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  1. Es wird noch Wolle verstrickt…

    Nein, ich fange nicht zu jammern an, wo die Zeit geblieben ist, keine Angst!

    Auch wenn ich derzeit weniger zum Stricken komme, das ein oder andere Teil wird doch mal fertig oder wächst ein wenig. Am Meisten wuchs der Pullover auf den letzten beiden Stricktreffen. Dessen Arbeitstitel „Ringelreihen“ ist auf die schneckenförmige Passe zurückzuführen. Nein, er ist noch nicht fertig, der 2. Ärmel ist noch in Arbeit, aber ein Ende ist in Sicht:

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    Ich weiß noch nicht, ob ich die Passe so lasse oder noch ein Bündchen anstricke, der Ausschnitt ist doch recht weit.

    Diese Mütze gab es passend zum Schal vom letzten Jahr (dem Sockbubble-Mystery-Scarf), ein Wurm in mehrfarbiger Abwandlung:

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    Dafür ruht der Temperaturschal, er hängt noch beim 1. November, aber die Temperaturen habe ich eifrig dokumentiert, ein gemütlicher Abend vorm TV, dann wird er wohl schnell wieder auf dem aktuellen Stand sein. Und ein Ende ist ja auch in Sicht.

    An der Strickmaschine sitze ich im Moment weniger, als ich gerne üben würde, immerhin habe ich zwei neue Techniken ausprobiert, einmal ein 2er-Rippenbündchen und glatt rechts auf der duomatic, beides klappte auf Anhieb, nur mit dem Zählen klappte es nicht, daher braucht es noch einen zweiten Anlauf, aus dieser Wolle Socken werden zu lassen:

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    Das Glatt-Rechts-Gestrick sieht im Moment noch so aus:

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    Ein Paar Socken hat es noch geschafft:

    2013duomaticsocken12marie

    Natürlich sind auch noch ein paar geheime Projekte in Arbeit bzw. fertig geworden, davon mehr nach Weihnachten!

    In der Küche wurde auch ein bisschen was produziert, nicht ganz aktuell das Bild, die Kekse sind natürlich auch längst verspeist. Im Hintergrund ein wunderschöner Adventskalender von meinem Weihnachts-Meisenwichtel (*winke*, falls Du hier mitliest), der durch ein Teelicht die Bilder seiner geöffneten Fenster zeigt. Damit möchte ich auch gleich noch eine schöne, restliche Adventszeit wünschen!

    2013-2

  2. Die einfachen Dinge

    sind doch oft die Besten.

    Es geht nichts über frisch gebackenes Brot, darauf nur ein bisschen Butter, und da der Balkon wenigstens das hergibt: frischem Schnittlauch. Mmmh, lecker.

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    Das Projekt namens Ringelreihen hat das erste Etappenziel erreicht:

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    Bin selbst gespannt, wie es weiter geht, bin mir noch nicht über die passende Farbe im Klaren.

    Leider geht morgen der Alltag wieder los. Ich wünschen Euch einen guten Start in die Woche und hoffe, dass uns der Wettergott mal etwas besser gesonnen ist.

  3. Ein paar Maschen hier, ein paar Maschen da….

    sind aber nicht der Rede wert. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, oder wie war das?

    Erwähnung finden sollten aber diese Gesellen, die sich aus dem Staub Berliner Schnee gemacht haben:

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    Liebe Silke, herzlichen Dank! Die Überraschung ist Dir gelungen!

    Und hierbei hattest Du ja auch Deine Hände mit im Spiel. Ich musste sie heute ausprobieren: Macarons mit Himbeer-, Vanille- und Zitronen-Füllung:

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    Auf jeden Fall noch ausbaufähig. Und ich will sie bunt! Farbpulver íst schon unterwegs. Das muss bei den Macarons einfach sein. Ich habe jetzt mit Kakao, Himbeer- und schwarzem Johannisbeerpulver gefärbt.

    So haben wir sie in Frankreich gegessen und so sollen sie dann irgendwann auch bei mir aussehen:

    macarons

    Ich geh dann mal wieder ins Trainingslager 😉

    Habt eine gute Zeit!

  4. Testphotos ;-)

    Jetzt bin ich mal gespannt, ob die Bilder diesmal angezeigt werden.

    Da der Schnee letzten Freitag ja angekündigt wurde, hatte ich mich entsprechend warm eingepackt. Über warme Schuhe an den Füßen war ich dann auch froh, denn auf dem Heimweg von der Arbeit ging gar nichts mehr. 2 Busse hingen fast ineinander und blockierten die Straße, einige standen noch aus. Die Menschentrauben an den Bushaltestellen machten keine Laune. So bin ich einfach den größten Teil gelaufen. Wege, die ich bisher noch nie gegangen bin, ein paar Spuren im Schnee zeigten, dass ich nicht alleine diese Idee hatte, dennoch war weit und breit kaum jemand zu sehen. Das Knirschen des Schnees unter den Füßen, die lautlos fallenden Flocken. Die friedliche Ruhe, weil der Schnee den ganzen Schall schluckt. Viel öfter sollte man mal so eine Auszeit vom Alltag nehmen, erst recht, wenn er sozusagen auf dem Weg liegt.

    winterwald

    Dieser Anblick hat mich dann gestern nach Feierabend erfreut und ich konnte nicht anders, als noch ein schönes Schnee-Foto machen:

    hagebuttenimschnee

    Gute Idee, denn heute hat der Regen das meiste wieder weggetaut, obwohl es heute früh noch mal ein bisschen schneite.

    Gestrickt wird hier die letzten Tage allerdings wenig. Ein bisschen mehr kann man jetzt den Gecko erkennen:

    gecko03a

    gecko03b

    Der geringelte Pulli hängt auch in der Warteschleife, aber ich hoffe, dass er dann kommende Woche fertig wird.

    Schon vergangenes Wochenende habe ich beim Stricktreffen einen Schal begonnen, dessen Enden ein bisschen Sicherheit bringen sollen (oder Busfahrern zeigen sollen, dass da jemand an der – unbeleuchteten – Haltestelle steht):

    Reflektorschal

    Das Reflektorgar ist ziemlich störrisch, aber man kann ganz gut sehen, dass es seinen Zweck wohl erfüllen wird.

    Gestern hab ich dann endlich mal gebacken und diese Kerls haben es mir angetan:

    kekskerle

    Im Gegensatz zu anderen Formen bleiben Arme und Beine – und natürlich der Kopf – dran und brechen nicht ab. Für die Deko hat die Zeit dann nicht mehr gereicht, das wird auf die freien Tage geschoben – noch ein Arbeitstag trennt mich davon.

    Und mit diesem Bild verabschiede ich mich und wünsche Euch einen schönen 2. Adventsabend:

    erstekekse

  5. Die Nachher-Fotos…

    wären noch nachzureichen:

    spargeltarte - nachher1

    spargeltarte - nachher2

    Ich muss sagen, dass mich diese Kombination begeistert hat. Ganz schlicht aber mal was anderes.

    Und damit sich die Aktion in der Küche auch lohnte, gabs noch eine 2. Tarte, mit einem anderen Teig – Lauchzwiebel-Schinken-Tarte vorher

    lauchzwiebel-schinken-tarte-vorher

    und nachher:

    lauchzwiebel-schinken-tarte-nachher

    Bei beiden hatte ich das Problem, dass die Form etwas zu groß war und so die Ränder ziemlich ausgefranst aussehen. Der erste Teig ist ein schneller, der einfach nur zusammen gerührt wird, beim 2. handelt es sich um einen Mürbeteig, der noch kalt gestellt werden muss. Trotzdem schmeckt der Schnelle besser und wird sicher noch mal gemacht. Und noch ein Hinweis an mich selbst: nächstes Mal wieder feineres Salz verwenden.

    Endlich sind auch mal wieder ein Paar Socken fertig geworden, diesmal toe-up gestrickt, also von der Spitze nach oben. Das ist für mich nach wie vor sehr gewöhnungsbedürftig, weil sich die Socken normalerweise fast von alleine stricken. Neu ausprobiert habe ich das sewn-bindoff nach Elizabeth Zimmermann, was einen elastischeren Abschluss am Bündchen ergibt. Die Minizöpfchen sind kaum fotografierbar:

    socks2011_08a

    Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!