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  1. Wieder da

    Puh, da war der Blog auf einmal weg. Nur noch ein Titelbanner war zu sehen, was tun? Ich habe mich durch FAQs von Provider und WordPress gelesen und letztlich war die Lösung ganz einfach. Ein Update und ein Umzug auf einen schnelleren Server (ich finde, man merkt’s) waren mit ein paar Klicks erledigt und alles ist wieder gut.

    Jetzt kann ich Euch also auch endlich die besten Wünsche fürs Neue Jahr mit auf den Weg geben, bleibt – oder werdet ganz schnell wieder – gesund! Achtet auf Euch und genießt auch die kleinen Dinge. Ein Lächeln, eine schöne Blüte, Sonnenstrahlen, was auch immer…

    P1080619

    Das ist mein Blumengruß für Euch, eben gerade auf dem Balkon fotografiert! Die Blütenpracht wird wohl bald vergehen, denn kälter ist es jetzt geworden.

    Und zuletzt bleibt mir noch, mich bei Euch zu bedanken, dass Ihr hier vorbei schaut, auch wenn es in letzter Zeit wenig zu lesen und gucken gab!

  2. Halbzeit

    Das Jahr ist halb um – wo ist die Zeit nur geblieben?

    Hier steckt ein bisschen drin, im Juni endlich auch mal ein paar neue Farbtupfer:

    ts juni

    Im Ganzen misst er jetzt 115 cm und zeigt sich so in seiner ganzen Pracht:

    temperaturschal halbzeit

    Gestern habe ich noch ein paar Kräuter gepflanzt und den Balkon von den Untwetterspuren letzter Woche befreit, um ihn endlich mal wieder nutzen zu können (heute gleich getan). Dabei habe ich ganz begeistert folgendes entdeckt:

    zucchini

    Zum allerersten Mal scheinen die Zucchini was zu werden, sogar die runde Sorte. Bisher hatte ich damit immer Pech. Und noch eine Überraschung gab es: Endlich hat eine Hortensie bei mir den Winter überstanden und sogar eine Knospe angesetzt. Ich hoffe für beide Pflanzen, dass sie weiter so prächtig gedeihen. Im Vordergrund übrigens eine Ringelblume aus den Samen des Vorjahres gezogen, auch diese erscheinen mir gesünder, habe diesmal einen anderen Standort gewählt.

    Ich hoffe, das Wetter ist jetzt auf dem aufsteigenden Ast, ein bisschen Sonnenschein tut schon gut! Den wünsche ich Euch auf alle Fälle, habt eine gute Zeit!

  3. Schal, Handstulpen…

    nein, nicht was Ihr denkt, die stricke ich gerade nicht, aber heute morgen auf dem Weg zur Arbeit war ich froh, sie angezogen zu haben, sie und die warme Jacke.

    Dem hier hätte ich ja nicht unbedingt getraut:

    2013mai25-NullGrad

    Nebel hab ich auch keinen gesehen – aber Rauhreif! Wo bleibt die Sonne?

    Schönes Restwochenende!

  4. Frohe Ostern!

    ostern2013

    Dann doch mit ein paar Sonnenstrahlen – auch wenn die Temperaturen noch nicht stimmen (Aber immerhin…)

    Ein FO gibts dann doch mal wieder zu zeigen: Walk On The Moon (Ravelry-link):

    walkonthemoon05

    Die letzten Reihen waren doch ziemlich endlos. Während eines Krimis noch nicht mal eine Reihe zu schaffen ist doch schon ungewöhnlich. Das Tuch ist noch nicht gespannt, aber so kann man Form und Größe besser erkennen. Naturlich mal wieder unfotographierbare Farben, die Unterschiede der beiden hellen Farben sind in natura nicht so deutlich. Auf jeden Fall passt es perfekt zur Winterjacke (nur um gleich mal klarzustellen, ich weiß dass die Farben ins Beuteschema des ein oder anderen passt *lachundwinkeindierunde*)

    walkonthemoon08

    Und jetzt überlege ich, ob ich nicht doch noch einen wärmeren Pulli anschlage – auch wenn ich ganz optimistisch am frühlingshaften Baumwollpulli weiternadele.

    Habt eine schöne Zeit!

  5. Unglaublich

    Gerade ist die 20-Grad-Marke geknackt:

    Frühling01

    Und die Narzissen sind jetzt richtig auf:

    Frühling02

    Auch wenn es jetzt etwas unpassend erscheint, aus den Resten des Dreieckstuches habe ich Stulpen begonnen. So frei Schnauze in umgekehrter Richtung gestrickt. Mal sehen, wie ich da einen Daumen dran bastele. Der obere Teil (Hand) ist in Reihen gestrickt, das Armbündchen stricke ich jetzt an und so lange, das möglichst wenig Reste übrig bleiben.

    Raupenstulpen

  6. Endlich…

    … hat der Wettergott ein Einsehen. Am Samstag musste ein Beweisfoto gemacht werden:

    frühling1.0

    Gestern dann wieder ein herber Rückschlag ins Grau-in-Grau, dafür ist es heute wieder richtig schön – und über 10°C! Auf dem Heimweg von der Arbeit konnte ich an den Primeln nicht vorbei gehen, und was soll ich sagen? Als ich sie vor ca. 3 Stunden eingepflanzt habe, waren die Narzissen noch ganz zu! Jetzt zeigt sich schon das erste zarte Gelb, ob sie morgen schon aufgehen?

    frühling2.0

    Der Frühling im Strickkorb ist auf diesem Stand:

    spring04

    Beim Dreieckstuch bin ich mittlerweile beim 4. und letzten Blau, ich hoffe, dass es heute oder morgen fertig wird. In den kühlen Morgenstunden kann ich auf jeden Fall noch etwas am Hals vertragen.

    triangle05

    Der Februar beim Temperaturschal ist ja ganz schön trist – ich hoffe, jetzt gehts farbenfroher weiter (heute ist ja auf jeden Fall schon mal ein kräftiges Türkis dran):

    tc13_02

    Vergangene Woche habe ich mich dann auch mal daran begeben, Stoff für ein Kissen (oder gar mehr?) zuzuschneiden. Mal sehen, wann ich mich an die Maschine wage. Ich überlege allerdings noch, ob die roten Blüten schon zu viel des Guten sind, ich möchte das Teil in Blau-Grün-Tönen halten, damit es nicht zu bunt wird:

    zuschnitte

    Ich wünsche Euch einen guten Start in den Frühling, genießt jeden Sonnenstrahl!

  7. Fragezeichen… oder wer kennt diesen Vogel

    Heute guckte uns ganz neugierig dieser Vogel ins Wohnzimmer rein. Auch das Fotografieren mit Blitz hat ihn nicht wirklich beeindruckt und so konnte ich im 3. Anlauf dieses Bild von ihm machen. Er war in Gesellschaft einiger Meisen. Gibt es auch Albinos bei Vögeln (wobei dann die Augen doch rot sein müssten, oder?

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    Ich hoffe, Ihr seid gut ins Neue Jahr gekommen, wünsche Euch noch mal einen guten Start!

  8. Testphotos ;-)

    Jetzt bin ich mal gespannt, ob die Bilder diesmal angezeigt werden.

    Da der Schnee letzten Freitag ja angekündigt wurde, hatte ich mich entsprechend warm eingepackt. Über warme Schuhe an den Füßen war ich dann auch froh, denn auf dem Heimweg von der Arbeit ging gar nichts mehr. 2 Busse hingen fast ineinander und blockierten die Straße, einige standen noch aus. Die Menschentrauben an den Bushaltestellen machten keine Laune. So bin ich einfach den größten Teil gelaufen. Wege, die ich bisher noch nie gegangen bin, ein paar Spuren im Schnee zeigten, dass ich nicht alleine diese Idee hatte, dennoch war weit und breit kaum jemand zu sehen. Das Knirschen des Schnees unter den Füßen, die lautlos fallenden Flocken. Die friedliche Ruhe, weil der Schnee den ganzen Schall schluckt. Viel öfter sollte man mal so eine Auszeit vom Alltag nehmen, erst recht, wenn er sozusagen auf dem Weg liegt.

    winterwald

    Dieser Anblick hat mich dann gestern nach Feierabend erfreut und ich konnte nicht anders, als noch ein schönes Schnee-Foto machen:

    hagebuttenimschnee

    Gute Idee, denn heute hat der Regen das meiste wieder weggetaut, obwohl es heute früh noch mal ein bisschen schneite.

    Gestrickt wird hier die letzten Tage allerdings wenig. Ein bisschen mehr kann man jetzt den Gecko erkennen:

    gecko03a

    gecko03b

    Der geringelte Pulli hängt auch in der Warteschleife, aber ich hoffe, dass er dann kommende Woche fertig wird.

    Schon vergangenes Wochenende habe ich beim Stricktreffen einen Schal begonnen, dessen Enden ein bisschen Sicherheit bringen sollen (oder Busfahrern zeigen sollen, dass da jemand an der – unbeleuchteten – Haltestelle steht):

    Reflektorschal

    Das Reflektorgar ist ziemlich störrisch, aber man kann ganz gut sehen, dass es seinen Zweck wohl erfüllen wird.

    Gestern hab ich dann endlich mal gebacken und diese Kerls haben es mir angetan:

    kekskerle

    Im Gegensatz zu anderen Formen bleiben Arme und Beine – und natürlich der Kopf – dran und brechen nicht ab. Für die Deko hat die Zeit dann nicht mehr gereicht, das wird auf die freien Tage geschoben – noch ein Arbeitstag trennt mich davon.

    Und mit diesem Bild verabschiede ich mich und wünsche Euch einen schönen 2. Adventsabend:

    erstekekse

  9. Super-Urlaubs-Frühlingswetter

    Daher wird auch recht wenig gestrickt hier. Ein paar Tage in Rheinhessen mit täglich überdosierter Sauerstoffzufuhr haben zwar Nuvem um einiges wachsen lassen, am Knäuel ist da aber kaum was zu merken. Lediglich 100 g verstrickt (auf dem Bild noch einige Gramm weniger):

    nuvem2_03

    Der 2. Socken ist auch angefangen, aber ein Bild lohnt sich nicht wirklich!

    Gestern auf dem Rückweg dann noch einen Tag Zwischenstopp im Garten der Kindheit eingelegt musste es – wieder zu Hause angekommen – entsprechend weiter gehen. Daher ist jetzt auch der Balkon frühlingsfrisch. Es wird mir schwerfallen, nicht schon fleißig Blümchen zu setzen, aber dafür ist es einfach zu früh.

    balkon20120325_01balkon20120325_03

    Natürlich hab ich auch schon draußen gesessen, aber gerade ist es dort zu heiß – kaum zu glauben!

    Da ich wegen der vielen Knäuel den bunten Pulli nicht mitgenommen habe, gab es schon gewissen Entzugserscheinungen und gleich gestern Abend musste ich dran weiter stricken. Die Ärmelmaschen sind jetzt angeschlagen, weiter gehts mit Raglanabnahmen. Bin sehr gespannt, ob die Berechnungen so hinkommen. Hier ist ein Ärmelloch zu sehen:

    Meisen-FairIsle17

    Ich wünsche Euch noch einen wunderbaren Nachmittag, genießt die Sonne!

  10. GRM

    ich wünsche allen, die am Wochenende am 3. GRM in Frechen teilnehmen, viel Spaß und Freude, genießt die Zeit!

    Zeitlich hat das für mich leider nicht hin gehauen, hoffe, dass nächstes Jahr nichts dazwischen kommt.

    Und allen anderen ein schönes Wochenende!

  11. Wieder erreichbar

    Fast eine Woche ohne Telefon und Internet, jetzt funktioniert alles wieder.

  12. Gar nicht so einfach…

    Fische vor die Linse zu bekommen.

    Die erste Urlaubswoche ist nun fast um und die Lieblingsnichte ist wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. Die Tage vergingen viel zu schnell, aber wir hatten doch Glück mit dem Wetter.

    So auch, als wir bei ziemlich trüben Aussichten beschlossen, nach Köln in den Zoo zu fahren. Gesagt, getan, wir kamen trockenen Fußes dort an. Da das Aquarium bisher immer zu kurz kam, sind wir diesmal zuerst dort hinein und versuchten, die prachtvollen Fische (und Frösche *gg*) zu digifieren.

    Und Hinweis an mich selbst fürs nächste Mal: für solche Fotos sollte man sich eher in dunkle Kleidung hüllen statt in Ringelshirts, die sich in den Scheiben spiegeln.

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    In der Amphibien-Abteilung mussten wir immer erst ganz schön suchen, bis wir die Tiere entdeckt haben, natürlich dürfen Frösche nicht fehlen, der hier guckt allerdings ziemlich gelangweilt.

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    Der Färberfrosch hat einen sehr sympatischen Namen wie ich finde – und hübsch ist er auch:

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    Sehr fasznierend war die Schlange, die sich gerade häutete. Machte den Eindruck, als ob das ganz schön anstrengend wäre und ging nur sehr langsam voran:

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    Immer wieder faszinierend die Insekten, die sich wie auch immer toll tarnen können, bei dieser Stabschrecke fand ich die Farbgebung allerdings auch klasse:

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    Natürlich gab es auch die vielen Tiere auf dem Außengelände, ich möchte Euch aber nicht mit so vielen Bildern erschlagen. Nur eins noch, diese Gesellen haben wir uns bis ganz zum Schluss aufgehoben:

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    Neben Radtour, Minigolfspielen, Shoppen, Bummeln stand auch ein Stricktreff auf dem Kalender. Der fleißige Nachwuchs häkelte Grannysquares für ein Taschenprojekt. Bilder habe ich im Moment leider keine. Nur meine beiden bescheidenen Exemplare, die ich anfangs mithäkelte kann ich zeigen:

    grannysquares01

    Sie haben sich auch nicht großartig vermehrt, denn da gibt es ja ein anderes Projekt, dass ich weiter stricken MUSSTE! Es ging so weit, dass man mir die Häkelnadeln versteckte! Dabei macht das doch Spaß, denn schnell ist so ein Quadrat genadelt.

    Aber wie gesagt, die Tunika will ja auch mal fertig werden. Gestern habe ich den Bereich erreicht, in dem das Muster wechselt. Mal gespannt, wie weit Berlin so ist…

    Bei dem Wetter hätte ich gut und gerne Lust auf molligwarme Wolle für ein FairIsle-Projekt, als nächstes werde ich aber doch einen Baumwollpulli stricken. Die Wahl fiel auf grapevine (Ravelry-Link) aus einem Baumwollmischgarn. Mal sehen, was es dann noch so in den Wollkorb schafft…

    Und Wolle bebunten und Nähen steht auch noch auf meinem „Ferienprogramm“, also langweilig wird mir sicher nicht! Ich wünsche Euch eine gute Zeit!

  13. Zurück auf Anfang – oder ein Wettkampf der ungleichen Art

    Das kommt davon, wenn man zu optimistisch ist. Ja, schon ein bisschen weit, aber die paar Maschen nehme ich vor dem Musterwechsel verteilt ab… Schön gedacht.

    Bei Runde 121 war es dann doch unübersehbar, dass die Tunika selbst mir viel zu weit sein dürfte. 3 mal geschluckt, tief Luft geholt und dann die Nadel rausgezogen – es hätte möglicherweise auch ein volksmusikalischer Herzbub‘ reingepasst. Damit das Garn gar nicht erst in der Versenkung verschwinden konnte, habe ich direkt nach dem Ribbeln neu angeschlagen, jetzt stricke ich die kleinste statt der größten Größe. Ein Unterschied von um die 80 Maschen sollte doch ein schnelleres Vorankommen garantieren. Ich bin leider erst bei Runde 5 🙁

    tunikazwei01

    Aber es gibt noch zusätzliche Motivation aus Berlin, wo die liebe Silke zwar einiges an Vorsprung hat, aber ich möchte die Tunika unbedingt nächste Woche fertig haben. Der Dienst wirft mich am Wochenende zwar noch mal gehörig zurück, aber liebe Silke, Du MUSST doch unbedingt an der Strickmaschine üben, stimmt’s?

    Eben hatte ich Gelegenheit mal wieder einen Papageien vor die Linse zu bekommen, es könnte fast ein Halsbandsittich sein, doch habe ich das „Halsband“ in knallrot in Erinnerung. Bei diesem Exemplar faszniert mich sehr der Farbverlauf von hell- nach dunkelgrün:

    papagei201008

    Und dann war da noch ein Knäuelchen dünnes Farbverlaufsgarn, mit dem ich stricktechnisch nicht warm geworden bin. 3 Versuche, mehr gibt es nicht – dafür eine liebe Seele, die mir diesen Schal gestrickselt hat. Auch wenn Du normalerweise nicht im Internet unterwegs bist, vielen Dank liebe Gabi! Der Schal ist toll geworden und ich hatte dank gefallener Temperaturen jetzt endlich genug Wollwäsche zusammen, nun ist der Schal super schön anzufassen:

    gabisnoroschal01

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    gabisnoroschal03

    gabisnoroschal02

    Ich wünsche Euch ein wunderbares Wochenenende!

  14. Wenn man…

    … sein Strickzeug bei Muttern liegen lässt, kann sich eine Rückfahrt im Bummelzug schon mal ganz schön hin ziehen. Erst recht, wenn 2 Sitze weiter an Socken genadelt wird. Musste mich echt beherrschen, es der Dame nicht aus der Hand zu reißen. Sonst habe ich immer noch ein Alternativgestricksel dabei, aber diesmal nicht. Was lernen wir daraus? Nie ohne!

    Gestern habe ich dann noch mal gegen das triste Grau-in-Grau angefärbt. Ideen, was ich jetzt stricken könnte, gibt es zwar im Überfluss, aber die Farben waren schon teilweise angerührt und da es in nächster Zeit wenig Gelegenheit dazu geben wird, wollte ich sie aufbrauchen.

    Zwillinge:

    20100621_ls04

    Lieblingsstrang Nummer 1:

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    Ton-in-Ton:

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    Absoluter Lieblingsstrang: Schoko-Pistazie:

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    Am Wochenende habe ich mal wieder ein bisschen die Kamera geschwungen. Wie schön es überall blüht:

    blütencollage201006

    Und wenn die Sonne jetzt mal nicht gleich wieder auf Wanderschaft geht, kommt doch noch ein Gefühl von Sommer auf.

    Ich wünsche Euch sonnige Tage!

  15. Er blüht wieder…

    … mein Lieblingsbaum, der mir das Warten auf dem Bus nach Feierabend erträglich macht. Jedes Jahr kann ich es kaum abwarten und jetzt ist es wieder so weit:

    Lieblingsbaum

    Nach einem kleinen Fehler lag Evilla-Anna ein bisschen unbeachtet in der Ecke, jetzt habe ich mir ein Herz gefasst, geribbelt und gleich weiter gemacht. Dies ist der aktuelle Stand:

    Evilla-Anna09

    Die Ärmelinnenkante (zum Ausschnitt hin) hätte ich abketten (mit Kontrastfaden) und nachher an die Passe annähen sollen. Warum nicht gleich à la Fersenkäppchen dran stricken? Geht doch:

    Evilla-Anna10

    Hier sieht man wie es weiter geht. Ich stricke jetzt die rückwärtige Passe von oben nach unten, die Ärmelmaschen werden weiterhin nach und nach mit „eingebunden“. Ist die Fläche gefüllt, werde ich die Passe mit dem Rückenteil per Maschenstich verbinden.

    Evilla-Anna11

    Die Kombination aus Raglan mit einer Musterpasse gefällt mir sehr gut und wird sicher nicht die letzte ihrer Art sein.

  16. Weihnachten 2009

    weihn09web

    Ich wünsche Euch allen ein besinnliches, stressfreies Weihnachtsfest!

  17. Hilfst Du mir mal?

    Meine Lieblingsnichte mochte Ihrem Papa zum Geburtstag einen besonderen Kuchen backen. Die Bitte konnte ich ihr nicht abschlagen -obwohl, hätte ich nicht stutzig werden müssen, wenn Mama und Oma sich irgendwie darum drückten?

    Auch wenn das Rezept etwas ungewöhnlich war, die Erklärung einiger Phantasie bedurfte und nicht angegebene Zutaten ergänzt werden mussten haben wir alle Zutaten zusammen gesucht und es konnte losgehen (Das Rezept ist von einer Schulfreundin, sogar in den PC getippt, dabei ist aber wohl einiges „verloren gegangen“).

    Es kam ein – wie soll ich sagen – merkwürdig elastischer Teig heraus. Jetzt fällt es mir ein, die Konsistenz erinnert mich an die von Spätzleteig! Der Teig sollte mit Lebensmittelfarben in 4 verschiedenen Farben (oder gerne mehr) eingefärbt werden. Der Teig ließ sich dann gerade so dazu überreden, in Müslischalen überzusiedeln und sich einfärben zu lassen. Da ich mit diesen Farben schon leidliche Erfahrungen gemacht habe (klar, beim Wollefärben!), wurden sicherheitshalber Handschuhe übergezogen und Plastikgeschirr aus der Reichweite verbannt. Das Ganze sollte schichtweise in die Form gefüllt werden, was gar nicht so einfach war, da sich der Teig zur Seite verdrücken wollte, sobald ein Löffel obendrauf kam. Unmöglich eine komplette einfarbige Schicht hinzubekommen. So haben wir den Teig so gut es ging in die Form geschichtet und waren seeeeehr gespannt auf das Ergebnis.

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    Immerhin ist der Kuchen während des Backens nicht explodiert und die Küche hat die ganze Aktion auch gut überstanden.

    Nächster Tag, der Geburtstag war da und der Kuchen sollte noch schöner werden. Wenn schon bunt, dann richtig! Erst mal Kuvertüre drauf, natürlich auch noch ein Teil davon eingefärbt und erste Spritztütenübungen der Nachwuchsbäckerin nebst bunten Zuckerstreuseln brachten doch ein sehenswertes (und erst mal harmlos anmutendes) Ergebnis hervor:

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    Aber nach wie vor das Spannendste: wie sieht der Kuchen innen aus? Wir mussten uns lange gedulden. Ziemlich schrill oder?

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    Aber eins muss ich zugeben. Er hat sehr gut geschmeckt und auch keiner der Geburtstagsgäste veränderte seine Gesichtsfarbe 😉 Und als eigenen Hinweis fürs nächste Mal: Statt Lebenmittelfarben könnte ich mir auch Schichten „eingefärbt“ mit Kakao, Schokostreuseln, gemahlenen Mandeln oder Nüssen vorstellen.

  18. Der Winter ist da!

    Na, das sieht doch mal nach Winter aus, oder?

    Wintereinbruch Dezember 09_02

    Wintereinbruch Dezember 09_04

    Und wie immer fasziniert mich die schallschluckende Wirkung des Schnees am meisten. Ich wünsche Euch einen schönen 3. Advent!

  19. Na, brav gewesen?

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    Zugegeben, der Schnee ist vom letzten Winter. Wünsche Euch allen einen schönen 2. Advent!

  20. Und plötzlich…

    … hat man – beim Leerräumen eines Zimmers beim Renovieren – 2 Teile in der Hand und kommt auf dumme Gedanken:

    Eine etwas merkwürdige Liaison

    Und nein, keine Angst, die Bürste ist noch fabrikneu!

    Gestern beim sehr schönen Stricktreffen angestrickt ist heute erst – oder besser schon – die Hälfte des Knäuels verbraucht:

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    Und im Detail:

    Noroshawl01

  21. Herbstfarben

    … bestimmen das Bild beim sonntäglichen Spaziergang am/im Rhein – ja, richtig gelesen, im Rhein, das Wasser ist immer noch so niedrig, dass man auf dem Grund spazieren gehen kann:

    024

    Am liebsten würde ich sofort wieder die Farben rauskramen und Wolle in solch tolle Herbsttöne tauchen, aber das ist zur Zeit wegen Renovierungschaos‘ nicht drin.

    031

    Aber aus gut abgelagerten Beständen kam wenigstens ein herbstliches Knäuel auf die Nadeln:

    socks0927

    Ja, es fluppt wieder mit den Socken, in den letzten Tagen ebenfalls fertig geworden:

    socks0926 und socks0928

    Außerdem wurde die Jacke fertig, Knöpfe sind dran, die Kanten geglättet und heute bereits ausgeführt:

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    Ich wünsche Euch eine gute Woche, nutzt jeden Sonnenstrahl!

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  22. Geschafft – gefärbt – gestrickt

    Ziemlich geschafft bin ich nach einer anstrengenden 10-Tage-Woche, z.T. in Wochenendbesetzung. Vorgenommen habe ich mir nichts für dieses eigentlich lange Wochenende – zum Glück, denn am Samstag „darf“ ich noch mal einspringen. Jetzt frage ich mich allerdings doch: „werde ich alt?“, denn die letzten Male nach der langen Woche fühle ich mich so richtig – körperlich – ausgepowert.

    Aber ich will mal nicht jammern, geht es mir doch gut. Der Schlaganfall eines Kollegen letzte Woche macht doch schlagartig bewusst, wie schnell sich das ändern kann. Wenn sich am beruflichen Stress z.Zt. wenig ändern lässt, ist es um so wichtiger, was Gutes für Körper und Seele zu tun. Nach einem Besuch an seinem Krankenbett fällt es mir weniger schwer, z.B. nach der Arbeit noch einen Waldspaziergang zu machen. Gut, er hat seeehr ungesund gelebt, ist die letzten Jahre nie in Urlaub gefahren, hat keine Hobbies, aber trotzdem, so möchte ich nicht da liegen müssen. Am Erschreckensten fand ich allerdings, dass es bei ihm auch nach einer Woche noch nicht „Klick“ gemacht hat, er hatte noch kein bisschen von der Arbeit abgeschaltet.

    An Hobbies mangelt es mir wie Ihr wisst, schon mal nicht, so habe ich den ersten freien Tag auch gleich wieder zum Färben genutzt. Das wollte ich schon die ganze Zeit, denn vom letzten Mal waren wieder einige Farben übrig. Heute morgen habe ich die in den letzten Tagen gehaspelten Stränge Baden geschickt und dann die Farben angerührt.

    Ein Projekt war das Überfärben von 4 Knäueln Seidengarn, dessen Farbe an manchen Stellen etwas verschossen war. Rechts hängt ein Strang aus der Originalfarbe aus der Schüssel. So war ich in der Farbauswahl etwas eingeschränkt, aber nach einigen Versuchen an einem Probefaden bin ich ganz zufrieden mit der Farbkombination.

    seideueberfaerbt

    Die anderen Stränge habe ich diesmal direkt doppelt gewickelt, damit die Socken möglicherweise gleich mustern. Wir werden sehen. Gerade klingelt die Küchenuhr, bin gespannt auf die Ergebnisse.

    Wider Erwarten kam eben auch die Sonne heraus, vielleicht wird es ja noch was mit schöneren Bildern.

    Die Ärmel des FairIsle-Pullis wachsen übrigens stetig, mein Abschalt-Gestricksel, denn das Stricken nach Strickchart erfordert immer die volle Konzentration. Ich hoffe, bis zum Wochenende fertig zu werden, aber sicher bin ich mir da nicht.

    Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass wieder Farbe übrig geblieben ist;-). Ich geh dann mal haspeln…

  23. Verlorene Zeit – gewonnene Zeit

    Seit der letzten Windowsinstallation war ich nicht glücklich mit dem Ergebnis, nichts war so wie vorher. Nachdem zuletzt die Updates nicht mehr funktionierten, wurde mir das doch suspekt und ich habe in den sauren Apfel gebissen, das Betriebssystem neu aufzusetzen. Nicht wirklich das, worauf ich mich gefreut hätte.

    Nachdem vormittags noch ein bisschen Ablenkung auf dem Flohmarkt angesagt war (traumhaft bei dem Wetter), habe ich mich Samstag Nachmittag daran gemacht, die restlichen Daten zu sichern und den Sonntag vor dem Rechner mit der Neuinstallation zugebracht. Verlorene Zeit könnte man meinen. Ja, ich habe mich sehr geärgert, dass das alles so zeitaufwändig ist, allein die Installation selbst, dann das Installieren der Updates und Programme (und natürlich klappte vieles nicht auf Anhieb), aber da ich ja von Grund auf ein (unverbesserlich) optimistischer Mensch bin, habe ich mir Wolle und Stricknadeln geschnappt und nur bei dieser Aktion ein gutes Stück Socken gestrickt:

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    Noch mal im Detail:

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    Und bei längeren Wartezeiten bin ich rüber aufs Sofa gewechselt, um weiter am Lilienpulli zu stricken. Der aktuelle Stand heute sieht so aus:

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    Na, und jetzt bin ich wirklich zufrieden, vieles läuft runder, schneller und auch so gewinne ich jetzt wieder Zeit zurück. Es ist wieder mal alles nur relativ.

    Heute habe ich mich dann endlich an ein aufgeschobenes Färbeprojekt gewagt. Da waren 10 Knäuel naturfarbenes Schurwollgarn, zu 4 breiten und 1 schmalen Schlauch gekurbelt (jeweils aus doppeltem Garn), diese – geringfügig länger als üblich (öhm, 10 Tage?) eingeweicht und dann ordentlich auf die praktischen Pflanzunterlagen drappiert:

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    P1000780

    Dann gings ans Farbenmischen, Umfüllen in Flaschen und Auftragen:

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    Aus unerfindlichen Gründen sieht es aus, als ob zwischen den Farbstreifen naturfarbene geblieben wären, dem ist aber nicht so.

    Und gerade aus der Waschmaschine bietet sich folgendes Bild:

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    Den Bügelberg, der sich hinter dem Wäscheständer verbirgt, ignoriere ich geflissentlich.

    Und so werde ich gleich noch einige Runden an den Fair-Isle-Ärmeln stricken, jetzt sind die Runden noch schön kurz und ich komme gut voran.

    Wünsche Euch eine gute Zeit!

  24. Welche Pflanze ist das?

    Ich dachte, ich hätte nach dem Winter eine Hortensie umgesetzt, aber schon die Blüte sah nicht mehr hortensienartig aus. Die Pflanzen sind bei uns auch teilweise unter Bäumen in der Altstadt gepflanzt, aber ich habe sie noch nicht identifizieren können, hat jemand Ahnung?

    unbekanntepflanze

  25. Noch mal Urlaub

    Auf ein paar Tage Frankreich habe ich mich schon die ganze Zeit gefreut. Nicht nur der Besuch bei einer lieben Freundin in der Nähe von Paris, sondern einige gemeinsame Tage am Atlantik hatten schon viel Vorfreude aufkommen lassen. Die Tage vergingen leider mal wieder viel zu schnell.

    Hafen von Le Pouliguen, südliche Bretagne – ein nettes Fischerdorf mit freundlichen Bewohnern, genau mein Geschmack. Die teuren Yachten gehören eher nach La Baule, beide Orte teilen sich den Hafen. La Baule hat eine superlangen Sandstrand und ist mondäner, schließlich macht halb Paris hier Sommerurlaub – den Eindruck hat man zumindest, wenn man auf die Nummernschilder der Autos achtet.

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    Macarons – nicht nur in allen erdenklichen Knallfarben, sondern auch in den exotischsten Geschmacksrichtungen – lecker!

    maquarons

    Immer wieder schön – Markttage:

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    Auch die Natur hat was zu bieten:

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    Blick von der Côte sauvage (= wilde Küste; sonst gabs auch reichlich feinen Sandstrand) aufs Meer, Segelschulen gibt es auch zu genüge:

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    Und in dem kleinen Ort gibt es doch tatsächlich ein Wollgeschäft direkt an der Hafenpromenade mit netter Inhaberin!