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Die Entdeckung der Langsamkeit

Die Sommertunika stricke ich jetzt aus einem alternativen Garn. Ein feines, weiches Baby-Baumwollgarn. Fühlt sich klasse an und verstrickt sich sehr gut.

Dass es bei der Tunika allerdings so langsam vorangehen würde, hätte ich nicht gedacht. An jedem Abend stricke ich nicht wenige Reihen, aber am Ergebnis ändert sich irgendwie nichts. Dabei ist das Muster sehr eingängig und es braucht keine Unterbrechungen, um den Chart oder in der Anleitung zu lesen. Lediglich die Reihen zählen, damit die Abnahmen in regelmäßigen Abständen stattfinden können. Der aktuelle Stand mit ca. 2/3 des unteren Lochmusters:

tunika03

Naja, soooo leuchtend ist das Garn nun auch wieder nicht, hier noch mal ein Detail des Musters:

tunika05

Nebenbei, aber auch nicht schneller stricke ich noch Sneakers aus Bambusgarn. Ich weiß, ich habe getönt „nie wieder verstricke ich dieses Garn“. Aber die Socken, die ich damals im Krampf gestrickt habe, liebe ich im Sommer. Und es gab ja auch noch nicht diese tollen Stricknadeln. Nehme also hiermit offiziell alles zurück, dies wird nicht das letzte Paar bleiben:

bambussneakers01

Und dann war da ja noch die Nähmaschine, die auch mal wieder ein bisschen bewegt werden wollte. Auf dem Wollmarkt in Euskirchen gab es einen Stand mit tollen Schnitten – und den entsprechenden Modellen live und in Farbe. Einige Schnitte haben es mir angetan, dies ist mein erstes Modell, ein Faltenhemd:

faltenhemdvornefaltenhemdhinten

Vorne etwas kürzer als hinten und ganz raffiniert ist im Rücken eine Kellerfalte eingearbeitet. Die hat mir im Vorfeld einiges an Kopfzerbrechen bereitet, aber manchmal ist es besser, einfach zu machen. 100%ig ist sie nicht und ich werde wohl noch irgendwas draufsticken o.ä., damit sie nicht einreißen kann.

kellerfalte

Dann fiel mir auch wieder ein, dass ich nicht sooo gerne Schrägband annähe. Aber dafür bin ich ganz zufrieden, Übung macht den Meister oder wie war das?

schraegband

Insgesamt bin ich auf jeden Fall zufrieden, es darf auch wieder etwas wärmer werden, damit ich sie auch anziehen kann.

So langsam rückt der Urlaub näher und ich freue mich schon auf den Besuch des Patenkindes und ein bisschen mehr Zeit fürs Hobby, die Nähmaschine steht ja jetzt wieder allzeit bereit auf ihrem Platz und wartet auf neue Projekte.

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