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  1. Frohe Ostern!

    Weiterhin gibt es hier nicht viel zu lesen, aber ich möchte es nicht versäumen, Euch wenigstens Frohe Ostern zu wünschen! Gestern ist auch noch ein passendes Bild entstanden, das ich Euch nicht vorenthalten möchte:

    Darf ich vorstellen? Möhrenbonbon. Der lustige Geselle ist gestrickt aus Wollmeise DK in der Farbe „Möhrchen“, nach der Anleitung Bonbon (ravelry-Link). Ein kurzweiliges Gestrick, das viel Spaß gemacht hat. Ein Kumpel ist schon in Planung.

    Was ist sonst noch so auf den Nadeln? Wie gehabt geht es mit dem Pulli langsam bis gar nicht voran, die Abteilung der Ärmel ist jedoch immerhin in greifbarer Nähe. Ein aktuelles Foto bleibe ich Euch – noch – schuldig.

    Fürs Wollmeisen-Osterwichteln habe ich für mein Wichtelküken ein paar Handstulpen gestrickt, da das Paket heute ausgepackt werden durfte, kann ich nun auch ein Bild davon zeigen:

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    Auf der Strickmaschine habe ich etwas herum experimentiert, letztlich wird erst mal wieder ein schlichter Raglan gestrickt, noch fehlen beide Ärmel. Interessant ist das Pooling:

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    Ein tolles Bild möchte ich Euch nicht vorenthalten, 122 kleine 10 g-Knäuelchen und -Stränge in ebenso so vielen Meisenfarben. Ein verrückter Swap, ich habe aber schon ein Farbverlaufsprojekt dafür im Kopf.

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    Für einen neuen Erdenbürger musste dann auch noch ein Geschenk her. Wie schön, dass ich endlich Gelegenheit hatte, die lange gespeicherte Anleitung „Milo“ zu stricken. Statt eines vorgesehenen Zopfmusters habe ich aber lieber die Elefantenbande eingestrickt. Auch hier kam Wollmeise DK zum Einsatz, blaues Chim chimney zusammen mit Möhrchen:

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    Was zurzeit am meisten meinen Schoß wärmt, ist das Tuch NordNordWest, bei dem ich jetzt bei der Abschlusskante angelangt bin. Es geht langsam aber stetig voran:

    Nebenbei stricke ich auch mal wieder Socken von Hand, da fehlen ebenfalls die Bilder.

    Damit seid Ihr wieder auf dem Laufenden und ich hoffe, nicht wieder so lange in der Versenkung zu verschwinden…

  2. Unglaublich

    … ist es, dass der Januar schon wieder herum ist und ich im Neuen Jahr noch gar nichts hier gepostet habe.

    Dabei gibt es einiges zu schreiben. Wo fange ich an?

    Ein bisschen ausgebremst fühle ich mich, da mein Programm, mit dem ich bisher den blog gefüttert hat, keine Verbindung mehr zum blog bekommt. Es hat gedauert, bis ich das bemerkt habe, habe es immer auf andere Problemchen im Netz geschoben, dass ich Beiträge zwar weiterhin erstellen, aber  nicht hochladen konnte. Eine Alternative habe ich trotz intensiver Suche nicht gefunden, daher muss ich mich dran gewöhnen, im WordPress-Dashboard zu arbeiten. Und dabei fällt mir im Moment auf, dass zwischengespeichert wird, das ist sehr erfreulich. Aaaalsooooo…

    Den Jahreswechsel verbrachte ich bei meiner Schwester, wo die Zeit bis Mitternacht bei einen gemütlichen Raclette- und Spieleabend mit der ganzen Familie wie im Fluge verging. Dort habe ich auch den bisher einzigen Schnee dieses Winters für mich erleben können. Gesehen habe ich sicher auch noch einige Flocken hier und da oder auf Bildern aus der Ferne, aber zwei ausgiebige Schnee-Spaziergänge mit meiner Schwester waren wundervoll. Hier nur einige wenige Eindrücke:

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    An der Strickmaschinenfront passiert zwar nicht so viel – die brothermaschinen sind immer noch im Weihnachtswinterschlaf ;-). Auf der duo habe ich versucht, den Umhängeschlitten zu bändigen, was aber noch nicht von Erfolg gekrönt ist. Aber Socken und Mützen gehen jetzt wirklich gut von der Hand:

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    Einen Teil davon habe ich in Berlin gestrickt, wo ich die liebe Silke endlich mal wieder besuchen konnte. Genau wie diese „Voll Normaaale“ Mütze nach einem Pattern von Susanne Marondel. Mittlerweile habe ich derer vier gestrickt, die letzte hat es noch nicht auf den Rechner geschafft.

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    Wir haben viel gestrickt, Woll- und Stoffläden unsicher gemacht und uns mit Gleichgesinnten getroffen. Dabei sind auch noch diese beiden Projekte fertig geworden bzw. spontan entstanden, mein Januarprojekt in der Wollmeisengruppe „12für2015“:

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    Der Cowl ist ein Matchmaker (alle links sind Ravelry-links) von Martina Behm, gestrickt aus Wollmeise DK in den Farben Moses (das dunklere Blau), Sail The Seven Seas und Zarte Knospe. Ich hätte ihn nie gestrickt, hätte ich ihn nicht in Pfaffenhofen in Aktion sehen können, die Empfehlung als perfekter Begleiter zum Radfahren tat ihrs dazu, dass ich ihn stricken wollte. Hier sieht man noch mal die simple aber raffinierte Form des Cowls, der 2 mal um den Hals geschlungen wird und wunderbar den Hals wärmt, ohne dass einem die Enden z.B. in die Speichen des Rades geraten könnten:

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    Die lustige Mütze namens Oktopus hatte mir so gut gefallen, dass ich sie spontan aus den Resten des Cowls gestrickt habe. Dazu sollen bei Gelegenheit noch Handstulpen kommen.

    Alles in allem war es eine sehr produktive, creative und wunderschöne Woche in Berlin, liebe Silke, auch auf diesem Wege noch mal vielen Dank – auch für die Sockenpaare, die mein Reisegepäck – wenigstens auf dem Hinweg *hüstel* – etwas kleiner ausfallen ließen.

    Hauptsächlich habe ich noch an einem Teststrick gestrickt, 2farbig aus Kauni-Effektgarn. Wenn das Pattern veröffentlicht ist, werde ich noch mal mehr zeigen. Wer neugierig ist, in Ravelry ist es hier zu sehen.

    Als Februarprojekt der oben genannten Wollmeisenaktion habe ich ein WIP auserkoren und war überrascht, als ich es aus den Tiefen des Strickkorbs befreite. Der Body war fast fertig, das Bündchen schon begonnen. Die Aussichten stehen gut, dass der Pulli „Friday again“ von ANKESTRICK im Februar wirklich fertig wird.

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    Zum heutigen Stricktreffen habe ich dann noch ein weiteres Langzeitprojekt aus dem Winterschlaf befreit, die Op-Art-Decke ist um 2 oder 3 Runden gewachsen. Diese ziehen sich jetzt elendig lange hin. Sollte mir mal langweilig sein, werde ich mal wenigstens ein Viertel der Maschen zählen. Auf jeden Fall werde ich sehr bald auf 2 Nadeln wechseln müssen, das Geschiebe der vielen Maschen bremst doch ganz schön den Strickfluss.

    So, das soll es erst mal gewesen sein, ich wünsche Euch eine gute Zeit, bleibt oder werdet ganz schnell wieder gesund!

     

     

  3. 2014 – Das Jahr in Wolle

    Auch wenn es mir nicht so vorkommt, es sind doch einige Strickereien zusammen gekommen in diesem Jahr.

    Dazu haben sicher auch die Strickmaschinen beigetragen, die sich kürzlich noch um einen Grobstricker vermehrt haben. Darf ich vorstellen: Herr Grobi aka brother KH 260:

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    Das erste Projekt, einen Cowl aus Resten habe ich auch schon erfolgreich darauf stricken können.

    Um eine Bilderflut zu vermeiden, habe ich dieses Jahr Collagen zusammen gebastelt, es fehlt sicher das ein oder andere Bild, aber für einen kleinen Überblick reicht es:

    collage2014

    socken14

    kleinkram14

    Mal sehen, was das neue Jahr bringt, es sind ja noch einige Langzeitprojekte auf den Nadeln, als da wären:

    Der Pullover „Friday again“, die Decke „Op Art“, aber auch ein paar neuere Projekte, wie z.B. den gerade erst angestrickten Matchmaker

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    stehen auf dem Plan. Dazu sollen auch weiterhin noch einige Socken für Bolivien und herzkranke Babys dazu kommen, da sie sich gut zur Resteverwertung eignen.

    Ich bedanke mich herzlich für Eure Besuche und Kommentare hier (auch und gerade weil ich mich zeitweise recht rar gemacht habe) und wünsche Euch ein glückliches, gesundes Neues Jahr 2015!

  4. Weihnachtsgrüße

    Ich wünsche Euch frohe Weihnachtstage, und diese vier Kerle hier schließen sich den Wünschen an:

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  5. Da war doch noch was…

    nennt sich Blog und will doch wenigstens ab und an gefüttert werden.

    Aber manchmal will einfach nicht die Ruhe einkehren, ein paar nette Zeilen zu schreiben, die passenden Bilder zu suchen/machen/bearbeiten und einen (hoffentlich) lesenswerten Beitrag zu verfassen.

    Gestrickt habe ich nach dem Urlaub mal mehr mal weniger, ein bisschen per Hand, auch endlich mal wieder auf der Maschine und kann folgende fertigen Projekte vorstellen:

    Zunächst ist das Urlaubsprojekt fertig geworden:

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    Das Stricken hat wirklich viel Spaß gemacht und ich bin zufrieden mit dem fertigen Stück.

    Das 2. Urlaubsgestrick wurde auch recht flott fertig. Der Innenteil war zwar recht langweilig, aber da es eine Frist für den Teststrick gab, bin ich rechtzeitig fertig geworden:

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    Das Stricken und der Austausch währenddessen hat sehr viel Spaß gemacht. Die Anregungen von uns Teststrickerinnen wurden in der endgültigen Anleitung (Ravelry-link) berücksichtigt und ich freue mich auf einen 2. Cowl, den ich bald stricken möchte. Eingeweiht habe ich ihn vor einigen Tagen und musste feststellen, dass er sehr gut wärmt (auch die Ohren, falls man ihn etwas höher zieht, wenn der Wind ums Eck pfeift), aber das Alpakagarn doch etwas am Hals piekst.

    Zwischenzeitlich hatte ich auch – leider viel zu kurzen – Ferienbesuch. Der Schwerpunkt lag eindeutig auf dem Kochen, ein Hobby meiner Nichte, außerdem mussten wir ausgiebig das neue Spiel des Jahres testen, was viel Spaß gemacht hat! Beim Stricken einer Mütze für den Bruder hatte ich tatkräftige Unterstützung und wir – und er – sind mit dem Ergebnis zufrieden:

     

    image_medium2

    Außerdem wurde ich hierbei mächtig angefeuert:

    nikolaus

    Sowohl die Finger als auch die Nadeln haben überlebt, auch wenn es manchmal ziemlich frickelig war. Und ja, ich gebe zu, es war noch etwas früh im Jahr, aber einen Prototypen wollte ich schon mal gemacht haben.

    Für die Wollmeise12für2014-Aktion habe ich für den Oktober mangels Zeit ein altes Projekt herausgekramt und etwas ergänzt. Der Pulli war ja eigentlich schon fertig, aber nachdem ich ihn aus dem Sommerquartier geholt habe, war mir recht schnell klar, dass der Ausschnitt viel zu weit für einen dicken Pulli war. Also habe ich mir noch einen Strang passendes Garn besorgt (ist ja klar, dass ich die Reste schon weggegeben hatte!) und den Ausschnitt verkleinert:

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    Zwischenzeitlich konnte ich einen Strickmaschinentag einlegen und habe ein bisschen herum experimentiert. Herausgekommen ist ein Probelauf für eine Decke, die aus immer nur 16 Maschen besteht, spiralförmig gestrickt wird und dabei das bereits fertige Gestrick direkt mit den Randmaschen zusammengehängt wird. Der Plan ist eine Decke, bei der jeder Streifen aus einer anderen Farbe besteht. Da man nie mehr als die Anfangsmaschen hat, kann man sie auch gut auf einem Deckerkamm stilllegen, wenn man zwischendurch etwas anderes auf der Maschine stricken möchte.

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    Außerdem habe ich einen Schwung Lochkarten gestanzt, unter anderem dieses Eschermotiv. Die Probe wartet noch aufs Trocknen, gefällt mir aber auch so schon ganz gut. Das endgültige Gestrick soll allerdings aus etwas dezenteren Farben bestehen.

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    Derzeit sind noch ein Pullover…

    fridayagain

    … ein Kissen – als Novemberprojekt,…

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    … ein raffinierter Pullunder aus 2 einfachen Rechtecken, wovon eins bereits gestrickt ist…

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    sowie seit langem mal wieder ein Paar Socken auf den Nadeln.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit, genießt ungemütliche Tage vielleicht mit dem Strickzeug auf dem Schoß und die schönen Tage an der frischen Luft!

  6. Urlaub zweiter Teil: Frankreich

    Mal wieder sollte es nach Frankreich gehen. Ein Tag Luft zum Wäschemachen und Packen, schon ging es wieder auf Reisen. Mit dem Zug bis zum Atlantik geht nicht ohne Unterbrechung. Wenn sie so schön ist, wie dieses Mal in Paris, lasse ich mir das gefallen. Um hier in einen Zug zum anderen umzusteigen reicht meist kein Gleiswechsel. Man muss den Bahnhof wechseln, also einmal durch die Stadt. Schon auf der Fahrt reifte der Entschluss, bei dem schönen Wetter ein grünes Fleckchen zu suchen. Schnell fiel die Entscheidung auf den Jardin du Luxembourg, da er recht nah an der Metrolinie und am Umsteigebahnhof liegt. Gesagt, getan, keine halbe Stunde nach Ankunft am Gare du Nord saß ich schon im Grünen und konnte das Treiben im Park beobachten. Es gibt hier immer freie Sitzplätze, zu festen Bänken stehen überall Stühle, die man sich zurechtrücken kann:

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    Eine gute Stunde verbrachte ich hier, bevor ich mich zu Fuß auf den Weg zum Bahnhof machte, wo ich mit der Freundin verarbredet war, mit der ich weiterreisen wollte. Es gab viel zu erzählen und die Wartezeit verging wie im Flug und schon bald saßen wir im TGV Richtung Atlantik. Der Wettergott war uns wohlgesonnen, und wir waren schnell genug für eines der raren Taxis. Schon bald konnten wir erst mal alle Viere von uns strecken.

    Zum Abendessen gabs leckere Crêpes mit Cidre, wir konnten sogar draußen sitzen, noch ahnten wir nicht, dass es noch sommerlicher werden sollte.

    Am Freitagmorgen gingen wir zunächst zum Markt, wo uns frische Erd- und Himbeeren anlachten, mit denen wir gar nicht mehr gerechnet hatten. Sie waren so lecker, dass unsere folgendenen Frühstücke immer so begannen:

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    Die Tage vergingen wie im Fluge, das Wetter war einfach nur phantastisch, wir verbrachten alle Tage draußen, schon das Frühstück gabs draußen auf dem Balkon, wo wir die meiste Zeit verbrachten – nur unterbrochen durch Spaziergänge, Einkäufe oder Bummeln durch die angrenzenden Orte. Da die Hauptsaison im Juli und August ist, waren die Strände ziemlich leer, vor allem morgens und abends konnte man größere Abschnitte ganz alleine gehen.

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    Selbstverständlich wurde auch hier gestrickt, ich habe einen Teststrick für Jana begonnen, den ich nur weglegen musste, weil ich nicht genug Garn eingepackt hatte:

    fische

    Immer wieder tolle Motive ließen sich fotografieren:

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    Am letzten Abend noch ein Spaziergang zum Strand, bevor es zum Crêpes-Essen ging:

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    Mein Hauptgestrick waren die verrückten Streifen (Ravelry-Link), das ich kaum aus der Hand legen wollte. Soweit bin bis zur Rückkehr gekommen:

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    Morgen geht leider der Alltag wieder los. Kein Urlaub währt ewig, aber schön war es. Nur dem schönen Wetter trauere ich nach, hier fühlt es sich sehr herbstlich an.

    Habt eine gute Zeit!

  7. Urlaub, erster Teil: Hamburg

    Jetzt ist der Urlaub leider wieder vorbei, die letzten 3 Wochen vergingen wie im Fluge, aber es gab viele schöne Erlebnisse. Zunächst ging es nach Hamburg. Vor ca. 20 Jahren war ich mal einen halben Tag auf Durchreise und hatte mir vorgenommen, die Stadt wieder zu besuchen und genauer anzuschauen. Das Wollfest samt German Ravelry Meeting war dann Anlass, eine knappe Woche dort zu verbringen.

    Ich reiste also schon am Donnerstag an, trotz angekündigter Lokführerstreiks klappte die Fahrt prima, und ich war schon gegen Mittag in Hamburg. Schnell zum Hotel und Gepäck losgeworden, das Wetter war phantastisch, also nichts wie raus. Hier wurde man dann auch adäquat an jeder Ecke begrüßt:

    HH01-nettebegruessung 😉

    Mein erster Programmpunkt war der örtliche Wollladen mit angeschlossenem Café, den ich zu Fuß erreichen konnte. Ein schöner Spaziergang durchs Schanzenviertel lag auf dem Weg. Die ersten Wollfestbesucher waren unübersehbar, stöberten in Wolle oder saßen bei einem Latte in der Sonne. Schon im Vorfeld hatte ich mich verabredet und so verbrachten wir einige Zeit dort, stillten Hunger und Kaffeedurst, strickten und klönten, so kann ein Urlaub los gehen. Der Abend ging schnell vorbei, noch ein Spaziergang durchs Viertel, bevor es zurück ins Hotel ging.

    Für den Freitag hatten wir uns verabredet, um dem Tierpark Hagenbeck einen Besuch abzustatten. Da wir nachmittags noch zur Hamburger Wollfabrik wollten, trafen wir uns früh und genossen einen ziemlich leeren Park.

    Entspannung pur im Löwengehege:

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    Walrossbaby beim Frühstück:

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    Die am Eingang verkauften Gemüsetüten dürfen – unter Aufsicht – an die Tiere verfüttert werden, z.B. hier:

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    Nachdem wir uns noch etwas gestärkt haben, ging es mit Bahn und Bus ins Gewerbegebiet zur Wollfabrik. Schon im Bus trafen wir auf Gleichgesinnte, so brauchten wir nicht weiter nach dem Weg zu suchen und staunten dann nicht schlecht, als wir vor den vielen Regalen mit Konenwolle in allen Farben und vielen Qualitäten standen. Ich habe mir für 2 Projekte Wolle spulen lassen, dazu ein Boucle-Faden zum Ausprobieren:

    konen

    Der Rückweg gestaltete sich etwas schwieriger, da wir die Bushaltestelle nicht auf Anhieb fanden und ein Gewerbegebiet nicht wirklich fußgängerfreundlich ist. Wir kamen ganz schön ins Schwitzen, da die Sonne erbarmungslos brannte. Wir waren sehr froh, als wir endlich einen Bus sahen und verfolgten ihn mit den Augen, bis wir die Haltestelle ausmachen konnten. Unsere Wege trennten sich vorübergehend, ich brachte meine Schätze ins Hotel um mich dann wieder auf den Weg zum schon im Vorfeld verabredeten Abendessen zu machen. So lernte ich wieder einige sehr nette Ravelerinnen kennen, mit denen ich einen schönen Abend verbrachte.

    Mit viel Vorfreude machte ich mich am Samstagmorgen auf den Weg zum Audimax, wo das Wollfest stattfinden sollte. Aus dem Bus ausgestiegen, brauchte ich nur noch dem Weg folgen, den unübersehbar Gleichgesinnte gingen und erreichte schon nach wenigen Minuten den Ort des Geschehens. Mit Eintrittsbändchen versehen und gut gefüllter Wollfesttasche gesellte ich mich wenig später zu den Wartenden. Immer mehr bekannte Gesichter wurden ausgemacht und es wurden die Strickereien begutachtet und Erfahrungen ausgetauscht. Die Wartezeit verging wie im Fluge und pünktlich um 10 Uhr strömten die Wartenden ins Foyer. Ein Großteil bog scharf links ab, um beim Wollmeisenstand eine Chance auf den ein oder anderen Strang zu haben, die Warteschlange dort wurde immer länger.

    Ich drehte die erste Runde durch das Obergeschoss, wo die meisten Stände aufgebaut waren. Nachdem ich eine Stricknadel fand, die mir noch fehlte, war mein Einkaufszettel schon fast abgearbeitet, Geburtstagswolle zu finden, war nicht schwer, schwieriger war eine Entscheidung zu treffen, welche der vielen schönen Garne es letzlich werden durften, aber es war ja noch Zeit. Da es ziemlich voll an den Ständen war, suchte ich mir einen Sitzplatz, wo ich nicht lange alleine blieb. Mit Strickzeug auf dem Schoß klönten wir, hielten Ausschau nach bekannten Gesichtern und überlegten, wer vielleicht welche Ravelerin sein könnte. Mancheine war an ihrer Kleidung – wem nicht zu warm war, trug natürlich Strick – zu erkennen.

    Ich hatte mich für jeden Tag für einen Workshop angemeldet, am Samstag war ich bei Jana (Janukke), wir lernten viel über Eschers Tesselationen und schnitten vorbereitete Strickstücke (aus glattem Garn) auseinander, nachdem wir die Maschen mit Nähgarn und Nadel gesichert hatten:

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    Um 15 Uhr war ein offener Workshop mit Anke (Ankestrick) vorgesehen, wir machten es uns draußen gemütlich, obwohl sich der Himmel immer mehr zuzog. Die Vorstellungsrunde (natürlich samt Strickereien) konnte nicht zu Ende geführt werden, denn ein Gewitter zwang uns nach drinnen. Dort suchten wir uns einen Platz, um die Runde fortzuführen. Avatars bekamen Gesichter („ach Du bist das!“ und ähnliches hörte man häufiger). Wir bekamen ein neues Modell präsentiert und hatten viel Spaß miteinander. Der Tag verging wie im Flug und wir mussten um 18 Uhr aufgefordert werden, den Audimax zu verlassen. Die vielen fleißigen Helfer hatten ein tolles Fest organisiert, wollten schließlich auch mal Feierabend, verständlich.

    Wir trafen uns in einer nahegelegenen Pizzeria, wo wir verwundert gefragt wurden, warum „heute so viele stricken“, waren aber sehr willkommen und genossen den Abend mit einer lustigen Truppe u.a. aus Neu-Ruppin.

    Der Sonntag war noch entspannter, da es nicht so voll war. Wir ließen uns die Entstehung von Haspelseide erklären, es gab lebende Seidenraupen in verschiedenen Stadien zu sehen und zu fühlen. Nicola erklärte in lockerer Runde ihr Prinzip der maximalen Freiheit, Hilke demonstrierte ihre uralte Sockenstrickmaschine:

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    Natürlich kam auch das Klönen nicht zu kurz und so verging die Zeit sehr schnell bis zum nächsten Kurs, den ich bei Nicola gebucht hatte. Es sollte ums Fotografieren der Projekte gehen. Vorher hatte ich noch Gelegeneheit ein paar Worte mit Asa zu wechseln, einer sehr nette Designerin, deren Anleitungen ich sehr gerne mag.

    Im Fotokurs hatten wir dann viel Spaß, ich habe viele neue Erkenntnisse gewonnen, neue Einstellmöglichkeiten an der Kameran entdeckt, mit der ich mich zukünftig intensiver befassen möchte und hoffe, dass ich so was wie Blende und Verschlusszeit endlich mal kapiere und verinnerliche, um schöne Bilder zu machen.

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    Leider habe ich es versäumt, mehr Bilder auf dem Wollfest zu machen.

    Natürlich durfte auch ein bisschen Wolle mit, ich habe mir zum letzjährigen Wollfestgoodie noch Alpacagarn dazugekauft:

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    Außerdem konnte ich mich diesem superweichen Garn in toller Färbung nicht entziehen:

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    Und da es am Sonntag am Meisenstand erheblich leerer war, habe ich mich gleich nach Einlass in die noch kurze Schlange eingereiht, um dort auch noch Altbekannte zu treffen, welch eine Freude! Meine Ausbeute:

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    Der Vollständigkeit halber noch ein Bild der gute gefüllten Wollfesttasche, einige Karten/Prospekte sind von Ständen, dafür habe ich mein Wollknäuel, das sich auch noch im Beutel befande, bald weitergereicht, weil ich damit nichts anfangen konnte:

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    Schade, dass die 2 Tage so schnell vorbei gingen. Auch am Sonntag wurden wir herausgekehrt und die meisten machten sich auf die Heimreise.

    Für Montagnachmittag hatte ich mir das Miniaturwunderland vorreserviert, den Vormittag verbrachte ich mit Sightseeing. Mit der Tageskarte der HVV kann man nicht nur Busse und Bahnen nutzen, sondern auch die Fähren, so machte ich eine Runde und ließ mir den Fahrtwind um die Nase wehen und genoss die Aussicht vom Wasser aus:.

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    Zur Mittagszeit drehte ich eine weitere Runde um die Binnenalster, ein Stück gings auch an der Außenalster vorbei:

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    Wieder an der Binnenalster suchte ich mir ein schönes Plätzchen zum Mittagessen:

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    Von hier aus ging es weiter Richtung Hafencity, wo ich zwischen den Speicherhäusern herumlief, die sich sehr beeindruckend gen Himmel recken:

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    Zu früh für meine Reservierung am Miniaturwunderland angekommen, probierte ich es aber trotzdem, da es keine langen Warteschlangen gab und konnte, nachdem ich mein Gepäck verstaut hatte, in die Welt en miniature abtauchen. Auch hier fand sich Bezug zum Wollfest ;-), nicht die einzige Schafherde, die sich auf den großen Flächen befand:

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    Ich denke, dass es einiger Besuche bedarf, um wirklich alles zu sehen. Viele Kleinigkeiten mit Witz und Humor sind meist erst auf den 2. Blick zu sehen, z.B. die abgetauchten Kühe hier:

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    Oder diese „Unterhaltung“:

    HHMiWuLa24Skandinavien

    Bewunderswert die Geduld, mit denen Tausende Figürchen platziert wurden, z.B. hier im Stadion…

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    oder hier das Sonnenblumenfeld:

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    Noch eine Überraschung:

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    Unübersehbar war die WM-Beflaggung, die sich noch überall in den Straßen wiederfand:

    HHMiWuLa43Knufflingen

    Hier ist der Miniatur-Tierpark Hagenbeck zu sehen:

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    Leider war es vor manchen Bereichen sehr voll und man brauchte einige Geduld, bis man näher an die Szenerie treten konnte. Es gab überall Knöpfchen zu drücken, um z.B. Seilbahnen, Riesenräder oder Blaulicht in Gang zu setzen. Eine tolle Sache – nicht nur für Kinder! Und nebenbei wechselt es noch zwischen Tag und Nacht ab, hier ein Nachtbild, leider mit Blitz:

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    Ich hoffe, dass ich mir das Miniaturwunderland noch mal ansehen kann und bin gespannt auf die neuen Bereiche. Nicht nur deswegen ist Hamburg wieder eine Reise wert! Auf dem Rückweg noch ein Bild vom Rathaus:

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    Gestrickt habe ich in dieser Zeit hauptsächlich an der Decke, da dies sowohl im Zug als auch beim Klönen problemlos nebenbei zu stricken ging. Daher ist sie ein gutes Stück gewachsen und ist nur noch auszubreiten, wenn ich die Maschen auf 3 Nadeln verteile:

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    Als 2. Mitnahmeprojekt hatte ich diese Mütze dabei. Sie ist fertig, aber leider viel zu groß. Die innere glatt rechts gestrickte Mütze ist noch viel größer und sie wird wieder geribbelt werden:

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    Fortsetzung folgt…

  8. Kellerfund

    Nachdem der Keller wieder trocken war, habe ich mal ein bisschen ausgemistet, den Inhalt des alten Schranks durchgesehen und dabei dieses Pärchen hier gefunden:

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    Gestrickt vor ca. 25 Jahren, fürs kleine Schwesterlein samt Puppe. Heute mache ich um Intarsiengestrick einen großen Bogen, das ist mir einfach zu aufwändig. Da ist mir solch ein Pulli (Peaceful Easy Feeling/Ravelry-Link ) gerade recht, von oben in einem gestrickt:

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    Aber ich habe immerhin eine neue Technik ausprobiert, den „Estonian Braid“:

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    Eine ganz nette Art, den Farbwechsel zu machen, auch wenn es mit dem unelastischen Baumwoll-Leinen-Garn etwas knifflig war. Ich werde das bestimmt noch mal bei einem anderen Gestrick aus Schurwollgarn einsetzen, denn es gefällt mir gut.

    Zwischendurch habe ich einige Deckenpatches eingeschoben, die gemeinsam mit vielen anderen den Empfängerinnen der Decken in einer schwierigen Lebensphase Mut machen sollen:

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    Zwischenzeitlich habe ich auch die letzten Teile der Jacke auf der Maschine fertig gestrickt.

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    Beim Zusammennähen hatte ich dann allerdings einen geistigen Aussetzer, denn 2 Ärmel reichen ja eigentlich:

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    Über die Blendenlösung bin ich mir noch nicht schlüssig, es muss auf jeden Fall noch ein bisschen Stoff dran, sonst wird die Jacke zu eng. Da wühle ich mich noch ein bisschen durch Anleitungsbücher und Internetseiten und hoffe, dass es nicht mehr allzulange dauert. Strickjacken kann man derzeit ja bestens gebrauchen.

    Die Decke ist um einen weiteren dunklen Streifen gewachsen, natürlich dauert es jetzt wesentlich länger, die Runden bestehen schon aus mehreren Hundert Maschen. Aber ich bleibe am Ball.

    Da die Decke zum Mitnehmen jetzt langsam unhandlich wird, musste ein neues Gestrick her. Gestern ist die Entscheidung gefallen, nach recht kurzer Bedenkzeit schob sich ein lustig gestreifter Pullover ganz oben auf die Tapetenrolle. Anleitung gekauft, ausgedruckt und angestrickt Crazy Stripes Tee (Ravelry-Link)::

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    Meine Farbkombination (vielleicht kommt noch ein einzelner brauner Streifen mit hinein, das werde ich kurzfristig entscheiden):

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    Von den Entchen habe ich leider nichts mehr gelesen, ich hoffe, sie sind in gute Hände gefallen und haben ihren Zweck erfüllt.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit, passt gut auf Euch auf!

  9. Überraschende Post

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    Eine wunderbare selbstgemalte und ausgeschnittene Karte erreichte mich aus Bolivien. Ganz unerwartet bedankte sich Lucas für die gespendeten Socken! Eine tolle Motivation für zukünftige Kindersocken! Ich bin gerne wieder dabei!

    Gestrickt wird derzeit nur wenig. Ein paar Runden an der Decke gehen allerdings immer, dabei muss ich nicht nachdenken. Heute mal ausgebreitet, denn im Sackstadium kann man die wahre Größe nicht erkennen:

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    Außerdem wird es Zeit, mal ein bisschen vorhandenes Garn zu verarbeiten, für den Herbst soll dies ein Übergangspulli aus dickerem Baumwoll-Leinengarn werden:

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    Der Pulli strickt sich auch schnell weg, wenn ich denn dran stricke. Es ist mal wieder ein Raglan von oben, der jedoch noch eine Lochmusterbordüre in Kontrastfarbe bekommen soll. Da ich mich aber schon mehrfach verzählt und dadurch die Taillenabnahmen verpasst habe, werde ich noch mal ein paar Runden zurück müssen.

    Ein schönes Wochenende!

  10. Wer wagt, gewinnt

    Ja, heute habe ich es gewagt, den Reißverschluss in die Jailbird-Jacke einzunähen. Also erst mal eine Maschenprobe genommen, einen Reißverschluss samt dem für die Jacke ausgewählten Band für die Rückseite drauf gesteckt und mutig drauf los genäht. Was soll ich sagen, es war kein Problem.

    Also braunes Garn gespult und dann die Jacke unter die Maschine gelegt. Es gab erst ein paar Mal Stau und der Unterfaden verhakte sich. Aber so schnell gibt Nani nicht auf. Nochmal alles auseinander gebaut, die Spule kontrolliert und wieder alles eingefädelt.

    Damit das Material nicht so strapaziert wird, habe ich dann an einem anderen Ende begonnen und jetzt funzte es. Allerdings ging es dann irgendwann nicht mehr weiter – bis ich merkte, dass am Reißverschlussfüßchen eine Stelle ist, die Fäden zieht. Mit einem Streifen Klebeband habe ich diese Stelle dann unschädlich gemacht und konnte in Ruhe weiter nähen. Gut, einmal bin ich doch noch hängen geblieben, aber wusste dann ja schnell, woran es hängt.

    Die 2. Naht, um das Band auf der Rückseite richtig zu fixieren war dann gar kein Problem mehr, die Naht ist im Gestrick gar nicht zu sehen, auf der Rückseite muss man schon genauer hinsehen, um das braune Garn auf braunem Band zu sehen.

    Ein kurzes Päuschen und dann wurden noch schnell alle Fäden vernäht und das Reihgarn rausgefrickelt. Das alllerdings weniger schnell und dabei habe ich auch einmal den Nähfaden erwischt. Also noch mal an die Maschine und ein paar Stiche drüber genäht.

    Und nun ist sie wirklich fertig. So richtig, das ganze hat vielleicht eine halbe, dreiviertel Stunde gebraucht:

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    Unten knubbelt es noch ein bisschen, ich hoffe, das wird nach dem Waschen besser. Hier noch mal ein Detailfoto:

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    Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden und werde sicher noch mal eine Reißverschlussjacke stricken, dann aber nicht mehr so lange mit dem Nähen warten. Zudem habe ich einen Tipp bekommen, dass es nervenschonendere Alternativen zum Reihgarn gibt, die sich beim Waschen einfach auflösen. Das werde ich mir auf jeden Fall besorgen.

    Sehr zufrieden bin ich auch mit Charlotte. Sie wurde gestern fertig und heute durfte sie baden und sollte gespannt werden. Aber bei der Größe stellte sich das als unmöglich heraus. Also habe ich schon vor der Wäsche (weil es trocken besser geht) einen Nylonfaden vom Maschinenstricken durch die lange Seite der Bordüre gefädelt und beides an einer Leine zum Trocknen gehängt:

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    Gut bewacht dauerte es bei dem Wetter auch nicht lange, bis das Tuch trocken war und durfte zum Fotoshooting:

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    Ich bin sehr zufrieden mit dem Tuch und kann mir ohne Weiteres vorstellen, noch eins zu stricken. Irgendwann…

  11. Ganz brav…

    … ein paar hundert Maschen dunkelgraues 2rechts-2links-Bündchen, dann als Belohnung die Decke. Hier kann ich kaum aufhören. Da die türkisen Rippen kaum auffallen (auf den Fotos noch weniger als real), ist jetzt mal eine knallgrüne dazu gekommen. Mal sehen,welche Farben sich hier noch reinmogeln.

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    Die Größe ist derzeit ca. 30 cm in unförmigem Quadrat und mir gefällts.

    Zur Charlotte: Eine Runde verbraucht jetzt ca. 6 Gramm, ich habe noch 70 g. Das könnten also noch etwa 10 Runden oder so an die 15000 Maschen plus die ungeliebte Abkettrunde werden. Hört sich beängstigend an, aber nicht unmöglich. Allerdings fehlt jetzt eine spannende Hintergrundberieselung, damit ich nicht einschlafe. Wie auch immer, ich bleibe dran…

  12. Gaaaanz unvernünftig

    Da möchte Charlotte fertig gestrickt werden, es fehlen nur noch wenige Runden – zugegeben mit knapp 1500 Maschen, aber trotzdem.

    Aber man könnte ja schon mal die Wolle fürs nächste Handsrickprojekt wickeln…

    Ach, nur anstricken, dann leg ich das Teil wieder weg…

    Zum gestrigen Stricktreffen habe ich dann doch beideTeile mitgenommen. Okay, eine Nadel (die Maschen sind auf 2 lange Rundstricknadeln verteilt) habe ich auch brav an Charlotte gestrickt. Aber dann wollte ich doch lieber sehen, wie es hier weiter geht:

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    Ein paar Stunden später, d.h. nach dem Stricktreffen und wider jegliche Vernunft angeschautem Fußballspiel – zu Unzeiten für Frühaufsteher – ist die zukünftige Decke ordentlich gewachsen. Aktueller Stand: ca. 22 x 22 cm:

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    Und ich muss sagen, das Muster hat echt Suchtpotential. Nur noch bis zum nächsten Farbwechsel… ach, die 2 Reihen Kontrastfarbe…, nee, die eine Reihe danach, … Gestern hatte ich ja ne gute Ausrede: das WM-Spiel. Ich befürchte, morgen wird mir das Aufstehen schwerer fallen.

    Das Muster ist übrigens ganz simpel. In der Orignalanleitung wird die Decke kraus und 2farbig in Blockstreifen gestrickt. Ich habe mich für glatt rechts entschieden, wobei die Farbblöcke durch jeweils eine Krausrippe in Türkis getrennt werden.

    Ich bin sehr gespannt, wie groß die Decke werden wird, genügend Material habe ich mir vom Meisen-Frühjahrssale in Pfaffenhofen mit gebracht. Die Farben sind Nicole und Tiefer See, die Krausrippen Türkise Markise.

    Ich geh dann mal weiter stricken – ganz brav erst eine Nadel Charlotte! Oder nur eine Runde an der Decke…

    Habt eine gute Zeit!

  13. Nur ein paar Reihen…

    sind an Charlotte dazu gekommen, aber ich konnte jetzt den Hauptteil beenden und habe gestern mit dem Bündchen, das rundherum gestrickt wird, begonnen. Runde Nr 1 ist geschafft, wieviel Tausend Maschen es sind, möchte ich so genau gar nicht wissen. Der aktuelle Stand sieht so aus, leider lässt sich das Tuch nicht so weit ausbreiten, dass man es besser erkennen könnte:

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    Es hatte sich ja schon angekündigt, die Amarylis ist in voller Blüte:

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    Ein neuer Mitbewohner fürs Hobby ist letzte Woche eingezogen. Nein, nicht noch eine Strickmaschine. Aber ich habe schon länger mit einem elektrischen Wollwickler geliebäugelt, da viele schöne Garne nur in Strängen zu kaufen sind und die Sockenwolle fürs Maschinenstricken ja auch umgewickelt werden will. Langer Rede, kurzer Sinn, die Überstundenzuschläge habe ich diesmal in England ausgegeben. Montagabend bestellt, Mittwochnachmittag geliefert – wow!

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    Jetzt habe ich doch noch einen Anfang gewagt:

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    Es soll eine Jacke für früh morgens im Sommer werden, wenn es noch etwas frischer ist. Ich habe zwar eine blaue, die ich zu diesem Zwecke sehr gerne trage, aber die passt eben nicht zu allem. Mal sehen, wie lange es dauert, bis sie fertig ist. Die Farbe ist gleiche wie Charlotte, so kann ich die beiden sogar kombinieren. Allerdings habe ich erst mal wieder eine Pause eingelegt, weil das Maschinenstricken heute eher schweißtreibend ist.

    Das wars schon. Es gibt zwar einige Projekte, die in meinem Kopf herum spinnen, aber es fehlt die Zeit, sie umzusetzen.

    Habt einen schönen Sommer!

  14. Maschinenstrick, weiter geht’s

    Am letzten freien Wochenende wollte ich ein sommerliches Top mit Lochmuster auf der duo stricken. Das Garn, eine Baumwoll-Schurwollmischung hat jedoch nicht mitgemacht. Nachdem der Faden 2 mal gerissen war, habe ich es erst mal dran gegegeben. Aber es wird einen nächsten Versuch geben, entweder auf der Brother oder mit anderem Garn.

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    Da die Temperaturen ja ohnehin wieder abgesunken waren, bin ich dann lieber mal einen gestreiften Ragaln nach einer Handstrickanleitung (eigetnlich von oben gestrickt) angegangen. Die Anleitung habe ich – nach der unvermeidlichen Maschenprobe – auf den Kopf gestellt und dann Reihe für Reihe abgearbeitet. Das erste Teil sah schon mal viel versprechend aus:

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    Nach 2 Tagen war der Pulli fast fertig. Ein Tag Rechnen und Planen, einen Tag stricken und dann folgte noch das Zusammennähen und anstricken der Bündchen von Hand. Es sind ganz einfache krause Blenden, kurz vor knapp ging mir das Garn aus und ich musste noch einige Tage auf Nachschub warten. Letztlich fehlten mir gerade mal 2 g! Aber mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden:

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    Und gestern kam ein Überraschungspaket an, da muss ich Euch einfach was von zeigen:

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    Das ist nicht etwa ein gekauftes Plüschtier sondern handgenäht! Genauso wie die Kleidung, das Halstuch, einfach perfekt! Ein ganz lieber Gruß geht nach Berlin, wo der Frosch zum Leben erweckt wurde! Auf meinem Balkon fühlt er sich schon mal sehr wohl, wie man sieht.

    Ansonsten wird derzeit wenig gestrickt, die Feierabende sind kurz, die Reihen des Tuchs lang, es wächst nur sehr langsam, so dass es sich nicht lohnt, wieder ein Bild zu zeigen.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit, egal ob mit oder ohne Fußball!

  15. Angefressen…

    … bin ich und zwar ganz ordentlich.

    So, wie viele meiner Pflanzen. Die tun mir richtig leid, manche gibt es gar nicht mehr, vor allem die, die ich ausgesät hatte und die erst aus 2 Blättern bestanden, dann nur noch aus einem Stengel – bis sie ganz verschwunden waren. Das sind ein paar Exemplare, die – noch – leben:

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    Der Drachenbaum, dem ich etwas Frischluft gönnen wollte:

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    Und der Oberhammer, ich hab es gerade heute entdeckt:

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    2 Orchideenpflanzen. Und hier haben die Schädlinge auch die Blütenblätter angeknabbert.

    Schwer im Verdacht habe ich den Dickmaulrüssler. Die Tage hatte sich einer ins Bad verirrt (und leider habe ich auch hier Pflanzen, wo er sich dran gütlich tun konnte. Ich hoffe sehr, dass es ein männliches Exemplar war. Denn wenn man sich ein bisschen durch die einschlägigen Seiten klickt, steigt der Frust ziemlich, weil die Viecher schwer zu bekämpfen sind und die Larven an der Wurzel fressen.. Zudem sind sie nachtaktiv, kein Wunder, dass ich nichts unter den Blättern gefunden habe. Ist die eine Plage vorbei, kommt die nächste. Einziger Trost: Tagsüber kann ich den Balkon diesmal ungestört nutzen.

    Naja, es gibt natürlich auch noch ein paar schöne Dinge, z.B. meine erste Himbeere:

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    Ich überlege, ob ich sie heute feierlich ernte oder ihr noch ein paar Sonnenstrahlen gönne. Ich liebe Himbeeren und es ich hoffe, dass die Pflanze die Käfer (wie man sieht, sind auch hier die Blätter angeknabbert) überlebt und mir in den nächsten Jahren noch mehr Früchte als an 2 Stellen liefert.

    Und dann – eben bei der Blattfraßkontrolle entdeckt:

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    Ist es wirklich das, wonach es aussieht? Hat die Amaryllis eine Knospe? Mitten im Sommer? Dann hab ich ja wirklich ein außergewöhnliches Exemplar erwischt. Samen habe ich ja auch schon ernten dürfen.

    Gestrickt wird derzeit wenig, einerseits geht nach der Arbeit nicht mehr viel und bei der Hitze klappt das ja ohnehin schwierig. Beim gestrigen Stricktreffen habe ich das Strickzeug nicht mal ausgepackt. Aber es war auch so schön, das lange Wochenende in netter Gesellschaft einläuten zu können.

    Seit dem letzten Beitrag ist Charlotte trotzdem ein gutes Stück gewachsen, Zeit für ein aktuelleres Foto:

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    Hier kann man das Sternchenmuster gut sehen:

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    Einen Versuch, Doubleface-Handstulpen zu stricken, habe ich abgebrochen. Ich habe sie schon nur mit 2er Nadeln gestrickt, damit das geplante Blütenmuster (zu sehen ist nur die untere Bordüre, oben sollten Blütenranken die Stulpen zieren), drauf geht. Es waren aber bestimmt 16 M zu viel. Stulpen sollen ja ordentlich sitzen und nicht an den Händen herumlabbern. Da der Anfang ein ziemlicher Krampf war, wird es wohl erst mal beim Versuch bleiben.

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    Immerhin gibt es ein fertiges Projekt, der Mai im Wollmeisen-12für14-KAL, Toe-up-Socken (spiceman – Ravelry-link ) aus Maharani:

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    Ein paar Gedanken mit dazugehörigen Maschenproben habe ich mir für die Strickmaschinen gemacht. Als da wäre ein Top mit Lacemuster. Es handelt sich um eine Handstrickanleitung, die ich auf die Maschine umsetzen möchte. Bin sehr gespannt, ob es wieder funktioniert. Bei der Gestreiften Kapuzenjacke (deren Reißverschluss immer noch wartet *hüstel*) hat es ja gut geklappt. Bei Versuchen ein Sommertop aus Lacegarn zu stricken, muss ich mir noch was einfallen lassen, weil durch das dünne Garn die Nadeln nicht ausreichen. Die Idee ist, die Teile zu halbieren und beide jeweils mit der Naht nach außen zusammen zu nähen, sozusagen als design-Element.

    So, jetzt wünsche ich Euch und mir erst mal einen wunderschönen Sommer, der erträglich in den Temperturen und ohne noch mehr verheerende Unwetter (und doofe Rüsselkäfer) einhergeht!

  16. Ein paar Tage… (Vorsicht Bilderflut)

    … war ich mal wieder in Frankreich. Das Wetter, naja, verlieren wir kein Wort drüber. Aber immerhin war es am Mittwoch das erste Mal trocken. Also genau richtig, um dem im April wiedereröffneten Zoo in Paris, einen Besuch abzustatten.

    Mit der Métro Linie 1 fuhren wir bis Saint-Mandé, von dort ging es in einem ca. 20 minütigen Marsch an den Rand des Bois de Vincennes (es gibt auch eine Buslinie, aber der Ort ist ganz schön). Die Vorwarnungen, man müsse an der Kasse lange Schlange stehen, bewahrheiteten sich nicht, es ging ganz flott voran. Überall sorgten freundliche Mitarbeiter hilfsbereit dafür, dem Alltag in eine ganz andere Welt zu entfliehen.

    Der Tierpark ist in 5 Zonen mit den entsprechenden Tieren eingeteilt. Wir starteten in Patagonien, wo wir Seelöwen und Humboldt-Pinguine, Guanakos und Pudus (kannte ich vorher beide nicht) sowie straußenähnliche Nandus sehen konnten. Die Pumas haben sich erfolgreich unserem Blick entzogen. Und irgendwie habe ich erst später an die Kamera gedacht.

    Als nächstes landeten wir in der Sahel-Sudan-Zone mit 44 typischen Arten. Nilpferd,…

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    Zebras,…

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    Löwen (wir haben 4 beeindruckende Exemplare ausgemacht), Strauße,…

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    Gazellen, Antilopen, Paviane und viele Giraffen::

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    Zu diesem Bereich gehört auch eine große Volière, die man durch „ausflugsichere“ Türen betreten konnte:

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    Viele Flamingos teilen sich den Raum mit exotischen Entenarten, Löfflern und anderen mir unbekannten Vögeln. Nach dem Verlassen der Volière tut sich dieser weite Blick auf. Das ein oder andere Grünzeug muss noch ein bisschen wachsen. Und hier hatte ich Glück, so einen freien Blick zu haben, denn überall tummelten sich Schulklassen, einheitlich mit leuchtenden Tüchern oder Westen (meist in Neonfarben und mit Telefonnummern versehen, falls doch mal ein Kind verloren geht):

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    Nach einer Stärkung im Restaurant, benannt nach dem arabischen Namen für Giraffe (wie passend), machten wir uns auf den Weg nach Europa. Dort trafen wir auf Kondore, Geier, Vielfraße, Wölfe, Luchse (da fällt mir auf, die habe ich auch nicht gesehen) und Otter:

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    Im künstlichen Gebirge versteckt ist ein Vivarium mit allerlei Getiers wie Wasserschildkröten und Fischen.

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    Von Europa aus kamen wir nach Guyana, wo wir Wollaffen, eine Seekuh und Tapire sehen konnten. Der Jaguar hat sich erfolgreich vor uns versteckt.

    In einer Freiflughalle, die uns schon zum nächsten Gebiet, Madagaskar, führte, haben wir die Kaimane wohl übersehen. Dafür flogen Papageien und andere Vögel frei über unsere Köpfe – oder saßen einträchtig nebeneinander:

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    Auch ein Chamäleon zeigte sich in voller Pracht:

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    Etwas scheuer waren viele Froscharten, die sich sehr gut tarnen konnten. Okay, bei diesem Exemplar, dem Tomatenfrosch, war es einfach, ihn zu finden:

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    Es war spannend, mit den Kindern gemeinsam die Tiere zu suchen – nicht immer erfolgreich. Auch Schlangen, Stabschrecken und Echsen tarnten sich gut. Ich habe sicher einiges vergessen.

    Hinter einer Fläche mit Picknicktischen – wir wären beinahe nicht hier lang gegangen – tat sich noch eine Insel mit Lemuren auf (etwas schwer zu erkennen in der Bildmitte):

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    Schön wars, noch mal vielen Dank, liebe Angelika, für den tollen Tag!

    Gestrickt wurde natürlich auch noch. Das Tuch ist gewachsen…

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    Die Socke ist mittlerweile über der Ferse angekommen (hier noch nicht ganz so weit):

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    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich Socken öfter in dieser Technik stricke, zu eingebrannt ist das Standardrezept, das ich ohne Nachzudenken stricke.

    Die braun-gestreifte Jacke wartet noch auf ihren Reißverschluss. Heute hatte ich ein bisschen Mut und wollte ihn schon mal mit Reigarn heften, das hat sich aber erst mal versteckt und bei der Suche bin ich dann wieder davon abgekommen. Ich hoffe auf morgen.

    Vorgestern habe ich mich dann an die Strickmaschine gesetzt, um einen derzeit beliebten Schal zu stricken. Der erste Versuch war vielversprechend:

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    Ich musste noch mal neu beginnen und nahm dafür ein Farbverlaufsgarn. Gestern abend konnte ich dann die beiden Seiten abhäkeln und heraus gekommen ist ein ganz ordentliches Exemplar:

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    Heute habe ich eine neue Jacke begonnen, aber davon ist noch nicht viel zu sehen. Aber eins muss ich Euch unbedingt noch zeigen, dann ist gut für heute!

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    Die Geduld hat sich gelohnt, vielleicht werde ich bald Himbeeren ernten können! Darauf freue ich mich wie Bolle!

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit!

  17. Und weiter geht es

    Das hatte ich mir ja echt ein bisschen anders vorgestellt, Urlaubswetter ist das auf jeden Fall nicht.

    Na gut, so gibts kein schlechtes Gewissen, gemütlich im Sessel zu sitzen und zu stricken – oder Pullis und andere Teile fertig zu stellen:

    Der Maschinenraglan ist zusammengenäht und mit Bündchen versehen. da mir der Halsausschnitt zu weit war, habe ich eine 2. Blende in Kontrastfarbe eingestrickt:

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    Was ich nicht erwartet habe: Nach dem Waschen ist der Pulli ein ganzes Stück in die Länge gegangen. Bin jetzt sehr gespannt auf die Passform nach dem Trocknen.

    Hier der abgewandelte Sonnensegel. Nicht viel Sonne da? Dann braucht es auch nur einen schmalen Segel, oder?

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    Und wenn man 2 Teile fertig bekommt, darf man auch wieder 2 Sachen anstricken, oder? Zuänchst ein großes Dreieckstuch mit eingängigem Sternchenmuster:

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    Die viel-seitige Anleitung hat mich erst ein bisschen verunsichert, aber die ist schon jetzt nicht mehr nötig, erst wieder, wenn es an die Bordüre geht, die außen an gestrickt wird.

    Außerdem wollte ich noch mal sehen, ob ich nicht doch ein gutes Rezept für Toe-up-Socken finde, daher habe ich jetzt diese Socken begonnen:

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    Habt eine gute Zeit!

  18. Fleißarbeit

    Verregnete Urlaubstage lassen sich prima dazu nutzen, Strickstücke zu vollenden. An der maschinengestrickten Jacke bedeutete das: Fäden vernähen, Nähte schließen, Blende anstricken. Ich glaube, so ordentlich habe ich noch kein Strickzeug fertig gemacht. Die Blende habe ich mit 2,5er Nadeln angestrickt, an der Kapuze mit verkürzten Reihen verbreitert und mit einem I-Cord mit 3er Nadel abgekettet.

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    Jetzt fehlt nur noch der Reißverschluss und ich überlege ernsthaft, ob ich nicht einen roten einnähen soll, denn diese Farbkombination gefällt mir sehr gut und ist nicht so langweilig:

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    Das Bild zeigt übrigens das Einnähen einer Innentasche.

    Ich möchte beim Reißverschluss-Einnähen eine neue Technik – ohne Nähmaschine – ausprobieren, bin sehr gespannt, ob das klappt und werde das mit Fotos dokumentieren.

    Jetzt geh ich erst mal nach einem Reißverschluss Ausschau halten, habt eine gute Zeit!

  19. Intensiv

    … wechseln sich anstrengende Arbeitswochen und Freizeit ab.

    Vor Ostern ging es zum Frühjahrssale bei der Wollmeise, meinem ersten Besuch in Pfaffenhofen. Die Farbenpracht war sehr beeindruckend, Fotos habe ich leider keine gemacht. Schön war auch das Drumherum, gemütliches Klönen bei Kaffee und Kuchen mit lieben Menschen, die ich bisher nur aus dem Netz kannte. Schön wars!

    Schon vorher spukte die Idee einer Decke in meinem Kopf herum, bei der die Multifärbungen schön zur Geltung kommen:

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    Überzeugt bin ich noch nicht, zumal ich eine Decke in dieser Art gesehen habe, die ziemlich dreidimensional daher kam (viele flache Pyramiden), was mir gar nicht gut gefiel.

    Über die Ostertage war auf der Arbeit noch mal sehr viel zu tun, ich war froh, als endlich der erste Urlaubstag anstand. Eine klitzekleine Verschnaufspause, dann hieß es Strickmaschine abbauen, Wolle einpacken und mal wieder ab nach Bredbeck. Für mich der 3. Workshop, der wieder viele neue Erkenntnisse brachte. Natürlich auch ein paar Ergebnisse:

    Zunächst war da die Kapuzenjacke. Eine Handstrickanleitung, die ich auf die Maschine umgerechnet und angepasst habe. Leider war ich noch nicht so entsapnnt, dass alles auf Anhieb klappte, für dieses Ergebnis habe ich ca. 4 1/2 Ärmel und 3 Vorderteile gestrickt 😉 :

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    Dafür klappte es mit dem Raglan schon besser. Hier war nur ein gerissener Faden Auslöser, ein Teil ein 2. Mal zu beginnen und das war relativ weit am Anfang, also halb so wild:

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    Der befindet sich allerdings noch in diesem Würstel-Zustand, also lauter sich zusammenrollender Einzelteile.

    Zu Demonstrationszwecken habe ich ein Paar Kindersöckchen gestrickt, auch hier brauchte es einen 2. Anlauf, um ein zusammengehöriges Paar herauszubekommen.

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    Es gab natürlich auch viel bei den anderen zu sehen, ein Blick über deren Schultern, schon rutschten neue Projekte auf die Möchte-ich-auch-stricken-Liste. An oberster Stelle ein Schal, der in einer recht simplen Technik mit verkürzten Reihen daher kommt. Aber erst mal wollen die anderen Teile vollendet werden. Die ein oder andere Technik wurde auch ausprobiert und auch die Funktionsweise von fremden Modellen begutachtet. Die Athmosphäre war wieder sehr schön, eine lustige Truppe, in der jede ihr Wissen gerne weitergab.

    Der Zwischenstand der Jacke vor 2 Tagen. Mittlerweile ist die Kapuze dran und ich nähe fleißig weiter die Seitennähte zu, das dauert…

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    Die Jacke soll einen Reißverschluss bekommen und ich überlege noch, wie ich vorne die Blende mache, die auch an der Kapuze weiter laufen wird.

    Ein toller Strang, der schon auf der Rückfahrt aus Pfaffenhofen gewickelt und angestrickt wurde, hat sich in diese leuchtenden Socken verwandelt, gerade heute fertig geworden:

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    Genauso wie der Grapevine, der noch ziemlich zerknautscht daher kommt. Er ist mittlerweile gewaschen und trocknet hoffentlich ganz schnell. Der Farbwechsel, der auf dem Foto ziemlich deutlich ist, ist zum Glück nicht so sehr zu sehen, da es ein ganz dunkler Farbton ist:

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    Es geht weiter mit Nähen, Nähen, Nähen, dann gibt es hoffentlich bald schon wieder was zu sehen, die ein oder andere Masche wird aber sicher auch noch gestrickt werden und es wird dann möglichst nicht wieder so lange dauern, bis es hier was zu sehen und lesen gibt.

  20. Wunderbare Pflanzenwelt… und auch ein bisschen Gestricktes

    Ich vergesse ja schon mal öfter die Blumen zu gießen. Und auch wenn ich es nicht verdient habe, sie halten durch. Der Weihnachtsstern bekommt neue rote Blätter – ohne Dunkelpausen u.ä. Aufwand. Die Amaryllis hat Samen hervorgebracht, so was habe ich noch nie gesehen, auch meine Mutter, die einen grünen Daumen hat, nicht. Ich werde mal versuchen sie auszusäen. Wer weiß, vielleicht wird es auch was, schließlich hat auch diese Pflanze geblüht, obwohl ich das, was man mit ihr im Jahresverlauf so tun sollte, *räusper*, viel zu spät getan habe.

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    Auf dem Balkon ist es ähnlich. Die Margarite blüht seitdem ich sie im letzten Sommer gepflanzt habe, durchgängig. Die Ringelblume blüht schon wieder.Und dann ist noch dieses nette Plfänzchen, das ich nicht zuordnen kann. Ob es angeweht kam, einer Samenmischung entsprungen ist oder möglicherweise aus dem Vogelfutter des Nachbarn seinen Ursprung hat, ich weiß es nicht, aber hübsch ist sie – nur weiß ich leider nicht, welche Blume es ist. Mittlerweile hat schon die nächste Pflanze ihre Knospe, die mit dem Blühen wohl nicht mehr lange warten wird.

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    Und noch eine Pflanze, die mich schon lange erfreut, ist die Orchidee, die an der einen Rispe noch blüht und schon die nächste Blütenrispe gebildet hat:

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    Nein, keine Angst, ich werde keinen Plfanzenblog betreiben, aber die Freude an den Blumen mag ich eben auch mit Euch teilen. Gestrickt wird leider nicht so viel, wie ich gerne würde, aber immerhin ist ein Pulli fertig geworden, für den es zugegebenermaßen jetzt zu warm ist. Gefallen tut er mir trotzdem:

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    Das Modell ist von oben in einer raffinierten Technik (ravelry-link) gestrickt, die Armkugel wird gleich mit eingearbeitet und die Schultern sitzen so viel besser als z.B. beim Raglan von oben.

    Ebemfalls von oben gestrickt wird der Grapevine, allerdings diesmal wieder als Raglan. Da ich diesen aber schon mal gestrickt habe, weiß ich, dass er passt und gut sitzt. Der Anfang ist gemacht:

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    Diesmal möchte ich die Lochmusterbordüre an den Ärmeln höher machen und vielleicht auch unten eine arbeiten, bis dahin ist aber noch ein bisschen Zeit.

    Und das sind die letzten Maschinensocken, die in der Familie ihre neuen Empfänger gefunden haben:

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    Euch allen eine gute Zeit, genießt jeden Sonnenstrahl!

  21. Aktuell auf den Nadeln…

    … sind zwar nicht nur diese beiden Teile, aber an ihnen stricke ich aktuell im Wechsel. Zum einen ein von oben gestrickter Pulli mit eingestrickten Armkugeln. Hier seht Ihr den Stand vorm Ribbeln des 3. Farbblocks. Die 4 geplanten Rottöne sollen einen Farbverlauf ergeben, allerdings habe ich mich im Eifer des Gefechts vergriffen und das hellste Rot etwas zu früh angestrickt. Leider ist es schwierig, die Farben naturgetreu wiederzugeben:

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    Zum andern ist da das Tuch, das hauptsächlich beim Stricktreffen vorankommt, da es handlicher zum Mitnehmen ist. Die aktuelle Länge beträgt ca. anderthalb Meter und ich stricke, bis das Farbverlaufsgarn aufgebraucht ist.

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    Der Resteverwertungspulli ist schon eine Weile fertig und träg sich prima – und ich habe noch ordentlich was übrig. Geplant sind noch ein Cowl, und wenn dann noch etwas übrig ist, Handstulpen.

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    Ein klitzekleines Zwischendurchprojekt bringt hoffentlich ein bisschen gute Laune im Seniorenheim:

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    An den Strickmaschinen gehts auch weiter, Einige Socken warten noch auf die Fertigstellung und auch mit technischen Übungen geht es nach und nach voran. Projekte im Kopf habe ich wirklich genug.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit, nutzt jeden Sonnenstrahl – aber bitte ohne Sonnenbrand!

  22. Maschinensockenstricken-Trainingslager

    Zunächst noch der 2. Strandwanderer, der nun auch endlich fertig ist. Leider ist es sehr schwierig, die tollen Farben auf Fotos zu bekommen:

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    Das Muster (ravelry-link) eignet sich wirklich ausgesprochen gut für solche handgefärbten Garne aus mehreren Farben.

    Leider nicht so gut angekommen sind die maschinengestrickten Handstulpen als Geburtstagsgeschenk. Aber ich hoffe, dass es eine Ersatzträgerin gibt, deren Hände gewärmt werden wollen:

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    Was ich schon die ganze Zeit mal machen wollte, ist eine Maschenprobe an der Maschine (hier mit der brother), und alle Maschenweiten durchzuspielen:

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    Ausgezählt habe ich noch nicht, die Probe trocknet noch, aber der Unterschied in der Maschengröße ist auf dem Bild schon beeindruckend. Selbst mit Maschenweite 0.. kam ich noch problemlos mit der Sockenwolle durch. Das hätte ich so nicht erwartet. Die Probe auf der duo steht noch aus…

    Noch immer kann ich die Socken nicht auswändig auf der Maschine, da hilft nur eins: üben, üben, üben…

    Und so gibt es noch einige Sockenpaare, die sich auf den Weg nach Bolivien machen dürfen:

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    Gr. 18 und 25 aus handgefärbter Sockenwolle

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    Gr. 26 aus handgefärbter Merinosockenwolle

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    Gr. 35 aus handgefärbter Merinosockenwolle

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    Gr. 28 aus handgefärbter Merinosockenwolle

    Wie schön, wenn die Musterung bei verschiedenen Größen so unterschiedlich ausfällt. So hat jedes Kind trotz gleicher Farben individuelle Socken. Positiver Nebeneffekt: Ganz nebenbei wird auch mal ein bisschen Sockenwollstash abgebaut. Gerade die Reste von den großen Socken reichen meist noch für ein Paar Kindersocken aus.

    Ich geh dann mal weiter üben… Schönen Sonntag und eine gute Zeit!

  23. Im Zeichen der Strickmaschine

    Die Vorfreude auf eine freie Woche, an der das Hobby und besonders das Treffen mit lieben Menschen im Vordergrund stand, ließ mich 3 besonders anstrengende Arbeitswochen irgendwie aushalten.

    Es fing mit dem letzten Dienstwochenende an, an dem Samstag gings nach der Arbeit zum Siegburger Stricktreffen, wo Silke aus Berlin schon in der diesmal ziemlich großen Runde saß. Ein gemütlicher Stricknachmittag unter Gleichgesinnten ging schnell vorbei. Der Abend war recht kurz, klingelte mein Wecker doch am nächsten Morgen schon wieder sehr früh und Silke hatte auch noch ein bisschen Schlaf nachzuholen.

    Nach Feierabend am Sonntag konnte das wollige Vergnügen richtig los gehen. Maschinenstricken, Handstricken, ein Ausflug, Wollshopping, Treffen lieber Menschen und ein kleiner Workshop in der Eifel sollten die Woche ausfüllen. Silke hatte bereits 2 Paar Socken gestrickt und so nahmen wir uns unser erstes geplantes Maschinenprojekt (ravelry-link) vor, das ganz oben auf der Ausprobieren-Liste stand, gestrickt am brother-Doppelbett mit Sockenwolle.

    Zunächst werden die Hauptteile von unten nach oben in Reihen gestrickt. Also Bündchen am Handgelenk, dann das gemusterte Hauptstück und dann noch mal ein Abschlussbündchen in der Grundfarbe. Der Daumen wird dann zunächst separat von oben begonnen. Man beginnt mit dem Abschlussbündchen und im glatt rechten Teil verjüngt sich der Daumenteil durch Abnahmen. An einer vorher markierten Reihe des Hauptteils beginnt man dieses – auf den Kopf gedreht und mit der schönen Seite zu einem hinzeigend – mit den Randmaschen rechts und links auf die äußeren Nadeln des Daumens einzuhängen. Das passiert in vorgegebenen Reihen, genauso wie die weiteren Abnahmen. Heraus kommt solch ein Teil, …

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    dem man schon ansehen kann, was es werden will:

    brother-handstulpe02

    Es müssen noch ein paar cm Nähte geschlossen werden und die Fäden verwahrt. Nach dem gemeinsamen weiß-roten Protyp startete Silke die Massenproduktion:

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    Währenddessen begann ich meine Runden an der duomatic 80. Zum Warmlaufen erst mal ein Paar Kindersöckchen, die in der Spendenkiste landeten:

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    Anschließend wurde es anspruchsvoller. Ich hatte mir vorgenommen, mich mit dem Zubehör zu beschäftigen. Den 4-Farbwechsler hatte ich schon erfolgreich in Betrieb nehmen können, also sollte dieser auch etwas zu tun bekommen. Das Bemusterungsgerät, deco genannt, wurde angebaut und die Anleitung auf den Schoß gelegt und los gings. Viele, sehr viele Reihen passierte nichts. Die Lochkarte wurde zwar transportiert, Stößer wurden vorgewählt, aber mehr änderte sich nicht. Bis endlich der Groschen fiel und mir ein kleiner Pfeil im Schema des Anleitungshefts auffiel, den man am Schlitten drücken muss! Und ab da gabs auch auf der duo wie von Zauberhand Norwegermuster:

    duo erstesFI-Muster

    Jetzt aber zur Sache, was auf der brother geht, muss auch auf der duo funktionieren. Und was soll ich sagen? Es klappt! Einen Fehler habe ich eingebaut, wie man sieht, haben sich die Farben im oberen Musterteil umgekehrt, da hab ich wohl einen Fadenwechsel verschlafen.

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    Silke hatte eine Anleitung für eine 2farbige Mütze, die sie gerne stricken wollte, das Muster habe ich dann ausprobiert und es klappte im ersten Anlauf. Das Gestrick ist von vorn und hinten gleich. Die Bemusterung erfolgt ausschließlich über vorher ausgewählte Stößer, entsprechende Tasten und Farbwechsel alle 2 Reihen.

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    Die Wollvorräte wurden natürlich auch noch mal aufgefüllt. Man kann ja gar nicht anders, wenn Markensockenwolle hier zum Schnäppchenpreis erhältlich ist. Warum die Berliner Filialen da nicht mitmachen, keine Ahnung. Nachmittags kam kurfristig noch Strickgesellschaft von der anderen Rheinseite vorbei, so konnten wir gemütlich stricken und klönen.

    Selbstverständlich konnten wir nicht nur vor den Maschinen und auf dem Sofa sitzen und stricken. So gabs bei strahlendem Sonnenschein, jedoch recht kaltem Wind, einen Ausflug zum Drachenfels. Einen Kaffee gabs da oben leider nicht (man hatte uns im Tal aber schon informiert), dafür war es sehr leer und der Ausblick entschädigt auf jeden Fall. Leider war es etwas diesig, sodass man z.B. nicht bis zum Kölner Dom schauen konnte. Dafür gabs in unmittelbarer Nähe schöne Fotomotive:

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    Auf dem Weg zurück ins Tal haben wir ein – leider sehr verfallenes – Traumhäuschen entdeckt und diese knorrigen Gesellen:

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    Am Donnerstag wurden wir samt Strickmaschine (die duo musste aus Platzgründen zu Hause bleiben) in die Eifel gekarrt, wo wir ganz lieb aufgenommen wurden und uns viel erarbeitet haben. Es wurde erst mal die Ausrüstung (zufällig die gleiche Modell-Kombination wie meine) verglichen und so brachten wir auch bis dahin nicht funktionierende Teile in Gang. Es sind oft nur Kleinigkeiten…

    Für weitere Handstulpen wurden Karten gelocht und probegestrickt, z.B. diese Muster:

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    Auf meiner Wunschliste stand ein Cowl im stranded Muster, ich habe ein ganz schlichtes 2x2er Karomuster gelocht und nach jeweils 6 Reihen eine der beiden Farben durch die nächste ersetzt. Jede Farbe ist also 12 Reihen dran.

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    Das ganze wiederholt sich mehrfach, bis es mir etwas langweilig wurde und einige Farben zu Ende gingen. So habe ich 2 größere Blocks in den leuchtenden Farben eingebaut. Kurz vor Schluss passierte noch ein Fehler, vermutlich durch mangelnde Konzentration, alle Maschen einer Farbe, also jede 3. und 4. Masche waren nicht mehr auf den Nadeln. Es hat ganz schön gedauert, sie alle wieder einzufangen und alles im Muster zu beenden. Zum Glück war ich in der Zeit alleine, sodass sich niemand mein Fluchen anhören musste. Aber gelernt habe ich dadurch einiges und letztendlich ist der Cowl auch fertig geworden:

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    Eines von Silkes Handstulpenpaare durfte ich mir zusammen nähen:

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    Ein Vorlegemuster, bei dem alle 2 Reihen die Farbe gewechselt wird, ist dem Norwegermuster ähnlich, es ist aber elastischer:

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    Die Zeit ging um wie im Fluge, wir wurden lecker vom Nachwuchs bekocht, es gab sogar frische Waffeln zum Frühstück! Abends wurde der Kamin angeworfen und gemütlich von Hand gestrickt. Die Gastfreundschaft war kaum zu übertreffen, vielen Dank, liebe Inka (ravelry-link)!

    Zurück in Bonn überraschten uns eine Blütenpracht. Das Foto ist zwar etwas jünger, aber ich wollte es Euch nicht vorenthalten:

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    Eigentlich blühen die beiden ja eher nicht gleichzeitig.

    Samstagnachmittag kam dann noch lieber Besuch aus Frankreich hier an und gemeinsam machten wir uns auf zu einem schönen Spaziergang durch den Wind mit anschließendem Essen unter lieben Freunden. Ein schöner Abend als Abschluss zu Silkes Besuch, die am nächsten Morgen Richtung Schnee und Kälte nach Hause abreiste. 20 Grad Temperaturunterschied sind schon eine Hausnummer. Liebe Silke, schön war’s, ich freue mich schon aufs nächste Wiedersehen, spätestens im April in Bredbeck!

    Besuch aus Frankreich heißt (noch) nicht Maschinen- sondern gemütliches Handstricken auf dem Sofa. In Arbeit ist derzeit ein zweiter Strandwanderer…

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    … sowie ein Restepulli, für den schon alle Reste einer Qualität zu 2 großen Knäuels verbunden sind:

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    Das macht das Stricken spannend, denn ich weiß nicht, wie die Reihenfolge ist, habe beim verbinden der Fäden nur darauf geachtet, dass die Enden zusammen passen. Ein bisschen kann man das schon einschätzen, weil am Knäuel zu sehen, aber das Stricken wird nicht langweilig.

    Puh, ich hoffe, Ihr habt bis hierhin durchgehalten, danke dafür! Ich wünsche Euch eine gute Zeit, bleibt oder werdet schnell wieder gesund!

  24. Es wird noch Wolle verstrickt…

    Nein, ich fange nicht zu jammern an, wo die Zeit geblieben ist, keine Angst!

    Auch wenn ich derzeit weniger zum Stricken komme, das ein oder andere Teil wird doch mal fertig oder wächst ein wenig. Am Meisten wuchs der Pullover auf den letzten beiden Stricktreffen. Dessen Arbeitstitel „Ringelreihen“ ist auf die schneckenförmige Passe zurückzuführen. Nein, er ist noch nicht fertig, der 2. Ärmel ist noch in Arbeit, aber ein Ende ist in Sicht:

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    Ich weiß noch nicht, ob ich die Passe so lasse oder noch ein Bündchen anstricke, der Ausschnitt ist doch recht weit.

    Diese Mütze gab es passend zum Schal vom letzten Jahr (dem Sockbubble-Mystery-Scarf), ein Wurm in mehrfarbiger Abwandlung:

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    Dafür ruht der Temperaturschal, er hängt noch beim 1. November, aber die Temperaturen habe ich eifrig dokumentiert, ein gemütlicher Abend vorm TV, dann wird er wohl schnell wieder auf dem aktuellen Stand sein. Und ein Ende ist ja auch in Sicht.

    An der Strickmaschine sitze ich im Moment weniger, als ich gerne üben würde, immerhin habe ich zwei neue Techniken ausprobiert, einmal ein 2er-Rippenbündchen und glatt rechts auf der duomatic, beides klappte auf Anhieb, nur mit dem Zählen klappte es nicht, daher braucht es noch einen zweiten Anlauf, aus dieser Wolle Socken werden zu lassen:

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    Das Glatt-Rechts-Gestrick sieht im Moment noch so aus:

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    Ein Paar Socken hat es noch geschafft:

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    Natürlich sind auch noch ein paar geheime Projekte in Arbeit bzw. fertig geworden, davon mehr nach Weihnachten!

    In der Küche wurde auch ein bisschen was produziert, nicht ganz aktuell das Bild, die Kekse sind natürlich auch längst verspeist. Im Hintergrund ein wunderschöner Adventskalender von meinem Weihnachts-Meisenwichtel (*winke*, falls Du hier mitliest), der durch ein Teelicht die Bilder seiner geöffneten Fenster zeigt. Damit möchte ich auch gleich noch eine schöne, restliche Adventszeit wünschen!

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  25. Weiter geht’s…

    Weil ich mich so wohl im Boxy fühlte, musste ein zweiter her. Diesmal etwas weniger bunt, dafür auch etwas weniger großzügig geschnitten, denn ich musste mit 300 g Garn auskommen. So habe ich ein bisschen gerechnet und bin damit hingekommen (hätte die Ärmel sogar noch was länger stricken können, 15 g sind noch übrig.

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    Zwischenzeitlich verstricke ich ein paar Sockenwollreste zu Socken, die gespendet werden:

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    Und für den Ringelreihen-Pulli habe ich DIE passende Grundfarbe gefunden:

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    Es geht gut voran, derzeit immer in Runden, ich trolle mich mal ganz schnell aufs Sofa, damit er weiter wächst.