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  1. Angefressen…

    … bin ich und zwar ganz ordentlich.

    So, wie viele meiner Pflanzen. Die tun mir richtig leid, manche gibt es gar nicht mehr, vor allem die, die ich ausgesät hatte und die erst aus 2 Blättern bestanden, dann nur noch aus einem Stengel – bis sie ganz verschwunden waren. Das sind ein paar Exemplare, die – noch – leben:

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    Der Drachenbaum, dem ich etwas Frischluft gönnen wollte:

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    Und der Oberhammer, ich hab es gerade heute entdeckt:

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    2 Orchideenpflanzen. Und hier haben die Schädlinge auch die Blütenblätter angeknabbert.

    Schwer im Verdacht habe ich den Dickmaulrüssler. Die Tage hatte sich einer ins Bad verirrt (und leider habe ich auch hier Pflanzen, wo er sich dran gütlich tun konnte. Ich hoffe sehr, dass es ein männliches Exemplar war. Denn wenn man sich ein bisschen durch die einschlägigen Seiten klickt, steigt der Frust ziemlich, weil die Viecher schwer zu bekämpfen sind und die Larven an der Wurzel fressen.. Zudem sind sie nachtaktiv, kein Wunder, dass ich nichts unter den Blättern gefunden habe. Ist die eine Plage vorbei, kommt die nächste. Einziger Trost: Tagsüber kann ich den Balkon diesmal ungestört nutzen.

    Naja, es gibt natürlich auch noch ein paar schöne Dinge, z.B. meine erste Himbeere:

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    Ich überlege, ob ich sie heute feierlich ernte oder ihr noch ein paar Sonnenstrahlen gönne. Ich liebe Himbeeren und es ich hoffe, dass die Pflanze die Käfer (wie man sieht, sind auch hier die Blätter angeknabbert) überlebt und mir in den nächsten Jahren noch mehr Früchte als an 2 Stellen liefert.

    Und dann – eben bei der Blattfraßkontrolle entdeckt:

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    Ist es wirklich das, wonach es aussieht? Hat die Amaryllis eine Knospe? Mitten im Sommer? Dann hab ich ja wirklich ein außergewöhnliches Exemplar erwischt. Samen habe ich ja auch schon ernten dürfen.

    Gestrickt wird derzeit wenig, einerseits geht nach der Arbeit nicht mehr viel und bei der Hitze klappt das ja ohnehin schwierig. Beim gestrigen Stricktreffen habe ich das Strickzeug nicht mal ausgepackt. Aber es war auch so schön, das lange Wochenende in netter Gesellschaft einläuten zu können.

    Seit dem letzten Beitrag ist Charlotte trotzdem ein gutes Stück gewachsen, Zeit für ein aktuelleres Foto:

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    Hier kann man das Sternchenmuster gut sehen:

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    Einen Versuch, Doubleface-Handstulpen zu stricken, habe ich abgebrochen. Ich habe sie schon nur mit 2er Nadeln gestrickt, damit das geplante Blütenmuster (zu sehen ist nur die untere Bordüre, oben sollten Blütenranken die Stulpen zieren), drauf geht. Es waren aber bestimmt 16 M zu viel. Stulpen sollen ja ordentlich sitzen und nicht an den Händen herumlabbern. Da der Anfang ein ziemlicher Krampf war, wird es wohl erst mal beim Versuch bleiben.

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    Immerhin gibt es ein fertiges Projekt, der Mai im Wollmeisen-12für14-KAL, Toe-up-Socken (spiceman – Ravelry-link ) aus Maharani:

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    Ein paar Gedanken mit dazugehörigen Maschenproben habe ich mir für die Strickmaschinen gemacht. Als da wäre ein Top mit Lacemuster. Es handelt sich um eine Handstrickanleitung, die ich auf die Maschine umsetzen möchte. Bin sehr gespannt, ob es wieder funktioniert. Bei der Gestreiften Kapuzenjacke (deren Reißverschluss immer noch wartet *hüstel*) hat es ja gut geklappt. Bei Versuchen ein Sommertop aus Lacegarn zu stricken, muss ich mir noch was einfallen lassen, weil durch das dünne Garn die Nadeln nicht ausreichen. Die Idee ist, die Teile zu halbieren und beide jeweils mit der Naht nach außen zusammen zu nähen, sozusagen als design-Element.

    So, jetzt wünsche ich Euch und mir erst mal einen wunderschönen Sommer, der erträglich in den Temperturen und ohne noch mehr verheerende Unwetter (und doofe Rüsselkäfer) einhergeht!

  2. Nachlese Urlaub

    Der Urlaub ist längst Geschichte, der Alltag schlägt wieder mit voller Macht zu, aber will mich nicht beklagen…

    Daher auch lieber ein paar schöne Dinge, z.B. von der leider viel zu kurzen Reise an die französische Atlantikküste. Mit dem Wetter hatten wir unwahrscheinliches Glück, in hiesigen Gefilden war es wohl nicht so toll. Wir haben draußen sitzen können, sogar am vorletzten Tag draußen gefrühstückt, das liebe ich ja! Zugegebenermaßen mit Strickjacke und Wollsocken, aber es war gut auszuhalten.

    So konnten wir auch trockenen Fußes schöne Spaziergänge bzw. kleine Wanderungen machen, z.B. eine sehr schöne an der Côte Sauvage entlang. Zunächst geht’s am Strand vorbei, das Spiel der Wolken war faszinierend:

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    Dann auf einem befestigten Weg mit immer wieder neuen Ausblicken:

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    Diese Baumart sticht überall hervor (muss unbedingt mal nachforschen, welche das ist). Die Mischung von dunklem und hell-leuchtendem Grün ist phantastisch und besonders vor blauem Himmel DER Hingucker. Aber auch vor bewölktem Hintergrund fallen sie immer wieder auf. Leider kommt das auf den Bildern immer gar nicht so rüber:

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    Hier kann ich mir auch vorstellen, strickend auf einer Bank einen ganzen Tag zu verbringen:

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    Diese netten Tiere genossen ein paar Sonnenstrahlen auf der angewärmten Steinmauer:

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    Zur Belohnung nach der schönen Wanderung gab es eine leckere Démolution:

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    Bestehend aus Meringue (Baiser), Nusseis, Schlagsahne und Karamelsauce schmeckt sie einfach göttlich.

    Gestrickt wurde natürlich auch, so ist die February Sweater Jacke fertig – theoretisch, denn auch wenn es auf dem Bild so aussieht, ist sie noch nicht fertig, denn es wollen die Knöpfe an- und die Fäden vernäht werden:

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    Viele Reihen des Geckotuchs habe ich im Urlaub gestrickt, bin aber erst am vergangenen Wochenende fertig geworden. Und es war am Ende ganz schön spannend, das dunkle Garn wurde knapp und ein Krimi ist nichts dagegen. Am Ende hat es gereicht und ich habe gerade mal 1 m Faden übrigbehalten:

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    Ein neues Strickstück habe ich noch in Frankreich begonnen, aus farbenfrohem Garn stricke ich einen Strandwanderer. Auf dem Foto, das zu seinem Namen passt, ist leider nicht so viel zu sehen:

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    Hier noch mal im Detail, es sind viiiiiiiiiieeeele verkürzte Reihen, aber es strickt sich gut und mittlerweile bin ich auch schon weiter, als auf diesem Bild, wo man das Muster besser sehen kann:

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    Ein paar Tage habe ich noch in Rheinhessen bei meiner Schwester verbracht, leider hat der Wettergott da nicht so mitgespielt. So kann ich Euch keine schönen Herbstbilder aus den Weinbergen zeigen, denn es regnete fast nur.

    Wieder zu Hause, konnte ich mich noch weniger mobilen Strickprojekten widmen. So ist der Temperaturschal jetzt zu Dreiviertel fertig:

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    Angesteckt durch einige Strickerinnen in Ravelry musste ich auch einen Ringelloop auf der Maschine stricken:

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    Am liebsten mag ich ihn gar nicht mehr ausziehen, es ist sooo praktisch, wenn einem die Schalenden nicht irgendwo rumrutschen oder -hängen:

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    Aktuell habe ich noch einen Pullover auf der Maschine begonnen, das Vorderteil ist soweit fertig und wartet auf den Gegenpart: Mal sehen, ob ich den heute noch schaffe. Nachdem wir Handwerker im Haus hatten, wollen erst noch ein paar Spuren beseitigt werden.

    Ich wünsche Euch schon mal ein schönes Wochenende und eine gute Zeit!

  3. Hoppla,…

    da ist ja schon wieder eine ganze Weile ins Land gegangen… Na gut, dafür gibt es auch was zu zeigen.

    Und jetzt ist der Urlaub auch schon fast vorbei. In den Wochen davor war auf der Arbeit sehr viel zu tun, so dass ich abends höchstens ein paar Reihen am Nautilus-Sweater gestrickt hatte, bevor ich drüber eingenickt bin, also gabs da auch nicht wirklich viel zu zeigen. Einzig den April am Temperaturschal habe ich noch fertig gestrickt und digifiert:

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    Endlich mal etwas farbenfreudiger!

    Der herbeigesehnte Urlaub startete mit der Konfirmation des Patenkindes. Jetzt ist sie also auch schon fast erwachsen, wie die Zeit vergeht… Aber schön wars!

    Anschließend ging es mit kurzer Unterbrechung nach Frankreich, Atlantikküste. Der Plan, sich vom Wind durchpusten zu lassen, ging auf, warm war es nicht, aber meistens trocken, sodass wir jeden Tag draußen waren. Nach dem Wochenende wurde es auch schön leer, wir hatten den Strand fast für uns. Nur zum Draußensitzen war es fast immer zu frisch, schade.

    Morgens rafften wir uns auch jeden 2. Tag auf, am Strand entlang zu laufen, auch der Geburtstag startete so und ein Beweisfoto musste her:

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    Das leckere Frühstück mit frischen Croissants schmeckte anschließend nochmal so gut. Egal zu welcher Tageszeit, am Strand war es fast immer leer, so konnte ich noch ein paar schöne Bilder für die Durststrecke bis zum Herbst machen:

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    Auf Regen folgt die Sonne und diese Blüten lachten uns überall an:

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    Wieder ein Bild gegens Licht, man denkt, die Sonne würde eher gleich untergehen, aber es war morgens:

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    Die Wolken bildeten immer wieder neue Gemälde am Himmel:

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    Gestrickt haben wir natürlich auch reichlich, der Nautilus ist fertig:

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    Ebenfalls fertig wurde der Sommerpulli. Anziehen brauchte ich ihn nicht, dafür war es zu frisch.

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    Und merke: wer viele Farben verstrickt, hat viel zu vernähen, vor allem, wenn der Rundenanfang schon mal wechselt:

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    Gegen kalte Füße gabs noch ein paar schnell gestrickte Dickerchen:

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    Überwiegend auf den Zugfahrten gestrickt habe ich am Geckotuch, das auch ein gutes Stück gewachsen ist:

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    Es macht immer noch viel Spaß, aber man muss sich eben konzentrieren und braucht immer einen passenden Platz für den Chart.

    Ein neues Großprojekt muss auch noch sein, eine Baumwolljacke für kühlere Sommertage. Versuch Nummer Eins wollte nicht gestrickt werden, das Lochmuster war nicht eingängig und ich habe viele Fehler eingestrickt. Daher ein neuer Versuch mit dem February Lady Sweater:

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    Gestern konnte ich die Ärmelmaschen stilllegen, jetzt gehts flott voran.

    Eine neue Idee brüte ich noch aus, vielleicht wird auch noch ein erster Versuch gestartet, dazu demnächst mehr.

    Ich wünsche Euch ein schönes Pfingstwochenende mit dem dazu passenden Wetter!

  4. Und gestrickt wird hier auch noch

    Keine Angst, es gibt auch noch Wolliges hier zu sehen:

    Die Kindersocke wurde natürlich noch verpaart und macht sich mit dem ersten Sockenpaar und einem Umweg über Berlin und das Ruhrgebiet nach Bolivien:

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    Damit ich nicht aus der Übung komme, habe ich gleich anschließend ein Sockenpaar gestrickt, das noch nicht bei der zukünftigen Besitzerin angekommen ist. Wenn es passt, werden viele Geschwisterpaare folgen:

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    Die Puschen bekamen noch ihre Antirutsch-Beschichtung und sind nun wärmend im Einsatz:

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    Am Geckotuch ist im Moment Stillstand angesagt, aber nur, weil sich andere Projekte dazwischen gemogelt oder das schlechte Gewissen ältere Projekte hervorgekramt hat:

    gecko05b gecko05a

    Nach Anleitung eines Videos für eine Babydecke habe ich dann ein Experiment gewagt, bei dem ich neue Techniken an der Maschine ausprobiert habe. Denn eigentlich sollte das ganze auf einem Grobstricker gemacht werden. Von dem träume ich allerdings noch…

    Man stricke viele Dreiecke aneinander…

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    … verbinde diese mühsam mit vielen Maschenstichen…

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    … suche nach einem passenden Kissen (und weil runde Kissen mit 60 cm Durchmesser nicht mal eben zu kaufen sind, musste ein Kopfkissen 80×80 cm die Luft anhalten) und erhalte eine super Rückenstütze für lange Strickabende:

    ms_swirl

    Ein weiteres Projekt – vorerst nur als Probelauf – ist ein Schal im unregelmäßigen Rechts-Linksmuster. Ich würde den Versuch als erfolgreich bezeichnen. Nach einer Idee von Petra (Ravelry-link) auf die Maschine umgesetzt, soll das „richtige“ Projekt dann wesentlich breiter werden:

    ms_mindless07

    kurzfristig musste auch noch mal die Häkelnadel ran, eine gute Stunde braucht es noch für diese Modell mit 10er Nadel:

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    Ein neues Projekt, dass sich in den Vordergrund gedrängt hat, war ein Mystery-Schal, ebenfalls die Idee von Petra (Link zum Ravelry-Thread), der heute fertig wurde:

    sbsmk12

    Und dank ausgeprägter Rüsselpest ruht es sich am besten auf dem Sofa aus – natürlich nicht ohne Stricknadeln in der Hand, so hab ich auch endlich das October-Frost-Rückenteil fertig und das erste Vorderteil begonnen:

    octoberfrost_09

    Mal sehen, wie weit ich noch komme, morgen habe ich noch frei und werde den Tag ruhig angehen lassen. Ich wünsche Euch eine gute, gesunde Zeit!

  5. Maschinensockenstricktrainingslager ;-)

    Die Strickmaschine will ja schließlich auch benutzt werden und so habe ich mich an den ruhigeren Nachmittagen mal mit dem Doppelbett befasst. Nach Auswechseln von 2 bösen Nadeln klappten dann auch endlich die rechts-links-Rippen und heraus gekommen ist ein tragbarer Loop:

    zauberballcowl06

    Doch bevor ich Euch die Maschinensocken zeige, hier noch Fortschrittsbilder von Oktoberfrost…

    octoberfrost_07

    und dem Geckotuch:

    P1060651

    An beiden stricke ich mal hie mal da.

    Ein Probelappen mit Schafen, auf der Maschine gestrickt. Die Lochkarte habe ich im Auftrag nach einer Vorlage von Iris Bishop gelocht und musste ausprobieren, ob das auch richtig ist. Die Farbkombination bitte ich zu entschuldigen, es waren die ersten beiden Knäuel, die mir in die Hände fielen und Kontrast hatten *lach*:

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    Noch ein Weihnachtsgeschenk wurde fertig, Ersatz für Puschen, die beim Filzvorgang dicke Wulste auf Unter- und Oberseite bekommen hatten.

    bluetenpuschen

    Gestern dann besagtes Sockenstricken an der Maschine. Nach 2 Fehlversuchen kam – nach Reinigen und Ölen der Maschine und dem Einsaugen von Informationen aus dem Netz und Büchern dann das heraus:

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    Von der Farbe mal abgesehen könnte man das doch glatt als Socke bezeichnen. Damit war ich schon mal zufrieden. Noch einige Fehler sind drin, daher bleibt das ein Single.

    Heute habe ich es dann wissen wollen und habe – gut ausgeschlafen und voll konzentriert – den nächsten Versuch gestartet. Und den würde ich als gelungen bezeichnen:

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    Und weil es so gut klappte, aber doch noch die Routine fehlt, eine Kindersocke hinterher:

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    Die 2. wollte dann nur noch bis zur Ferse gestrickt werden, da mache ich mich vielleicht morgen noch mal dran, mal sehen, wie fit ich nach der Arbeit bin.

    Ich wünsche Euch auf jeden Fall einen guten Rutsch und alles Gute fürs neue Jahr!

  6. Testphotos ;-)

    Jetzt bin ich mal gespannt, ob die Bilder diesmal angezeigt werden.

    Da der Schnee letzten Freitag ja angekündigt wurde, hatte ich mich entsprechend warm eingepackt. Über warme Schuhe an den Füßen war ich dann auch froh, denn auf dem Heimweg von der Arbeit ging gar nichts mehr. 2 Busse hingen fast ineinander und blockierten die Straße, einige standen noch aus. Die Menschentrauben an den Bushaltestellen machten keine Laune. So bin ich einfach den größten Teil gelaufen. Wege, die ich bisher noch nie gegangen bin, ein paar Spuren im Schnee zeigten, dass ich nicht alleine diese Idee hatte, dennoch war weit und breit kaum jemand zu sehen. Das Knirschen des Schnees unter den Füßen, die lautlos fallenden Flocken. Die friedliche Ruhe, weil der Schnee den ganzen Schall schluckt. Viel öfter sollte man mal so eine Auszeit vom Alltag nehmen, erst recht, wenn er sozusagen auf dem Weg liegt.

    winterwald

    Dieser Anblick hat mich dann gestern nach Feierabend erfreut und ich konnte nicht anders, als noch ein schönes Schnee-Foto machen:

    hagebuttenimschnee

    Gute Idee, denn heute hat der Regen das meiste wieder weggetaut, obwohl es heute früh noch mal ein bisschen schneite.

    Gestrickt wird hier die letzten Tage allerdings wenig. Ein bisschen mehr kann man jetzt den Gecko erkennen:

    gecko03a

    gecko03b

    Der geringelte Pulli hängt auch in der Warteschleife, aber ich hoffe, dass er dann kommende Woche fertig wird.

    Schon vergangenes Wochenende habe ich beim Stricktreffen einen Schal begonnen, dessen Enden ein bisschen Sicherheit bringen sollen (oder Busfahrern zeigen sollen, dass da jemand an der – unbeleuchteten – Haltestelle steht):

    Reflektorschal

    Das Reflektorgar ist ziemlich störrisch, aber man kann ganz gut sehen, dass es seinen Zweck wohl erfüllen wird.

    Gestern hab ich dann endlich mal gebacken und diese Kerls haben es mir angetan:

    kekskerle

    Im Gegensatz zu anderen Formen bleiben Arme und Beine – und natürlich der Kopf – dran und brechen nicht ab. Für die Deko hat die Zeit dann nicht mehr gereicht, das wird auf die freien Tage geschoben – noch ein Arbeitstag trennt mich davon.

    Und mit diesem Bild verabschiede ich mich und wünsche Euch einen schönen 2. Adventsabend:

    erstekekse

  7. 2 Wochen im Herbst

    So kann man den Feierabend wirklich aushalten, oder?

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    Noch besser ist natürlich Freizeitausgleich bzw. Urlaub, vorzugsweise weit weg vom Alltag – weit weg und doch so nah, nur ein paar Stunden Zugfahrt trennen einen von Frankreichs Metropole:

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    Neben Stadtbummel, Sonntagsspaziergang auf überfüllten Champs-Elysées stand auch eine Creativmesse auf dem Programm. Die meisten Stände waren dermaßen belagert, dass keine Fotos möglich waren, teilweise waren sie auch unerwünscht. Hier konnte man sich dann von einem Wettbewerb in Richtung Weihnachten inspirieren lassen:

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    Und falls ein paar Knöpfe übrig sind…

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    Die Zeit ging viel zu schnell vorbei, aber es war auch Zeit zu stricken, so wuchs auch Driftwood um einiges, heute durfte der erste Ärmel abgekettet werden:

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    Auf dem Rückweg aus Paris durfte ich in Köln lieben Besuch aus Berlin in Empfang nehmen. Der schleppte allerdings einen argen Virus ein – ich hatte keine Chance: Boshi-Mützen.

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    Und noch mal ein Gruppenbild:

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    So baut man in kürzester Zeit Wollbestände ab. Neben Maschinenstrickversuchen,…

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    Stricktreffen, Möbelaufbau und Besuch von Werksverkäufen gabs auch noch einen Mini-Workshop im Doppelstricken, sodass es ein neues Projekt auf die Nadeln geschafft hat:

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    In Kürze sollten sich Geckos auf dem Tuch tummeln.

    Dass es das ein oder andere Projekt nicht in diesen Beitrag geschafft hat, versteht sich von selbst, schließlich steht Weihnachten vor der Tür. Ich wünsche Euch eine stressfreie Adventszeit!

  8. Wo fange ich an?

    Die letzten Monate waren ja etwas unplanmäßig verlaufen, das Etappenziel Urlaub hat aber geklappt und so liegen 10 erholsame Tage hinter mir. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter und natürlich wurde fleißig gestrickt.

    Der Strand, der in wenigen Schritten erreichbar war:

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    Zugegeben, das Foto ist schon grenzwertig Richtung kitschig, aber so blau war der Himmel wirklich am Abend:

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    Ausflug nach Piriac-sur-mer im Süden der Bretagne (Blumen an Kirchenfenstern hab ich auch noch selten bis gar nicht gesehen):

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    Ich liebe Stockrosen, leider hab ich da auf Balkonien kein Glück:

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    Auf dem Rückweg gings noch nach Guérande und dieses Städtchen ist mir sehr sympathisch: Es gibt eine Strick-Straße:

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    Wie gesagt, gestrickt wurde auch, so wurden endlich mal wieder ein Paar Socken fertig (weniger als geplant):

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    Außerdem wurde Tana fertig, am Schluss war das schon echt suchtartiges Verhalten, das ich an den Tag gelegt habe, noch kurz vor Abreise abgekettet:

    tana014

    Auf der Rückfahrt ist dann auch noch der Buchstabenschal ordentlich gewachsen, der sollte als nächstes fertig werden:

    sonntagszeitung09asonntagszeitung09b

    Weitere Bilder folgen, die wollen aber erst noch bearbeitet werden.

    Das nächste Event wirft schon kräftig seine Schatten voraus. Das 4. dt. Ravelry-Treffen findet ab morgen hier in Bonn statt. Da sind wir dabei und ich freue mich schon darauf, wieder ein paar „Bekannte“ richtig kennen zu lernen. Also bis morgen! Für den Rest gibts sicher Bilder und Berichte.

  9. Flaute überwunden (Vorsicht Bilderflut!)

    Wow, ist ja schon ganz schön lange her, dass der Blog gefüttert wurde. Aber keine Angst, es wird noch gestrickt. Die Zeit vergeht einfach wie im Fluge… Wo fang ich nun an? Um dem Titel gerecht zu werden am Ende. Es werden endlich wieder Socken gestrickt im Hause Creanani!

    Auch wenn dieses Paar mehr Krampf war, sie sind fertig und gefallen: Umschlagsocken auf Reisen

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    Warum das solch ein Kampf war, kann ich auch nicht sagen (Krauses quergestricktes Bündchen, aus dessen Randmaschen die Maschen für die Socken rausgestrickt wurden, alles andere ist Standard-Socke). Fertig gestrickt letzte Woche, auf Kurzurlaub in Rheinhessen. Und weil es plötzlich so heiß wurde (kaum vorstellbar, gerade hab ich kalte Hände!), ging nicht mehr als Socken stricken. Zum Glück hatte ich mir noch 2 Restknäuel eingepackt, woraus erst mal diese Knallersocken wurden:

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    Ich finde die Farbkombi macht so richtig gute Laune und da noch Garn übrig blieb, die Temperaturen weiter zu hoch für andere Strickereien waren, folgten gleich noch passende Sneakers:

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    Während der Rückfahrt im Zug überkam es mich dann, ich musste was Neues ausprobieren. Wie ein Motiv einstricken? Wohin mit den Fäden? Theoretisch war mir das schon klar, ausprobiert hatte ich es bisher noch nicht:

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    In der ersten Runde wird noch normal das Muster in der 2. Farbe eingestrickt. In der 2. Runde ist dann der 2. Faden auf der falschen Seite. So werden die Maschen in der Kontrastfarbe erst mal abgehoben, das Gestrick gewendet und nun diese Maschen mit dem 2. Faden links gestrickt. Wieder wenden, nun die Maschen abermals abheben und weiter gehts. In der nächsten Runde ist der Faden wieder auf der richtigen Seite, alles normal und in der nächsten – geraden – Runde ist wieder etwas mehr Umstand nötig. Ist aber halb so wild und mit etwas Übung wird das Maschenbild an den Farbwechseln auch noch schöner aussehen. Damit man beim Anziehen nicht mit den Zehen in einem Faden hängen bleibt, sind die nicht benötigten Fäden eingewebt. Hier noch mal die Ansicht von oben:

    socks2012_05b

    Zwischenzeitlich ist auch Nuvem Nr. 2 fertig geworden. Bewusst etwas schmaler, aber fast genauso lang wieder der erste. Das Bündchen war Fleißarbeit, aber die Mühe hat sich gelohnt, es ist die sportlichere Variante:

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    nuvem2_12

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    Dann war da noch die Sonntagszeitung. Ich hatte mir vorgenommen, sie nicht einzumotten, sondern täglich 2 Reihen zu stricken. Die Taktik ging voll auf, oft waren es mehr als 2, manchmal eine halbe Buchstabenreihe:

    sonntagszeitung07b sonntagszeitung07a

    Die Herausforderung kam dann in Form eines O’s:

    sonntagszeitung08a

    sonntagszeitung08b

    Schon etws kniffliger: wohin mit den Fäden, wohin mit den Fadenenden beim Neuansetzen der zusätzlichen Knäuel? Wie die Fäden verkreuzen beim Farbwechsel? So hundertprozentig zufrieden bin ich noch nicht, weiß auch nicht, warum die Farbe der Rückseite an der Außenkante mehr zu sehen ist als innen. Eine Vermutung ist, dass es zum Ende der Reihe hin lockerer wird, das werde ich beim nächsten roten O überprüfen. Wobei das noch etwas dauern könnte, ist es erst gegen Ende des Schals wieder „dran“. Außerdem kann ich den Schal nicht bei 30 Grad auf dem Schoß haben. Heute schon eher, so wird er immerhin noch weiter wachsen.

    Ansonsten wirft der Strickmaschinenworkshop seine Schatten voraus. Die Maschine habe ich komplett auseinandergenommen und gereinigt, die Nadelsperrschiene ist neu gepolstert und vorhin habe ich den Test gewagt. Zu meiner Erleichterung war dieser erfolgreich. Hier der erste Probelappen:

    Strimalappen01

    Er ist bewusst unförmig, wollte ich doch gleich mal ein paar Zu- und Abnahmen ausprobieren. Mit dem Anleitungsheft auf den Knien klappte alles gut bis auf das Abketten/Abstricken, da muss ich mal sehen, woran es haperte, letztlich habe ich nur einen Faden durch die Maschen gezogen.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit!

  10. Damit es nicht langweilig wird…

    … und die Waden warm bleiben, habe ich Sockenwolle nach Berlin geschickt, die dort professionell in Beinstulpen verwandelt wurden. Dem nicht genug, zu einem Knäuel fand sich dort noch ein Zwilling, der sich in passende Kniestrümpfe verwandelte. Und wenn ich dann brav Fäden ver- und Bündchen angenäht habe, sehen sie aus wie die geringelte Vorhut, die als Überraschung hier eintraf und schon reichlich genutzt wurde. Und alle passen wie angegossen:

    warmewadeninarbeit P1050185

    Liebe Silke, jetzt kann der Winter gerne zurückkehren (ist mir lieber als dieses nasse Schmuddelwetter), herzlichen Dank für die Fleißarbeit!

    Aber nun der Reihe nach. Nachdem ich dann doch die Nadel rausgezogen habe und bis zum Fehler geribbelt habe (das Aufnehmen der Maschen ging erstaunlich leicht von der Hand), hat sich die nächste Buchstaben-Zahlenreihe zur Sonntagszeitung gesellt:

    P1050186

    Um noch mal einen schönen Halswämer zu haben, gabs ein bisschen Resteverwertung aus handgefärbter Merinowolle passend zur Mütze von vor 2 Jahren:

    extramerinobig01 extramerinobig02

    P1050187

    Falsches Doubleface könnte man dazu sagen. Also Maschen provisorisch anschlagen, in Runden stricken, ein paar Reihen mit anderthalbfacher Maschenzahl, die mittig mit einer Linksreihe als untere Bruchkante versehen und zuletzt innen im Maschenstich schließen. Und es ist noch genug Garn für Handstulpen übrig – mal sehen, ob ich die Komplettierung vor Zweijahresfrist schaffe 😉

    An den bunten Socken stricke ich immer noch, dafür wurde gestern Abend noch die blaue Mangolie (Ravelry-Link) fertig:

    magnolia4

    Heute dann nach einem Knopf gesucht (im heimischen Knopflager fand sich – natürlich – nichts Passendes), kann ich mich jetzt aber nicht entscheiden:

    knopf2 knopf1

    Was meint Ihr?

    Wünsche Euch einen schönen (Feier-)Abend und allen Jecken eine schöne 5. Jahreszeit!

  11. Sonntags…

    beschäftigt man sich mit der Sonntagszeitung, ist doch klar! Aber so hab ich mir das nicht vorgestellt:

    sonntagszeitung05

    Der untere Schrägbalken vom K hat einen Fehler, den ich einfach nicht wegbekomme. Da hilft wohl alles nichts, zurückstricken wird die letzte Rettung sein.

    Gleich mal solidarisch hat sich der Birnendieb gezeigt. Ach, den hab ich ja noch gar nicht vorgestellt. Voleur (Ravelry-link) in der Farbe „golden pear“ gestrickt = Birnendieb. 288 Maschen auf der – zu kurzen – Nadel, Grundmuster 2 re, 2 li, das hält auch mit Sockenwolle warm. Ich glaube auch, dass nicht viel vom Strang übrig bleiben wird.

    voleur04

    Im Moment stiehlt der Herr aber eher Zeit, denn wo ich endlich bei den Abnahmen angekommen bin, muss ich feststellen, dass ich in der vorletzten Verzopfungsrunde eine 6-4er Verzopfung statt 4-4 dazwischengemogelt hat (im kleinen Bild in der Mitte). Auch hier wirds wohl nicht ohne Zurückstricken gehen, mir graut es schon davor, denn die Abnahmen sind schon etwas ungewohnt – sehen aber toll aus.

    voleur05

    Und ich dachte, dieses Wochenende wird was fertig und ich könnte was Neues anstricken…

    Übrigens, der Nuvem ist gewaschen an die 200 cm lang und 55 cm breit, er wärmt wunderbar und nein, ich habe noch keinen 2. angeschlagen. Ich bleibe stark! Ommmmmmm.

    Einen schönen Sonntag, packt Euch warm ein!

  12. Ein Phänomen

    Anders kann man dieses Tuch nicht bezeichnen! Ich hatte ja schon geschrieben, dass das Stricken von Nuvem mir nicht wirklich Spaß machte. Aber trotzdem konnte ich nicht davon lassen. All die anderen schönen Strickereien fristeten ein trauriges Dasein. Als ich die ersten 100 g verstrickt hatte, gings plötzlich viel schneller, gefühlt jedenfalls. Das mag sicher auch an der netten Gesellschaft liegen, die ich in den letzten Tagen zu Besuch hatte *nachFrankreichwink*. Und plötzlich war die errechnete Menge Garn übrig, die noch für die Rüsche gebraucht wird. Auf 2 Abende verteilt ging das dann auch recht flott voran und nun kann ich stolz präsentieren:

    Nuvem I. (im Moment bin ich noch standhaft, auch wenn ein wunderschöner dunkelblauer Moses hier eingetrudelt ist – danke noch mal nach Berlin!)

    nuvem04

    Die Daten: Wollmeise Lace „Orient“ (WD), 298 g, die Maße muss ich nachreichen, nach ein paar Kuscheleinheiten darf Nuvem gerade in der Waschmaschine ein entspannendes Bad nehmen.

    Ebenfalls fertig – und fast trocken – ist das Strickfilzkörbchen, das ursprünglich ein Pullunder werden sollte:

    strickfilzkorb02

    Material: Handgesponnenes Merinogarn, Maße von 30x30x20 auf 25x25x15 cm geschrumpft. Wird demnächst WIPs beherbergen. Mal sehen, was aus den Resten noch wird.

    Da ja etwas fertig geworden ist, kann ich ja wieder Neues anstricken. Für den bereits erwähnten Tana hier mal eine Maschenprobe:

    tana00

    Da auch weiterhin Socken gestrickt werden wollen: gegen das triste Grau draußen ein freundliches Kinderlachen mit Minizöpfchen:

    kinderlachen01

    Und keine Angst, auch bei den anderen Projekten gehts weiter und ich kann mal wieder Fortschrittsphotos zeigen. Zunächst der Buchstabenschal:

    sonntagszeitung04

    Außerdem das Magrathea-Tuch:

    magrathea05a

    Und heute gehts auch noch an den ersten Ärmel der blauen Magnolie.

    Habt einen schönen Sonntag!

  13. Garnmangel?

    Da hat es ja wirklich genug Garn im stash und dann das! Rein rechnerich hätte es für die 2. Socke locker reichen müssen. Aber den Gefallen tat es mir nicht. So musste ein relativ ähnlicher Rest herhalten:

    socks2011_13

    Immerhin sind endlich mal wieder Socken fertig geworden. Sollte öfter mal was spannendes im TV gucken, denn der Buchstabenschal ging da gar nicht. Und da sind wir gleich beim nächsten Problem Objekt:

    sonntagszeitung03a

    sonntagszeitung03b

    An und für sich bin ich zufrieden. Es fühlt sich gut an, macht auch Spaß beim Stricken, aber…

    Das Stück wiegt jetzt (okay mit Nadel) 20 g, ich habe 200 g da, will heißen der Schal würde (nur) 1 Meter lang. Und das auch nur theoretisch (s.o.). 1,20 m hätte ich schon gerne – mindestens. Auf der Suche nach dem naturfarbenen Alpakagarn war ich wenig erfolgreich. Außerdem ist es so, dass es sehr langsam voran geht. Innerlich habe ich fast schon damit abgeschlossen und überlege, ein etwas dickeres Garn zu nehmen. In diesen Farben hätte ich sogar noch 2 Meisenstränge, die sich für doubleface als sehr angenehm herausgestellt haben, allerdings dürften die auch zu knapp für die gewünschte Länge sein. So wie es aussieht, werde ich dieses Projekt erst mal auf die lange Bank schieben, denn neues Garn kaufen ist ja nicht wirklich vernünftig ;-). Naja und eigentlich gibt es genug Projekte, die in der Warteschlange stehen. Vielleicht sollte ich einfach einen Schlussstrich ziehen!

    Die Anleitung für den Pullover/Pullunder ist so weit fertig, ich habe 3 fleißige Teststrickerinnen gefunden (und wenn Ihr zufällig noch in den Größen 32″ (82 cm), 36″ (92 cm) oder 48″ (122 cm Brustumfang) teststricken mögt, meldet Euch gerne).

    Meine Arbeitswoche ist nun auch vorbei und ich freue mich morgen erst mal aufs Ausschlafen und wünsche Euch eine gute Woche!

  14. Lange nichts mehr geschrieben…

    Das hatte aber auch seinen Grund: Eine Idee. Inspiriert durch einen Schal, der im Moment häufig gestrickt wird. Ein bisschen überlegen, dann die Nadeln in die Hand und drauf los gestrickt. Heraus gekommen ist das hier (Der Pullunder war nur ein Zwischenschritt, aber als eigenes Projekt auch tragbar):

    farbkreispullunder04 farbkreispulli06

    Und hier noch mal bei Tageslicht:

    farbkreispulli08

    Dann ritt mich der Versuch, eine Anleitung daraus zu machen. Gar nicht so einfach. Sie ist auch noch nicht fertig und ich hätte nicht für möglich gehalten, dass es soooooo viel Arbeit ist. Klar, ist es viel Arbeit. Sehr viel Arbeit. Aber das Umrechnen in die Größen, das Auszählen und Nachrechnen. Wow! Völlig unterschätzt. Hätte ich nicht ein paar freie Tage gehabt, wäre da wohl nie was draus geworden.

    Und zur Entspannung gibts jetzt ein neues Gestrick. Wieder in Doubleface-Technik:

    Sonntagszeitung01

    Ich brauchte 7 Anläufe für den Anschlag, aber die Mühe hat sich gelohnt, jetzt ist er so, wie ich mir das vorgestellt habe. Und auch wenn das wieder recht anspruchsvoll ist, empfinde ich es sehr erholsam, einfach das Buch aufzuschlagen und Reihe für Reihe nachzustricken, ohne ständig die innere Stimme zweifelnd im Ohr zu haben: „Ob das wohl bei Größe xy auch hinkommt?“

    Ich wünsche Euch eine gute Woche!

    Sprachenfr>de YahooKE
    nicht
  15. Strickrausch (Vorsicht Bilderflut)

    Anders kann man das wohl kaum bezeichnen. Als ich gestern nach Hause kam, hab ich alles stehen und liegen lassen und mich sofort an die letzten ca. 150 Reihen des Doubleface-Tuchs gemacht. Erst mal hieß es zurück stricken, denn es hatte sich eine unschöne Randmasche gebildet und da ließ sich nichts hin- oder herzuppeln, es blieb eine Riesenschlaufe und das ging gar nicht. Jetzt bin ich auch geübt im Wiederaufnehmen geribbelter Maschen im Doppelgestrick, denn noch 2 mal schlichen sich nicht weg zu mogelnde Fehler ein. Kurz nach 23 Uhr konnte ich dann die Fäden vernähen und noch schnell die ersten Bilder machen:

    flowers11

    flowers12

    flowers13

    Heute morgen war ich dann doch etwas müde, aber irgendwie ist auch dieser Arbeitstag rum gegangen. Ausschlafen kann ich nächste Woche…

    Bei Tageslicht (zwischen 2 Schauern gabs gerade ein paar Sonnenstrahlen) betrachtet bin ich immer noch zufrieden.

    flowers15

    flowers16

    flowers17

    Naja, fast. Denn wenn auch die Randmaschen am Ende der Hinreihen ganz passabel sind (was nicht heißt, dass sie nicht verbesserungswürdig wären)…

    flowers20

    … lässt der gegenüberliegende Part doch etwas zu wünschen übrig. Das Verkreuzen der Fäden muss auch möglich sein, ohne dass man diese dann so aufällig sieht:

    flowers21

    Diese Art von Gestrick lebt ja nun mal vom Kontrast und so möchte ich dafür zukünftig eine schönere Lösung finden.

    Das Stricken an sich funktionierte ziemlich reibungslos, einen Faden auf der linken Hand, einen auf der Rechten. Allerdings zeigt sich hier einmal mehr die unterschiedliche Fadenspannung:

    flowers18

    Man könnte es auch als 3D-Effekt bezeichnen 😉 :

    flowers19

    Dieses Phänomen hat seinen Preis Garnverbrauch, vom dunklen Paul habe ich mehr als 10 g mehr verbraucht. Da ich die Stränge vorher nicht gewogen habe, weiß ich nicht den genauen Verbrauch, sollte mir aber für das nächste Projekt dieser Art mal merken, den Faden auf der linken Hand 3 statt 2 mal um den Finger zu wickeln – wenigstens versuchsweise.

    flowers22

    Und eigentlich mag ich ja keine Werbung machen, aber das Verstricken der Wollmeisen ist schon eine Freude. Ich könnte mir daraus auch eine schöne Wendejacke vorstellen. Allerdings erst, wenn die Randmaschen besser werden und dann noch mit etwas dünneren Nadeln, also wieder eine Herausforderung!

    Und nein, ich werde die rustikaleren Garne, die so schön nach Schaf riechen, auch weiterhin genauso gerne verstricken! Jedes Material findet seine Verwendung! Naja, fast jedes.

    In diesem Sinne ein schönes Rest-Wochenende! Ich geh mich dann mal um den Haushalt kümmern…

  16. 3 x Halbzeit

    Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen oder wie war das? Immerhin, Socke Nr. 1 ist mal fertig, die 2. ist allerdings noch nicht angeschlagen *schäm*:

    wiese

    Sieht ja eher frühlingshaft aus, als herbstlich. Wobei, da könnte das Doubleface-Tuch einspringen. Es ist in der Mitte angekommen, beruhigend, dass ausreichend Garn übrig ist:

    flowers07aflowers07b

    Und dann brüte ich über so einer Idee, die sich in meinem Hirn eingenistet hat, nachdem ich so viele schöne Schals in ähnlicher Strickart im Netz gesehen habe. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt, im Moment mal nur so viel:

    farbkreis03a

    Und hier hoffe ich, dass das bunte Garn reicht, sonst muss ich noch einen Notruf nach Berlin absetzen. In Knäuel Nr. 1 war zwar kein Knoten aber ein außerplanmäßiger Farbwechsel von rot nach hellbraun und dass in nicht sehr hübscher Art und Weise. Knäuel Nr. 2 ist soweit in Ordnung, also eigentlich sollte es schon passen.

    Wünsche Euch ein schönes Restwochenende, nach dem Dienst morgen werde ich die Füße hochlegen und weiter stricken, es bleibt ja spannend. Und dann hab ich Wochenende ;-).

  17. Kleine Oasen des Sommers

    Auch wenn dieser Sommer seinen Namen kaum verdient, gabs in der letzten Woche einige Situationen, die sich sehr sommerlich anfühlten:

    Schwitzen beim Einsteigen ins Auto, das nur kurz in der prallen Sonne geparkt war. Frühstück auf dem Balkon (ja, tatsächlich und nicht nur einmal!), Ausflug in die Pfalz, Wespen, Spaziergang durch die rheinhessischen – bereits verblühten – Sonnenblumenfelder…

    20110806morgenspaziergang_04

    … und Weinberge (das mit den Weinbergen müsst Ihr einfach glauben, die Weinstöcke hingen voll mit Trauben, mmmmh!), Grillen auf dem Balkon, Abends bis in die Dunkelheit bei einem Gläschen Wein draußen sitzen und die Ruhe genießen, Wetterleuchten.

    Die 3 Tage fühlten sich an wie ein richtiger Urlaub, gestrickt habe ich nur ganz wenig, an Socke und Pulli ist kaum ein Fortschritt zu erkennen, eher schon am Blütentuch:

    flowers05

    Die erste Hälfte ist bald geschafft.

    Wünsche Euch einen guten Start in die Woche und auch ein paar Oasen zum Genießen!

  18. Es geht voran

    Nach wie vor macht das Stricken des Doubleface-Tuchs am meisten Spaß und so ist es gut gewachsen:

    flowers04b

    flowers04a

    Die Ecke gehört so, es handelt sich um ein „swing“-Tuch und hat eine flügelartige Form.

    Auch beim Sommerpulli geht es weiter, die längeren Farbverläufe am Ärmel gefallen mir ja noch viel besser als die schmalen Ringel:

    sommerpulli10

    Übrigens, das ist immer noch der 2. Knäuel! Also nicht mal 100 g verstrickt.

    Und endlich haben auch mal wieder ein Paar Socken auf die Nadeln gefunden, die Farbkombination gefällt mir gut, die Musterung? Naja.

    P1040183

    Ich hoffe, in der kommenden Woche kann ich wieder ein paar Trainingseinheiten an der Strickmaschine einlegen, damit es auch da ein bisschen voran geht.

    Wünsche Euch einen schönen Sonntag und eine hoffentlich sommerliche neue Woche! (Wie weit muss es noch kommen? Freiwillig bügeln, damit mir warm wird *kopfschüttel*)

  19. Nix Hahnentrittmuster!

    Nach der ersten Maschenprobe hakte es wieder, diesmal anders. Irgendwie steckt das Gestrick im festsitzenden „Kamm“ fest. Vielleicht hänge ich den Anschlagkamm falsch ein, kann mich aber nicht dran erinnern, das vorher anders gemacht zu haben.

    stm4

    Tja, liebe Silke , da wirst Du Dich noch eine ganze Weile gedulden müssen!

    Da ja doch noch mal ein Erfolgserlebnis her musste, habe ich endlich ein Doublefacetuch angeschlagen. Die tollen Muster von Tina machen eine Entscheidung zwar nicht gerade leicht, aber letztlich haben Blumen das Rennen gemacht (Die Anleitungen gibt es in der Rubrik Linkliste, nachdem der Werbebanner aus dem Weg geräumt ist).

    Die Farben kommen leider nicht sehr natürlich rüber, der Paul ist viel dunkler und der Frosch – natürlich – grüner:

    flowers01a

    flowers01b

    Mit den Randmaschen bin ich noch nicht 100 %ig zufrieden aber ich finde sie schon besser, als die aus doppeltem Faden wie z.B. beim letzten Topflappen.

  20. Zurück aus Berlin

    Und wieder verging die Zeit wie im Fluge, die Foto-Ausbeute ist eher bescheidener Art:

    20110709_st-nicolaikirche_spandau

    Nicolai-Kirche in Spandau (auf dem Weg zum Stricktreffen im schwedischen Möbelhaus) und der Abendhimmel am Samstag:

    20110709himmelüberberlin

    Natürlich wurde fleißig gestrickt, fertig geworden sind das Tuch „Dream Scarf“ sowie – endlich – der 2. Topflappen in Doubleface-Technik, die Silke ausprobieren wollte:

    fos

    Darunter liegt – noch gut verpackt – meine neueste Errungenschaft: eine Strickmaschine, für die ich auch eine Einführung bekam, vielen Dank dafür auch noch mal an dieser Stelle.

    Reichlich gewachsen ist der Sommerpulli sowohl auf dem Stricktreffen, wo wir sehr nett aufgenommen wurden als auch auf der Zugfahrt zurück – funktionierender Klimaanlage sei Dank:

    sommerpulli07

    Mittlerweile sind die Zipfel an der Seite auch gut zu erkennen:

    sommerpulli08

    Das Projekt „blaue Erdnüsse“ ist gestorben, das Seidengarn leiert zu stark,was sich schon nach dem Bündchen abzeichnete, aktueller Stand ist daher:

    blaue erdnüsse rip

    Der Brownie hat im Übrigen eine neue Armkugel bekommen, der erste Ärmel ist in Arbeit, aber schon recht weit fortgeschritten. Foto folgt.

    Hier noch mal Detailfotos vom Topflappen – im Übrigen etwas fester gestrickt als Nummer Eins im letzten Jahr :

    fisch2011a fisch2011b

    Das Tuch will erst noch ein Bad nehmen und gespannt werden, bevor es sich in ganzer Pracht zeigen möchte.

    Als neues Projekt durfte dafür noch ein Kinderpulli auf die Nadeln, den ursrünglichen Plan, Zöpfe zu stricken habe ich wieder gekippt, denn es wurde zu eng. Also jetzt glatt rechts mit Passe im Rechts-Linksmuster:

    kinderpulli01

    Also noch mal herzliches Dankeschön nach Berlin, zu Silke und Norbert für die Gastfreundschaft, Strickmaschine und Support sowie an die Berliner Strickerinnen, bei denen ich mich sehr wohl gefühlt habe.

    Und bevor der Alltag am Mittwoch wieder beginnt, geht es morgen noch mal zum lokalen Stricktreffen.

    Habt eine gute Zeit!