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  1. Uups, schon wieder sind 2 Wochen ins Land gegangen

    Die Zeit vergeht aber auch viel zu schnell *kopfschüttel*.

    In der Karwoche hatte ich ein paar freie Tage und Besuch vom Patenkind, wobei Kind wohl der falsche Ausdruck ist. Aus Kindern werden Leute, da kann man nix machen. Da das Wetter ja leider nicht so toll war, haben wir uns etwas creativ ausgelebt. 3 Häkelmützen an 2 Tagen, sie hat meinen Rekord gebrochen!

    Und dann gings ans Nähen an der Maschine. Inspiriert von Silkes Osterhasen wurde dann gleich ein neuer Schnitt gebastelt und heraus kam eine Katzenfamilie. Hinter verschlossenen Türen ist dann auch noch eine Überraschung für mich entstanden – ratet mal!

    P1070208

    Das ist nicht die komplette Ausbeute, ein Teil wurde gleich wieder verschenkt.

    Seit Karfreitag ist der Alltag wieder da, der Feierabend wird täglich mehr herbeigesehnt, aber das ist ein anderes Thema. Zur Ablenkung hilft mir, mich intensiv mit anderen Dingen zu befassen, das kann das Doublefacestricken sein, wo man sich doch ziemlich konzentrieren muss (ja, das Geckotuch wächst endlich wieder). Oder die Strickmaschine. Da hakte es ja doch enorm. Was ich längst hätte überprüfen sollen, auch wenn es nach einem Dreivierteljahr eigentlich noch nicht an der Zeit war: die Nadelsperrschiene. Oben sieht man, dass sie doch ganz schön ausgelutscht ist, unten im Bild ist die neue. Dass die Nadeln dann nicht mehr das tun, was sie sollen, ist ja nachvollziehbar.

    nadelsperrschienenimvergleich

    So habe ich jetzt auch endlich das Sockenpaar beenden können – habe aber erst mal genug von Socken.

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    So habe ich mich meine Daten in den Strickrechner eingegeben, ausrechnen lassen und angefangen meinen ersten „richtigen“ Pulli auf der Maschine zu stricken. Allerdings hab ich gleich zu Anfang einen dämlichen Fehler gemacht, durch den die Maschen abgeworfen wurden. Was letztlich aber gut war, denn das Gestrick kam mir viel zu weit vor. So habe ich die Maschenprobe (ja, da kommt man nicht drum herum) neu ausgezählt, alle Daten aktualisiert und losgelegt.

    An 2 Abenden gestrickt, 2 weitere gebraucht, um die Teile zusammen zu nähen *örgs*, sind jetzt nur noch die Bündchen anzustricken. Und der Pulli passt nicht nur dem Modell wie angegossen!

    P1070256

    Und die Maschine braucht nach solchen Projekten wohl immer eine Grundreinigung:

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    Wünsche Euch eine gute Zeit!

  2. Endlich…

    … hat der Wettergott ein Einsehen. Am Samstag musste ein Beweisfoto gemacht werden:

    frühling1.0

    Gestern dann wieder ein herber Rückschlag ins Grau-in-Grau, dafür ist es heute wieder richtig schön – und über 10°C! Auf dem Heimweg von der Arbeit konnte ich an den Primeln nicht vorbei gehen, und was soll ich sagen? Als ich sie vor ca. 3 Stunden eingepflanzt habe, waren die Narzissen noch ganz zu! Jetzt zeigt sich schon das erste zarte Gelb, ob sie morgen schon aufgehen?

    frühling2.0

    Der Frühling im Strickkorb ist auf diesem Stand:

    spring04

    Beim Dreieckstuch bin ich mittlerweile beim 4. und letzten Blau, ich hoffe, dass es heute oder morgen fertig wird. In den kühlen Morgenstunden kann ich auf jeden Fall noch etwas am Hals vertragen.

    triangle05

    Der Februar beim Temperaturschal ist ja ganz schön trist – ich hoffe, jetzt gehts farbenfroher weiter (heute ist ja auf jeden Fall schon mal ein kräftiges Türkis dran):

    tc13_02

    Vergangene Woche habe ich mich dann auch mal daran begeben, Stoff für ein Kissen (oder gar mehr?) zuzuschneiden. Mal sehen, wann ich mich an die Maschine wage. Ich überlege allerdings noch, ob die roten Blüten schon zu viel des Guten sind, ich möchte das Teil in Blau-Grün-Tönen halten, damit es nicht zu bunt wird:

    zuschnitte

    Ich wünsche Euch einen guten Start in den Frühling, genießt jeden Sonnenstrahl!

  3. Von Stricktreff zu Stricktreff

    3 Stricktreffs innerhalb einer Woche, wow, da kommen einige Maschen zusammen! So konnte ich gestern abend Leftie (ravelry-link) abketten:

    leftie05b

    leftie05d

    Auch die anderen Strickereien wachsen stetig. Einige Reihen in der Woche kommen zum Buchstabenschal hinzu. Ein neues Teil ist dazugekommen: Hourglass sweater (ravelry-link). Denn ich wollte dann doch mal wieder mit etwas dickeren Nadeln stricken:

    Hourglass Sweater

    Das Bild ist schon nicht mehr aktuell, der 2. Knäuel ist fast verstrickt.

    Ein paar schöne Perlen habe ich mitgebracht bekommen und die wollten zu Maschenmarkierern werden:

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    mm201208a mm201208d

    Dann ein nächster Nähversuch für die Handytasche, mit der ich schon besser leben kann:

    spt2012_02

    Bei dem momentanen Wetter ist es sehr angenehm, strickend auf dem Balkon zu sitzen – und die Natur mitten in der Stadt zu genießen. Die Tage kam mir dieses wagemutige Eichhörnchen – kurz vorm Absprung – vor die Linse:

    eichhörnchen04

    Ich wünsche euch noch einen schönen Restsonntag und eine gute Woche!

  4. Himmelhochjauchzend….

    Die letzten Wochen waren ein Auf und Ab in vielerlei Hinsicht. So langsam normalisiert sich der Alltag und die ein oder andere Masche wurde trotzdem – oder gerade deswegen – gestrickt und ein bisschen genäht habe ich auch.

    Geburtstagssocken:

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    Nach endlosen Lacereihen ist er endlich fertig geworden: Color affection (Ravelry-link):

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    Zur Aufmunterung und für zukünftige Stricktreffen ein adäquates Behältnis in Knallfarben für Tücher und Co.:

    angelikas_strickbeutel02

    Schon nicht mehr in Arbeit: die Ergebnisse (die nicht von meinen Nadeln stammen – und noch aufs Spannen warten):

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    Ein 2. Strickbeutel ist ebenfalls fertig geworden:

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    Und was macht man mit vielen Dreiecken, die bei den Strickbeuteln abgefallen sind?

    P1050830

    Eine Hülle fürs neue Spielzeug, aber das müssen wir noch üben…

    Dann ist mal wieder Herdenstricken angesagt: Leftie (Ravelry-link)

    leftie03

    Same same (Ravelry-link) ist auch fertig, nun wollen nur noch 11 Knöpfe angenäht werden:

    samesame08b

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit!

  5. Straf- oder Fleißarbeit

    Es ist kaum zu glauben, wie mickrig dieses Häufchen ausschaut:

    Meisen-FairIsle40

    Stundenlang dauerte das Vernähen der Fäden, aber jetzt ist es geschafft:

    Meisen-FairIsle36

    Das Stricken hat sehr viel Spaß gemacht, der nächste FairIsle-Pullover wird wohl aber eher 2farbig sein. Ein Muster ist schon ausgewählt.

    Beim Halsausschnitt gefiel mir die unterbrochene einreihige Musterlinie (diese mistelzweig-grünen Morsezeichen) nicht, ich habe sie kurzerhand per Maschenstich vervollständigt:

    Meisen-FairIsle39

    Ansonsten bin ich zufrieden 🙂

    Zu Ostern habe ich dann auch mal wieder ein bisschen genäht:

    Ein Pyramidentäschchen fürs Osterwichtelpäckchen…

    pyramid2012_01a

    … und für Lieblingsnichte und -neffen (beide Hundenarren) jeweils ein Kuschelkissen:

    Osterkissen01

    Jetzt wird erst mal ganz diszipliniert der Nuvem zu Ende gestrickt (so der Plan), mittlerweile ist die Hälfte des Garns verstrickt.

    Allseits einen schönen Sonntag!

  6. Die Entdeckung der Langsamkeit

    Die Sommertunika stricke ich jetzt aus einem alternativen Garn. Ein feines, weiches Baby-Baumwollgarn. Fühlt sich klasse an und verstrickt sich sehr gut.

    Dass es bei der Tunika allerdings so langsam vorangehen würde, hätte ich nicht gedacht. An jedem Abend stricke ich nicht wenige Reihen, aber am Ergebnis ändert sich irgendwie nichts. Dabei ist das Muster sehr eingängig und es braucht keine Unterbrechungen, um den Chart oder in der Anleitung zu lesen. Lediglich die Reihen zählen, damit die Abnahmen in regelmäßigen Abständen stattfinden können. Der aktuelle Stand mit ca. 2/3 des unteren Lochmusters:

    tunika03

    Naja, soooo leuchtend ist das Garn nun auch wieder nicht, hier noch mal ein Detail des Musters:

    tunika05

    Nebenbei, aber auch nicht schneller stricke ich noch Sneakers aus Bambusgarn. Ich weiß, ich habe getönt „nie wieder verstricke ich dieses Garn“. Aber die Socken, die ich damals im Krampf gestrickt habe, liebe ich im Sommer. Und es gab ja auch noch nicht diese tollen Stricknadeln. Nehme also hiermit offiziell alles zurück, dies wird nicht das letzte Paar bleiben:

    bambussneakers01

    Und dann war da ja noch die Nähmaschine, die auch mal wieder ein bisschen bewegt werden wollte. Auf dem Wollmarkt in Euskirchen gab es einen Stand mit tollen Schnitten – und den entsprechenden Modellen live und in Farbe. Einige Schnitte haben es mir angetan, dies ist mein erstes Modell, ein Faltenhemd:

    faltenhemdvornefaltenhemdhinten

    Vorne etwas kürzer als hinten und ganz raffiniert ist im Rücken eine Kellerfalte eingearbeitet. Die hat mir im Vorfeld einiges an Kopfzerbrechen bereitet, aber manchmal ist es besser, einfach zu machen. 100%ig ist sie nicht und ich werde wohl noch irgendwas draufsticken o.ä., damit sie nicht einreißen kann.

    kellerfalte

    Dann fiel mir auch wieder ein, dass ich nicht sooo gerne Schrägband annähe. Aber dafür bin ich ganz zufrieden, Übung macht den Meister oder wie war das?

    schraegband

    Insgesamt bin ich auf jeden Fall zufrieden, es darf auch wieder etwas wärmer werden, damit ich sie auch anziehen kann.

    So langsam rückt der Urlaub näher und ich freue mich schon auf den Besuch des Patenkindes und ein bisschen mehr Zeit fürs Hobby, die Nähmaschine steht ja jetzt wieder allzeit bereit auf ihrem Platz und wartet auf neue Projekte.

  7. Schon wieder im Wahn

    Mittlerweile haben diese beiden den Besitzer gewechselt und machen sich hoffentlich nützlich:

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    Letztere wurde noch ergänzt von einer Knotentasche:

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    Und kaum zu glauben, aus fast den gleichen Zuschnitten wie bei der Pyramidentasche kann auch so ein Täschchen herauskommen:

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    Der Prototyp, bei dem mich vor allem das – auf dem Foto gut versteckte – Innenleben stört (aber ich hab da schon eine Idee…). Einen Griff/Henkel wird die nächste Tasche sicher auch bekommen.

    Beim Pulli geht es gut voran, die Rippen sind beendet. Leider kann man von diesen auf dem Bild recht wenig erkennen:

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    Der Übergang auf der Schulter hat mich diesmal total begeistert, denn er ist kaum erkennbar:

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    Ein ganz klares Argument dafür, Pullis von oben zu stricken, denn es bleiben keine Nähte. Die Ärmel werden auch gleich angestrickt, genau wie die Blenden, also ´heißt es am Schluss nur: Vernähen der Fäden und Knöpfe annähen. Fertig. Und ein neues Großprojekt ist schon in der Warteschleife, so schnell kann’s gehen…

  8. Mal wieder genäht

    Ich wollte auch mal so eine Knotentasche nähen. Jetzt weiß ich auch warum sie so heißt. Weil ich einen Knoten davon im Gehirn bekommen habe. Es warten lange Nähte zum Auftrennen, ein Foto vom momentanen Zustand erspare ich Euch und mir.

    Um wenigstens ein kleines Erfolgserlebnis zu haben, gibt’s noch mal so eine lustige Dreieckstasche für Kleinkram. Da es nur wenige Nähte sind, finde ich die verzwickten Ecken um den Reißverschluss erträglich:

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    Diesmal habe ich noch ein zusätzliches Namenschild eingebaut, damit die Empfängerin nicht wieder nur kurze Freude daran haben kann, weil der Beutel „Beine bekommt“.

  9. Maschenreich…

    … endete das alte Jahr, mal sehen, ob das Neue mithalten kann. Auf jeden Fall wünsche ich Euch ein glückliches, gesundes, neues Jahr, auf dass es Eure Erwartungen und Wünsche erfüllen möge.

    Damit es auch mal wieder ein paar Strickereien zu sehen gibt, hier die letzten Ergebnisse:

    2 schlichte Kurzschals aus Farbverlaufssockenwolle, die ich nie für Socken verstricken würde:

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    Rollkragen, genannt Hugo (Ravelry-Link), weitere Exemplare in anderen Farben wurden schon nachbestellt ;-), gestrickt aus Soja-Sockenwolle, die auch empfindliche Hälse wärmt.

    hugo

    Zehensocken, wohl das erste und letzte Paar seiner Art, das ich gestrickt habe:

    2009socks30zehensocken

    Ein Paar Fotografier-Handschuhe (Man beachte die Schlupflöcher für die Kamera auslösenden Zeigefinger) samt passender Mütze…

    fotohandschuhe02 023

    … und noch einem Baktus (etwas größer, da aus 6facher Sockenwolle):

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    Endlich mal wieder ein Paar Socken mit unterschiedlich langen Zöpfen:

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    Ziemlich spontan durfte die Nähmaschine auch mal wieder ran. Das sind sicher nicht die letzten Täschchen dieser Art (und langsam fühle ich mich sicherer beim Einnähen der Reißverschlüsse):

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    Kann mir mal jemand verraten, warum mir die besten Ideen immer kurz vor knapp kommen?

    Und aktuell auf den Nadeln (vielleicht gibt es auch mal irgendwann ein besseres Foto bei Sonnenschein):

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  10. Mal was anderes

    Ja, ich stricke noch, aber es gibt da gerade etwas „Konkurrenz“ in Form von Stoffen, Garnen, Nähmaschine.

    Vergangene Woche hatte ich Gelegenheit, an einem Nähkurs teilzunehmen. Nicht irgendeiner, sondern ein T-Shirt-Nähkurs. Wohlgemerkt mit ganz normaler Nähmaschine. Da habe ich nicht lange gezögert, denn am Verarbeiten von Jersey bin ich bisher kläglich gescheitert.

    Gut, der Kurs fand unter „geschönten“ Bedingungen statt – die Teile waren von der Schneiderin bereits zugeschnitten – zugegebenermaßen meine ungeliebteste Arbeit beim Nähen. Aber die Anleitung beim Nähen mit vielen Tricks und Kniffen hat nicht unerheblich dazu beigetragen, dass ein tragbares Shirt dabei herauskam:

    t-shirt01a

    Die wichtigste Erkenntnis war für mich, welchen Stich ich für welche Naht verwenden kann – und dass man mit Zierstichen gleichzeitig die Nahtzugabe von Säumen versäubern kann:

    t-shirt01bt-shirt01c

    Dass das T-Shirt so gut geworden ist, macht mich zwar auch ein kleines bisschen stolz, ist aber hauptsächlich auf die gute Vorbereitung und Anleitung zurückzuführen.

    Nichtsdestotrotz hängt der nächste Jersey auf der Leine, ein Schnittmuster ist ausgeschnitten und neue Ideen geistern in meinem Kopf herum.