe. Ein aktuelles Foto bleibe ich Euch – noch – schuldig.

    Fürs Wollmeisen-Osterwichteln habe ich für mein Wichtelküken ein paar Handstulpen gestrickt, da das Paket heute ausgepackt werden durfte, kann ich nun auch ein Bild davon zeigen:

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    Auf der Strickmaschine habe ich etwas herum experimentiert, letztlich wird erst mal wieder ein schlichter Raglan gestrickt, noch fehlen beide Ärmel. Interessant ist das Pooling:

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    Ein tolles Bild möchte ich Euch nicht vorenthalten, 122 kleine 10 g-Knäuelchen und -Stränge in ebenso so vielen Meisenfarben. Ein verrückter Swap, ich habe aber schon ein Farbverlaufsprojekt dafür im Kopf.

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    Für einen neuen Erdenbürger musste dann auch noch ein Geschenk her. Wie schön, dass ich endlich Gelegenheit hatte, die lange gespeicherte Anleitung „Milo“ zu stricken. Statt eines vorgesehenen Zopfmusters habe ich aber lieber die Elefantenbande eingestrickt. Auch hier kam Wollmeise DK zum Einsatz, blaues Chim chimney zusammen mit Möhrchen:

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    Was zurzeit am meisten meinen Schoß wärmt, ist das Tuch NordNordWest, bei dem ich jetzt bei der Abschlusskante angelangt bin. Es geht langsam aber stetig voran:

    Nebenbei stricke ich auch mal wieder Socken von Hand, da fehlen ebenfalls die Bilder.

    Damit seid Ihr wieder auf dem Laufenden und ich hoffe, nicht wieder so lange in der Versenkung zu verschwinden…

  2. Unglaublich

    … ist es, dass der Januar schon wieder herum ist und ich im Neuen Jahr noch gar nichts hier gepostet habe.

    Dabei gibt es einiges zu schreiben. Wo fange ich an?

    Ein bisschen ausgebremst fühle ich mich, da mein Programm, mit dem ich bisher den blog gefüttert hat, keine Verbindung mehr zum blog bekommt. Es hat gedauert, bis ich das bemerkt habe, habe es immer auf andere Problemchen im Netz geschoben, dass ich Beiträge zwar weiterhin erstellen, aber  nicht hochladen konnte. Eine Alternative habe ich trotz intensiver Suche nicht gefunden, daher muss ich mich dran gewöhnen, im WordPress-Dashboard zu arbeiten. Und dabei fällt mir im Moment auf, dass zwischengespeichert wird, das ist sehr erfreulich. Aaaalsooooo…

    Den Jahreswechsel verbrachte ich bei meiner Schwester, wo die Zeit bis Mitternacht bei einen gemütlichen Raclette- und Spieleabend mit der ganzen Familie wie im Fluge verging. Dort habe ich auch den bisher einzigen Schnee dieses Winters für mich erleben können. Gesehen habe ich sicher auch noch einige Flocken hier und da oder auf Bildern aus der Ferne, aber zwei ausgiebige Schnee-Spaziergänge mit meiner Schwester waren wundervoll. Hier nur einige wenige Eindrücke:

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    An der Strickmaschinenfront passiert zwar nicht so viel – die brothermaschinen sind immer noch im Weihnachtswinterschlaf ;-). Auf der duo habe ich versucht, den Umhängeschlitten zu bändigen, was aber noch nicht von Erfolg gekrönt ist. Aber Socken und Mützen gehen jetzt wirklich gut von der Hand:

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    Einen Teil davon habe ich in Berlin gestrickt, wo ich die liebe Silke endlich mal wieder besuchen konnte. Genau wie diese „Voll Normaaale“ Mütze nach einem Pattern von Susanne Marondel. Mittlerweile habe ich derer vier gestrickt, die letzte hat es noch nicht auf den Rechner geschafft.

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    Wir haben viel gestrickt, Woll- und Stoffläden unsicher gemacht und uns mit Gleichgesinnten getroffen. Dabei sind auch noch diese beiden Projekte fertig geworden bzw. spontan entstanden, mein Januarprojekt in der Wollmeisengruppe „12für2015“:

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    Der Cowl ist ein Matchmaker (alle links sind Ravelry-links) von Martina Behm, gestrickt aus Wollmeise DK in den Farben Moses (das dunklere Blau), Sail The Seven Seas und Zarte Knospe. Ich hätte ihn nie gestrickt, hätte ich ihn nicht in Pfaffenhofen in Aktion sehen können, die Empfehlung als perfekter Begleiter zum Radfahren tat ihrs dazu, dass ich ihn stricken wollte. Hier sieht man noch mal die simple aber raffinierte Form des Cowls, der 2 mal um den Hals geschlungen wird und wunderbar den Hals wärmt, ohne dass einem die Enden z.B. in die Speichen des Rades geraten könnten:

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    Die lustige Mütze namens Oktopus hatte mir so gut gefallen, dass ich sie spontan aus den Resten des Cowls gestrickt habe. Dazu sollen bei Gelegenheit noch Handstulpen kommen.

    Alles in allem war es eine sehr produktive, creative und wunderschöne Woche in Berlin, liebe Silke, auch auf diesem Wege noch mal vielen Dank – auch für die Sockenpaare, die mein Reisegepäck – wenigstens auf dem Hinweg *hüstel* – etwas kleiner ausfallen ließen.

    Hauptsächlich habe ich noch an einem Teststrick gestrickt, 2farbig aus Kauni-Effektgarn. Wenn das Pattern veröffentlicht ist, werde ich noch mal mehr zeigen. Wer neugierig ist, in Ravelry ist es hier zu sehen.

    Als Februarprojekt der oben genannten Wollmeisenaktion habe ich ein WIP auserkoren und war überrascht, als ich es aus den Tiefen des Strickkorbs befreite. Der Body war fast fertig, das Bündchen schon begonnen. Die Aussichten stehen gut, dass der Pulli „Friday again“ von ANKESTRICK im Februar wirklich fertig wird.

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    Zum heutigen Stricktreffen habe ich dann noch ein weiteres Langzeitprojekt aus dem Winterschlaf befreit, die Op-Art-Decke ist um 2 oder 3 Runden gewachsen. Diese ziehen sich jetzt elendig lange hin. Sollte mir mal langweilig sein, werde ich mal wenigstens ein Viertel der Maschen zählen. Auf jeden Fall werde ich sehr bald auf 2 Nadeln wechseln müssen, das Geschiebe der vielen Maschen bremst doch ganz schön den Strickfluss.

    So, das soll es erst mal gewesen sein, ich wünsche Euch eine gute Zeit, bleibt oder werdet ganz schnell wieder gesund!

     

     

  3. Da war doch noch was…

    nennt sich Blog und will doch wenigstens ab und an gefüttert werden.

    Aber manchmal will einfach nicht die Ruhe einkehren, ein paar nette Zeilen zu schreiben, die passenden Bilder zu suchen/machen/bearbeiten und einen (hoffentlich) lesenswerten Beitrag zu verfassen.

    Gestrickt habe ich nach dem Urlaub mal mehr mal weniger, ein bisschen per Hand, auch endlich mal wieder auf der Maschine und kann folgende fertigen Projekte vorstellen:

    Zunächst ist das Urlaubsprojekt fertig geworden:

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    Das Stricken hat wirklich viel Spaß gemacht und ich bin zufrieden mit dem fertigen Stück.

    Das 2. Urlaubsgestrick wurde auch recht flott fertig. Der Innenteil war zwar recht langweilig, aber da es eine Frist für den Teststrick gab, bin ich rechtzeitig fertig geworden:

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    Das Stricken und der Austausch währenddessen hat sehr viel Spaß gemacht. Die Anregungen von uns Teststrickerinnen wurden in der endgültigen Anleitung (Ravelry-link) berücksichtigt und ich freue mich auf einen 2. Cowl, den ich bald stricken möchte. Eingeweiht habe ich ihn vor einigen Tagen und musste feststellen, dass er sehr gut wärmt (auch die Ohren, falls man ihn etwas höher zieht, wenn der Wind ums Eck pfeift), aber das Alpakagarn doch etwas am Hals piekst.

    Zwischenzeitlich hatte ich auch – leider viel zu kurzen – Ferienbesuch. Der Schwerpunkt lag eindeutig auf dem Kochen, ein Hobby meiner Nichte, außerdem mussten wir ausgiebig das neue Spiel des Jahres testen, was viel Spaß gemacht hat! Beim Stricken einer Mütze für den Bruder hatte ich tatkräftige Unterstützung und wir – und er – sind mit dem Ergebnis zufrieden:

     

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    Außerdem wurde ich hierbei mächtig angefeuert:

    nikolaus

    Sowohl die Finger als auch die Nadeln haben überlebt, auch wenn es manchmal ziemlich frickelig war. Und ja, ich gebe zu, es war noch etwas früh im Jahr, aber einen Prototypen wollte ich schon mal gemacht haben.

    Für die Wollmeise12für2014-Aktion habe ich für den Oktober mangels Zeit ein altes Projekt herausgekramt und etwas ergänzt. Der Pulli war ja eigentlich schon fertig, aber nachdem ich ihn aus dem Sommerquartier geholt habe, war mir recht schnell klar, dass der Ausschnitt viel zu weit für einen dicken Pulli war. Also habe ich mir noch einen Strang passendes Garn besorgt (ist ja klar, dass ich die Reste schon weggegeben hatte!) und den Ausschnitt verkleinert:

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    Zwischenzeitlich konnte ich einen Strickmaschinentag einlegen und habe ein bisschen herum experimentiert. Herausgekommen ist ein Probelauf für eine Decke, die aus immer nur 16 Maschen besteht, spiralförmig gestrickt wird und dabei das bereits fertige Gestrick direkt mit den Randmaschen zusammengehängt wird. Der Plan ist eine Decke, bei der jeder Streifen aus einer anderen Farbe besteht. Da man nie mehr als die Anfangsmaschen hat, kann man sie auch gut auf einem Deckerkamm stilllegen, wenn man zwischendurch etwas anderes auf der Maschine stricken möchte.

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    Außerdem habe ich einen Schwung Lochkarten gestanzt, unter anderem dieses Eschermotiv. Die Probe wartet noch aufs Trocknen, gefällt mir aber auch so schon ganz gut. Das endgültige Gestrick soll allerdings aus etwas dezenteren Farben bestehen.

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    Derzeit sind noch ein Pullover…

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    … ein Kissen – als Novemberprojekt,…

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    … ein raffinierter Pullunder aus 2 einfachen Rechtecken, wovon eins bereits gestrickt ist…

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    sowie seit langem mal wieder ein Paar Socken auf den Nadeln.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit, genießt ungemütliche Tage vielleicht mit dem Strickzeug auf dem Schoß und die schönen Tage an der frischen Luft!

  4. Wer wagt, gewinnt

    Ja, heute habe ich es gewagt, den Reißverschluss in die Jailbird-Jacke einzunähen. Also erst mal eine Maschenprobe genommen, einen Reißverschluss samt dem für die Jacke ausgewählten Band für die Rückseite drauf gesteckt und mutig drauf los genäht. Was soll ich sagen, es war kein Problem.

    Also braunes Garn gespult und dann die Jacke unter die Maschine gelegt. Es gab erst ein paar Mal Stau und der Unterfaden verhakte sich. Aber so schnell gibt Nani nicht auf. Nochmal alles auseinander gebaut, die Spule kontrolliert und wieder alles eingefädelt.

    Damit das Material nicht so strapaziert wird, habe ich dann an einem anderen Ende begonnen und jetzt funzte es. Allerdings ging es dann irgendwann nicht mehr weiter – bis ich merkte, dass am Reißverschlussfüßchen eine Stelle ist, die Fäden zieht. Mit einem Streifen Klebeband habe ich diese Stelle dann unschädlich gemacht und konnte in Ruhe weiter nähen. Gut, einmal bin ich doch noch hängen geblieben, aber wusste dann ja schnell, woran es hängt.

    Die 2. Naht, um das Band auf der Rückseite richtig zu fixieren war dann gar kein Problem mehr, die Naht ist im Gestrick gar nicht zu sehen, auf der Rückseite muss man schon genauer hinsehen, um das braune Garn auf braunem Band zu sehen.

    Ein kurzes Päuschen und dann wurden noch schnell alle Fäden vernäht und das Reihgarn rausgefrickelt. Das alllerdings weniger schnell und dabei habe ich auch einmal den Nähfaden erwischt. Also noch mal an die Maschine und ein paar Stiche drüber genäht.

    Und nun ist sie wirklich fertig. So richtig, das ganze hat vielleicht eine halbe, dreiviertel Stunde gebraucht:

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    Unten knubbelt es noch ein bisschen, ich hoffe, das wird nach dem Waschen besser. Hier noch mal ein Detailfoto:

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    Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden und werde sicher noch mal eine Reißverschlussjacke stricken, dann aber nicht mehr so lange mit dem Nähen warten. Zudem habe ich einen Tipp bekommen, dass es nervenschonendere Alternativen zum Reihgarn gibt, die sich beim Waschen einfach auflösen. Das werde ich mir auf jeden Fall besorgen.

    Sehr zufrieden bin ich auch mit Charlotte. Sie wurde gestern fertig und heute durfte sie baden und sollte gespannt werden. Aber bei der Größe stellte sich das als unmöglich heraus. Also habe ich schon vor der Wäsche (weil es trocken besser geht) einen Nylonfaden vom Maschinenstricken durch die lange Seite der Bordüre gefädelt und beides an einer Leine zum Trocknen gehängt:

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    Gut bewacht dauerte es bei dem Wetter auch nicht lange, bis das Tuch trocken war und durfte zum Fotoshooting:

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    Ich bin sehr zufrieden mit dem Tuch und kann mir ohne Weiteres vorstellen, noch eins zu stricken. Irgendwann…

  5. Maschinenstrick, weiter geht’s

    Am letzten freien Wochenende wollte ich ein sommerliches Top mit Lochmuster auf der duo stricken. Das Garn, eine Baumwoll-Schurwollmischung hat jedoch nicht mitgemacht. Nachdem der Faden 2 mal gerissen war, habe ich es erst mal dran gegegeben. Aber es wird einen nächsten Versuch geben, entweder auf der Brother oder mit anderem Garn.

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    Da die Temperaturen ja ohnehin wieder abgesunken waren, bin ich dann lieber mal einen gestreiften Ragaln nach einer Handstrickanleitung (eigetnlich von oben gestrickt) angegangen. Die Anleitung habe ich – nach der unvermeidlichen Maschenprobe – auf den Kopf gestellt und dann Reihe für Reihe abgearbeitet. Das erste Teil sah schon mal viel versprechend aus:

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    Nach 2 Tagen war der Pulli fast fertig. Ein Tag Rechnen und Planen, einen Tag stricken und dann folgte noch das Zusammennähen und anstricken der Bündchen von Hand. Es sind ganz einfache krause Blenden, kurz vor knapp ging mir das Garn aus und ich musste noch einige Tage auf Nachschub warten. Letztlich fehlten mir gerade mal 2 g! Aber mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden:

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    Und gestern kam ein Überraschungspaket an, da muss ich Euch einfach was von zeigen:

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    Das ist nicht etwa ein gekauftes Plüschtier sondern handgenäht! Genauso wie die Kleidung, das Halstuch, einfach perfekt! Ein ganz lieber Gruß geht nach Berlin, wo der Frosch zum Leben erweckt wurde! Auf meinem Balkon fühlt er sich schon mal sehr wohl, wie man sieht.

    Ansonsten wird derzeit wenig gestrickt, die Feierabende sind kurz, die Reihen des Tuchs lang, es wächst nur sehr langsam, so dass es sich nicht lohnt, wieder ein Bild zu zeigen.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit, egal ob mit oder ohne Fußball!

  6. Angefressen…

    … bin ich und zwar ganz ordentlich.

    So, wie viele meiner Pflanzen. Die tun mir richtig leid, manche gibt es gar nicht mehr, vor allem die, die ich ausgesät hatte und die erst aus 2 Blättern bestanden, dann nur noch aus einem Stengel – bis sie ganz verschwunden waren. Das sind ein paar Exemplare, die – noch – leben:

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    Der Drachenbaum, dem ich etwas Frischluft gönnen wollte:

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    Und der Oberhammer, ich hab es gerade heute entdeckt:

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    2 Orchideenpflanzen. Und hier haben die Schädlinge auch die Blütenblätter angeknabbert.

    Schwer im Verdacht habe ich den Dickmaulrüssler. Die Tage hatte sich einer ins Bad verirrt (und leider habe ich auch hier Pflanzen, wo er sich dran gütlich tun konnte. Ich hoffe sehr, dass es ein männliches Exemplar war. Denn wenn man sich ein bisschen durch die einschlägigen Seiten klickt, steigt der Frust ziemlich, weil die Viecher schwer zu bekämpfen sind und die Larven an der Wurzel fressen.. Zudem sind sie nachtaktiv, kein Wunder, dass ich nichts unter den Blättern gefunden habe. Ist die eine Plage vorbei, kommt die nächste. Einziger Trost: Tagsüber kann ich den Balkon diesmal ungestört nutzen.

    Naja, es gibt natürlich auch noch ein paar schöne Dinge, z.B. meine erste Himbeere:

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    Ich überlege, ob ich sie heute feierlich ernte oder ihr noch ein paar Sonnenstrahlen gönne. Ich liebe Himbeeren und es ich hoffe, dass die Pflanze die Käfer (wie man sieht, sind auch hier die Blätter angeknabbert) überlebt und mir in den nächsten Jahren noch mehr Früchte als an 2 Stellen liefert.

    Und dann – eben bei der Blattfraßkontrolle entdeckt:

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    Ist es wirklich das, wonach es aussieht? Hat die Amaryllis eine Knospe? Mitten im Sommer? Dann hab ich ja wirklich ein außergewöhnliches Exemplar erwischt. Samen habe ich ja auch schon ernten dürfen.

    Gestrickt wird derzeit wenig, einerseits geht nach der Arbeit nicht mehr viel und bei der Hitze klappt das ja ohnehin schwierig. Beim gestrigen Stricktreffen habe ich das Strickzeug nicht mal ausgepackt. Aber es war auch so schön, das lange Wochenende in netter Gesellschaft einläuten zu können.

    Seit dem letzten Beitrag ist Charlotte trotzdem ein gutes Stück gewachsen, Zeit für ein aktuelleres Foto:

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    Hier kann man das Sternchenmuster gut sehen:

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    Einen Versuch, Doubleface-Handstulpen zu stricken, habe ich abgebrochen. Ich habe sie schon nur mit 2er Nadeln gestrickt, damit das geplante Blütenmuster (zu sehen ist nur die untere Bordüre, oben sollten Blütenranken die Stulpen zieren), drauf geht. Es waren aber bestimmt 16 M zu viel. Stulpen sollen ja ordentlich sitzen und nicht an den Händen herumlabbern. Da der Anfang ein ziemlicher Krampf war, wird es wohl erst mal beim Versuch bleiben.

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    Immerhin gibt es ein fertiges Projekt, der Mai im Wollmeisen-12für14-KAL, Toe-up-Socken (spiceman – Ravelry-link ) aus Maharani:

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    Ein paar Gedanken mit dazugehörigen Maschenproben habe ich mir für die Strickmaschinen gemacht. Als da wäre ein Top mit Lacemuster. Es handelt sich um eine Handstrickanleitung, die ich auf die Maschine umsetzen möchte. Bin sehr gespannt, ob es wieder funktioniert. Bei der Gestreiften Kapuzenjacke (deren Reißverschluss immer noch wartet *hüstel*) hat es ja gut geklappt. Bei Versuchen ein Sommertop aus Lacegarn zu stricken, muss ich mir noch was einfallen lassen, weil durch das dünne Garn die Nadeln nicht ausreichen. Die Idee ist, die Teile zu halbieren und beide jeweils mit der Naht nach außen zusammen zu nähen, sozusagen als design-Element.

    So, jetzt wünsche ich Euch und mir erst mal einen wunderschönen Sommer, der erträglich in den Temperturen und ohne noch mehr verheerende Unwetter (und doofe Rüsselkäfer) einhergeht!

  7. Ein paar Tage… (Vorsicht Bilderflut)

    … war ich mal wieder in Frankreich. Das Wetter, naja, verlieren wir kein Wort drüber. Aber immerhin war es am Mittwoch das erste Mal trocken. Also genau richtig, um dem im April wiedereröffneten Zoo in Paris, einen Besuch abzustatten.

    Mit der Métro Linie 1 fuhren wir bis Saint-Mandé, von dort ging es in einem ca. 20 minütigen Marsch an den Rand des Bois de Vincennes (es gibt auch eine Buslinie, aber der Ort ist ganz schön). Die Vorwarnungen, man müsse an der Kasse lange Schlange stehen, bewahrheiteten sich nicht, es ging ganz flott voran. Überall sorgten freundliche Mitarbeiter hilfsbereit dafür, dem Alltag in eine ganz andere Welt zu entfliehen.

    Der Tierpark ist in 5 Zonen mit den entsprechenden Tieren eingeteilt. Wir starteten in Patagonien, wo wir Seelöwen und Humboldt-Pinguine, Guanakos und Pudus (kannte ich vorher beide nicht) sowie straußenähnliche Nandus sehen konnten. Die Pumas haben sich erfolgreich unserem Blick entzogen. Und irgendwie habe ich erst später an die Kamera gedacht.

    Als nächstes landeten wir in der Sahel-Sudan-Zone mit 44 typischen Arten. Nilpferd,…

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    Zebras,…

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    Löwen (wir haben 4 beeindruckende Exemplare ausgemacht), Strauße,…

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    Gazellen, Antilopen, Paviane und viele Giraffen::

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    Zu diesem Bereich gehört auch eine große Volière, die man durch „ausflugsichere“ Türen betreten konnte:

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    Viele Flamingos teilen sich den Raum mit exotischen Entenarten, Löfflern und anderen mir unbekannten Vögeln. Nach dem Verlassen der Volière tut sich dieser weite Blick auf. Das ein oder andere Grünzeug muss noch ein bisschen wachsen. Und hier hatte ich Glück, so einen freien Blick zu haben, denn überall tummelten sich Schulklassen, einheitlich mit leuchtenden Tüchern oder Westen (meist in Neonfarben und mit Telefonnummern versehen, falls doch mal ein Kind verloren geht):

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    Nach einer Stärkung im Restaurant, benannt nach dem arabischen Namen für Giraffe (wie passend), machten wir uns auf den Weg nach Europa. Dort trafen wir auf Kondore, Geier, Vielfraße, Wölfe, Luchse (da fällt mir auf, die habe ich auch nicht gesehen) und Otter:

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    Im künstlichen Gebirge versteckt ist ein Vivarium mit allerlei Getiers wie Wasserschildkröten und Fischen.

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    Von Europa aus kamen wir nach Guyana, wo wir Wollaffen, eine Seekuh und Tapire sehen konnten. Der Jaguar hat sich erfolgreich vor uns versteckt.

    In einer Freiflughalle, die uns schon zum nächsten Gebiet, Madagaskar, führte, haben wir die Kaimane wohl übersehen. Dafür flogen Papageien und andere Vögel frei über unsere Köpfe – oder saßen einträchtig nebeneinander:

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    Auch ein Chamäleon zeigte sich in voller Pracht:

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    Etwas scheuer waren viele Froscharten, die sich sehr gut tarnen konnten. Okay, bei diesem Exemplar, dem Tomatenfrosch, war es einfach, ihn zu finden:

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    Es war spannend, mit den Kindern gemeinsam die Tiere zu suchen – nicht immer erfolgreich. Auch Schlangen, Stabschrecken und Echsen tarnten sich gut. Ich habe sicher einiges vergessen.

    Hinter einer Fläche mit Picknicktischen – wir wären beinahe nicht hier lang gegangen – tat sich noch eine Insel mit Lemuren auf (etwas schwer zu erkennen in der Bildmitte):

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    Schön wars, noch mal vielen Dank, liebe Angelika, für den tollen Tag!

    Gestrickt wurde natürlich auch noch. Das Tuch ist gewachsen…

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    Die Socke ist mittlerweile über der Ferse angekommen (hier noch nicht ganz so weit):

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    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich Socken öfter in dieser Technik stricke, zu eingebrannt ist das Standardrezept, das ich ohne Nachzudenken stricke.

    Die braun-gestreifte Jacke wartet noch auf ihren Reißverschluss. Heute hatte ich ein bisschen Mut und wollte ihn schon mal mit Reigarn heften, das hat sich aber erst mal versteckt und bei der Suche bin ich dann wieder davon abgekommen. Ich hoffe auf morgen.

    Vorgestern habe ich mich dann an die Strickmaschine gesetzt, um einen derzeit beliebten Schal zu stricken. Der erste Versuch war vielversprechend:

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    Ich musste noch mal neu beginnen und nahm dafür ein Farbverlaufsgarn. Gestern abend konnte ich dann die beiden Seiten abhäkeln und heraus gekommen ist ein ganz ordentliches Exemplar:

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    Heute habe ich eine neue Jacke begonnen, aber davon ist noch nicht viel zu sehen. Aber eins muss ich Euch unbedingt noch zeigen, dann ist gut für heute!

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    Die Geduld hat sich gelohnt, vielleicht werde ich bald Himbeeren ernten können! Darauf freue ich mich wie Bolle!

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit!

  8. Und weiter geht es

    Das hatte ich mir ja echt ein bisschen anders vorgestellt, Urlaubswetter ist das auf jeden Fall nicht.

    Na gut, so gibts kein schlechtes Gewissen, gemütlich im Sessel zu sitzen und zu stricken – oder Pullis und andere Teile fertig zu stellen:

    Der Maschinenraglan ist zusammengenäht und mit Bündchen versehen. da mir der Halsausschnitt zu weit war, habe ich eine 2. Blende in Kontrastfarbe eingestrickt:

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    Was ich nicht erwartet habe: Nach dem Waschen ist der Pulli ein ganzes Stück in die Länge gegangen. Bin jetzt sehr gespannt auf die Passform nach dem Trocknen.

    Hier der abgewandelte Sonnensegel. Nicht viel Sonne da? Dann braucht es auch nur einen schmalen Segel, oder?

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    Und wenn man 2 Teile fertig bekommt, darf man auch wieder 2 Sachen anstricken, oder? Zuänchst ein großes Dreieckstuch mit eingängigem Sternchenmuster:

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    Die viel-seitige Anleitung hat mich erst ein bisschen verunsichert, aber die ist schon jetzt nicht mehr nötig, erst wieder, wenn es an die Bordüre geht, die außen an gestrickt wird.

    Außerdem wollte ich noch mal sehen, ob ich nicht doch ein gutes Rezept für Toe-up-Socken finde, daher habe ich jetzt diese Socken begonnen:

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    Habt eine gute Zeit!

  9. Fleißarbeit

    Verregnete Urlaubstage lassen sich prima dazu nutzen, Strickstücke zu vollenden. An der maschinengestrickten Jacke bedeutete das: Fäden vernähen, Nähte schließen, Blende anstricken. Ich glaube, so ordentlich habe ich noch kein Strickzeug fertig gemacht. Die Blende habe ich mit 2,5er Nadeln angestrickt, an der Kapuze mit verkürzten Reihen verbreitert und mit einem I-Cord mit 3er Nadel abgekettet.

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    Jetzt fehlt nur noch der Reißverschluss und ich überlege ernsthaft, ob ich nicht einen roten einnähen soll, denn diese Farbkombination gefällt mir sehr gut und ist nicht so langweilig:

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    Das Bild zeigt übrigens das Einnähen einer Innentasche.

    Ich möchte beim Reißverschluss-Einnähen eine neue Technik – ohne Nähmaschine – ausprobieren, bin sehr gespannt, ob das klappt und werde das mit Fotos dokumentieren.

    Jetzt geh ich erst mal nach einem Reißverschluss Ausschau halten, habt eine gute Zeit!

  10. Intensiv

    … wechseln sich anstrengende Arbeitswochen und Freizeit ab.

    Vor Ostern ging es zum Frühjahrssale bei der Wollmeise, meinem ersten Besuch in Pfaffenhofen. Die Farbenpracht war sehr beeindruckend, Fotos habe ich leider keine gemacht. Schön war auch das Drumherum, gemütliches Klönen bei Kaffee und Kuchen mit lieben Menschen, die ich bisher nur aus dem Netz kannte. Schön wars!

    Schon vorher spukte die Idee einer Decke in meinem Kopf herum, bei der die Multifärbungen schön zur Geltung kommen:

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    Überzeugt bin ich noch nicht, zumal ich eine Decke in dieser Art gesehen habe, die ziemlich dreidimensional daher kam (viele flache Pyramiden), was mir gar nicht gut gefiel.

    Über die Ostertage war auf der Arbeit noch mal sehr viel zu tun, ich war froh, als endlich der erste Urlaubstag anstand. Eine klitzekleine Verschnaufspause, dann hieß es Strickmaschine abbauen, Wolle einpacken und mal wieder ab nach Bredbeck. Für mich der 3. Workshop, der wieder viele neue Erkenntnisse brachte. Natürlich auch ein paar Ergebnisse:

    Zunächst war da die Kapuzenjacke. Eine Handstrickanleitung, die ich auf die Maschine umgerechnet und angepasst habe. Leider war ich noch nicht so entsapnnt, dass alles auf Anhieb klappte, für dieses Ergebnis habe ich ca. 4 1/2 Ärmel und 3 Vorderteile gestrickt 😉 :

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    Dafür klappte es mit dem Raglan schon besser. Hier war nur ein gerissener Faden Auslöser, ein Teil ein 2. Mal zu beginnen und das war relativ weit am Anfang, also halb so wild:

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    Der befindet sich allerdings noch in diesem Würstel-Zustand, also lauter sich zusammenrollender Einzelteile.

    Zu Demonstrationszwecken habe ich ein Paar Kindersöckchen gestrickt, auch hier brauchte es einen 2. Anlauf, um ein zusammengehöriges Paar herauszubekommen.

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    Es gab natürlich auch viel bei den anderen zu sehen, ein Blick über deren Schultern, schon rutschten neue Projekte auf die Möchte-ich-auch-stricken-Liste. An oberster Stelle ein Schal, der in einer recht simplen Technik mit verkürzten Reihen daher kommt. Aber erst mal wollen die anderen Teile vollendet werden. Die ein oder andere Technik wurde auch ausprobiert und auch die Funktionsweise von fremden Modellen begutachtet. Die Athmosphäre war wieder sehr schön, eine lustige Truppe, in der jede ihr Wissen gerne weitergab.

    Der Zwischenstand der Jacke vor 2 Tagen. Mittlerweile ist die Kapuze dran und ich nähe fleißig weiter die Seitennähte zu, das dauert…

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    Die Jacke soll einen Reißverschluss bekommen und ich überlege noch, wie ich vorne die Blende mache, die auch an der Kapuze weiter laufen wird.

    Ein toller Strang, der schon auf der Rückfahrt aus Pfaffenhofen gewickelt und angestrickt wurde, hat sich in diese leuchtenden Socken verwandelt, gerade heute fertig geworden:

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    Genauso wie der Grapevine, der noch ziemlich zerknautscht daher kommt. Er ist mittlerweile gewaschen und trocknet hoffentlich ganz schnell. Der Farbwechsel, der auf dem Foto ziemlich deutlich ist, ist zum Glück nicht so sehr zu sehen, da es ein ganz dunkler Farbton ist:

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    Es geht weiter mit Nähen, Nähen, Nähen, dann gibt es hoffentlich bald schon wieder was zu sehen, die ein oder andere Masche wird aber sicher auch noch gestrickt werden und es wird dann möglichst nicht wieder so lange dauern, bis es hier was zu sehen und lesen gibt.

  11. Wunderbare Pflanzenwelt… und auch ein bisschen Gestricktes

    Ich vergesse ja schon mal öfter die Blumen zu gießen. Und auch wenn ich es nicht verdient habe, sie halten durch. Der Weihnachtsstern bekommt neue rote Blätter – ohne Dunkelpausen u.ä. Aufwand. Die Amaryllis hat Samen hervorgebracht, so was habe ich noch nie gesehen, auch meine Mutter, die einen grünen Daumen hat, nicht. Ich werde mal versuchen sie auszusäen. Wer weiß, vielleicht wird es auch was, schließlich hat auch diese Pflanze geblüht, obwohl ich das, was man mit ihr im Jahresverlauf so tun sollte, *räusper*, viel zu spät getan habe.

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    Auf dem Balkon ist es ähnlich. Die Margarite blüht seitdem ich sie im letzten Sommer gepflanzt habe, durchgängig. Die Ringelblume blüht schon wieder.Und dann ist noch dieses nette Plfänzchen, das ich nicht zuordnen kann. Ob es angeweht kam, einer Samenmischung entsprungen ist oder möglicherweise aus dem Vogelfutter des Nachbarn seinen Ursprung hat, ich weiß es nicht, aber hübsch ist sie – nur weiß ich leider nicht, welche Blume es ist. Mittlerweile hat schon die nächste Pflanze ihre Knospe, die mit dem Blühen wohl nicht mehr lange warten wird.

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    Und noch eine Pflanze, die mich schon lange erfreut, ist die Orchidee, die an der einen Rispe noch blüht und schon die nächste Blütenrispe gebildet hat:

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    Nein, keine Angst, ich werde keinen Plfanzenblog betreiben, aber die Freude an den Blumen mag ich eben auch mit Euch teilen. Gestrickt wird leider nicht so viel, wie ich gerne würde, aber immerhin ist ein Pulli fertig geworden, für den es zugegebenermaßen jetzt zu warm ist. Gefallen tut er mir trotzdem:

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    Das Modell ist von oben in einer raffinierten Technik (ravelry-link) gestrickt, die Armkugel wird gleich mit eingearbeitet und die Schultern sitzen so viel besser als z.B. beim Raglan von oben.

    Ebemfalls von oben gestrickt wird der Grapevine, allerdings diesmal wieder als Raglan. Da ich diesen aber schon mal gestrickt habe, weiß ich, dass er passt und gut sitzt. Der Anfang ist gemacht:

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    Diesmal möchte ich die Lochmusterbordüre an den Ärmeln höher machen und vielleicht auch unten eine arbeiten, bis dahin ist aber noch ein bisschen Zeit.

    Und das sind die letzten Maschinensocken, die in der Familie ihre neuen Empfänger gefunden haben:

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    Euch allen eine gute Zeit, genießt jeden Sonnenstrahl!

  12. Aktuell auf den Nadeln…

    … sind zwar nicht nur diese beiden Teile, aber an ihnen stricke ich aktuell im Wechsel. Zum einen ein von oben gestrickter Pulli mit eingestrickten Armkugeln. Hier seht Ihr den Stand vorm Ribbeln des 3. Farbblocks. Die 4 geplanten Rottöne sollen einen Farbverlauf ergeben, allerdings habe ich mich im Eifer des Gefechts vergriffen und das hellste Rot etwas zu früh angestrickt. Leider ist es schwierig, die Farben naturgetreu wiederzugeben:

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    Zum andern ist da das Tuch, das hauptsächlich beim Stricktreffen vorankommt, da es handlicher zum Mitnehmen ist. Die aktuelle Länge beträgt ca. anderthalb Meter und ich stricke, bis das Farbverlaufsgarn aufgebraucht ist.

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    Der Resteverwertungspulli ist schon eine Weile fertig und träg sich prima – und ich habe noch ordentlich was übrig. Geplant sind noch ein Cowl, und wenn dann noch etwas übrig ist, Handstulpen.

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    Ein klitzekleines Zwischendurchprojekt bringt hoffentlich ein bisschen gute Laune im Seniorenheim:

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    An den Strickmaschinen gehts auch weiter, Einige Socken warten noch auf die Fertigstellung und auch mit technischen Übungen geht es nach und nach voran. Projekte im Kopf habe ich wirklich genug.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit, nutzt jeden Sonnenstrahl – aber bitte ohne Sonnenbrand!

  13. Maschinensockenstricken-Trainingslager

    Zunächst noch der 2. Strandwanderer, der nun auch endlich fertig ist. Leider ist es sehr schwierig, die tollen Farben auf Fotos zu bekommen:

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    Das Muster (ravelry-link) eignet sich wirklich ausgesprochen gut für solche handgefärbten Garne aus mehreren Farben.

    Leider nicht so gut angekommen sind die maschinengestrickten Handstulpen als Geburtstagsgeschenk. Aber ich hoffe, dass es eine Ersatzträgerin gibt, deren Hände gewärmt werden wollen:

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    Was ich schon die ganze Zeit mal machen wollte, ist eine Maschenprobe an der Maschine (hier mit der brother), und alle Maschenweiten durchzuspielen:

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    Ausgezählt habe ich noch nicht, die Probe trocknet noch, aber der Unterschied in der Maschengröße ist auf dem Bild schon beeindruckend. Selbst mit Maschenweite 0.. kam ich noch problemlos mit der Sockenwolle durch. Das hätte ich so nicht erwartet. Die Probe auf der duo steht noch aus…

    Noch immer kann ich die Socken nicht auswändig auf der Maschine, da hilft nur eins: üben, üben, üben…

    Und so gibt es noch einige Sockenpaare, die sich auf den Weg nach Bolivien machen dürfen:

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    Gr. 18 und 25 aus handgefärbter Sockenwolle

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    Gr. 26 aus handgefärbter Merinosockenwolle

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    Gr. 35 aus handgefärbter Merinosockenwolle

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    Gr. 28 aus handgefärbter Merinosockenwolle

    Wie schön, wenn die Musterung bei verschiedenen Größen so unterschiedlich ausfällt. So hat jedes Kind trotz gleicher Farben individuelle Socken. Positiver Nebeneffekt: Ganz nebenbei wird auch mal ein bisschen Sockenwollstash abgebaut. Gerade die Reste von den großen Socken reichen meist noch für ein Paar Kindersocken aus.

    Ich geh dann mal weiter üben… Schönen Sonntag und eine gute Zeit!

  14. Im Zeichen der Strickmaschine

    Die Vorfreude auf eine freie Woche, an der das Hobby und besonders das Treffen mit lieben Menschen im Vordergrund stand, ließ mich 3 besonders anstrengende Arbeitswochen irgendwie aushalten.

    Es fing mit dem letzten Dienstwochenende an, an dem Samstag gings nach der Arbeit zum Siegburger Stricktreffen, wo Silke aus Berlin schon in der diesmal ziemlich großen Runde saß. Ein gemütlicher Stricknachmittag unter Gleichgesinnten ging schnell vorbei. Der Abend war recht kurz, klingelte mein Wecker doch am nächsten Morgen schon wieder sehr früh und Silke hatte auch noch ein bisschen Schlaf nachzuholen.

    Nach Feierabend am Sonntag konnte das wollige Vergnügen richtig los gehen. Maschinenstricken, Handstricken, ein Ausflug, Wollshopping, Treffen lieber Menschen und ein kleiner Workshop in der Eifel sollten die Woche ausfüllen. Silke hatte bereits 2 Paar Socken gestrickt und so nahmen wir uns unser erstes geplantes Maschinenprojekt (ravelry-link) vor, das ganz oben auf der Ausprobieren-Liste stand, gestrickt am brother-Doppelbett mit Sockenwolle.

    Zunächst werden die Hauptteile von unten nach oben in Reihen gestrickt. Also Bündchen am Handgelenk, dann das gemusterte Hauptstück und dann noch mal ein Abschlussbündchen in der Grundfarbe. Der Daumen wird dann zunächst separat von oben begonnen. Man beginnt mit dem Abschlussbündchen und im glatt rechten Teil verjüngt sich der Daumenteil durch Abnahmen. An einer vorher markierten Reihe des Hauptteils beginnt man dieses – auf den Kopf gedreht und mit der schönen Seite zu einem hinzeigend – mit den Randmaschen rechts und links auf die äußeren Nadeln des Daumens einzuhängen. Das passiert in vorgegebenen Reihen, genauso wie die weiteren Abnahmen. Heraus kommt solch ein Teil, …

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    dem man schon ansehen kann, was es werden will:

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    Es müssen noch ein paar cm Nähte geschlossen werden und die Fäden verwahrt. Nach dem gemeinsamen weiß-roten Protyp startete Silke die Massenproduktion:

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    Währenddessen begann ich meine Runden an der duomatic 80. Zum Warmlaufen erst mal ein Paar Kindersöckchen, die in der Spendenkiste landeten:

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    Anschließend wurde es anspruchsvoller. Ich hatte mir vorgenommen, mich mit dem Zubehör zu beschäftigen. Den 4-Farbwechsler hatte ich schon erfolgreich in Betrieb nehmen können, also sollte dieser auch etwas zu tun bekommen. Das Bemusterungsgerät, deco genannt, wurde angebaut und die Anleitung auf den Schoß gelegt und los gings. Viele, sehr viele Reihen passierte nichts. Die Lochkarte wurde zwar transportiert, Stößer wurden vorgewählt, aber mehr änderte sich nicht. Bis endlich der Groschen fiel und mir ein kleiner Pfeil im Schema des Anleitungshefts auffiel, den man am Schlitten drücken muss! Und ab da gabs auch auf der duo wie von Zauberhand Norwegermuster:

    duo erstesFI-Muster

    Jetzt aber zur Sache, was auf der brother geht, muss auch auf der duo funktionieren. Und was soll ich sagen? Es klappt! Einen Fehler habe ich eingebaut, wie man sieht, haben sich die Farben im oberen Musterteil umgekehrt, da hab ich wohl einen Fadenwechsel verschlafen.

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    Silke hatte eine Anleitung für eine 2farbige Mütze, die sie gerne stricken wollte, das Muster habe ich dann ausprobiert und es klappte im ersten Anlauf. Das Gestrick ist von vorn und hinten gleich. Die Bemusterung erfolgt ausschließlich über vorher ausgewählte Stößer, entsprechende Tasten und Farbwechsel alle 2 Reihen.

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    Die Wollvorräte wurden natürlich auch noch mal aufgefüllt. Man kann ja gar nicht anders, wenn Markensockenwolle hier zum Schnäppchenpreis erhältlich ist. Warum die Berliner Filialen da nicht mitmachen, keine Ahnung. Nachmittags kam kurfristig noch Strickgesellschaft von der anderen Rheinseite vorbei, so konnten wir gemütlich stricken und klönen.

    Selbstverständlich konnten wir nicht nur vor den Maschinen und auf dem Sofa sitzen und stricken. So gabs bei strahlendem Sonnenschein, jedoch recht kaltem Wind, einen Ausflug zum Drachenfels. Einen Kaffee gabs da oben leider nicht (man hatte uns im Tal aber schon informiert), dafür war es sehr leer und der Ausblick entschädigt auf jeden Fall. Leider war es etwas diesig, sodass man z.B. nicht bis zum Kölner Dom schauen konnte. Dafür gabs in unmittelbarer Nähe schöne Fotomotive:

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    Auf dem Weg zurück ins Tal haben wir ein – leider sehr verfallenes – Traumhäuschen entdeckt und diese knorrigen Gesellen:

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    Am Donnerstag wurden wir samt Strickmaschine (die duo musste aus Platzgründen zu Hause bleiben) in die Eifel gekarrt, wo wir ganz lieb aufgenommen wurden und uns viel erarbeitet haben. Es wurde erst mal die Ausrüstung (zufällig die gleiche Modell-Kombination wie meine) verglichen und so brachten wir auch bis dahin nicht funktionierende Teile in Gang. Es sind oft nur Kleinigkeiten…

    Für weitere Handstulpen wurden Karten gelocht und probegestrickt, z.B. diese Muster:

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    Auf meiner Wunschliste stand ein Cowl im stranded Muster, ich habe ein ganz schlichtes 2x2er Karomuster gelocht und nach jeweils 6 Reihen eine der beiden Farben durch die nächste ersetzt. Jede Farbe ist also 12 Reihen dran.

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    Das ganze wiederholt sich mehrfach, bis es mir etwas langweilig wurde und einige Farben zu Ende gingen. So habe ich 2 größere Blocks in den leuchtenden Farben eingebaut. Kurz vor Schluss passierte noch ein Fehler, vermutlich durch mangelnde Konzentration, alle Maschen einer Farbe, also jede 3. und 4. Masche waren nicht mehr auf den Nadeln. Es hat ganz schön gedauert, sie alle wieder einzufangen und alles im Muster zu beenden. Zum Glück war ich in der Zeit alleine, sodass sich niemand mein Fluchen anhören musste. Aber gelernt habe ich dadurch einiges und letztendlich ist der Cowl auch fertig geworden:

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    Eines von Silkes Handstulpenpaare durfte ich mir zusammen nähen:

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    Ein Vorlegemuster, bei dem alle 2 Reihen die Farbe gewechselt wird, ist dem Norwegermuster ähnlich, es ist aber elastischer:

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    Die Zeit ging um wie im Fluge, wir wurden lecker vom Nachwuchs bekocht, es gab sogar frische Waffeln zum Frühstück! Abends wurde der Kamin angeworfen und gemütlich von Hand gestrickt. Die Gastfreundschaft war kaum zu übertreffen, vielen Dank, liebe Inka (ravelry-link)!

    Zurück in Bonn überraschten uns eine Blütenpracht. Das Foto ist zwar etwas jünger, aber ich wollte es Euch nicht vorenthalten:

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    Eigentlich blühen die beiden ja eher nicht gleichzeitig.

    Samstagnachmittag kam dann noch lieber Besuch aus Frankreich hier an und gemeinsam machten wir uns auf zu einem schönen Spaziergang durch den Wind mit anschließendem Essen unter lieben Freunden. Ein schöner Abend als Abschluss zu Silkes Besuch, die am nächsten Morgen Richtung Schnee und Kälte nach Hause abreiste. 20 Grad Temperaturunterschied sind schon eine Hausnummer. Liebe Silke, schön war’s, ich freue mich schon aufs nächste Wiedersehen, spätestens im April in Bredbeck!

    Besuch aus Frankreich heißt (noch) nicht Maschinen- sondern gemütliches Handstricken auf dem Sofa. In Arbeit ist derzeit ein zweiter Strandwanderer…

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    … sowie ein Restepulli, für den schon alle Reste einer Qualität zu 2 großen Knäuels verbunden sind:

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    Das macht das Stricken spannend, denn ich weiß nicht, wie die Reihenfolge ist, habe beim verbinden der Fäden nur darauf geachtet, dass die Enden zusammen passen. Ein bisschen kann man das schon einschätzen, weil am Knäuel zu sehen, aber das Stricken wird nicht langweilig.

    Puh, ich hoffe, Ihr habt bis hierhin durchgehalten, danke dafür! Ich wünsche Euch eine gute Zeit, bleibt oder werdet schnell wieder gesund!

  15. Es wird noch Wolle verstrickt…

    Nein, ich fange nicht zu jammern an, wo die Zeit geblieben ist, keine Angst!

    Auch wenn ich derzeit weniger zum Stricken komme, das ein oder andere Teil wird doch mal fertig oder wächst ein wenig. Am Meisten wuchs der Pullover auf den letzten beiden Stricktreffen. Dessen Arbeitstitel „Ringelreihen“ ist auf die schneckenförmige Passe zurückzuführen. Nein, er ist noch nicht fertig, der 2. Ärmel ist noch in Arbeit, aber ein Ende ist in Sicht:

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    Ich weiß noch nicht, ob ich die Passe so lasse oder noch ein Bündchen anstricke, der Ausschnitt ist doch recht weit.

    Diese Mütze gab es passend zum Schal vom letzten Jahr (dem Sockbubble-Mystery-Scarf), ein Wurm in mehrfarbiger Abwandlung:

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    Dafür ruht der Temperaturschal, er hängt noch beim 1. November, aber die Temperaturen habe ich eifrig dokumentiert, ein gemütlicher Abend vorm TV, dann wird er wohl schnell wieder auf dem aktuellen Stand sein. Und ein Ende ist ja auch in Sicht.

    An der Strickmaschine sitze ich im Moment weniger, als ich gerne üben würde, immerhin habe ich zwei neue Techniken ausprobiert, einmal ein 2er-Rippenbündchen und glatt rechts auf der duomatic, beides klappte auf Anhieb, nur mit dem Zählen klappte es nicht, daher braucht es noch einen zweiten Anlauf, aus dieser Wolle Socken werden zu lassen:

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    Das Glatt-Rechts-Gestrick sieht im Moment noch so aus:

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    Ein Paar Socken hat es noch geschafft:

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    Natürlich sind auch noch ein paar geheime Projekte in Arbeit bzw. fertig geworden, davon mehr nach Weihnachten!

    In der Küche wurde auch ein bisschen was produziert, nicht ganz aktuell das Bild, die Kekse sind natürlich auch längst verspeist. Im Hintergrund ein wunderschöner Adventskalender von meinem Weihnachts-Meisenwichtel (*winke*, falls Du hier mitliest), der durch ein Teelicht die Bilder seiner geöffneten Fenster zeigt. Damit möchte ich auch gleich noch eine schöne, restliche Adventszeit wünschen!

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  16. Weiter geht’s…

    Weil ich mich so wohl im Boxy fühlte, musste ein zweiter her. Diesmal etwas weniger bunt, dafür auch etwas weniger großzügig geschnitten, denn ich musste mit 300 g Garn auskommen. So habe ich ein bisschen gerechnet und bin damit hingekommen (hätte die Ärmel sogar noch was länger stricken können, 15 g sind noch übrig.

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    Zwischenzeitlich verstricke ich ein paar Sockenwollreste zu Socken, die gespendet werden:

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    Und für den Ringelreihen-Pulli habe ich DIE passende Grundfarbe gefunden:

    P1080313:

    Es geht gut voran, derzeit immer in Runden, ich trolle mich mal ganz schnell aufs Sofa, damit er weiter wächst.

  17. Stürmischer Herbst

    Draußen stürmt es immer weiter, um so gemütlicher wird es drinnen. Trotzdem habe ich draußen gestern noch eine Überraschung entdeckt. Diese Ringelblume hat sich wohl aus den diesjährigen Samen entwickelt und die warmen Temperaturen voll ausgenutzt:

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    Diesmal kann ich einige beendete Projekte, die schon länger da liegen, zeigen, die Jacke hat jetzt alle Fäden vernäht und die Knöpfe sind ebenfalls angenäht:

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    Diese Socken sind schon vor Wochen fertig geworden und wärmen hoffentlich längst den neuen Besitzern die Füße:

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    Im linken Bild, das sind übrigens nicht Kinder- neben Erwachsenensocken, sondern einmal Gr. 37 neben Gr. 48. Sie werden hoffentlich gut in Wanderschuhen sitzen.

    Da ich abends auf dem Sofa, beim Handstricken, doch dazu neige, einzuschlafen, stricke ich gerade mehr auf der Maschine. Da kommt man natürlich verhältnismäßig schneller ans Ziel. Ich habe auch ein paar neue Sachen gelernt, z.B. die Halsblende mit der Maschine:

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    Der Boxy, auf die Maschine umgesetzt, wird sicher nicht der letzte seiner Art sein, denn er trägt sich einfach klasse:

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    Vergangenes Wochenende wurden wieder Socken gestrickt, und weil die Wolle dem Besuch so gut gefiel und ich zufällig noch ein 2. Knäuel der Farbe vorrätig hatte, gabs gleich noch ein Zwillingspaar:

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    Interessant, dass beide Paare gleich schwer sind, was ich mir nicht erklären kann, denn sie sind gleich gestrickt, das rechte Paar allerdings mit 12 Reihen mehr für längere Füße.

    Eine Hülle für einen E-Book-Reader – ein längst überfälliges Geburtstagsgeschenk – habe ich jetzt auch endlich ausgetüftelt, es fehlt allerdings noch das Futter:

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    Das japanische Schriftzeichen bedeutet „Happiness“, also Glück, ich hoffe, das stimmt so auch, und wird der Besitzerin in großem Maße zur Verfügung stellen *winke*.

    Beim Handstricken gehts nur im Kleinen voran, ich möchte Handschuhe stricken, dabei habe ist der Plan, die Finger von oben nach unten passgenau zu stricken. Bei der Gelegenheit habe ich mal so einen leitfähigen Faden mitgestrickt, damit man das Smartphone auch im Winter bedienen kann, ohne kalte Finger zu bekommen. Getestet habe ich es schon, es funktioniert tatächlich, allerdings befürchte ich, dass mir das Telefon aus der Hand rutscht, da es schon so sehr rutschig ist. Hier die Test-Fingerspitze…

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    … und hier die ersten beiden Finger (übrigens passend zum bunten Cowl):

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    Da fällt mir ein, dass es noch einen 2. Maschinencowl zu zeigen gibt:

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    Ein 2. Paar Handschuhe ist in Arbeit, klassisch von unten nach oben gestrickt und mit einer schönen Verzopfung:

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    Und… heute ist es endlich fertig geworden, das Tuch „Strandwanderer“:

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    Ich denke, die Taktik, statt vorm Fernsehen vor der Strickmaschine zu sitzen, ist gar nicht so schlecht, hätte nicht gedacht, dass da in so kurzer Zeit so viel zusammen kommt, denn gefühlt habe ich nicht viel gestrickt in letzter Zeit.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit!

  18. Nachlese Urlaub

    Der Urlaub ist längst Geschichte, der Alltag schlägt wieder mit voller Macht zu, aber will mich nicht beklagen…

    Daher auch lieber ein paar schöne Dinge, z.B. von der leider viel zu kurzen Reise an die französische Atlantikküste. Mit dem Wetter hatten wir unwahrscheinliches Glück, in hiesigen Gefilden war es wohl nicht so toll. Wir haben draußen sitzen können, sogar am vorletzten Tag draußen gefrühstückt, das liebe ich ja! Zugegebenermaßen mit Strickjacke und Wollsocken, aber es war gut auszuhalten.

    So konnten wir auch trockenen Fußes schöne Spaziergänge bzw. kleine Wanderungen machen, z.B. eine sehr schöne an der Côte Sauvage entlang. Zunächst geht’s am Strand vorbei, das Spiel der Wolken war faszinierend:

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    Dann auf einem befestigten Weg mit immer wieder neuen Ausblicken:

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    Diese Baumart sticht überall hervor (muss unbedingt mal nachforschen, welche das ist). Die Mischung von dunklem und hell-leuchtendem Grün ist phantastisch und besonders vor blauem Himmel DER Hingucker. Aber auch vor bewölktem Hintergrund fallen sie immer wieder auf. Leider kommt das auf den Bildern immer gar nicht so rüber:

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    Hier kann ich mir auch vorstellen, strickend auf einer Bank einen ganzen Tag zu verbringen:

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    Diese netten Tiere genossen ein paar Sonnenstrahlen auf der angewärmten Steinmauer:

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    Zur Belohnung nach der schönen Wanderung gab es eine leckere Démolution:

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    Bestehend aus Meringue (Baiser), Nusseis, Schlagsahne und Karamelsauce schmeckt sie einfach göttlich.

    Gestrickt wurde natürlich auch, so ist die February Sweater Jacke fertig – theoretisch, denn auch wenn es auf dem Bild so aussieht, ist sie noch nicht fertig, denn es wollen die Knöpfe an- und die Fäden vernäht werden:

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    Viele Reihen des Geckotuchs habe ich im Urlaub gestrickt, bin aber erst am vergangenen Wochenende fertig geworden. Und es war am Ende ganz schön spannend, das dunkle Garn wurde knapp und ein Krimi ist nichts dagegen. Am Ende hat es gereicht und ich habe gerade mal 1 m Faden übrigbehalten:

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    Ein neues Strickstück habe ich noch in Frankreich begonnen, aus farbenfrohem Garn stricke ich einen Strandwanderer. Auf dem Foto, das zu seinem Namen passt, ist leider nicht so viel zu sehen:

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    Hier noch mal im Detail, es sind viiiiiiiiiieeeele verkürzte Reihen, aber es strickt sich gut und mittlerweile bin ich auch schon weiter, als auf diesem Bild, wo man das Muster besser sehen kann:

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    Ein paar Tage habe ich noch in Rheinhessen bei meiner Schwester verbracht, leider hat der Wettergott da nicht so mitgespielt. So kann ich Euch keine schönen Herbstbilder aus den Weinbergen zeigen, denn es regnete fast nur.

    Wieder zu Hause, konnte ich mich noch weniger mobilen Strickprojekten widmen. So ist der Temperaturschal jetzt zu Dreiviertel fertig:

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    Angesteckt durch einige Strickerinnen in Ravelry musste ich auch einen Ringelloop auf der Maschine stricken:

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    Am liebsten mag ich ihn gar nicht mehr ausziehen, es ist sooo praktisch, wenn einem die Schalenden nicht irgendwo rumrutschen oder -hängen:

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    Aktuell habe ich noch einen Pullover auf der Maschine begonnen, das Vorderteil ist soweit fertig und wartet auf den Gegenpart: Mal sehen, ob ich den heute noch schaffe. Nachdem wir Handwerker im Haus hatten, wollen erst noch ein paar Spuren beseitigt werden.

    Ich wünsche Euch schon mal ein schönes Wochenende und eine gute Zeit!

  19. Urlaub

    Es ist kaum zu glauben, endlich ist er da! Heiß ersehnt, in den letzten Tagen mehr denn je, die Ereignisse überschlugen sich, aber das gehört nicht hier her. Es ist geschafft, das ist die Hauptsache.

    Der Wettergott ist auch gnädigt, besser gehts ja gerade nicht! Und was gibts Neues hier?

    Die blaue Baumwolljacke ist ein gutes Stück gewachsen, ein Foto bleibe ich Euch schuldig.

    Das Geckotuch hängt in der Warteschleife, aus dem ich es aber nun befreien möchte, Plan ist, im Urlaub ein gutes Stück daran zu stricken. Auch hier gibts keine aktuelleren Bilder.

    Der Temperaturschal ist wieder nahezu aktuell:

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    Auf der Maschine sind weitere Socken entstanden, das geht jetzt sehr gut, wenn auch noch lange nicht auswändig – und wehe, ich bin nicht bei der Sache… dann passiert ganz bestimmt ein Fehler.

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    Für das Ringelreihen-Projekt, das im letzten Urlaub begonnen habe, fehlt mir doch noch die perfekte Farbe, bei Tageslicht betrachtet überzeugt mich doch keines der Alternativen.

    Hier das neueste Projekt eine Variation von Handstrick (quergestricktes Kraus-Rechts-Bündchen mit Maschinenstrick. Der Partner fehlt noch).

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    Ach, und schon lange nichts mehr davon gezeigt, dafür ist er jetzt fertig. Gerade ist das Wetter zu schön dafür, aber trotzdem: nani prowdly presents sweatrrr:

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    Eine tolle Anleitung mit sehr guter Passform und raffinierten Details!

    Ein gutes Stück daran habe ich auf dem 5. GRM in Köln gestrickt. Mal wieder war der Kopf gar nicht frei nach einer langen, anstrengendem Arbeitswoche. Am Schönsten fand ich es eigentlich, draußen auf der Terasse an der frischen Luft im Beisein netter MitstrickerInnen den Tag zu genießen, das Treiben am Rheinufer zu beobachten und einfach zu entspannen. Die Veranstaltung selbst kam nicht richtig an mich ran, es war mir zu groß, im Gebäude zu laut und zu stickig und an vielen Ständen war es einfach zu voll. In 3. Reihe einen Blick auf ein schönes Garn zu erhaschen, bevor es jemand weggekauft hat, macht wenig Freude. Und teilweise war die Beleuchtung auch nicht so, dass man die Farben wirklich gut hätte erkennen können. Vielleicht war ich nur zur falschen Zeit am falschen Ort, vielleicht mental nicht in der richtigen Verfassung, auf jeden Fall hab ich KEINE Wolle gekauft, kaum zu glauben. Naja, aber es ist ja auch nicht so, als ob nicht noch das ein oder andere Knäuel *hüstel* vorhanden wäre. Die beiden Workshops, die ich besucht habe, waren sehr lehrreich und das ein oder andere möchte ich auf jeden Fall noch mal ausprobieren! Schade war, nicht alle lieben Leute getroffen zu haben, die auch da waren. Ja, man konnte sich echt verpassen, so groß war das Event. Nächstes Mal müssen wir einfach einen Treffpunkt ausmachen!

    Das soll es erst mal gewesen sein, mal sehen, was die nächsten 3 Wochen so bringen, vielleicht kann ich Euch was Neues zeigen oder was Altes wird fertig, das wäre doch was! Habt eine gute Zeit!

  20. … und fertig

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    Beim Lace-Muster hatte ich mich einige Male verstrickt, am Ende gings dann doch flott – trotz 2er-Nadeln!

  21. Und sie funktioniert!

    das letzte freie Wochenende war gleich ein langes von 5 Tagen. Auch wenn der Preis dafür lange Arbeitswochen sind (bin froh, wenn die jetztige geschafft ist). So ist es doch genau dann schön, wenn Besuch ins Haus steht. Diesmal kam er aus Berlin angereist, mit Fachwissen und Zubehör für die duomatic im Gepäck. Am Anreiseabend passierte nicht mehr viel, nicht nur ich war platt, die Hitze und verlängerte Zugfahrt forderten Tribut. So sind wir lieber am Samstag früh aufgestanden und ich habe meine Einweisung auf der duomatic bekommen. Mit irgendwelchen Probelappen haben wir uns gar nicht aufgehalten, ich bekam die Sockenanleitung vor die Nase gehängt und habe sie Schritt für Schritt abgearbeitet, immer unter Beobrachtung und der Möglichkeit, Löcher in den Bauch zu fragen, aber keine zu stricken. Was soll ich sagen? Bilder sagen mehr als 1000 Worte:

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    Währenddessen experimentierte Silke mit der brother. Der eigens mitgeschleppte Schlitten ihrer Maschine wurde zusätzlich eingesetzt und so ringelte es, was das Zeug hält:

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    Und das ganze ohne Fadenwechseln. 2 Reihen Schlitten A, 2 Reihen Schlitten B. Geniale Idee!

    Sonntag kam dann lieber Besuch, das Angucken der Strickmaschinen und Wolletauschen standen auf dem Programm, bevor wir ins Auto gepackt wurden und zu einem wunderschönen Nachmittag in die Eifel „entführt“ wurden. Erst spät kamen wir wieder, an Stricken war heute nicht mehr zu denken.

    Sockenpaare 2 und 3 folgten dann am Montag:

    2013duomaticsocken02 silke

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    Ich bin begeistert! Es lief zwar der Schweiß, aber das hatte eher mit dem Wetter zu tun.

    Die Tage verflogen im Fluge, örtliche Süßwarenhersteller wurden heimgesucht, bei leckerem Eis gestrickt, gebuchte Züge verschwanden im Nirwana (und ich habe sie auch auf dem Fahrplan gesehen, ganz sicher!),… liebe Silke, es waren tolle Tage, ich freue mich jetzt schon aufs nächste Mal – und vielen Dank für die gute Einführung ins duomatic-Stricken!

    Am Top habe ich übrigens auch gestrickt, jetzt fehlt nur noch das Halsbündchen, das sollte heute abend geschafft sein.

    Ich wünsche Euch eine gute Woche. Sie findet diesmal ihren Ausklang in Köln, beim Strickfestival, ich freue mich schon drauf!

  22. Nichts los hier?

    Kann man eigentlich nicht behaupten, aber irgendwie rennt die Zeit. Wobei das auch irgendwie keine Neuigkeit ist und Euch auch sicher nicht unbekannt. Nun ja, so möchte ich Euch wenigstens in Sachen Stricken mal wieder auf den laufenden Stand bringen:

    Da wäre die Sache mit den Herdentieren. Passiert mir doch nicht! Von wegen! Zack, steht eine 2. Strickmaschine da:

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    Da ich mit dem Sockenstricken auf der Brother nur so leidlich Erfolgserlebnisse hatte und es angeblich (und ich hoffe auch wirlich) leichter auf der Pfaff gehen soll, zudem solch ein Exemplar zum Schnäppchenpreis beim großen Auktionshaus angeboten wurde, konnte ich kaum Nein sagen. Denn Socken von Hand zu stricken macht mir im Moment einfach keinen Spaß und es gibt doch immer weiter Anfragen für Socken, die ich nicht ablehnen mag. Die Maschine ist mittlerweile grundgereinigt und ich warte noch ganz hibbelig auf die wichtigen Abstreifer, ohne die es nicht losgehen kann, aber dann…

    Derweil stricke ich weiter an Projekten, die hier entweder noch gar keine Erwähnung fanden, da sie begonnen wurden, nachdem ich den letzten Beitrag hier geschrieben habe. Zum Glück sind alle Projekte in Ravelry angelegt, längst fehlt mir ein bisschen Gefühl für Zeit und Raum, ist heute Mittwoch, nein Donnerstag, zum Glück! Noch 3 Tage bis zum nächsten Frei.

    Zunächst wären da zwei Geburtstagsgeschenke, maschinengestrickte Lochmuster-Cowls, die mir sehr gut gefallen und sicher nicht die letzten ihrer Art bleiben werden. In Berlin ist da schon jemand in Massenproduktion gegangen, Weihnachten naht in großen Schritten *lach*. Meine Exemplare sehen so aus:

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    Hier kann man mehr vom Muster erkennen:

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    Fürs monatliche Stricktreffen habe ich bei sommerlichen Temperaturen ein kleines Zwischendurchprojekt begonnen und kurz darauf bereits beendet, darf ich vorstellen? Mini-Knubbelchen:

    mini-knubbelchen

    Es ist zwar ein bisschen fizzelig, aber dafür hat man nichts zusätzlich Wärmendes auf dem Schoß.

    Am vergangenen Wochenende habe ich dann noch ein neues Projekt begonnen, ein Sommertop aus Baumwollgarn. Die Lace-Bordüren sind/werden mit der Hand gestrickt, der glatt rechte Teil dazwischen auf der Maschine.

    Das ist eine Herausforderung, denn diese Hybridversion habe ich noch nicht ausprobiert. Eine Blende im Nachhinein an eine Maschinenteil anstricken ist nicht wirklich schwierig, handgestrickte 310 Maschen auf die Maschine zu hängen, ist da schon eher ein Geduldsspiel. Aber es ist vollbracht und wenn es etwas abgekühlt hat, werde ich wohl auch die restlichen ca. 220 Reihen schaffen und dann alles wieder auf die Rundstricknadel verlagern. Ob ich daran wie geplant am Samstag beim Stricktreffen weiterkommen werde, weiß ich noch nicht, die Wettervorhersage prophezeit uns nicht gerade Strickwetter und es spricht ja auch nichts dagegen, in netter Gesellschaft einfach nur einen kühlen Eiskaffee zu schlürfen, das Strickzeug für den Fall der Fälle in der Tasche. Achso, und damit es auch was zu sehen gibt, die Bordüre…

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    … im Detail…

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    und der aktuelle Stand auf der Maschine – Reihe 54, also Runde 27:

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    Sweatrrr wächst stetig, vorzugsweise vor dem Dienst, wenn ein paar Minütchen übrig sind, genieße ich die relativ kühle Luft und so wächst der Pulli stetig:

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    Die netten Details, die man auf dem Foto nur schwer bis gar nicht erkennen kann, sowie die Taillenabnahmen verhindern, dass ich gedankenlos immer weiter stricken kann und der Pulli schneller wächst.

    Alle anderen Projekte dümpeln so vor sich hin. Die dunkelblaue Jacke ist mir zu warm, der Schal… wer braucht bei über 30 Grad einen Schal? (Immerhin gibts jetzt vermehrt die „neuen“ Farben) und ich überlege, ob ich die Jahreszahl jetzt in der Mitte mit einstricken könnte oder lieber am Ende und wenn ja, wie. Im Moment „sammele“ ich den ganzen Juli, den ich dann in einem Stück stricken kann – mit oder ohne Jahreszahl.

    So, das soll es erst mal gewesen sein, die nächsten Wochen sind geprägt von lieben Besuchen, nicht zu vermeidender Arbeit und hoffentlich der ein oder anderen Masche.

    Ich wünsche Euch eine schöne Sommerzeit, ein verfügbares Plätzchen mit angenehmen Temperaturen, wohin Ihr Euch zurückziehen könnt und/oder ein kühlendes Getränk!

  23. In Angriff genommen….

    habe ich die Ärmel, die ich diesmal anders als beim ersten Pullover stricken wollte. Vorder- und Rückenteil hatte ich auch schon ein bisschen anders gestrickt, also für den Halsausschnitt nicht die Maschen abgekettet, sondern die Rundung durch verkürzte Reihen gebildet, was auch gut geklappt hat. Man muss ja schließlich die verschiedenen Techniken an der Maschine mal ausprobieren. Die Ärmel sollten von oben nach unten direkt angestrickt werden, wovor ich mich eine ganze Weile gedrückt habe. Dazu bestand aber gar kein Grund, denn es war letztlich wirklich nicht schwer. Auch wenn die Theorie (was ich vorher ausgerechnet habe) nicht ganz mit der Praxis übereinstimmte, so bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden:

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    Ein kleines Zwischendurchprojekt, diesmal mit der Hand gestrickt, wurde ebenfalls fertig:

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    Das ist sicherlich nicht der letzte Beutel dieser Art, passend für einen 100-g-Sockenwollknäuel ;-).

    Ein Langzeitprojekt der anderen Art ist noch in der Planungsphase. Der alte Ohrensessel unsrer Uroma möchte gerne mal wieder einen neuen Bezug:

    ohrensessel02

    Wie genau der aussehen wird, weiß ich selbst noch nicht, aber schön bunt soll er sein und so sammele und tausche ich fleißig Meisenreste. Ein Anfang sieht schon vielversprechend aus:

    P1070721

    Weil eine Jacke auf den Nadeln nicht reicht, habe ich noch einen Pulli begonnen, der auch wieder sehr raffiniert von oben nach unten gestrickt wird. Sehr viel ist noch nicht zu sehen, aber ich freue mich schon auf die Details, die später ein bisschen Pepp reinbringen sollen in die recht triste Grundfarbe (die mir dennoch sehr gut gefällt). Hier mal Bilder aus verschiedenen Stadien:

    sweatrrr01

    sweatrrr03

    P1070728

    Ich wünsche Euch ein schönes Restwochenende und eine gute Woche!

  24. Strickmaschinenworkshop 2013

    In diesem Jahr hat es wieder geklappt, dass ich am Strickmaschinenworkshop in Bredbeck teilnehmen konnte. Es war ein rundherum gelungenes Wochenende im Kreise Gleichgesinnter und ich habe wieder Vieles gelernt und einiges produziert.

    Verschiedene Lochkarten für Loch- und Norwegermuster habe ich ausprobiert, mal als Einzelmotiv…

    bredbeck2013 happyness-japanisch

    … mal alles flächiges Muster:

    bredbeck2013 fische mitFehlern

    Beim Erstellen von Lochkarten braucht es einiges an Konzentration: Merke: Beim Kürzen von Lochkarten die Randlöcher beachten.Erste und letzte Reihe sollten auch angeglichen werden, damit das Muster beim Endlos-Stricken harmonisch weiter läuft.

    bredbeck2013 fairisle-muster

    Nicht nur Muster, sondern auch Garnproben habe ich auf ihre Maschinentauglichkeit getestet und bin angenehm überrascht, wie gut auch rauhere Garn funktionieren.

    bredbeck2013 kauni-probestrick - mw8b

    Ob und wie ich Lochmuster in Projekten umsetze, weiß ich noch nicht.

    bredbeck2013 brother-karte19

    bredbeck2013 brother-karte18

    Ein schon länger geplantes Projekt war ein Schal aus handgefärbtem Lacegarn. Nachdem die Anfangsreihen gestrickt, die Maschen auf vorderes und hinteres Nadelbett verteilt waren, musste der Schlitten „nur noch“ ca. 750 mal hin und her geschoben werden. Länger brauchte es dann, die Maschen auf eine Stricknadel zu schaffen und anschließend die Blenden von Hand anzustricken.

    mindless ia

    Mit dem Ergebenis bin ich allerdings mehr als zufrieden. Die Musterung in Rautenform finde ich sehr fasznierend:

    mindless02f

    Ein bisschen Technik habe ich auch noch ausprobieren können:

    Verlängerte Reihen…

    bredbeck2013 anstricken verkürzteReihen

    … Biese und Mäusezähnchenrand…

    bredbeck2013 Mäusezähnchenrand-und-bieseB

    … sowie Verzopfungen. Hier habe ich 2x2er Zöpfe gestrickt. Mal einfach im Gestrick, mal mit fallengelassenen Nachbarmaschen. Einmal auch mit wieder hochgehäkelter Masche, die im Gestrick dann links erscheint.So wirkt der Zopf wohl am besten (rechts außen – oben):

    bredbeck2013 zoepfe

    Ein Kleidungsstück nach bewährtem Schnitt habe ich nur begonnen, das Rückenteil ist fertig, der Rest folgt noch:

    streifenwolke01c

    Auch am Sockenstricken hab ich mich wieder versucht, allerdings wieder nur mit mäßigem Erfolg, die misslungenen Stücke zeige ich mal lieber nicht, hier ist „nur“ ein Faden gezogen und ich habe mich bei den Runden am Fuß verrechnet.

    strima-socke bredbeck-a

    Das Sockenstricken frustiert irgendwie, aber der Rest funktioniert gut und ich werde nicht aufgeben. Und ich hoffe, dass ich auch im nächsten Jahr wieder nach Bredbeck fahren kann.

    Ich wünsche Euch eine gute Woche!

  25. Das müssen wir noch etwas üben

    Endlich habe ich mich mal aufgerafft und mich wieder an einer Socke an der Maschine versucht:

    P1070593

    Was hat mich geritten, die Naht nach vorne zu setzen? Vermutlich war ich doch nicht so ganz bei der Sache, nach 9 Stunden Dienst und kurzer Nacht sollte man sich weniger komplexe Projekte vornehmen.Und obwohl ich mich an die Sockentabelle gehalten habe, erscheint mir die Socke, nachdem sie sich eine Nacht entspannen konnte, überdimensional groß. So wird sie wohl nur als Probiersocke taugen.

    Habt einen schönen Sonntag, genießt die Sonne, wenn sie es denn wirklich schafft, sich zu zeigen!