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Urlaub zweiter Teil: Frankreich

Mal wieder sollte es nach Frankreich gehen. Ein Tag Luft zum Wäschemachen und Packen, schon ging es wieder auf Reisen. Mit dem Zug bis zum Atlantik geht nicht ohne Unterbrechung. Wenn sie so schön ist, wie dieses Mal in Paris, lasse ich mir das gefallen. Um hier in einen Zug zum anderen umzusteigen reicht meist kein Gleiswechsel. Man muss den Bahnhof wechseln, also einmal durch die Stadt. Schon auf der Fahrt reifte der Entschluss, bei dem schönen Wetter ein grünes Fleckchen zu suchen. Schnell fiel die Entscheidung auf den Jardin du Luxembourg, da er recht nah an der Metrolinie und am Umsteigebahnhof liegt. Gesagt, getan, keine halbe Stunde nach Ankunft am Gare du Nord saß ich schon im Grünen und konnte das Treiben im Park beobachten. Es gibt hier immer freie Sitzplätze, zu festen Bänken stehen überall Stühle, die man sich zurechtrücken kann:

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Eine gute Stunde verbrachte ich hier, bevor ich mich zu Fuß auf den Weg zum Bahnhof machte, wo ich mit der Freundin verarbredet war, mit der ich weiterreisen wollte. Es gab viel zu erzählen und die Wartezeit verging wie im Flug und schon bald saßen wir im TGV Richtung Atlantik. Der Wettergott war uns wohlgesonnen, und wir waren schnell genug für eines der raren Taxis. Schon bald konnten wir erst mal alle Viere von uns strecken.

Zum Abendessen gabs leckere Crêpes mit Cidre, wir konnten sogar draußen sitzen, noch ahnten wir nicht, dass es noch sommerlicher werden sollte.

Am Freitagmorgen gingen wir zunächst zum Markt, wo uns frische Erd- und Himbeeren anlachten, mit denen wir gar nicht mehr gerechnet hatten. Sie waren so lecker, dass unsere folgendenen Frühstücke immer so begannen:

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Die Tage vergingen wie im Fluge, das Wetter war einfach nur phantastisch, wir verbrachten alle Tage draußen, schon das Frühstück gabs draußen auf dem Balkon, wo wir die meiste Zeit verbrachten – nur unterbrochen durch Spaziergänge, Einkäufe oder Bummeln durch die angrenzenden Orte. Da die Hauptsaison im Juli und August ist, waren die Strände ziemlich leer, vor allem morgens und abends konnte man größere Abschnitte ganz alleine gehen.

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Selbstverständlich wurde auch hier gestrickt, ich habe einen Teststrick für Jana begonnen, den ich nur weglegen musste, weil ich nicht genug Garn eingepackt hatte:

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Immer wieder tolle Motive ließen sich fotografieren:

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Am letzten Abend noch ein Spaziergang zum Strand, bevor es zum Crêpes-Essen ging:

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Mein Hauptgestrick waren die verrückten Streifen (Ravelry-Link), das ich kaum aus der Hand legen wollte. Soweit bin bis zur Rückkehr gekommen:

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Morgen geht leider der Alltag wieder los. Kein Urlaub währt ewig, aber schön war es. Nur dem schönen Wetter trauere ich nach, hier fühlt es sich sehr herbstlich an.

Habt eine gute Zeit!

Urlaub, erster Teil: Hamburg

Jetzt ist der Urlaub leider wieder vorbei, die letzten 3 Wochen vergingen wie im Fluge, aber es gab viele schöne Erlebnisse. Zunächst ging es nach Hamburg. Vor ca. 20 Jahren war ich mal einen halben Tag auf Durchreise und hatte mir vorgenommen, die Stadt wieder zu besuchen und genauer anzuschauen. Das Wollfest samt German Ravelry Meeting war dann Anlass, eine knappe Woche dort zu verbringen.

Ich reiste also schon am Donnerstag an, trotz angekündigter Lokführerstreiks klappte die Fahrt prima, und ich war schon gegen Mittag in Hamburg. Schnell zum Hotel und Gepäck losgeworden, das Wetter war phantastisch, also nichts wie raus. Hier wurde man dann auch adäquat an jeder Ecke begrüßt:

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Mein erster Programmpunkt war der örtliche Wollladen mit angeschlossenem Café, den ich zu Fuß erreichen konnte. Ein schöner Spaziergang durchs Schanzenviertel lag auf dem Weg. Die ersten Wollfestbesucher waren unübersehbar, stöberten in Wolle oder saßen bei einem Latte in der Sonne. Schon im Vorfeld hatte ich mich verabredet und so verbrachten wir einige Zeit dort, stillten Hunger und Kaffeedurst, strickten und klönten, so kann ein Urlaub los gehen. Der Abend ging schnell vorbei, noch ein Spaziergang durchs Viertel, bevor es zurück ins Hotel ging.

Für den Freitag hatten wir uns verabredet, um dem Tierpark Hagenbeck einen Besuch abzustatten. Da wir nachmittags noch zur Hamburger Wollfabrik wollten, trafen wir uns früh und genossen einen ziemlich leeren Park.

Entspannung pur im Löwengehege:

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Walrossbaby beim Frühstück:

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Die am Eingang verkauften Gemüsetüten dürfen – unter Aufsicht – an die Tiere verfüttert werden, z.B. hier:

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Nachdem wir uns noch etwas gestärkt haben, ging es mit Bahn und Bus ins Gewerbegebiet zur Wollfabrik. Schon im Bus trafen wir auf Gleichgesinnte, so brauchten wir nicht weiter nach dem Weg zu suchen und staunten dann nicht schlecht, als wir vor den vielen Regalen mit Konenwolle in allen Farben und vielen Qualitäten standen. Ich habe mir für 2 Projekte Wolle spulen lassen, dazu ein Boucle-Faden zum Ausprobieren:

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Der Rückweg gestaltete sich etwas schwieriger, da wir die Bushaltestelle nicht auf Anhieb fanden und ein Gewerbegebiet nicht wirklich fußgängerfreundlich ist. Wir kamen ganz schön ins Schwitzen, da die Sonne erbarmungslos brannte. Wir waren sehr froh, als wir endlich einen Bus sahen und verfolgten ihn mit den Augen, bis wir die Haltestelle ausmachen konnten. Unsere Wege trennten sich vorübergehend, ich brachte meine Schätze ins Hotel um mich dann wieder auf den Weg zum schon im Vorfeld verabredeten Abendessen zu machen. So lernte ich wieder einige sehr nette Ravelerinnen kennen, mit denen ich einen schönen Abend verbrachte.

Mit viel Vorfreude machte ich mich am Samstagmorgen auf den Weg zum Audimax, wo das Wollfest stattfinden sollte. Aus dem Bus ausgestiegen, brauchte ich nur noch dem Weg folgen, den unübersehbar Gleichgesinnte gingen und erreichte schon nach wenigen Minuten den Ort des Geschehens. Mit Eintrittsbändchen versehen und gut gefüllter Wollfesttasche gesellte ich mich wenig später zu den Wartenden. Immer mehr bekannte Gesichter wurden ausgemacht und es wurden die Strickereien begutachtet und Erfahrungen ausgetauscht. Die Wartezeit verging wie im Fluge und pünktlich um 10 Uhr strömten die Wartenden ins Foyer. Ein Großteil bog scharf links ab, um beim Wollmeisenstand eine Chance auf den ein oder anderen Strang zu haben, die Warteschlange dort wurde immer länger.

Ich drehte die erste Runde durch das Obergeschoss, wo die meisten Stände aufgebaut waren. Nachdem ich eine Stricknadel fand, die mir noch fehlte, war mein Einkaufszettel schon fast abgearbeitet, Geburtstagswolle zu finden, war nicht schwer, schwieriger war eine Entscheidung zu treffen, welche der vielen schönen Garne es letzlich werden durften, aber es war ja noch Zeit. Da es ziemlich voll an den Ständen war, suchte ich mir einen Sitzplatz, wo ich nicht lange alleine blieb. Mit Strickzeug auf dem Schoß klönten wir, hielten Ausschau nach bekannten Gesichtern und überlegten, wer vielleicht welche Ravelerin sein könnte. Mancheine war an ihrer Kleidung – wem nicht zu warm war, trug natürlich Strick – zu erkennen.

Ich hatte mich für jeden Tag für einen Workshop angemeldet, am Samstag war ich bei Jana (Janukke), wir lernten viel über Eschers Tesselationen und schnitten vorbereitete Strickstücke (aus glattem Garn) auseinander, nachdem wir die Maschen mit Nähgarn und Nadel gesichert hatten:

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Um 15 Uhr war ein offener Workshop mit Anke (Ankestrick) vorgesehen, wir machten es uns draußen gemütlich, obwohl sich der Himmel immer mehr zuzog. Die Vorstellungsrunde (natürlich samt Strickereien) konnte nicht zu Ende geführt werden, denn ein Gewitter zwang uns nach drinnen. Dort suchten wir uns einen Platz, um die Runde fortzuführen. Avatars bekamen Gesichter („ach Du bist das!“ und ähnliches hörte man häufiger). Wir bekamen ein neues Modell präsentiert und hatten viel Spaß miteinander. Der Tag verging wie im Flug und wir mussten um 18 Uhr aufgefordert werden, den Audimax zu verlassen. Die vielen fleißigen Helfer hatten ein tolles Fest organisiert, wollten schließlich auch mal Feierabend, verständlich.

Wir trafen uns in einer nahegelegenen Pizzeria, wo wir verwundert gefragt wurden, warum „heute so viele stricken“, waren aber sehr willkommen und genossen den Abend mit einer lustigen Truppe u.a. aus Neu-Ruppin.

Der Sonntag war noch entspannter, da es nicht so voll war. Wir ließen uns die Entstehung von Haspelseide erklären, es gab lebende Seidenraupen in verschiedenen Stadien zu sehen und zu fühlen. Nicola erklärte in lockerer Runde ihr Prinzip der maximalen Freiheit, Hilke demonstrierte ihre uralte Sockenstrickmaschine:

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Natürlich kam auch das Klönen nicht zu kurz und so verging die Zeit sehr schnell bis zum nächsten Kurs, den ich bei Nicola gebucht hatte. Es sollte ums Fotografieren der Projekte gehen. Vorher hatte ich noch Gelegeneheit ein paar Worte mit Asa zu wechseln, einer sehr nette Designerin, deren Anleitungen ich sehr gerne mag.

Im Fotokurs hatten wir dann viel Spaß, ich habe viele neue Erkenntnisse gewonnen, neue Einstellmöglichkeiten an der Kameran entdeckt, mit der ich mich zukünftig intensiver befassen möchte und hoffe, dass ich so was wie Blende und Verschlusszeit endlich mal kapiere und verinnerliche, um schöne Bilder zu machen.

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Leider habe ich es versäumt, mehr Bilder auf dem Wollfest zu machen.

Natürlich durfte auch ein bisschen Wolle mit, ich habe mir zum letzjährigen Wollfestgoodie noch Alpacagarn dazugekauft:

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Außerdem konnte ich mich diesem superweichen Garn in toller Färbung nicht entziehen:

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Und da es am Sonntag am Meisenstand erheblich leerer war, habe ich mich gleich nach Einlass in die noch kurze Schlange eingereiht, um dort auch noch Altbekannte zu treffen, welch eine Freude! Meine Ausbeute:

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Der Vollständigkeit halber noch ein Bild der gute gefüllten Wollfesttasche, einige Karten/Prospekte sind von Ständen, dafür habe ich mein Wollknäuel, das sich auch noch im Beutel befande, bald weitergereicht, weil ich damit nichts anfangen konnte:

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Schade, dass die 2 Tage so schnell vorbei gingen. Auch am Sonntag wurden wir herausgekehrt und die meisten machten sich auf die Heimreise.

Für Montagnachmittag hatte ich mir das Miniaturwunderland vorreserviert, den Vormittag verbrachte ich mit Sightseeing. Mit der Tageskarte der HVV kann man nicht nur Busse und Bahnen nutzen, sondern auch die Fähren, so machte ich eine Runde und ließ mir den Fahrtwind um die Nase wehen und genoss die Aussicht vom Wasser aus:.

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Zur Mittagszeit drehte ich eine weitere Runde um die Binnenalster, ein Stück gings auch an der Außenalster vorbei:

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Wieder an der Binnenalster suchte ich mir ein schönes Plätzchen zum Mittagessen:

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Von hier aus ging es weiter Richtung Hafencity, wo ich zwischen den Speicherhäusern herumlief, die sich sehr beeindruckend gen Himmel recken:

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Zu früh für meine Reservierung am Miniaturwunderland angekommen, probierte ich es aber trotzdem, da es keine langen Warteschlangen gab und konnte, nachdem ich mein Gepäck verstaut hatte, in die Welt en miniature abtauchen. Auch hier fand sich Bezug zum Wollfest ;-), nicht die einzige Schafherde, die sich auf den großen Flächen befand:

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Ich denke, dass es einiger Besuche bedarf, um wirklich alles zu sehen. Viele Kleinigkeiten mit Witz und Humor sind meist erst auf den 2. Blick zu sehen, z.B. die abgetauchten Kühe hier:

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Oder diese „Unterhaltung“:

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Bewunderswert die Geduld, mit denen Tausende Figürchen platziert wurden, z.B. hier im Stadion…

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oder hier das Sonnenblumenfeld:

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Noch eine Überraschung:

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Unübersehbar war die WM-Beflaggung, die sich noch überall in den Straßen wiederfand:

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Hier ist der Miniatur-Tierpark Hagenbeck zu sehen:

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Leider war es vor manchen Bereichen sehr voll und man brauchte einige Geduld, bis man näher an die Szenerie treten konnte. Es gab überall Knöpfchen zu drücken, um z.B. Seilbahnen, Riesenräder oder Blaulicht in Gang zu setzen. Eine tolle Sache – nicht nur für Kinder! Und nebenbei wechselt es noch zwischen Tag und Nacht ab, hier ein Nachtbild, leider mit Blitz:

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Ich hoffe, dass ich mir das Miniaturwunderland noch mal ansehen kann und bin gespannt auf die neuen Bereiche. Nicht nur deswegen ist Hamburg wieder eine Reise wert! Auf dem Rückweg noch ein Bild vom Rathaus:

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Gestrickt habe ich in dieser Zeit hauptsächlich an der Decke, da dies sowohl im Zug als auch beim Klönen problemlos nebenbei zu stricken ging. Daher ist sie ein gutes Stück gewachsen und ist nur noch auszubreiten, wenn ich die Maschen auf 3 Nadeln verteile:

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Als 2. Mitnahmeprojekt hatte ich diese Mütze dabei. Sie ist fertig, aber leider viel zu groß. Die innere glatt rechts gestrickte Mütze ist noch viel größer und sie wird wieder geribbelt werden:

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Fortsetzung folgt…

Kellerfund

Nachdem der Keller wieder trocken war, habe ich mal ein bisschen ausgemistet, den Inhalt des alten Schranks durchgesehen und dabei dieses Pärchen hier gefunden:

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Gestrickt vor ca. 25 Jahren, fürs kleine Schwesterlein samt Puppe. Heute mache ich um Intarsiengestrick einen großen Bogen, das ist mir einfach zu aufwändig. Da ist mir solch ein Pulli (Peaceful Easy Feeling/Ravelry-Link ) gerade recht, von oben in einem gestrickt:

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Aber ich habe immerhin eine neue Technik ausprobiert, den „Estonian Braid“:

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Eine ganz nette Art, den Farbwechsel zu machen, auch wenn es mit dem unelastischen Baumwoll-Leinen-Garn etwas knifflig war. Ich werde das bestimmt noch mal bei einem anderen Gestrick aus Schurwollgarn einsetzen, denn es gefällt mir gut.

Zwischendurch habe ich einige Deckenpatches eingeschoben, die gemeinsam mit vielen anderen den Empfängerinnen der Decken in einer schwierigen Lebensphase Mut machen sollen:

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Zwischenzeitlich habe ich auch die letzten Teile der Jacke auf der Maschine fertig gestrickt.

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Beim Zusammennähen hatte ich dann allerdings einen geistigen Aussetzer, denn 2 Ärmel reichen ja eigentlich:

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Über die Blendenlösung bin ich mir noch nicht schlüssig, es muss auf jeden Fall noch ein bisschen Stoff dran, sonst wird die Jacke zu eng. Da wühle ich mich noch ein bisschen durch Anleitungsbücher und Internetseiten und hoffe, dass es nicht mehr allzulange dauert. Strickjacken kann man derzeit ja bestens gebrauchen.

Die Decke ist um einen weiteren dunklen Streifen gewachsen, natürlich dauert es jetzt wesentlich länger, die Runden bestehen schon aus mehreren Hundert Maschen. Aber ich bleibe am Ball.

Da die Decke zum Mitnehmen jetzt langsam unhandlich wird, musste ein neues Gestrick her. Gestern ist die Entscheidung gefallen, nach recht kurzer Bedenkzeit schob sich ein lustig gestreifter Pullover ganz oben auf die Tapetenrolle. Anleitung gekauft, ausgedruckt und angestrickt Crazy Stripes Tee (Ravelry-Link)::

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Meine Farbkombination (vielleicht kommt noch ein einzelner brauner Streifen mit hinein, das werde ich kurzfristig entscheiden):

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Von den Entchen habe ich leider nichts mehr gelesen, ich hoffe, sie sind in gute Hände gefallen und haben ihren Zweck erfüllt.

Ich wünsche Euch eine gute Zeit, passt gut auf Euch auf!

Sehr gespannt…

bin ich, was mit den beiden Entlein passiert. Habe beide gestern im selben Zug „ausgesetzt“, denn zufällig hatte ich den für die Hin- und Rückfahrt in die Heimat erwischt.

Direkt neben dem Kinderabteil auf der Hinfahrt:

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Auf der Rückfahrt hatte ich es erst im Zeitungsfach, aber mich beim Aussteigen doch dazu entschieden, es auf dem Sitz zu lassen, denn der Zug hatte nicht mehr viel Strecke vor sich:

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Auch wenn ich wahrscheinlich nie erfahren werde, was mit den beiden passierte, werde ich noch mehrere Entchen auf den Weg bringen. Wobei ich dann mal versuchen werde, welche zu stricken oder zu nähen, damit es nicht langweilig wird.

Überraschende Post

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Eine wunderbare selbstgemalte und ausgeschnittene Karte erreichte mich aus Bolivien. Ganz unerwartet bedankte sich Lucas für die gespendeten Socken! Eine tolle Motivation für zukünftige Kindersocken! Ich bin gerne wieder dabei!

Gestrickt wird derzeit nur wenig. Ein paar Runden an der Decke gehen allerdings immer, dabei muss ich nicht nachdenken. Heute mal ausgebreitet, denn im Sackstadium kann man die wahre Größe nicht erkennen:

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Außerdem wird es Zeit, mal ein bisschen vorhandenes Garn zu verarbeiten, für den Herbst soll dies ein Übergangspulli aus dickerem Baumwoll-Leinengarn werden:

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Der Pulli strickt sich auch schnell weg, wenn ich denn dran stricke. Es ist mal wieder ein Raglan von oben, der jedoch noch eine Lochmusterbordüre in Kontrastfarbe bekommen soll. Da ich mich aber schon mehrfach verzählt und dadurch die Taillenabnahmen verpasst habe, werde ich noch mal ein paar Runden zurück müssen.

Ein schönes Wochenende!

Hallo! Bitte, nimm mich mit nach Hause!

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Eine tolle Aktion, die anregen soll, sich mit dem Thema Organ-, Blut- und Knochenmarkspende zu befassen. Ente Nummer eins macht sich morgen auf den Weg zu einer neuen Entenmama oder einem neuen Entenpapa!

Und Nr. 2 ist auch abflugbereit, gute Reise!

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Wer wagt, gewinnt

Ja, heute habe ich es gewagt, den Reißverschluss in die Jailbird-Jacke einzunähen. Also erst mal eine Maschenprobe genommen, einen Reißverschluss samt dem für die Jacke ausgewählten Band für die Rückseite drauf gesteckt und mutig drauf los genäht. Was soll ich sagen, es war kein Problem.

Also braunes Garn gespult und dann die Jacke unter die Maschine gelegt. Es gab erst ein paar Mal Stau und der Unterfaden verhakte sich. Aber so schnell gibt Nani nicht auf. Nochmal alles auseinander gebaut, die Spule kontrolliert und wieder alles eingefädelt.

Damit das Material nicht so strapaziert wird, habe ich dann an einem anderen Ende begonnen und jetzt funzte es. Allerdings ging es dann irgendwann nicht mehr weiter – bis ich merkte, dass am Reißverschlussfüßchen eine Stelle ist, die Fäden zieht. Mit einem Streifen Klebeband habe ich diese Stelle dann unschädlich gemacht und konnte in Ruhe weiter nähen. Gut, einmal bin ich doch noch hängen geblieben, aber wusste dann ja schnell, woran es hängt.

Die 2. Naht, um das Band auf der Rückseite richtig zu fixieren war dann gar kein Problem mehr, die Naht ist im Gestrick gar nicht zu sehen, auf der Rückseite muss man schon genauer hinsehen, um das braune Garn auf braunem Band zu sehen.

Ein kurzes Päuschen und dann wurden noch schnell alle Fäden vernäht und das Reihgarn rausgefrickelt. Das alllerdings weniger schnell und dabei habe ich auch einmal den Nähfaden erwischt. Also noch mal an die Maschine und ein paar Stiche drüber genäht.

Und nun ist sie wirklich fertig. So richtig, das ganze hat vielleicht eine halbe, dreiviertel Stunde gebraucht:

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Unten knubbelt es noch ein bisschen, ich hoffe, das wird nach dem Waschen besser. Hier noch mal ein Detailfoto:

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Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden und werde sicher noch mal eine Reißverschlussjacke stricken, dann aber nicht mehr so lange mit dem Nähen warten. Zudem habe ich einen Tipp bekommen, dass es nervenschonendere Alternativen zum Reihgarn gibt, die sich beim Waschen einfach auflösen. Das werde ich mir auf jeden Fall besorgen.

Sehr zufrieden bin ich auch mit Charlotte. Sie wurde gestern fertig und heute durfte sie baden und sollte gespannt werden. Aber bei der Größe stellte sich das als unmöglich heraus. Also habe ich schon vor der Wäsche (weil es trocken besser geht) einen Nylonfaden vom Maschinenstricken durch die lange Seite der Bordüre gefädelt und beides an einer Leine zum Trocknen gehängt:

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Gut bewacht dauerte es bei dem Wetter auch nicht lange, bis das Tuch trocken war und durfte zum Fotoshooting:

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Ich bin sehr zufrieden mit dem Tuch und kann mir ohne Weiteres vorstellen, noch eins zu stricken. Irgendwann…

Ganz brav…

… ein paar hundert Maschen dunkelgraues 2rechts-2links-Bündchen, dann als Belohnung die Decke. Hier kann ich kaum aufhören. Da die türkisen Rippen kaum auffallen (auf den Fotos noch weniger als real), ist jetzt mal eine knallgrüne dazu gekommen. Mal sehen,welche Farben sich hier noch reinmogeln.

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Die Größe ist derzeit ca. 30 cm in unförmigem Quadrat und mir gefällts.

Zur Charlotte: Eine Runde verbraucht jetzt ca. 6 Gramm, ich habe noch 70 g. Das könnten also noch etwa 10 Runden oder so an die 15000 Maschen plus die ungeliebte Abkettrunde werden. Hört sich beängstigend an, aber nicht unmöglich. Allerdings fehlt jetzt eine spannende Hintergrundberieselung, damit ich nicht einschlafe. Wie auch immer, ich bleibe dran…

Ohne Worte…

frosch in love

Liebe Grüße und schönes Wochenende Euch allen, aber diesmal besonders nach Berlin!

Gaaaanz unvernünftig

Da möchte Charlotte fertig gestrickt werden, es fehlen nur noch wenige Runden – zugegeben mit knapp 1500 Maschen, aber trotzdem.

Aber man könnte ja schon mal die Wolle fürs nächste Handsrickprojekt wickeln…

Ach, nur anstricken, dann leg ich das Teil wieder weg…

Zum gestrigen Stricktreffen habe ich dann doch beideTeile mitgenommen. Okay, eine Nadel (die Maschen sind auf 2 lange Rundstricknadeln verteilt) habe ich auch brav an Charlotte gestrickt. Aber dann wollte ich doch lieber sehen, wie es hier weiter geht:

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Ein paar Stunden später, d.h. nach dem Stricktreffen und wider jegliche Vernunft angeschautem Fußballspiel – zu Unzeiten für Frühaufsteher – ist die zukünftige Decke ordentlich gewachsen. Aktueller Stand: ca. 22 x 22 cm:

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Und ich muss sagen, das Muster hat echt Suchtpotential. Nur noch bis zum nächsten Farbwechsel… ach, die 2 Reihen Kontrastfarbe…, nee, die eine Reihe danach, … Gestern hatte ich ja ne gute Ausrede: das WM-Spiel. Ich befürchte, morgen wird mir das Aufstehen schwerer fallen.

Das Muster ist übrigens ganz simpel. In der Orignalanleitung wird die Decke kraus und 2farbig in Blockstreifen gestrickt. Ich habe mich für glatt rechts entschieden, wobei die Farbblöcke durch jeweils eine Krausrippe in Türkis getrennt werden.

Ich bin sehr gespannt, wie groß die Decke werden wird, genügend Material habe ich mir vom Meisen-Frühjahrssale in Pfaffenhofen mit gebracht. Die Farben sind Nicole und Tiefer See, die Krausrippen Türkise Markise.

Ich geh dann mal weiter stricken – ganz brav erst eine Nadel Charlotte! Oder nur eine Runde an der Decke…

Habt eine gute Zeit!