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  1. Kellerfund

    Nachdem der Keller wieder trocken war, habe ich mal ein bisschen ausgemistet, den Inhalt des alten Schranks durchgesehen und dabei dieses Pärchen hier gefunden:

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    Gestrickt vor ca. 25 Jahren, fürs kleine Schwesterlein samt Puppe. Heute mache ich um Intarsiengestrick einen großen Bogen, das ist mir einfach zu aufwändig. Da ist mir solch ein Pulli (Peaceful Easy Feeling/Ravelry-Link ) gerade recht, von oben in einem gestrickt:

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    Aber ich habe immerhin eine neue Technik ausprobiert, den „Estonian Braid“:

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    Eine ganz nette Art, den Farbwechsel zu machen, auch wenn es mit dem unelastischen Baumwoll-Leinen-Garn etwas knifflig war. Ich werde das bestimmt noch mal bei einem anderen Gestrick aus Schurwollgarn einsetzen, denn es gefällt mir gut.

    Zwischendurch habe ich einige Deckenpatches eingeschoben, die gemeinsam mit vielen anderen den Empfängerinnen der Decken in einer schwierigen Lebensphase Mut machen sollen:

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    Zwischenzeitlich habe ich auch die letzten Teile der Jacke auf der Maschine fertig gestrickt.

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    Beim Zusammennähen hatte ich dann allerdings einen geistigen Aussetzer, denn 2 Ärmel reichen ja eigentlich:

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    Über die Blendenlösung bin ich mir noch nicht schlüssig, es muss auf jeden Fall noch ein bisschen Stoff dran, sonst wird die Jacke zu eng. Da wühle ich mich noch ein bisschen durch Anleitungsbücher und Internetseiten und hoffe, dass es nicht mehr allzulange dauert. Strickjacken kann man derzeit ja bestens gebrauchen.

    Die Decke ist um einen weiteren dunklen Streifen gewachsen, natürlich dauert es jetzt wesentlich länger, die Runden bestehen schon aus mehreren Hundert Maschen. Aber ich bleibe am Ball.

    Da die Decke zum Mitnehmen jetzt langsam unhandlich wird, musste ein neues Gestrick her. Gestern ist die Entscheidung gefallen, nach recht kurzer Bedenkzeit schob sich ein lustig gestreifter Pullover ganz oben auf die Tapetenrolle. Anleitung gekauft, ausgedruckt und angestrickt Crazy Stripes Tee (Ravelry-Link)::

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    Meine Farbkombination (vielleicht kommt noch ein einzelner brauner Streifen mit hinein, das werde ich kurzfristig entscheiden):

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    Von den Entchen habe ich leider nichts mehr gelesen, ich hoffe, sie sind in gute Hände gefallen und haben ihren Zweck erfüllt.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit, passt gut auf Euch auf!

  2. Wer wagt, gewinnt

    Ja, heute habe ich es gewagt, den Reißverschluss in die Jailbird-Jacke einzunähen. Also erst mal eine Maschenprobe genommen, einen Reißverschluss samt dem für die Jacke ausgewählten Band für die Rückseite drauf gesteckt und mutig drauf los genäht. Was soll ich sagen, es war kein Problem.

    Also braunes Garn gespult und dann die Jacke unter die Maschine gelegt. Es gab erst ein paar Mal Stau und der Unterfaden verhakte sich. Aber so schnell gibt Nani nicht auf. Nochmal alles auseinander gebaut, die Spule kontrolliert und wieder alles eingefädelt.

    Damit das Material nicht so strapaziert wird, habe ich dann an einem anderen Ende begonnen und jetzt funzte es. Allerdings ging es dann irgendwann nicht mehr weiter – bis ich merkte, dass am Reißverschlussfüßchen eine Stelle ist, die Fäden zieht. Mit einem Streifen Klebeband habe ich diese Stelle dann unschädlich gemacht und konnte in Ruhe weiter nähen. Gut, einmal bin ich doch noch hängen geblieben, aber wusste dann ja schnell, woran es hängt.

    Die 2. Naht, um das Band auf der Rückseite richtig zu fixieren war dann gar kein Problem mehr, die Naht ist im Gestrick gar nicht zu sehen, auf der Rückseite muss man schon genauer hinsehen, um das braune Garn auf braunem Band zu sehen.

    Ein kurzes Päuschen und dann wurden noch schnell alle Fäden vernäht und das Reihgarn rausgefrickelt. Das alllerdings weniger schnell und dabei habe ich auch einmal den Nähfaden erwischt. Also noch mal an die Maschine und ein paar Stiche drüber genäht.

    Und nun ist sie wirklich fertig. So richtig, das ganze hat vielleicht eine halbe, dreiviertel Stunde gebraucht:

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    Unten knubbelt es noch ein bisschen, ich hoffe, das wird nach dem Waschen besser. Hier noch mal ein Detailfoto:

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    Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden und werde sicher noch mal eine Reißverschlussjacke stricken, dann aber nicht mehr so lange mit dem Nähen warten. Zudem habe ich einen Tipp bekommen, dass es nervenschonendere Alternativen zum Reihgarn gibt, die sich beim Waschen einfach auflösen. Das werde ich mir auf jeden Fall besorgen.

    Sehr zufrieden bin ich auch mit Charlotte. Sie wurde gestern fertig und heute durfte sie baden und sollte gespannt werden. Aber bei der Größe stellte sich das als unmöglich heraus. Also habe ich schon vor der Wäsche (weil es trocken besser geht) einen Nylonfaden vom Maschinenstricken durch die lange Seite der Bordüre gefädelt und beides an einer Leine zum Trocknen gehängt:

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    Gut bewacht dauerte es bei dem Wetter auch nicht lange, bis das Tuch trocken war und durfte zum Fotoshooting:

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    Ich bin sehr zufrieden mit dem Tuch und kann mir ohne Weiteres vorstellen, noch eins zu stricken. Irgendwann…

  3. Ein paar Tage… (Vorsicht Bilderflut)

    … war ich mal wieder in Frankreich. Das Wetter, naja, verlieren wir kein Wort drüber. Aber immerhin war es am Mittwoch das erste Mal trocken. Also genau richtig, um dem im April wiedereröffneten Zoo in Paris, einen Besuch abzustatten.

    Mit der Métro Linie 1 fuhren wir bis Saint-Mandé, von dort ging es in einem ca. 20 minütigen Marsch an den Rand des Bois de Vincennes (es gibt auch eine Buslinie, aber der Ort ist ganz schön). Die Vorwarnungen, man müsse an der Kasse lange Schlange stehen, bewahrheiteten sich nicht, es ging ganz flott voran. Überall sorgten freundliche Mitarbeiter hilfsbereit dafür, dem Alltag in eine ganz andere Welt zu entfliehen.

    Der Tierpark ist in 5 Zonen mit den entsprechenden Tieren eingeteilt. Wir starteten in Patagonien, wo wir Seelöwen und Humboldt-Pinguine, Guanakos und Pudus (kannte ich vorher beide nicht) sowie straußenähnliche Nandus sehen konnten. Die Pumas haben sich erfolgreich unserem Blick entzogen. Und irgendwie habe ich erst später an die Kamera gedacht.

    Als nächstes landeten wir in der Sahel-Sudan-Zone mit 44 typischen Arten. Nilpferd,…

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    Zebras,…

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    Löwen (wir haben 4 beeindruckende Exemplare ausgemacht), Strauße,…

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    Gazellen, Antilopen, Paviane und viele Giraffen::

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    Zu diesem Bereich gehört auch eine große Volière, die man durch „ausflugsichere“ Türen betreten konnte:

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    Viele Flamingos teilen sich den Raum mit exotischen Entenarten, Löfflern und anderen mir unbekannten Vögeln. Nach dem Verlassen der Volière tut sich dieser weite Blick auf. Das ein oder andere Grünzeug muss noch ein bisschen wachsen. Und hier hatte ich Glück, so einen freien Blick zu haben, denn überall tummelten sich Schulklassen, einheitlich mit leuchtenden Tüchern oder Westen (meist in Neonfarben und mit Telefonnummern versehen, falls doch mal ein Kind verloren geht):

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    Nach einer Stärkung im Restaurant, benannt nach dem arabischen Namen für Giraffe (wie passend), machten wir uns auf den Weg nach Europa. Dort trafen wir auf Kondore, Geier, Vielfraße, Wölfe, Luchse (da fällt mir auf, die habe ich auch nicht gesehen) und Otter:

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    Im künstlichen Gebirge versteckt ist ein Vivarium mit allerlei Getiers wie Wasserschildkröten und Fischen.

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    Von Europa aus kamen wir nach Guyana, wo wir Wollaffen, eine Seekuh und Tapire sehen konnten. Der Jaguar hat sich erfolgreich vor uns versteckt.

    In einer Freiflughalle, die uns schon zum nächsten Gebiet, Madagaskar, führte, haben wir die Kaimane wohl übersehen. Dafür flogen Papageien und andere Vögel frei über unsere Köpfe – oder saßen einträchtig nebeneinander:

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    Auch ein Chamäleon zeigte sich in voller Pracht:

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    Etwas scheuer waren viele Froscharten, die sich sehr gut tarnen konnten. Okay, bei diesem Exemplar, dem Tomatenfrosch, war es einfach, ihn zu finden:

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    Es war spannend, mit den Kindern gemeinsam die Tiere zu suchen – nicht immer erfolgreich. Auch Schlangen, Stabschrecken und Echsen tarnten sich gut. Ich habe sicher einiges vergessen.

    Hinter einer Fläche mit Picknicktischen – wir wären beinahe nicht hier lang gegangen – tat sich noch eine Insel mit Lemuren auf (etwas schwer zu erkennen in der Bildmitte):

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    Schön wars, noch mal vielen Dank, liebe Angelika, für den tollen Tag!

    Gestrickt wurde natürlich auch noch. Das Tuch ist gewachsen…

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    Die Socke ist mittlerweile über der Ferse angekommen (hier noch nicht ganz so weit):

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    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich Socken öfter in dieser Technik stricke, zu eingebrannt ist das Standardrezept, das ich ohne Nachzudenken stricke.

    Die braun-gestreifte Jacke wartet noch auf ihren Reißverschluss. Heute hatte ich ein bisschen Mut und wollte ihn schon mal mit Reigarn heften, das hat sich aber erst mal versteckt und bei der Suche bin ich dann wieder davon abgekommen. Ich hoffe auf morgen.

    Vorgestern habe ich mich dann an die Strickmaschine gesetzt, um einen derzeit beliebten Schal zu stricken. Der erste Versuch war vielversprechend:

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    Ich musste noch mal neu beginnen und nahm dafür ein Farbverlaufsgarn. Gestern abend konnte ich dann die beiden Seiten abhäkeln und heraus gekommen ist ein ganz ordentliches Exemplar:

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    Heute habe ich eine neue Jacke begonnen, aber davon ist noch nicht viel zu sehen. Aber eins muss ich Euch unbedingt noch zeigen, dann ist gut für heute!

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    Die Geduld hat sich gelohnt, vielleicht werde ich bald Himbeeren ernten können! Darauf freue ich mich wie Bolle!

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit!

  4. Fleißarbeit

    Verregnete Urlaubstage lassen sich prima dazu nutzen, Strickstücke zu vollenden. An der maschinengestrickten Jacke bedeutete das: Fäden vernähen, Nähte schließen, Blende anstricken. Ich glaube, so ordentlich habe ich noch kein Strickzeug fertig gemacht. Die Blende habe ich mit 2,5er Nadeln angestrickt, an der Kapuze mit verkürzten Reihen verbreitert und mit einem I-Cord mit 3er Nadel abgekettet.

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    Jetzt fehlt nur noch der Reißverschluss und ich überlege ernsthaft, ob ich nicht einen roten einnähen soll, denn diese Farbkombination gefällt mir sehr gut und ist nicht so langweilig:

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    Das Bild zeigt übrigens das Einnähen einer Innentasche.

    Ich möchte beim Reißverschluss-Einnähen eine neue Technik – ohne Nähmaschine – ausprobieren, bin sehr gespannt, ob das klappt und werde das mit Fotos dokumentieren.

    Jetzt geh ich erst mal nach einem Reißverschluss Ausschau halten, habt eine gute Zeit!

  5. Intensiv

    … wechseln sich anstrengende Arbeitswochen und Freizeit ab.

    Vor Ostern ging es zum Frühjahrssale bei der Wollmeise, meinem ersten Besuch in Pfaffenhofen. Die Farbenpracht war sehr beeindruckend, Fotos habe ich leider keine gemacht. Schön war auch das Drumherum, gemütliches Klönen bei Kaffee und Kuchen mit lieben Menschen, die ich bisher nur aus dem Netz kannte. Schön wars!

    Schon vorher spukte die Idee einer Decke in meinem Kopf herum, bei der die Multifärbungen schön zur Geltung kommen:

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    Überzeugt bin ich noch nicht, zumal ich eine Decke in dieser Art gesehen habe, die ziemlich dreidimensional daher kam (viele flache Pyramiden), was mir gar nicht gut gefiel.

    Über die Ostertage war auf der Arbeit noch mal sehr viel zu tun, ich war froh, als endlich der erste Urlaubstag anstand. Eine klitzekleine Verschnaufspause, dann hieß es Strickmaschine abbauen, Wolle einpacken und mal wieder ab nach Bredbeck. Für mich der 3. Workshop, der wieder viele neue Erkenntnisse brachte. Natürlich auch ein paar Ergebnisse:

    Zunächst war da die Kapuzenjacke. Eine Handstrickanleitung, die ich auf die Maschine umgerechnet und angepasst habe. Leider war ich noch nicht so entsapnnt, dass alles auf Anhieb klappte, für dieses Ergebnis habe ich ca. 4 1/2 Ärmel und 3 Vorderteile gestrickt 😉 :

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    Dafür klappte es mit dem Raglan schon besser. Hier war nur ein gerissener Faden Auslöser, ein Teil ein 2. Mal zu beginnen und das war relativ weit am Anfang, also halb so wild:

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    Der befindet sich allerdings noch in diesem Würstel-Zustand, also lauter sich zusammenrollender Einzelteile.

    Zu Demonstrationszwecken habe ich ein Paar Kindersöckchen gestrickt, auch hier brauchte es einen 2. Anlauf, um ein zusammengehöriges Paar herauszubekommen.

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    Es gab natürlich auch viel bei den anderen zu sehen, ein Blick über deren Schultern, schon rutschten neue Projekte auf die Möchte-ich-auch-stricken-Liste. An oberster Stelle ein Schal, der in einer recht simplen Technik mit verkürzten Reihen daher kommt. Aber erst mal wollen die anderen Teile vollendet werden. Die ein oder andere Technik wurde auch ausprobiert und auch die Funktionsweise von fremden Modellen begutachtet. Die Athmosphäre war wieder sehr schön, eine lustige Truppe, in der jede ihr Wissen gerne weitergab.

    Der Zwischenstand der Jacke vor 2 Tagen. Mittlerweile ist die Kapuze dran und ich nähe fleißig weiter die Seitennähte zu, das dauert…

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    Die Jacke soll einen Reißverschluss bekommen und ich überlege noch, wie ich vorne die Blende mache, die auch an der Kapuze weiter laufen wird.

    Ein toller Strang, der schon auf der Rückfahrt aus Pfaffenhofen gewickelt und angestrickt wurde, hat sich in diese leuchtenden Socken verwandelt, gerade heute fertig geworden:

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    Genauso wie der Grapevine, der noch ziemlich zerknautscht daher kommt. Er ist mittlerweile gewaschen und trocknet hoffentlich ganz schnell. Der Farbwechsel, der auf dem Foto ziemlich deutlich ist, ist zum Glück nicht so sehr zu sehen, da es ein ganz dunkler Farbton ist:

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    Es geht weiter mit Nähen, Nähen, Nähen, dann gibt es hoffentlich bald schon wieder was zu sehen, die ein oder andere Masche wird aber sicher auch noch gestrickt werden und es wird dann möglichst nicht wieder so lange dauern, bis es hier was zu sehen und lesen gibt.

  6. Nachlese Urlaub

    Der Urlaub ist längst Geschichte, der Alltag schlägt wieder mit voller Macht zu, aber will mich nicht beklagen…

    Daher auch lieber ein paar schöne Dinge, z.B. von der leider viel zu kurzen Reise an die französische Atlantikküste. Mit dem Wetter hatten wir unwahrscheinliches Glück, in hiesigen Gefilden war es wohl nicht so toll. Wir haben draußen sitzen können, sogar am vorletzten Tag draußen gefrühstückt, das liebe ich ja! Zugegebenermaßen mit Strickjacke und Wollsocken, aber es war gut auszuhalten.

    So konnten wir auch trockenen Fußes schöne Spaziergänge bzw. kleine Wanderungen machen, z.B. eine sehr schöne an der Côte Sauvage entlang. Zunächst geht’s am Strand vorbei, das Spiel der Wolken war faszinierend:

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    Dann auf einem befestigten Weg mit immer wieder neuen Ausblicken:

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    Diese Baumart sticht überall hervor (muss unbedingt mal nachforschen, welche das ist). Die Mischung von dunklem und hell-leuchtendem Grün ist phantastisch und besonders vor blauem Himmel DER Hingucker. Aber auch vor bewölktem Hintergrund fallen sie immer wieder auf. Leider kommt das auf den Bildern immer gar nicht so rüber:

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    Hier kann ich mir auch vorstellen, strickend auf einer Bank einen ganzen Tag zu verbringen:

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    Diese netten Tiere genossen ein paar Sonnenstrahlen auf der angewärmten Steinmauer:

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    Zur Belohnung nach der schönen Wanderung gab es eine leckere Démolution:

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    Bestehend aus Meringue (Baiser), Nusseis, Schlagsahne und Karamelsauce schmeckt sie einfach göttlich.

    Gestrickt wurde natürlich auch, so ist die February Sweater Jacke fertig – theoretisch, denn auch wenn es auf dem Bild so aussieht, ist sie noch nicht fertig, denn es wollen die Knöpfe an- und die Fäden vernäht werden:

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    Viele Reihen des Geckotuchs habe ich im Urlaub gestrickt, bin aber erst am vergangenen Wochenende fertig geworden. Und es war am Ende ganz schön spannend, das dunkle Garn wurde knapp und ein Krimi ist nichts dagegen. Am Ende hat es gereicht und ich habe gerade mal 1 m Faden übrigbehalten:

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    Ein neues Strickstück habe ich noch in Frankreich begonnen, aus farbenfrohem Garn stricke ich einen Strandwanderer. Auf dem Foto, das zu seinem Namen passt, ist leider nicht so viel zu sehen:

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    Hier noch mal im Detail, es sind viiiiiiiiiieeeele verkürzte Reihen, aber es strickt sich gut und mittlerweile bin ich auch schon weiter, als auf diesem Bild, wo man das Muster besser sehen kann:

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    Ein paar Tage habe ich noch in Rheinhessen bei meiner Schwester verbracht, leider hat der Wettergott da nicht so mitgespielt. So kann ich Euch keine schönen Herbstbilder aus den Weinbergen zeigen, denn es regnete fast nur.

    Wieder zu Hause, konnte ich mich noch weniger mobilen Strickprojekten widmen. So ist der Temperaturschal jetzt zu Dreiviertel fertig:

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    Angesteckt durch einige Strickerinnen in Ravelry musste ich auch einen Ringelloop auf der Maschine stricken:

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    Am liebsten mag ich ihn gar nicht mehr ausziehen, es ist sooo praktisch, wenn einem die Schalenden nicht irgendwo rumrutschen oder -hängen:

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    Aktuell habe ich noch einen Pullover auf der Maschine begonnen, das Vorderteil ist soweit fertig und wartet auf den Gegenpart: Mal sehen, ob ich den heute noch schaffe. Nachdem wir Handwerker im Haus hatten, wollen erst noch ein paar Spuren beseitigt werden.

    Ich wünsche Euch schon mal ein schönes Wochenende und eine gute Zeit!

  7. Der Mai

    im Temperturschal ist wesentlich farbenfroher als er wirklich war:

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    Die dazugehörige Tabelle verrät: knapp 15 Grad Höchsttemperatur im Monatsdurchschnitt. Nein, ein Tabellenfreak bin ich nicht, aber ich sammele meist mehrere Tage, für 2 Runden lohnt es sich ja kaum, das mittlerweile recht lange Gestrick in die Hand zu nehmen.

    Wenn der Juni gestrickt ist, gibt’s mal ein Gesamtfoto. Bin sehr gespannt, ob endlich neue Farben hinzu kommen. Zur Debatte stehen bei über 25 Grad ein Ockergelb und bei über 30 Grad (ehrlich gesagt bin ich darauf gar nicht so erpischt) ein schönes Petrol. Für über 35 Grad hab ich nur einen Rest in einem helleren Rostton, der Wettergott möge uns nicht nur deswegen gnädig sein.

    Zwischendurch wächst die Baumwolljacke, das Muster ist kein Problem, auch wenn ich mich immer mal wieder vertue, ist es doch meist recht flott zu korrigieren. Aktueller Stand:

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    Ein herzliches Dankeschön geht nach Berlin fürs Mitbringen wunderschöner Meisen – und auch an Frau Wollmeise fürs Auswählen aus einer bestimmt chaotischen Liste (das, das oder das… wenn das nicht da ist dann das….)!

    Und wenn ich schon dabei bin, auch noch mal auf diesem Weg lieben Dank für Geburtstagsgrüße und -geschenke! Ich habe mich sehr darüber gefreut!

    In die neue Woche geht es mit einer ordentlichen Portion Vorfreude. Es geht zu meinem 2. Strickmaschinenworkshop und ich hoffe, wieder viel zu lernen und freue mich aufs Wiedersehen mit lieben Leuten und natürlich auch auf neue Gesichter.

    Ich wünsche Euch einen guten Wochenstart, die Sonne hat es schon mal geschafft, wenn jetzt noch der kalte Wind einen Gang zurück dreht, wäre es traumhaft!

  8. Hoppla,…

    da ist ja schon wieder eine ganze Weile ins Land gegangen… Na gut, dafür gibt es auch was zu zeigen.

    Und jetzt ist der Urlaub auch schon fast vorbei. In den Wochen davor war auf der Arbeit sehr viel zu tun, so dass ich abends höchstens ein paar Reihen am Nautilus-Sweater gestrickt hatte, bevor ich drüber eingenickt bin, also gabs da auch nicht wirklich viel zu zeigen. Einzig den April am Temperaturschal habe ich noch fertig gestrickt und digifiert:

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    Endlich mal etwas farbenfreudiger!

    Der herbeigesehnte Urlaub startete mit der Konfirmation des Patenkindes. Jetzt ist sie also auch schon fast erwachsen, wie die Zeit vergeht… Aber schön wars!

    Anschließend ging es mit kurzer Unterbrechung nach Frankreich, Atlantikküste. Der Plan, sich vom Wind durchpusten zu lassen, ging auf, warm war es nicht, aber meistens trocken, sodass wir jeden Tag draußen waren. Nach dem Wochenende wurde es auch schön leer, wir hatten den Strand fast für uns. Nur zum Draußensitzen war es fast immer zu frisch, schade.

    Morgens rafften wir uns auch jeden 2. Tag auf, am Strand entlang zu laufen, auch der Geburtstag startete so und ein Beweisfoto musste her:

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    Das leckere Frühstück mit frischen Croissants schmeckte anschließend nochmal so gut. Egal zu welcher Tageszeit, am Strand war es fast immer leer, so konnte ich noch ein paar schöne Bilder für die Durststrecke bis zum Herbst machen:

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    Auf Regen folgt die Sonne und diese Blüten lachten uns überall an:

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    Wieder ein Bild gegens Licht, man denkt, die Sonne würde eher gleich untergehen, aber es war morgens:

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    Die Wolken bildeten immer wieder neue Gemälde am Himmel:

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    Gestrickt haben wir natürlich auch reichlich, der Nautilus ist fertig:

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    Ebenfalls fertig wurde der Sommerpulli. Anziehen brauchte ich ihn nicht, dafür war es zu frisch.

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    Und merke: wer viele Farben verstrickt, hat viel zu vernähen, vor allem, wenn der Rundenanfang schon mal wechselt:

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    Gegen kalte Füße gabs noch ein paar schnell gestrickte Dickerchen:

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    Überwiegend auf den Zugfahrten gestrickt habe ich am Geckotuch, das auch ein gutes Stück gewachsen ist:

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    Es macht immer noch viel Spaß, aber man muss sich eben konzentrieren und braucht immer einen passenden Platz für den Chart.

    Ein neues Großprojekt muss auch noch sein, eine Baumwolljacke für kühlere Sommertage. Versuch Nummer Eins wollte nicht gestrickt werden, das Lochmuster war nicht eingängig und ich habe viele Fehler eingestrickt. Daher ein neuer Versuch mit dem February Lady Sweater:

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    Gestern konnte ich die Ärmelmaschen stilllegen, jetzt gehts flott voran.

    Eine neue Idee brüte ich noch aus, vielleicht wird auch noch ein erster Versuch gestartet, dazu demnächst mehr.

    Ich wünsche Euch ein schönes Pfingstwochenende mit dem dazu passenden Wetter!

  9. Und gestrickt wird hier auch noch

    Keine Angst, es gibt auch noch Wolliges hier zu sehen:

    Die Kindersocke wurde natürlich noch verpaart und macht sich mit dem ersten Sockenpaar und einem Umweg über Berlin und das Ruhrgebiet nach Bolivien:

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    Damit ich nicht aus der Übung komme, habe ich gleich anschließend ein Sockenpaar gestrickt, das noch nicht bei der zukünftigen Besitzerin angekommen ist. Wenn es passt, werden viele Geschwisterpaare folgen:

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    Die Puschen bekamen noch ihre Antirutsch-Beschichtung und sind nun wärmend im Einsatz:

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    Am Geckotuch ist im Moment Stillstand angesagt, aber nur, weil sich andere Projekte dazwischen gemogelt oder das schlechte Gewissen ältere Projekte hervorgekramt hat:

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    Nach Anleitung eines Videos für eine Babydecke habe ich dann ein Experiment gewagt, bei dem ich neue Techniken an der Maschine ausprobiert habe. Denn eigentlich sollte das ganze auf einem Grobstricker gemacht werden. Von dem träume ich allerdings noch…

    Man stricke viele Dreiecke aneinander…

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    … verbinde diese mühsam mit vielen Maschenstichen…

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    … suche nach einem passenden Kissen (und weil runde Kissen mit 60 cm Durchmesser nicht mal eben zu kaufen sind, musste ein Kopfkissen 80×80 cm die Luft anhalten) und erhalte eine super Rückenstütze für lange Strickabende:

    ms_swirl

    Ein weiteres Projekt – vorerst nur als Probelauf – ist ein Schal im unregelmäßigen Rechts-Linksmuster. Ich würde den Versuch als erfolgreich bezeichnen. Nach einer Idee von Petra (Ravelry-link) auf die Maschine umgesetzt, soll das „richtige“ Projekt dann wesentlich breiter werden:

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    kurzfristig musste auch noch mal die Häkelnadel ran, eine gute Stunde braucht es noch für diese Modell mit 10er Nadel:

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    Ein neues Projekt, dass sich in den Vordergrund gedrängt hat, war ein Mystery-Schal, ebenfalls die Idee von Petra (Link zum Ravelry-Thread), der heute fertig wurde:

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    Und dank ausgeprägter Rüsselpest ruht es sich am besten auf dem Sofa aus – natürlich nicht ohne Stricknadeln in der Hand, so hab ich auch endlich das October-Frost-Rückenteil fertig und das erste Vorderteil begonnen:

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    Mal sehen, wie weit ich noch komme, morgen habe ich noch frei und werde den Tag ruhig angehen lassen. Ich wünsche Euch eine gute, gesunde Zeit!

  10. Die Qual der Wahl

    Für die Vollendung der Handstulpen brauche ich eine ganze Reihe Knöpfe, da kann man schnell ein Vermögen ausgeben. Zugegeben, es gibt seeeehr schöne Knöpfe. Ich habe es im Laden ausprobiert. Aber ehrlich, das war mir dann doch zu viel und sie haben ja rein dekorativen Charakter und nicht wirklich eine Verschlussfunktion. Da ich ja gerade ein bisschen versuche, die Kleinmengen an Wolle – man könnte sie Reste nennen – abzubauen, kann ich mir vorstellen noch mehr solcher Stulpen zu stricken. Ich habe dann mal eine Bestellung einer bunten Knopftüte gewagt. Jetzt hab ich ein knappes Pfund bunter Kunststoffknöpfe in 3 Größen und ich muss sagen, für solche Kleinteile sind die vollkommen in Ordnung. Wenig Ausschuss und von allen Farben genug dabei, teilweise noch in mehreren Abtönungen. Ich habe für die Stulpen 3 Farben ausgewählt und kann mich noch nicht so recht entscheiden. Was meint Ihr?

    Das erste Bild ist mit, das 2. ohne Blitz geknipst, auf dem linken Stulpen liegen oben altrosa unten rostrote, rechts eher goldfarbene Knöpfe:

    knopfwahl02

    knopfwahl01

    Für’s gestrige spontane Stricktreffen musste unbedingt noch was Schlichteres angeschlagen werden, die vielen verschiedenen Verzopfungen von october frost erfordern dafür zu viel Konzentration.

    Ausgewählt hab ich den Pulli driftwood (ravelry-link) , die ich aus der nicht ganz farbechten Kauni – Ihr erinnert Euch? – und einem Konen-Garn mit unbekannter Zusammensetzung stricke. Aktueller Stand:

    driftwood02

    Möglicherweise darf noch mal ein Ringel in einer anderen Farbe dazwischen, das werde ich spontan entscheiden.

    Ich wünsche Euch ein schönes Rest-Wochenende!

  11. In die Verlängerung…

    geht es mit Tana:

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    Die Ärmel waren wirklich zu kurz und so habe ich den ersten bereits um einen Mustersatz verlängert. Ich hoffe, das Strickbild passt sich nach dem Waschen an, auf dem Bild ist nicht zu sehen, dass es unten fast puffärmelig ist. Der 2. Ärmel ist morgen dran, für heute ist Feierabend.

    Der frostige Oktober ist momentan in der Warteschleife, im Gegensatz zum realen Oktober, der heute fast frostig daher kommt. Ich glaube, jetzt gibt es keine Ausrede mehr, die Blumen winterfest einzupacken.

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    Nachzureichen hab ich noch ein Paar Socken, die ich vor Wochen heimlich gestrickt habe, was gar nicht so einfach ist, wenn die Empfängerin zu „Strickzeiten“ fast immer in der Nähe ist. So hat es wesentlich länger gedauert, mittlerweile sind sie angekommen und wärmen hoffentlich ordentlich die Füße:

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    Die Handstulpen wachsen nur langsam, die Musterung bei mehr Maschen gefällt mir nicht ganz so gut, vielleicht ein Grund, warum ich nicht so viel dran weiter stricke. Aber das laue Urlaubsleben ist definitiv vorbei, da muss ich mich auch mit wieder dran gewöhnen, mich mit weniger Strickzeit zu begnügen.

    Morgen steht allerdings ein Stricktreffen auf dem Programm, das wird in vollen Zügen genossen. Allen ein gemütliches Wochenende!

  12. Übung macht den Meister

    An dieses Motto halte ich mich derzeit, was die Strickmaschine angeht. Nachdem ich alle Nadeln am Doppelbett kontrolliert, den Schlitten und dem Nadelbett einen Hauch Öl spendiert habe, wollte ich es gestern wissen.

    Erst noch mal ein Rechts-Links-Bündchen. Als das fehlerfrei klappte, wurde ich mutig und habe mit Hilfe verschiedener Anleitungen die Hälfte der Maschen umgehängt und in Runden glatt rechts weiter gestrickt. Sozusagen die Basis fürs Sockenstricken. Das ging einige Runden gut, bis, ja, bis gar nichts mehr ging. Ich hatte mal wieder einen dieser Fehler gemacht, der an der Maschine verhängnisvoll ist. Die Maschenweite am Doppelbett habe ich vergessen, ebenfalls umzustellen. Na gut, habe das Gestrick abgeworfen und das Ganze trotz allem als Erfolg eingeordnet, denn jetzt weiß ich ganz sicher, dass das Doppelbett funktioniert und ich, wenn ich alle Einstellungen richtig vornehme, auch was darauf stricken kann.

    BündchenzurRunde02

    Heute kam mir dann die Idee, einen Loopschal auf der Maschine zu stricken. Schon vorab fragte ich mich, wohin mit den Fäden beim Wechsel. Der Faden ist außen, also habe ich ihn abgeschnitten. Fäden kann man ja im Loop verschwinden lassen. Und kaum war ich etwas unaufmerksam, rutschte ein Schwung Maschen von der Nadel, aber: wiederwas gelernt!

    Rundstricken01

    Rundstricken02

    Mit der Hand wird natürlich auch noch gestrickt. Der erste Handstulpen ist -theoretisch – bis auf die Knopfblende fertig, praktisch wird er zu eng werden und so darf Graf Ribbel seines Amtes walten:

    glm03

    glm02

    Die Zopfjacke ist ein gutes Stück gewachsen, ich hoffe allerdings, dass der Name nicht Programm ist, Frost im Oktober, wer braucht das schon?

    octoberfrost_04

    Wünsche Euch einen guten Start in die Woche!

  13. und fertig

    11 Knöpfe später…

    samesame09asamesame09b

  14. Himmelhochjauchzend….

    Die letzten Wochen waren ein Auf und Ab in vielerlei Hinsicht. So langsam normalisiert sich der Alltag und die ein oder andere Masche wurde trotzdem – oder gerade deswegen – gestrickt und ein bisschen genäht habe ich auch.

    Geburtstagssocken:

    socks2012_07

    Nach endlosen Lacereihen ist er endlich fertig geworden: Color affection (Ravelry-link):

    P1050820 ca06 P1050821

    Zur Aufmunterung und für zukünftige Stricktreffen ein adäquates Behältnis in Knallfarben für Tücher und Co.:

    angelikas_strickbeutel02

    Schon nicht mehr in Arbeit: die Ergebnisse (die nicht von meinen Nadeln stammen – und noch aufs Spannen warten):

    P1050832

    Ein 2. Strickbeutel ist ebenfalls fertig geworden:

    P1050828

    Und was macht man mit vielen Dreiecken, die bei den Strickbeuteln abgefallen sind?

    P1050830

    Eine Hülle fürs neue Spielzeug, aber das müssen wir noch üben…

    Dann ist mal wieder Herdenstricken angesagt: Leftie (Ravelry-link)

    leftie03

    Same same (Ravelry-link) ist auch fertig, nun wollen nur noch 11 Knöpfe angenäht werden:

    samesame08b

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit!

  15. Stashabbau

    funktioniert ausgezeichnet mit Kindersachen. Noch ein Jäckchen für die Tafel:

    babysophisticate05

    Dazu ist jetzt noch die passende Mütze auf den Nadeln.

    Und à propos Mütze. Die erste Ohrenklappe ist fertig:

    chullohat03

    Gleich gehts wieder zur Arbeit, danach heißt es Füße hochlegen und weiter stricken.

    Euch allen schöne Pfingsten!

  16. Gewaschen, gespannt und mit Knöpfen versehen

    P1030725

    Die Ärmellänge ist jetzt perfekt und das Material fühlt sich so richtig klasse an.

    Natürlich musste wieder was Neues angestrickt werden. Resteverwertung mit einem RVO:

    P1030727

    Und keine Angst, die Masche, die rechts von der Nadel gesprungen ist, ist wieder eingefangen.

  17. Frohe Ostern!

    Ich hoffe, Ihr genießt auch das schöne Wetter!

    EPSCardigan09

    Sie hier durfte heute bei den letzten Reihen auch reichlich Luft schnappen und ist endlich fertig. Noch etwas störrisch beim Fotoshooting, aber nach einem entspannenden Bad wird das schon werden. Bleibt noch die Suche nach passenden Knöpfen. Alles in allem kann ich das Projekt „Elizabeth Zimmermanns Percentage System (EPS)“ als erfolgreich abgeschlossen vermelden. Nur 3 Zunahmerunden und trotzdem sitzt die Schulterpartie. Ich gebe zu, da hatte ich leichte Zweifel.

    Das nächste Großprojekt werde ich allerdings erst mal wieder mit dickeren Nadeln stricken!

    Ich wünsche Euch noch ein schönes restliches Osterwochenende und vergesst nicht die Sonnencreme!

  18. Nachtrag

    Noch 2 Stränge gibts zu sehen, die am Sonntag die letzten Farben aufsaugen durften. Verplant sind sie für ein Tuch:

    20110410

    Das Material: 80 % Merino, 20 % PA, fühlt sich sehr gut an.

    Nachdem das katzen- und rosa-liebende Geburtstagskind gestern ihr Geschenk in Empfang nehmen durfte, kann ich jetzt auch Bilder des Geschenks zeigen:

    P1030594P1030592

    Verbrauch knapp 4 Knäuel Filzwolle, einen richtigen Vergleich vorher – nachher habe ich nicht gemacht, mit der endgültigen Größe bin ich aber zufrieden und hoffe, dass der Praxistext auch bestanden wird.

    Neben der Ringeljacke wollte ich mal wieder was Neues anfangen, kann ja nicht sein, dass ich nur ein „richtiges“ Strickprojekt habe, oder? Darf ich vorstellen – Brownie:

    brownie01

    Ein schlichter brauner Pulli aus Baumwollmischgarn mit geplantem türkisfarbenen Detail. Und wo wir schon bei dieser Farbe sind, gestern beim Stricktreffen habe ich endlich den Body beendet. Der Stand der Dinge:

    EPSCardigan07

    Die Ärmel werden hoffentlich schneller fertig, dann fehlen noch die vorderen Blenden, bei denen ich noch nicht weiß, welche Verschlüsse (Tendenz zu Knöpfen) ich verwenden werde.

    Ich geh dann mal überlegen und abwägen und in Knöpfen wühlen…

  19. Endlich…

    … hatte ich mal etwas Ruhe, mich dem Färben zu widmen. Da gabs noch Farbreste von Dezember, bei denen ich arge Zweifel hatte, ob sie noch brauchbar sein würden. Bei näherer Betrachtung war aber das meiste noch zu gebrauchen und wurde sogleich aufgebraucht. Jetzt braucht es wieder eine Mütze voll Geduld, bis die Garne trocken sind:

    faerben20110409_trocknend02

    Schon verplant ist dieser Strang:

    20110409_04_2x50g

    Hier habe ich leider während des Färbens einen Knoten entdeckt, aber für Sneakers werde ich wohl hinkommen:

    20110409_01_2x30g_knoten

    So was kommt heraus, wenn man Farben nutzt, die unbedingt wegmüssen. Bin mir noch nicht schlüssig, ob mir dieser Strang gefällt:

    20110409_02_2x30g

    Und noch mal 2 Stränge Merinogarn, das Rot lässt sich ja leider sehr schwer digifieren:

    20110409ls_02

    20110409ls_01

    Ansonsten bin ich froh, dass diese Woche um ist, dass ich das Wochenende frei habe UND gleichzeitig schönes Wetter ist. Ich hätte ja gerne noch ein paar Stränge eingefärbt, aber das Material wurde knapp. Ein paar Ideen spuken mir nämlich noch im Kopf herum…

    Stricktechnisch ist die Woche so gut wie nichts passiert, dabei wäre die dünne Ringeljacke jetzt ideal, wenn sie denn fertig wäre.

    Ich wünsche Euch allen ein angenehmes, sonniges Wochenende!

  20. Klare Entscheidung

    Danke für die Empfehlungen *wink* , bei Tageslicht kam Rot auch nicht mehr in Frage. Und so habe ich mich überwunden und meinen ersten Reißverschluss in eine Strickjacke eingenäht. Die wichtige Naht mit der Maschine – der Haltbarkeit wegen. Den Rest habe ich mit der Hand erledigt und bin ganz zufrieden:

    kaunijackefertig01

    Auf jeden Fall passt sie und hält schön warm. Fürs nächste Mal sollte ich mir für die 2farbige Halsblende was überlegen, ohne Abnahmen wird sich das wohl wieder wellen. Da ich diese in Runden gestrickt und aufgeschnitten habe, konnte ich da jetzt nachträglich nichts mehr ändern und habe mit Hutgummi nachgeholfen.

    Allen Jecken und Narren einen tollen Rosenmontag, dem Rest einen sonnigen Tag!

  21. Grau oder Rot?

    Tja, da habe ich mich heute nach der Arbeit mal schwer zusammen gerissen und – auch wenn ich lieber am Tuch weiter gestrickt hätte – die Blende an die Jacke gestrickt.

    Und jetzt stehe ich vor der Frage, welchen Reißverschluss ich einnähen soll. Schon im Laden konnte ich mich nicht entscheiden und habe kurzerhand beide mitgenommen. Dachte, bei Tageslicht wird das schon. Naja, das Tageslicht haben die beiden an die Jacke gesteckt noch nicht gesehen, aber Ihr könnt mir ja vielleicht bei der Entscheidung helfen (und ja, ich weiß, der graue ist falsch herum angesteckt, aber das ist sowieso nur provisorisch).

    Grau…

    kaunijacke_fastfertig01

    … oder Rot …

    kaunijacke_fastfertig02

    … und noch mal im direkten Vergleich:

    kaunijacke_fastfertig03

    Ein Erstlingswerk wird es auf jeden Fall in sofern, dass ich noch nie ein Strickstück mit Reißverschluss versehen habe.

    Und nur der Vollständigkeit halber (ich finde, man sieht kaum Fortschritte, auch wenn ich seit dem letzten Bild gefühlt sehr viele Stunden und Reihen dran gestrickt habe):

    EPSCardigan06

    Ich hoffe, dass ich an meinen freien Tagen ordentlich aufholen kann, nicht wahr, liebe Silke?

  22. Auf besondere Nachfrage

    … das aktuelle Bild der Ringeljacke:

    EPSCardigan05

    Mittlerweile habe ich die Ärmelmaschen stillgelegt, neue Maschen unter den Ärmeln neu angeschlagen und die Reihen sind ein bisschen kürzer, aber richtig schnell geht es nicht wirklich voran. Das Material wird mir aber im Gegensatz zum Berliner Projekt nicht knapp, anders sieht das beim Blütentuch aus. Ich hätte da aber noch hellgraue Kauni-Reste abzugeben, liebe Silke *wink*.

  23. Der Alltag…

    lässt leider nicht mehr lange auf sich warten, die letzten Urlaubstage gehen ja wie immer am schnellsten vorbei. Aber ich will mal nicht meckern, immerhin konnte ich noch auf einer Bank in der Sonne sitzen, diesmal auf dem Place des Vosges in Paris. Immer wieder fasznierend, wie relativ ruhig es dort ist, mitten in der Großstadt:

    20110222placedesvosges01

    Aus gutem Grunde hatte ich die Kaunijacke mitgenommen, um sie endlcih fertig zu stricken. Das ist jetzt soweit geschehen, gestern abend habe ich die Ärmel eingesetzt und jetzt wartet sie nur noch auf den Reißverschluss. Außerdem möchte ich die untere Blende noch von innen verstärken, bei den anderen habe ich das direkt gemacht, nachdem sich die untere so rollte. Das möchte ich heute in Angrff nehmen.

    kaunijacke_fastfertig

    An der Ringeljacke geht es nach wie vor langsam voran, es fehlen noch einige Ringel bis zur Teilung von Ärmeln und Body. Dann geht es hoffentlich was schneller.

    Das Lieblingsstrickstück im Moment ist aber ganz klar das Blütentuch:

    kaunituch07

    Jetzt habe fast den ganzen Regenbogen durch und gut die Hälfte der Höhe erreicht. Auch wenn die Runden immer länger werden, geht es gut voran.

    Was als nächstes auf die Nadeln darf, ist immer noch nicht entschieden, aber das wird sich schon finden.

    Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

  24. Endlich…

    kann ich vermelden: Die Sommertunika ist fertig:

    tunikazwei06

    Kaum zu glauben, was ein paar Tage Urlaub so bringen. Da wird sogar die Häkelbordüre abgearbeitet (auch wenn das nicht zu meinem Hobby werden wird):

    tunikazwei10

    Natürlich haben wir auch fleißig Frischluft geschnappt, bei schönerem Wetter

    Mittagsspaziergang10

    Und bei weniger schönem, aber ein Strandspaziergang im Nebel, bei dem man das Meer nicht mehr sehen kann, hat auch seinen Reiz.

    P1030490

    Auf dem Rückweg zum Bahnhof (wieder an diesem Strand entlang), gings durch stetigen Nieselregen, die geballte Kraft des Meeres war aber unüberhörbar und ziemlich beeindruckend.

    Die Kaunijacke ist nun fertig gestrickt, wartet aber darauf, dass ich die Ärmel auseinanderschneide und annähe, dann ist auch dieses Projekt beendet und ich darf hemmungslos was neues anstricken. Aber was nur?

    aermel03

    Sehr viel Freude macht gerade wieder das Blütentuch:

    kaunibluetentuch05

    Mehr Fleißarbeit ist für die Ringeljacke nötig, jetzt sind über 400 Maschen auf der (dünnen) Nadel und es geht nur im Zeitlupentempo voran.

    EPSCardigan04

    Schade, dass so ein Urlaub immer so schnell vorbei geht, hoffe, die Erholung hält ein bisschen vor. Nur an die Kälte werde ich mich nicht wieder gewöhnen!

  25. Im Sande?

    Wer sagt denn, dass an der Tunika nicht weiter gestrickt würde? Hmmm? Die Teilung unter den Armen wurde vollzogen und das Rückenteil ist am Wochenende ein gutes Stück gewachsen:

    tunikazwei04

    Gleich mehrere Portionen Motivation kamen zusammen. Erstens, beflügelt mich das Fertigstellen eines Projekts scheinbar. Nachdem am Wochenende gleich 2 Sachen fertig wurden, wollte ich meeehhhhr!

    Zweitens könnte demnächst schon Gelegenheit sein, ein bisschen Sonne in wärmeren Gefilden zu tanken. Also passt der Sand doch ein bisschen.

    Am Schwerwiegendsten und drittens sind jetzt gleich 2 Nadeln im Gestrick, die ich dringend für das neue Projekt brauche!

    Welches da wäre:

    EPSCardigan01

    Ja, gut, da ist noch nicht so viel zu erkennen. Mein Lehrstück zum Thema Elizabeth Zimmermann’s Percentage System. Das ganze im Doppelpack mit Berlin und nein, liebe Silke, nicht um die Wette! Wir haben alle Zeit der Welt. Natürlich kann ich mich nicht an die Anleitung halten und halte es für sinnvoller, die Jacke von oben zu stricken. Denn das Material ist begrenzt, wenigstens das Sockengarn in Türkis. So höre ich mit den Ringeln auf, wenn das Garn zur Neige geht. Wenn es dann noch so toll ausschaut wie hier (Ravelry-Link) – umso besser. Ich habe mit einem provisorischen Anschlag begonnen und nach den verkürzten Reihen für den Rücken-/Schulterbereich die erste Zunahmerunde gestrickt. Damit die Zunahmen nicht so ziehen, habe ich mich für Umschläge entschieden, die ich in der Rückreihe verschränkt abgestrickt habe. Bisher bin ich zufrieden. Auch wenn es nur langsam voran geht, gibt es die Jacke aus dünnem Garn, denn warme Jacken habe ich genug und ziehe sie schon viel zu selten an.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit und hoffe, Ihr könnt auch ein paar Sonnenstrahlen einfangen!