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Urlaub zweiter Teil: Frankreich

Mal wieder sollte es nach Frankreich gehen. Ein Tag Luft zum Wäschemachen und Packen, schon ging es wieder auf Reisen. Mit dem Zug bis zum Atlantik geht nicht ohne Unterbrechung. Wenn sie so schön ist, wie dieses Mal in Paris, lasse ich mir das gefallen. Um hier in einen Zug zum anderen umzusteigen reicht meist kein Gleiswechsel. Man muss den Bahnhof wechseln, also einmal durch die Stadt. Schon auf der Fahrt reifte der Entschluss, bei dem schönen Wetter ein grünes Fleckchen zu suchen. Schnell fiel die Entscheidung auf den Jardin du Luxembourg, da er recht nah an der Metrolinie und am Umsteigebahnhof liegt. Gesagt, getan, keine halbe Stunde nach Ankunft am Gare du Nord saß ich schon im Grünen und konnte das Treiben im Park beobachten. Es gibt hier immer freie Sitzplätze, zu festen Bänken stehen überall Stühle, die man sich zurechtrücken kann:

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Eine gute Stunde verbrachte ich hier, bevor ich mich zu Fuß auf den Weg zum Bahnhof machte, wo ich mit der Freundin verarbredet war, mit der ich weiterreisen wollte. Es gab viel zu erzählen und die Wartezeit verging wie im Flug und schon bald saßen wir im TGV Richtung Atlantik. Der Wettergott war uns wohlgesonnen, und wir waren schnell genug für eines der raren Taxis. Schon bald konnten wir erst mal alle Viere von uns strecken.

Zum Abendessen gabs leckere Crêpes mit Cidre, wir konnten sogar draußen sitzen, noch ahnten wir nicht, dass es noch sommerlicher werden sollte.

Am Freitagmorgen gingen wir zunächst zum Markt, wo uns frische Erd- und Himbeeren anlachten, mit denen wir gar nicht mehr gerechnet hatten. Sie waren so lecker, dass unsere folgendenen Frühstücke immer so begannen:

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Die Tage vergingen wie im Fluge, das Wetter war einfach nur phantastisch, wir verbrachten alle Tage draußen, schon das Frühstück gabs draußen auf dem Balkon, wo wir die meiste Zeit verbrachten – nur unterbrochen durch Spaziergänge, Einkäufe oder Bummeln durch die angrenzenden Orte. Da die Hauptsaison im Juli und August ist, waren die Strände ziemlich leer, vor allem morgens und abends konnte man größere Abschnitte ganz alleine gehen.

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Selbstverständlich wurde auch hier gestrickt, ich habe einen Teststrick für Jana begonnen, den ich nur weglegen musste, weil ich nicht genug Garn eingepackt hatte:

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Immer wieder tolle Motive ließen sich fotografieren:

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Am letzten Abend noch ein Spaziergang zum Strand, bevor es zum Crêpes-Essen ging:

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Mein Hauptgestrick waren die verrückten Streifen (Ravelry-Link), das ich kaum aus der Hand legen wollte. Soweit bin bis zur Rückkehr gekommen:

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Morgen geht leider der Alltag wieder los. Kein Urlaub währt ewig, aber schön war es. Nur dem schönen Wetter trauere ich nach, hier fühlt es sich sehr herbstlich an.

Habt eine gute Zeit!

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