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Pendeluhr, gehäkelt

Anleitung für die Häkeluhr

pendeluhr
Material:

– Ein Uhrwerk, dazu passende Zeiger (müssen meist seperat gekauft werden, Stil und Größe nach Geschmack, diese würde ich vielleicht auch erst nach Fertigstellung kaufen, das Uhrwerk ist schon hilfreich, um ein Maß fürs Innenloch zu haben)

– Garn für Ziffernblatt und Uhrgehängsel. Ich habe ca. 30 g Baumwolle fürs Ziffernblatt (Durchmesser muss ich nachreichen) und ca. 15 g für die Bommeln gebraucht, die Menge hängt aber stark von der gewünschten Größe und vom verwendeten Material ab.

– Häkelnadel Nr. 3 oder 3,5 bwz. je nach Garnstärke

– Füllwatte oder ähnliches für die Bommeln

Abkürzungen:

LM – Luftmasche
FM – feste Masche
KM – Kettmasche

Zunahme: 2 FM in die gleiche Masche der Vorreihe
Abnahme: 2 FM jeweils bis auf den letzten „Durchzug“ häkeln, sodass 2 M auf der Häkelnnadel sind, den Faden dann durch beide M ziehen. Ohje, wie erklärt man das? Ihr habt doch sicher ein Handarbeitsheft, wo das erklärt ist *hoff*

Ziffernblatt:

ca. 6 – 8 Luftmaschen anschlagen, mit einer KM zum Ringschließen. Das Loch in der Mitte muss so groß sein, dass das Uhrwerk hindurch passt. Nun einen runde Platte häkeln, dabei anfangs in jeder Reihe gleichmäßig verteilt Maschen zunehmen. Also in der 1. Reihe aus jeder M eine weitere heraushäkeln, in der 2. Reihe z. B. aus jeder 2. M usw. Wenn immer an der selben Stelle zugenommen wird, gibt es ein Achteck oder ähnliches, also immer ein bisschen die Zunahmen versetzen). Ich habe die Zunahmen nach Gefühl gemacht, wichtig ist nur, dass sich der Rand nicht wölbt (zu wenig) oder wellt (zu viel Zunahmen). Wenn die gewünschte Größe errecht ist, ggf. die Stunden/Zahlen aufsticken.

Als Befestigung hatte ich gerade einen farblich passend kaschierten Karton zur Hand, er sollte jedoch sehr stabil sein, sonst verzieht er sich mit der Zeit (wie der abgebildete Prototyp mittlerweile). Eine ausgesägte Holz- oder Plexiglasplatte sollte auch funktionieren. Das Loch in der Mitte nicht vergessen – falls Ihr es von einem versierten Handwerker zusägen lasst. Die Größe des Lochs hängt wieder vom Uhrwerk ab. Der dünnere Karton hatte den Vorteil, dass ich ihn durchstechen konnte und so das Ziffernblatt festnähen konnte.

Als alternative Befestigungsmöglichkeit könnte ich mir folgendes gut vorstellen:
Das Ziffernblatt um einige Runden erweitern, dabei wieder Abnahmen machen. Nachdem man es über die Platte gezogen hat, einen Faden oder ein Gummiband durch die Randmaschen zusammen ziehen. Das hat auch den Vorteil, dass das Ziffernblatt auch mal abenommen und gewaschen werden kann.

Uhrgehängsel:

3 LM anschlagen, mit einer KM zum Ring schließen, Anfangsfaden kann innen hängen bleiben (oder später nach innen ziehen)

1. Reihe: LM, 8 FM, KM
2. Reihe: LM, 8 FM + gleichmäßig verteilt 3 FM zunehmen, KM
3. Reihe: LM, 11 FM + gleichmäßig verteilt 2 zunehmen, KM
4.-19. Reihe: LM, 13 FM, KM
20. Reihe: LM, 13 FM, davon 2 x 2 zusammenhäkeln (Abnahme)
21. Reihe: LM, 11 FM, davon 3 x 2 zusammenhäkeln (Abnahme)

Uhrbommel füllen (z.B. mit Wollresten – so vorhanden, Wollvlies, Watte…)

22. Reihe: LM, jeweils 3 bzw. 2 M zusammenhäkeln

Luftmaschenkette direkt anschließen (Länge für beide Gehängsel zusammengerechnet) und mit dem selben Faden den 2 Bommel genauo häkeln. Fadenende im Inneren der 2. Bommel verschwinden lassen.

Die Lufmaschenkette kann nun nach Belieben über das Uhrwerk, an dem die Uhr befestigt wurde, gehängt und verschoben werden.

Viel Spaß beim Nacharbeiten, bei Fragen meldet Euch einfach!

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