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  1. Ohne Worte…

    frosch in love

    Liebe Grüße und schönes Wochenende Euch allen, aber diesmal besonders nach Berlin!

  2. Ein paar Tage… (Vorsicht Bilderflut)

    … war ich mal wieder in Frankreich. Das Wetter, naja, verlieren wir kein Wort drüber. Aber immerhin war es am Mittwoch das erste Mal trocken. Also genau richtig, um dem im April wiedereröffneten Zoo in Paris, einen Besuch abzustatten.

    Mit der Métro Linie 1 fuhren wir bis Saint-Mandé, von dort ging es in einem ca. 20 minütigen Marsch an den Rand des Bois de Vincennes (es gibt auch eine Buslinie, aber der Ort ist ganz schön). Die Vorwarnungen, man müsse an der Kasse lange Schlange stehen, bewahrheiteten sich nicht, es ging ganz flott voran. Überall sorgten freundliche Mitarbeiter hilfsbereit dafür, dem Alltag in eine ganz andere Welt zu entfliehen.

    Der Tierpark ist in 5 Zonen mit den entsprechenden Tieren eingeteilt. Wir starteten in Patagonien, wo wir Seelöwen und Humboldt-Pinguine, Guanakos und Pudus (kannte ich vorher beide nicht) sowie straußenähnliche Nandus sehen konnten. Die Pumas haben sich erfolgreich unserem Blick entzogen. Und irgendwie habe ich erst später an die Kamera gedacht.

    Als nächstes landeten wir in der Sahel-Sudan-Zone mit 44 typischen Arten. Nilpferd,…

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    Zebras,…

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    Löwen (wir haben 4 beeindruckende Exemplare ausgemacht), Strauße,…

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    Gazellen, Antilopen, Paviane und viele Giraffen::

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    Zu diesem Bereich gehört auch eine große Volière, die man durch „ausflugsichere“ Türen betreten konnte:

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    Viele Flamingos teilen sich den Raum mit exotischen Entenarten, Löfflern und anderen mir unbekannten Vögeln. Nach dem Verlassen der Volière tut sich dieser weite Blick auf. Das ein oder andere Grünzeug muss noch ein bisschen wachsen. Und hier hatte ich Glück, so einen freien Blick zu haben, denn überall tummelten sich Schulklassen, einheitlich mit leuchtenden Tüchern oder Westen (meist in Neonfarben und mit Telefonnummern versehen, falls doch mal ein Kind verloren geht):

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    Nach einer Stärkung im Restaurant, benannt nach dem arabischen Namen für Giraffe (wie passend), machten wir uns auf den Weg nach Europa. Dort trafen wir auf Kondore, Geier, Vielfraße, Wölfe, Luchse (da fällt mir auf, die habe ich auch nicht gesehen) und Otter:

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    Im künstlichen Gebirge versteckt ist ein Vivarium mit allerlei Getiers wie Wasserschildkröten und Fischen.

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    Von Europa aus kamen wir nach Guyana, wo wir Wollaffen, eine Seekuh und Tapire sehen konnten. Der Jaguar hat sich erfolgreich vor uns versteckt.

    In einer Freiflughalle, die uns schon zum nächsten Gebiet, Madagaskar, führte, haben wir die Kaimane wohl übersehen. Dafür flogen Papageien und andere Vögel frei über unsere Köpfe – oder saßen einträchtig nebeneinander:

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    Auch ein Chamäleon zeigte sich in voller Pracht:

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    Etwas scheuer waren viele Froscharten, die sich sehr gut tarnen konnten. Okay, bei diesem Exemplar, dem Tomatenfrosch, war es einfach, ihn zu finden:

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    Es war spannend, mit den Kindern gemeinsam die Tiere zu suchen – nicht immer erfolgreich. Auch Schlangen, Stabschrecken und Echsen tarnten sich gut. Ich habe sicher einiges vergessen.

    Hinter einer Fläche mit Picknicktischen – wir wären beinahe nicht hier lang gegangen – tat sich noch eine Insel mit Lemuren auf (etwas schwer zu erkennen in der Bildmitte):

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    Schön wars, noch mal vielen Dank, liebe Angelika, für den tollen Tag!

    Gestrickt wurde natürlich auch noch. Das Tuch ist gewachsen…

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    Die Socke ist mittlerweile über der Ferse angekommen (hier noch nicht ganz so weit):

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    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich Socken öfter in dieser Technik stricke, zu eingebrannt ist das Standardrezept, das ich ohne Nachzudenken stricke.

    Die braun-gestreifte Jacke wartet noch auf ihren Reißverschluss. Heute hatte ich ein bisschen Mut und wollte ihn schon mal mit Reigarn heften, das hat sich aber erst mal versteckt und bei der Suche bin ich dann wieder davon abgekommen. Ich hoffe auf morgen.

    Vorgestern habe ich mich dann an die Strickmaschine gesetzt, um einen derzeit beliebten Schal zu stricken. Der erste Versuch war vielversprechend:

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    Ich musste noch mal neu beginnen und nahm dafür ein Farbverlaufsgarn. Gestern abend konnte ich dann die beiden Seiten abhäkeln und heraus gekommen ist ein ganz ordentliches Exemplar:

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    Heute habe ich eine neue Jacke begonnen, aber davon ist noch nicht viel zu sehen. Aber eins muss ich Euch unbedingt noch zeigen, dann ist gut für heute!

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    Die Geduld hat sich gelohnt, vielleicht werde ich bald Himbeeren ernten können! Darauf freue ich mich wie Bolle!

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit!

  3. Von Stricktreff zu Stricktreff

    3 Stricktreffs innerhalb einer Woche, wow, da kommen einige Maschen zusammen! So konnte ich gestern abend Leftie (ravelry-link) abketten:

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    Auch die anderen Strickereien wachsen stetig. Einige Reihen in der Woche kommen zum Buchstabenschal hinzu. Ein neues Teil ist dazugekommen: Hourglass sweater (ravelry-link). Denn ich wollte dann doch mal wieder mit etwas dickeren Nadeln stricken:

    Hourglass Sweater

    Das Bild ist schon nicht mehr aktuell, der 2. Knäuel ist fast verstrickt.

    Ein paar schöne Perlen habe ich mitgebracht bekommen und die wollten zu Maschenmarkierern werden:

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    Dann ein nächster Nähversuch für die Handytasche, mit der ich schon besser leben kann:

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    Bei dem momentanen Wetter ist es sehr angenehm, strickend auf dem Balkon zu sitzen – und die Natur mitten in der Stadt zu genießen. Die Tage kam mir dieses wagemutige Eichhörnchen – kurz vorm Absprung – vor die Linse:

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    Ich wünsche euch noch einen schönen Restsonntag und eine gute Woche!

  4. FOs

    (finished objects) sind eine Grundvoraussetzung, Neues anstricken zu dürfen – das habe ich mir wenigstens vorgenommen. Also Zähne zusammen beißen und durch. Letztendlich war es doch gar nicht so schlimm. Herr Frosch guckt allerdings recht skeptisch, was soll man jetzt noch mit Handstulpen, wo doch die Zwiebeln austreiben und die Sonne den ein oder anderen Strahl herunter schickt? Ich bin mir allerdings sicher, dass ich sie noch brauchen werde!

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    Die besagte Maschenprobe für den „bohus wild apple sweater“ ist gestrickt. Ja, die Mütze ist es geworden und sie gefällt mir gut. Das Muster finde ich zwar nicht wirklich kompliziert, aber es erfordert schon die Aufmerksamkeit. Nicht nur einmal habe ich mir zusätzliche Fäden zum Vernähen verschafft und das sind ohnehin nicht wenig! Das Muster musste ich um ein paar Reihen kürzen, sonst wäre die Mütze zu lang geworden.

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    Merke: Beim Stricken des Pullis den Chart kopieren und ähnliche Farben mit zusätzlichen Kreuzchen, Punkten oder sonst was klar erkennbar machen! (Was man kaum erkennen kann, es sind 3 verschiedene Rottöne und auch mehrere Blau-Petroltöne.)

    Auch sonst sind noch ein paar Sachen fertig geworden:

    Dass dieses Paar aus 2 Socken besteht, müsst Ihr mir jetzt einfach glauben:

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    Der Treppenschal ist ebenfalls fertig und nach der Wäsche fühlt er sich noch besser an:

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    Ein dicker Brief ist aus Berlin angekommen, darin die Socken, die mit den bereits hier ansässigen Beinstulpen ein perfektes Set gegen kalte Füße bzw. Eisbeine ergeben (letztere sind gerade in der Wäsche. Nein, nicht die Füße!):

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    Liebe Silke, vielen Dank noch mal an dieser Stelle!

    Allerdings habe ich dieses Wochenende schon genug Fäden vernäht, das hebe ich mir für kommende Woche auf *schäm*.

    Und nun?

    Kauni-Jacke weiterstricken? Blütentuch weiterstricken? Oder doch lieber einen Mini-KAL mit Berlin starten? Dabei etwas Stricktechnik lernen. Wofür hat man denn schließlich eine Strickbibliothek? In Frage kommt Elizabeth Zimmermann’s Seamless Yoke Sweater als Jacke. Verschiedene Garne sind schon begutachtet und in die engere Wahl genommen. Berlin hat sich sogar – vorläufig (?) – entschieden! Spricht also viel für letztere Option.

    Wie auch immer es weiter gehen wird, Ihr werdet es erfahren! Auf jeden Fall wünsche ich Euch jetzt einen schönen Sonntagnachmittag! Ich geh dann mal entscheiden…

  5. Gar nicht so einfach…

    Fische vor die Linse zu bekommen.

    Die erste Urlaubswoche ist nun fast um und die Lieblingsnichte ist wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. Die Tage vergingen viel zu schnell, aber wir hatten doch Glück mit dem Wetter.

    So auch, als wir bei ziemlich trüben Aussichten beschlossen, nach Köln in den Zoo zu fahren. Gesagt, getan, wir kamen trockenen Fußes dort an. Da das Aquarium bisher immer zu kurz kam, sind wir diesmal zuerst dort hinein und versuchten, die prachtvollen Fische (und Frösche *gg*) zu digifieren.

    Und Hinweis an mich selbst fürs nächste Mal: für solche Fotos sollte man sich eher in dunkle Kleidung hüllen statt in Ringelshirts, die sich in den Scheiben spiegeln.

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    In der Amphibien-Abteilung mussten wir immer erst ganz schön suchen, bis wir die Tiere entdeckt haben, natürlich dürfen Frösche nicht fehlen, der hier guckt allerdings ziemlich gelangweilt.

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    Der Färberfrosch hat einen sehr sympatischen Namen wie ich finde – und hübsch ist er auch:

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    Sehr fasznierend war die Schlange, die sich gerade häutete. Machte den Eindruck, als ob das ganz schön anstrengend wäre und ging nur sehr langsam voran:

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    Immer wieder faszinierend die Insekten, die sich wie auch immer toll tarnen können, bei dieser Stabschrecke fand ich die Farbgebung allerdings auch klasse:

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    Natürlich gab es auch die vielen Tiere auf dem Außengelände, ich möchte Euch aber nicht mit so vielen Bildern erschlagen. Nur eins noch, diese Gesellen haben wir uns bis ganz zum Schluss aufgehoben:

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    Neben Radtour, Minigolfspielen, Shoppen, Bummeln stand auch ein Stricktreff auf dem Kalender. Der fleißige Nachwuchs häkelte Grannysquares für ein Taschenprojekt. Bilder habe ich im Moment leider keine. Nur meine beiden bescheidenen Exemplare, die ich anfangs mithäkelte kann ich zeigen:

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    Sie haben sich auch nicht großartig vermehrt, denn da gibt es ja ein anderes Projekt, dass ich weiter stricken MUSSTE! Es ging so weit, dass man mir die Häkelnadeln versteckte! Dabei macht das doch Spaß, denn schnell ist so ein Quadrat genadelt.

    Aber wie gesagt, die Tunika will ja auch mal fertig werden. Gestern habe ich den Bereich erreicht, in dem das Muster wechselt. Mal gespannt, wie weit Berlin so ist…

    Bei dem Wetter hätte ich gut und gerne Lust auf molligwarme Wolle für ein FairIsle-Projekt, als nächstes werde ich aber doch einen Baumwollpulli stricken. Die Wahl fiel auf grapevine (Ravelry-Link) aus einem Baumwollmischgarn. Mal sehen, was es dann noch so in den Wollkorb schafft…

    Und Wolle bebunten und Nähen steht auch noch auf meinem „Ferienprogramm“, also langweilig wird mir sicher nicht! Ich wünsche Euch eine gute Zeit!

  6. Schon wieder im Wahn

    Mittlerweile haben diese beiden den Besitzer gewechselt und machen sich hoffentlich nützlich:

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    Letztere wurde noch ergänzt von einer Knotentasche:

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    Und kaum zu glauben, aus fast den gleichen Zuschnitten wie bei der Pyramidentasche kann auch so ein Täschchen herauskommen:

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    Der Prototyp, bei dem mich vor allem das – auf dem Foto gut versteckte – Innenleben stört (aber ich hab da schon eine Idee…). Einen Griff/Henkel wird die nächste Tasche sicher auch bekommen.

    Beim Pulli geht es gut voran, die Rippen sind beendet. Leider kann man von diesen auf dem Bild recht wenig erkennen:

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    Der Übergang auf der Schulter hat mich diesmal total begeistert, denn er ist kaum erkennbar:

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    Ein ganz klares Argument dafür, Pullis von oben zu stricken, denn es bleiben keine Nähte. Die Ärmel werden auch gleich angestrickt, genau wie die Blenden, also ´heißt es am Schluss nur: Vernähen der Fäden und Knöpfe annähen. Fertig. Und ein neues Großprojekt ist schon in der Warteschleife, so schnell kann’s gehen…

  7. Alle Athleten haben die Ziellinie überschritten

    Zwischenzeitlich hatte ich schon nicht mehr dran geglaubt, dass diese beiden Projekte noch vor Ende der Olympischen Spiele fertig werden würden. Aber die letzten beiden Abende ging es dann doch gut voran. Aus der Meisenwolle wurde ein Lacy Baktus. Ich wollte ja erst mal keinen weiteren kraus gestrickten Schal oder ähnliches stricken, aber hier konnte ich mich doch nicht zurück halten. Durch die Lochreihen fand ich es auch einfacher, die Zu- bzw. Abnahmen an den richtigen Stellen zu machen. Hier das gute Stück direkt nach überqueren der Ziellinie:

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    Und hier nach einem Bad – jetzt fühlt sich die Wolle (selbst in feuchtem Zustand) phantastisch an.

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    Die Schweißdrähte (?) sind zwar nicht mein Ding beim einfädeln, aber zum Spannen einfach prima, liebe Marion, noch mal vielen Dank dafür!

    Hier noch ein Detailfoto:

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    Das letzte Projekt hat sich erstaunlich schnell stricken lassen. Beim 2. Versuch stellte sich schnell heraus, dass ich das Verhältnis Maschen zu Reihe nicht im Chart berücksichtigt habe. Auch wenn das im 3. Versuch nicht wirklich hinkam (eigentlich hatte ich auch hier – trotz der Jahreszahl – eine Schulterpartie eingeplant). Ob es an der kleineren Nadelstärke lag? Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis zufrieden:

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    Hmmm, was kommt als nächstes auf die Nadeln? Schon wieder diese schwierige Frage! Ein paar Socken in Frühlingsfarben (passt doch) sind noch angefangen.

    Gerade kommt die Sonne ums Eck – kaum zu glauben, nach dem gestrigen Sturm. Ich war froh, als ich endlich zu Hause ankam. Beim Blick aus dem Bus staunte ich nicht schlecht, was da draußen los war, Sonntag nachmittag hin oder her. Wie man bei dem Sturm (mir flog jedenfalls einiges um die Ohren) joggen, spazieren gehen oder gar eine Radtour mit den Kindern machen konnte, entzieht sich meinem Verständnis. Hätte ich nicht arbeiten müssen, hätte mich niemand dazu bringen können, vor die Tür zu gehen.

    Ob ich mal ein bisschen Färben soll? Sonnenschein ist da eindeutig hilfreich. Eine Idee hätte ich schon…

  8. Der 2. Versuch

    Ein kleineres Frosch-Einstrickmuster ist mir nicht untergekommen, also schnell eins selbst gebastelt. Die Größe ist schon besser, aber alles noch ausbaufähig. Vor allem ist der Lappen zu locker gestrickt, das geht gar nicht. Denn schließlich sollte ein Topflappen auch seinen Zweck erfüllen, die Finger vor Hitze zu schützen.

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    Aber wie war das? Aller guten Dinge sind 3! Ich geh dann mal wieder ribbeln.

  9. Der Frühling…

    muss einfach bald kommen, schließlich ist eine Hummel hier gelandet:

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    Eigentlich hatte ich nur ein Strickheft – über freundliche Umwege – bestellt. Als überraschende Beilage lag dieses Paar Socken bei. Passen wie angegossen! Vielen Dank nach Berlin! Und dann war da noch die Option, an einen Meisenstrang heranzukommen. Zugegeben, die bestand schon länger, aber ich konnte mich nicht entscheiden. Jetzt habe ich mich entschieden und sogar – nervenschonende – 2 Stränge bekommen. So muss ich nicht am Ende zittern, ob der Strang reicht.

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    Mir schwebt etwas schlichtes für den Hals vor, die Entscheidung ist noch nicht ganz gefallen, aber es sind „nur noch“ 3 Anleitungen, die im Rennen sind.

    Die Knöpfe der bunten Jacke sind auch endlich angenäht, das gehört ja auch nicht gerade zu meinen Lieblingstätigkeiten.

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    Eine neue Herausforderung musste her, Doubleface Knitting war das Schlagwort. Der 2. Versuch sieht auch ganz gut aus,…

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    … aber was soll ich mit sooooo einem großen Topflappen?

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    Nachdem ich kein kleineres Einstrickmuster gefunden habe (Frosch musste schon sein), habe ich mir kurzerhand eins selbstgebastelt, das ich gleich mal ausprobieren werde.

    Noch einen schönen Abend allerseits!

  10. Hoppla, wie die Zeit doch vergeht…

    Hmmm, wo fange ich an?

    Nach dem Urlaub hatte mich der Alltag zunächst wieder voll im Griff. Eine 10-Tage-Woche, die ich ja nicht wirklich mag, aber der Preis für ein langes Wochenende ist. Dieses war mit einem Besuch in Berlin geplant.

    Vor so einem Wochenende, bei dem eine ebenfalls Strickwütige Person heimge-besucht werden sollte, stellt sich ja vorher schon die Frage, was mitnehmen an Strickprojekten?

    Ein Schal – so dachte ich – wäre doch ideal fürs Reisegepäck neben angefangenen Teilen, die sich auf der Zielgeraden befanden und fest als Reisegestrick eingeplant waren.

    Nach dem Baktusfieber sollte es aber dann doch wieder etwas anspruchvoller sein. Also startete ich ganz optimistisch einen Versuch im double-face-Stricken. So schwer konnte das doch nicht sein. Allerdings nicht, wenn einem fast schon die Augen zu fallen und die Hände plötzlich ganz automatisch die Reihe in einer Farbe durchstricken. Diese wenigen Reihen habe ich wohl mindstens 2 mal gestrickt:

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    Erschwerend kam hinzu, dass die beiden Farben nicht uni, sondern mit der jeweils anderen Farbe durchsetzt sind. Was ich als prima Farbwahl und völlig unproblematisch einschätzte, stellte sich doch als zusätzliche Hürde heraus. Außerdem wurde das Gestrick zu breit (und würde demnach zu kurz werden). Also alles für Graf Ribbel zur Seite gelegt und beschlossen, meine ersten Versuche in dieser Technik mit Uni-Garnen und weniger Maschen zu beginnen.

    Stattdessen strickte ich während des Besuchs brav den/die/das Ilene-Bag zu Ende:

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    Ebenfalls fertig wurden die Earl-Grey-Socken:

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    Als Großprojekt durfte dann der FI-Lilienpulli mit auf die Reise, der sich in der Höhe mindestens verdoppelt hat:

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    Natürlich haben wir nicht nur gestrickt, sondern sind durch Potsdam und Berlin gelaufen und haben uns durch den Spreewald schippern lassen. Den ein oder anderen Regentropfen ignoriert und meist hat uns dafür ein trockener Nachmittag entschädigt – mit dem großen Vorteil, nicht in Menschenmassen verloren zu gehen. Hier mein Lieblingsfoto aus dem holländischen Viertel in Potsdam:

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    Auf dem Weg durch fremde Städte kann es ja nicht sein, „spezielle“ Läden am Wegesrand liegen zu lassen, ohne sich auf dem Laufenden zu halten. Wolltechnisch habe ich mich schwer beherrscht und bin mit nur einem Knäuel Sockenwolle nach Hause gekommen. Die Objekte der Begierde lagen – zum Glück – jenseits der mir auferlegten finanziellen Schmerzgrenze, sodass es nicht so schwer viel, die traumhaften Garne zurück zu legen.

    Anders sah es aus, als wir einen kleinen tschechischen Perlenladen aufsuchten. Gefühlte Stunden später durften diese Schätze mit nach Hause:

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    Aus Privatbeständen sind diese Burschen, die sich von ihren Kameraden verabschieden und die Reise mit nach Hause antreten durften:

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    Die Tage gingen viel zu schnell vorbei, es war wunderschön und von hier noch mal ein liebes Dankeschön nach Berlin!

    Und schon wieder liegt eine Arbeitswoche hinter mir, in der ich mir einen Nachmittag zum Färben reservierte. Fortsetzung folgt…

  11. Nein, das war noch nicht alles…

    Das Paket war schon recht schwer, also musste da auch was Gewichtiges drin stecken. Gleich 2 tolle Bücher:

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    Wobei das 2. eine große Bereicherung meiner Strickbibliothek ist. Nicht nur Theorie zur Farblehre, sondern Tipps zur Musterung handgefärbter Garne sowie Anleitungen zu den verschiedensten mehrfarbigen Techniken, ich nenne mal Shadow-Knitting, Entrelac (Flechtmuster) und Doubleface. Dazu viele Muster in und noch vieles mehr ist in dem Buch zu finden. Am liebsten würde ich sofort mit 10 neuen Projekten beginnen.

    Achso, der Verwendungszweck dieser beiden Exemplare Holz-an-Gummiband? So was von praktisch! Wie oft sind die Maschen oder – noch schlimmer – Nadeln gefährdet, wenn das Strickzeug unterwegs in der Tasche steckt und man in selbiger wühlen muss? Hiermit passiert das nicht mehr:

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    Außerdem dabei jede Menge bestickter Stoffschildchen, mit denen ich meine zukünftigen Strickwerke ausstatten kann:

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    Und auf ganz unerklärliche Weise haben es noch mehr Frösche mit ins Paket geschafft:

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    Vielen lieben Dank, ich bin immer noch ganz gerührt!